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Patreon/Steady vs. SEPA

Unter anderem lebe ich von der Produktion dieser Podcasts hier. Meine Podcastfrittenbude funktioniert so, dass ich meine Produktionen verschenke und die Hörerschaft dazu einlade, mir eine „Spende“ (juristisch ist das eine normale Einnahme) in die Kasse zu werfen, damit das Angebot am Leben bleibt. Neben SEPA oder Paypal gibt es zwei weitere mögliche Wege, das zu tun: die Dienste Patreon und Steady.

Ich sehe zwei Argumente, die aus Produzentensicht für diese Dienste sprechen können. Einerseits stellen Sie eine Paywall zur Verfügung, hinter der zahlende Kunden exklusive Inhalte finden – das gibt es bei mir aber nicht, alle bekommen immer alles. Andererseits bieten sie möglicherweise Netzwerkeffekte, stellen also eine Art Schaufenster dar, in dem Wrint von Menschen entdeckt werden kann, die eigentlich nach etwas anderem gesucht haben, und zu Spendern werden – ich habe aber keine Möglichkeit, nachzuvollziehen ob dieser Effekt tatsächlich eintritt. Außer „Geld einsammeln“ – was natürlich super ist – tun diese Dienste also nichts für mich, sondern schaden mir möglicherweise sogar, weil sie unnötige Kosten erzeugen.

Betrachte ich das Ganze aus Spendersicht und rechne aus (Danke, Tim!), wie viel von dem Geld, das ich in den jeweiligen Hut werfe, auch tatsächlich beim Produzenten ankommt, sehe ich kein einziges Argument mehr für Patreon oder Steady, denn von jedem Euro bekommt der Produzent gerade mal 70ct. Egoistisch formuliert: trotz einer Spendenbereitschaft von 100% erziele ich nur 70% Einkommen.

Was übersehe ich? Warum benutzt ihr lieber Steady oder Patreon anstelle von SEPA?

Live-Wein im Januar

Christoph und ich sitzen zusammen reden und trinken.

Am Montag, den 30.01.2017 um 20.30 Uhr

Es gibt Magnus Gutsriesling trocken 2015, Bergrettung Riesling trocken 2015 Und Kröver Letterlay Riesling Kabinett feinherb 2015.

Details zu den Weinen und eine Bezugsquelle findet ihr wie immer im Fachblog.

Ihr fin­det den Livestream zur Sen­dung wenn es soweit ist hier bei xen­im. Ihr könnt Euch auch im Chat beteili­gen (#klei­tung auf irc.freenode.net). Wer nicht weiß, was ein IRC-Chat ist und wie man sowas bedient, kann das in der Wiki­pe­dia nach­schla­gen oder das Webin­ter­face benut­zen, das auf Xen­im aktiv ist, sobald der Livestream läuft.

Zu doof zum Zählen…

Zwischenzeitlich habe ich zwar WR606 repariert, darüber aber verpeilt, Folgennummer 608 zu vergeben. Und weil man nie Absicht unterstellen soll, wo Doofheit als Erklärung ausreicht, habt ihr ja sowieso schon eine Erklärung dafür.

Wobei sowas ja auch prima zur Legendenbildung taugt…

Patreon verkackt

Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe und ich weiß auch nicht, wie ich es rückgängig machen kann, aber es hat dazu geführt, dass Patreon für April zweimal bei euch Patronen abgebucht hat. Ich bite um Verzeihung und hoffe, ihr bleibt mir gewogen (und könnt mir vielleicht sogar sagen, was da so gelaufen sein könnte, wie ich es nicht wollte). Weiß von euch wer, was da schiefgelaufen sein könnte und wie ich es rückgängig mache?

Livetrinken im Februar

Christoph und ich setzen uns wieder zusammen und trinken Wein.
Und zwar am

10. Februar 2016 um 20:30 Uhr

Den Livestream gibt es, wenn es soweit ist, auf Xenim. Dort wird es dann auch eine Möglichkeit geben, sich per Chat zu beitiligen (wer weiß, was IRC ist, findet uns in #kleitung auf freenode).

Es gibt Rieslinge von Tesch.
Details zu den Weinen und Bezugsquellen gibt’s wie immer im Fachblog.

Ich habe ein neues Spendenkonto

Ich habe ein neues Spendenkonto einrichten müssen, denn die Bank ist der Meinung, dass Eure Trinkgeldabwürfe ein Geschäftskonto erfordern (bisher war es ein privates). Die alte Kontonummer konnte ich leider nicht behalten. Bitte notiert die neue IBAN: DE93700222000020107154 (FDDODEMMXXX) und bitte entschuldigt die Störung.

Treue Hörer

Immer, wenn ich „ich bin ein treuer Hörer“ lese, zucke ich zusammen, weil das die Standardbegründung jener Deppen ist, die nicht nur doof genug sind, nutzlose Facebook-Kommentare auf den Seiten von Massenmedien zu hinterlassen, sondern darin auch noch verlangen, dass ausschließlich ihr Privatgeschmack zu befriedigen sei. Vermutlich ist das sowas ähnliches wie eine implizite Drohung, das Abo zu kündigen, weil die Zeitung sich weigert, die eigenen Vorurteile zu bestätigen.
Dann fällt mir aber auch immer ein, dass meine Hörerschaft nicht so ist. Eher das genaue Gegenteil. Wenn ich mir ansehe, wie wenig idiotische und wie viele nützliche Kommentare zu meinen privaten Produktionen über die Jahre eingegangen sind, bin ich nicht nur unendlich froh und dankbar, sondern muss auch immer ein wenig über die Heerscharen von Community- und Social-Media-Managern feixen, die sich lieber die eigene Bude von Fremden vollkotzen lassen, statt dafür zu sorgen, dass die Party zu einem Genuss für alle Eingeladenen wird.

Die ganzen Facebookfiffis tun natürlich bloß, was deren Chefs ihnen befehlen. Diese wiederum nennen sich zwar Profis, haben haben dermaßen wenig Vertrauen in ihre eigenen Produkte, dass sie sich vor dem Publikum fürchten wie Amateure, die zum ersten Mal in die Öffentlichkeit treten. Ich hoffe, dass sie sich, zumindest gelegentlich, auch mal wundern, warum sie von ihren Mitarbeitern kaum noch für ihre Kompetenz respektiert, sondern bloß noch für ihre Macht gefürchtet werden.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Danke! Nicht nur für ein weiteres Jahr Aufmerksamkeit, sondern auch für die kontinuierliche Horizonterweiterung durch Rückmeldungen auf allen Kanälen. Angesichts dessen, was ich sonst in Kommentarspalten sehe, ist das hier eine Insel der Glückseligkeit. Und ich werde weiter dafür sorgen, dass das so bleibt. Dazu muss ich gnadenlos sein, was manchmal zu Ungerechtigkeiten führt. Wenn ihr euch davon betroffen fühlt, sagt bescheid. Ich bin ja grundsätzlich ansprechbar. Es kommt halt auf den Ton an.

Habt schöne Feiertage und kommt gut nach 2016 🙂

Frage: Podlove und der Sammelfeed

Ich bin versucht, Wrint auf Podlove umzustellen, bin aber noch nicht sicher, ob ich bereit bin, für die geringen Vorteile, die mir das in der Produktion bringen würde, die Nachteile in Kauf zu nehmen, die es für die Hörerschaft mit sich brächte. Eigentlich ist es sogar nur ein Nachteil:

Sollte ich in Zukunft tatsächlich Podlove verwenden, würde der Sammelfeed verloren gehen, so dass jede Sendereihe separat abonniert werden müsste.

Ich bin sehr unsicher, ob das überhaupt ein Problem wäre. Ich selbst würde ausschließlich den Sammelfeed nutzen – aber ich bin hier ja nicht gefragt. Aber ihr!

Wir trinken Wein

Die Weinflaschen zwitschern sich wieder einen. Und zwar live.Es gibt jeweils drei Flaschen am

26. Januar 2015 um 20.30 Uhr
und am
16. Februar 2015 um 20.30 Uhr

Was genau getrunken wird, steht bei Christoph im Blog. Da findet ihr auch eine Bezugsadresse für die Weine. Falls ihr live mittrinken wollt, findet ihr den Livestream zur Sendung (wenn die Sendung läuft) bei Xenim. Ihr könnt Euch auch per Chat beteiligen (#kleitung auf irc.freenode.net).
Wer nicht weiß, was ein IRC-Chat ist und wie man sowas bedient, kann das in der Wikipedia nachschlagen oder das Webinterface benutzen, das auf Xenim aktiv ist, sobald der Livestream läuft.