WR931 Frau Diener verreist nach Dubai

 

Dubai ist eine Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Andrea hat eine Straßenkatze von dort.

Darin: Die Doha-Reise – Bvlgari (Resort) – Welt-InselPalme-Insel – Mall of DubaiMuhammad bin Raschid Al MaktumDausal-Fahidi-Fort (Museum) – WindturmAlserkal AvenueMirzam-SchokoladeAbayaLouvre Abu DhabiStraßenkatzenrettungsfront

Flickr-Album – Andreas FAZ-Artikel (leider hinter der Paywall)

29 Gedanken zu „WR931 Frau Diener verreist nach Dubai

  1. Marco

    Wie immer sehr interessant.
    Bisher hat es mich nie gereizt mir Dubai anzusehen, da es mir erscheint wie ein großes, teures Einkaufszentrum.

    Was mich noch interessieren würde, wäre warum der Flug mit Emirates so ungeil war. Mit denen werde ich nämlich dieses Jahr das erste mal (natürlich über Dubai) nach Bangkok fliegen und hörte bisher nur gutes.

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  2. Clemens

    Im lateinischen Alphabet gab es kein »U«, darum »BVLGARI« … soll wahrscheinlich altrömische Dekadenz symbolisieren …

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  3. Babs

    Wegen der Taxis: Dubai wächst so schnell, das oft auch das Navigationssystem nicht mehr aktuell ist. Die meisten Taxifahrer kennen oft nur die wichtigsten Strassen und Wahrzeichen auswendig. Zumal man eh zusätzlich zum Auto einen privaten Fahrer hat wenn man dort wohnt. Wenn man “arm” ist und irgendwo zur Miete wohnt, teilt man sich mit Nachbarn einen Fahrer, der das Neubaugebiet kennt und einen dann überall hinbringt und auch wieder zurück findet 🙂

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    1. Tom

      Nö, die Taxifahrer hier kennen jeden Flecken – Touristen wissen nicht wie man den hiesigen Taxifahrern erklärt wo man hinwill. Eine Adressbeschreibung gibt man so an: Area, Tower oder Hotel oder Objekt rechts links oder gegenüber. Beispiel: Marina Continental Bay. Oder: Teco Right next to Media Rotana.
      Im Zweifel gib’s nen Buchstaben / Nummern Code. Man kann. Also nach J28 fahren.
      Frau Diener wollte nach Daria Island wenn – sie den Taxifahrer mit Jumeirah Bvlgari Ressort verwirrt hat erklärt das einiges.

    2. Tom

      Sorry aber die meisten Leute die hier wohnen haben keinen privaten Fahrer, die benutzen Uber oder careem oh Gott oh Gott Babs .. bitte keine weiteren Mutmaßungen mehr..

  4. Babs

    Ach, und Dubai ist für mich deshalb als Reiseziel interessant, weil es die Antithese zum deutschen “wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen” a la Helmut Schmidt ist.
    Klar haben die Geld wie Heu, aber das heißt noch lange nichts, siehe Saudi Arabien das im Vergleich zu den Emiraten wirklich unterirdisch ist in allen Bereichen.
    85% Ausländeranteil ist für die Emiratis weniger problematisch als 20% in Deutschland.
    Und zuguter letzt: die Deutschen werden dort sehr geschätzt, weil man sich den Lebensstandard hier tatsächlich ERARBEITET hat.

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    1. Tom

      Babs, Du warst noch nie in Saudi wetten? Da gib’s nämlich keine Touristenvisa.
      Wen. du je da gewesen bist, dann zu Business Zwecken und würdest Du nicht so reden und hättest ein sehr viel differenzierten Blick auf dieses Land. Also bitte..

  5. David

    Ich weiß nicht.
    Ich hab schon Probleme mit Etepetete-Essen, irgendwann wird der Luxus einfach zu unangenehm. Schöne Zimmer mit Snacks, na klar. Einen eigenen Butler? Neee ich bin doch kein König. 😉

    Zu dieser Folge MUSS noch die Tropical-Island-Folge in den Shownotes verlinkt werden, so als absoluten Gegenpol… 😉

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  6. Stefan

    Ich muss ehrlich zugeben, dass Strandurlaub in Dubai tatsächlich eine sehr angenehme und auch nicht unbedingt teuere Angelegenheit sein muss. Ich mache das manchmal im Winter wenn es im Mittelmeer noch zu kalt ist. Da bietet sich Dubai mit relativ günstigen Flügen und auch Hotels (wenn man nicht gerade Bvlgari nächtigt 😉 ) absolut an.

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  7. Frank

    Wo soll ich anfangen…

    Erstmal: diese Folge ist einfach nicht komplett, weil Frau Diener eine wenig komplette Reise gemacht hat. Dass sie sich am letzten Tag offenbar begann zu langweilen, irritiert mich zutiefst.

    Natürlich musste die Folge mehr oder weniger mit den Worten enden, dass man da nicht wieder hinreisen wolle.
    Klar. Wenn man Gemütlichkeit nur inmitten billiger deutscher Nachkriegs-Sozialbauten empfindet und noch dem
    Berlin-Kreuzberg von vor der Gentrifizierung hinterher trauert und überhaupt Deutschland als das Maß aller
    Dinge sieht, dann ist Dubai ein wirklich unangenehmer Ort, den man vielleicht mal zwei Tage besucht, aber bloß nicht noch loben möchte. Warum Strandurlaub in Dubai machen, wenn man auch in Griechenland billigen Alkohol zu teurem, in der Mikrowelle aufgewärmten, Essen haben kann (eigene Erfahrung, your mileage may vary).

    Doch lösen wir uns einmal vom deutschen Wunsch nach Gleichheit und Durchschnittlichkeit. Betrachten wir ein paar Punkte, in frei asoziierter Reihenfolge.

    1.) Die Emiratis hatten nichts – und sie haben alles daraus gemacht. Ich glaube immer, wenn man Deutschen ein paar Quadratkilometer staubtrockene Wüste schenken wollte, würden sie dankend ablehnen. Was soll man schon damit anfangen! So dachten die Araber in Dubai allerdings nicht. Klar – der echte Reichtum kam erst mit dem Öl. Aber – wie in anderen Ländern – hätte man das Geld einfach verprassen können, für Krieg ausgeben, ins Ausland transferieren, die Bevölkerung hungern lassen, fremden Konzernen die Förderung überlassen, etcetc… man hätte mit dem Geld soviel schlechte Dinge tun können. Stattdessen haben sie eine Weltstadt aus dem Boden gestampft, in der es nur das Beste vom Besten gibt, in der die Welt zu Gast und auch willkommen ist, in der eigentlich jeder “nach seiner Facon glücklich werden kann”, in der es komfortable Wohnungen und Häuser gibt, Entertainment für jeden Geschmack, Verbindungen in alle Welt, beste Strände und viele Unternehmen, praktisch keine Korruption, kaum Kriminalität… in der Kulturen aus aller Welt friedlich zusammen wohnen und arbeiten, in der die Einheimischen ganz selbstverständlich, wenn sie rausgehen, kaum noch ihre Muttersprache sprechen können (Dubai ist de facto ein englisch sprechendes Emirat). Wer nicht alleine deshalb für 1-2 Wochen dorthin fahren will, um diese real gewordene Vision zu erleben, dem kann ich kaum helfen. Man sagt ja “Geld mach die Menschen nicht schlecht – es zeigt nur, wer sie wirklich sind”. Und die Emiratis scheinen sehr positive Visionäre zu sein.

    2.) Man kann Dubai kaum verstehen, ohne den “Dubai Code of Conduct” zu verstehen. Den sollte man auch als Tourist gut gelesen haben. Im Wesentlichen stehen da die wichtigsten Regeln für das Zusammenleben im öffentlichen Raum drin. Man muss verstehen, in welchem Spannungsfeld sich Dubai befindet: streng konservative Einheimische, sehr liberale Einheimische, Millionen von Immigranten aus aller Welt, alle mit ihren eigenen Vorstellung von Benehmen, müssen irgendwie miteinander klar kommen. Der Europäer möchte sich am Strand bräunen (darf er, aber nicht oben ohne) und der Araber möchte “sündenfrei” zur Moschee gehen können (deshalb muss außerhalb vom Strand normale Kleidung getragen werden). Der Westler möchte gerne im Urlaub Alkohol trinken (darf er, im Hotel, bei sich zu Hause, in der Disco…), aber der Einheimische will keine Alkoholleichen auf der Straße sehen (weshalb man nicht öffentlich trinken darf). (fast) Allen Religionen darf nachgegangen werden, aber bitte daheim, in geschlossener Gesellschaft oder im jeweiligen Gotteshaus. Öffentliche religiöse Veranstaltungen sind verboten (ja, auch für Moslems). Was wir in Dubai vielleicht als Einschränkung empfinden, ist für andere schon weit jenseits von dem, was akzeptabel ist. Und Dubai schafft es dank dem Code of Conduct in diesem Spannungsfeld ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen und gibt allen, mit kleineren Einschränkungen, die Freiheit, so zu leben, wie man es gerne möchte.

    3.) Emiratische Frauen tragen Kopftuch – oder auch nicht. Sie leben in ultrakonservativen Familien – oder auch nicht. Es hängt vollkommen von der jeweiligen Familie ab und die Bandbreite ist groß. Der Staat macht da keine echten Vorgaben.

    4.) Warum muss man eigentlich immer nur Länder besuchen, um ihre “Kultur” in Form von Bauten und Monumenten aus der Vergangenheit zu würdigen? Warum können wir nicht auch mal die Gegenwart würdigen und vor Ort erkunden? Was für eine historische Leistung ist es, so etwas wie die Palme ins Meer zu bauen? Diese Massen an gigantischen Wokenkratzern? Warum sollen das erst in zweihundert Jahren meine Nachfahren besuchen und museal würdigen – warum soll ich es nicht jetzt besuchen, wo es frisch und belebt ist? Ich hätte gerne das Kolosseum besucht, als es noch in Betrieb war! Ich hätte gerne den Limes erkundet, als er noch nicht von Wald bedeckt war! Ich hätte gerne die Maya-Städte gesehen, als sie frisch errichtet waren. Und die ägyptischen Pyramiden erst!

    5.) Im Podcast wurde nicht auf die optisch ziemlich präsente Metro eingegangen – blitzsaubere, fahrerlose Züge die in Stationen wie frisch aus dem Sci-Fi-Film halten, und alles bei günstigen Fahrpreisen.

    6.) Auf mögliche Attraktionen wurde von der ja offensichtlich etwas gelangweilten Frau Diener auch nicht eingegangen. Wo anders auf der Welt gibt es zB. Wasserparks, die fast einen Kilometer lang sind und die Dinge bieten, wie zumindest ich sie woanders noch nie gesehen habe? Wie verrückt ist es, eine stattliche Skihalle auf eine Mall zu bauen? Und wie sieht es mit Attraktionen in den Malls aus, wie zB. Eiskunstlauf-Vorführungen, Mega-Aquarien oder schlicht die riesigen Food-Courts? Wo blieb die Erwähnung des ganz brauchbaren Nachtlebens? Der Ausflugsmöglichkeiten mit dem Boot (von Dubai Marina war ja generell keine Rede)?

    7.) Der Scheich ist sehr beliebt im Volk weil er und sein Vorgänger sich wirklich mit ganzem Herzen auf den Aufbau ihres Staates konzentriert haben. Ein Scheich ist zwar ein absolutistischer Herrscher – doch im Gegensatz zu einem Diktator ist er auch immer so etwas wie ein Stammes-Vorsitzender, zu dem man als Stammes-Mitglied auch Kontakt suchen kann um konstruktive Vorschläge zu unterbreiten. Der Scheich ist letztes Jahr sehr in die Kritik geraten, als er eine abtrünnige Tochter von einem Schiff entführen ließ, was nicht ganz fein war. Hier meine Art es zu betrachten: lieber soll der seine eigene Tochter aus Staatsräson entführen (wir sind da kaum fähig, uns in so eine Herrscherfamilie mit ihren eigenen Regeln einzudenken glaube ich, auch wenn mir die Damen nach ihrem Youtube-Video echt leid tut), als Nato-Style mit vielen tausend Toten Regime-Changes in fremden Ländern durchzuführen. Politik hat immer auch schmutzigen Seiten, oh Wunder, auch in Dubai. Ja, auch ein für Deutsche ungewohntes Ding: vielleicht unterlässt man es, die Herrschenden zu kritisieren, bis man wieder heimgeflogen ist. Offene Diskussion und “Feedback”-Möglichkeiten an die Regierung gibt es in Dubai zahlreiche (dem Scheich ist das Glück seiner Untertanen sehr wichtig, weshalb es sogar eine eigene Kritik-Hotline gibt), öffentliche Systemkritik ist in UAE aber nicht erwünscht.

    8.) In Dubai ist alles das “rechts-unten-Modell”. Alles ist sehr solide, sehr ordentlich gearbeitet.

    9.) Dubai ist EXTREM sauber. Tatsächlich sind dreckige Autos VERBOTEN, weshalb in Dubai fast alle Autos immer blitzblank sauber sind und in den Nachbar-Emiraten nicht. Ist es nicht verwunderlich, wie wenig Sand und Staub in Dubai liegt, obwohl es mitten in der Wüste liegt? Die anderen Emirate sehen ganz anders aus und sind optisch deutlich schmutziger (ich war noch nicht in Abu-Dhabi, aber in allen anderen). Weil dreckige Autos verboten sind, werden sie auf Wunsch gegen Gebühr/teils gratis auf Parkplätzen gewaschen, während man einkauft.

    10.) Die Hitze in den Sommermonaten ist ENORM. Tritt man auf die Straße denkt man, man sei im Abgasstrahl einer Flugzeugturbine. Aber ein – das ist die normale Umgebungsluft.

    11.) Essen ist nicht nur gut – sondern auch relativ günstig. Nicht billig. Aber für Deutsche angesichts des allseits luxuriösen Ambientes ziemlich bezahlbar. Auch im Supermarkt! Beonders Wasser bekommt man überall für umgerechnet wenige Cent.

    12.) Dubai ist – für Menschen mit UAE-Staatsbürgerschaft – ein extremer Sozialstaat, der für alles sorgt. Staatsbedienstete bekommen gute Gehälter. Ausländer müssen ihre Krankenkasse selber bezahlen – aber die ist eben auch bezahlbar (eine Familie mit zwei Kindern bekommt man ab ca. s250 Euro versichert, ab 400 Euro sogar richtig gut)

    13.) Für Wohnen muss man in etwa so viel rechnen wie in Frankfurt – allerdings sind die Wohnungen und Häuser bei gleicher Zimmerzahl mit deutlich mehr Platz ausgestattet.

    14.) Dubai verhält sich zur orientalischen Welt so wie die Schweiz zu Europa.

    15.) Dubai fühlt sich bisweilen an wie ein US-Bundesstaat.

    16.) Keine Ahnung was mit der Fluglinie Emirates bei Frau Dienter schief lief – ich finde den Service im Prinzip gut, aber die Economy-Sitze sind echt eng und Verspätungen häufig.

    17.) Wer nach Dubai fährt, sollte ordentlich “Spielgeld” mitbringen und nicht geizig sein. Zwar sind Flug, (Spitzen)Hotels, Mietwagen/Taxi, Essen ziemlich bezahlbar, aber wenn man dann eben zB. für die Mega-Wasserparks mal 60 Euro Eintritt hinlegen muss (pro Person), sollte man es sich gönnen und sich nicht über die hohe Ausgabe ärgern. Ein bisschen sollte man den Luxus schon mitmachen wollen. Für Geiz ist Dubai der falsche Ort. Hint: man bekommt für sein Geld aber auch immer was geboten – üblicherweise das Beste vom Besten.

    18.) Nicht vergessen, auch mal die anderen kleineren Emirate zu besuchen! Die sind zwar weit weniger beeindruckend – aber wenn man schon mal da ist… Abu Dhabi könnte dagegen eine eigene Reise wert sein.

    19.) Ich erinnere mich gerade wieder an dieses wahnsinnige Gefühl, einfach Teil von Dubai zu sein. Es gibt so viele Ausländer dort, dass man einfach “Teil” davon wird. Manche Ausländer leben dort ihr ganzes Leben – manche nur eine Nacht. Aber es ist ein derart internationaler Ort, dass man schon ab Ankunft “kein Fremder” mehr ist.

    20.) In Hotels muss man, meist per Kreditkarte, eine Kaution hinterlegen. Seltsam für Deutsche – im Orient aber üblich.

    21.) Man hält sich in Dubai an Gesetze und die Polizei wird respektiert und ist auch nicht korrupt. Es gibt immer mal wieder Berichte über Verstöße gegen Menschenrechte. Nach eingehender Beschäftigung damit habe ich aber das Gefühl, dass es nicht wirklich schlechter als in den USA ist (allerdings auch nicht besser). Aber wer den Dubai Code of Conduct gegoogelt, gelesen und verstanden hat, sollte mit der Polizei keine Schwierigkeiten bekommen.

    22.) Die Stadt hat eine enorme Ausdehnung. Sie ist 10-15 Kilometer breit, aber etwa 50 Kilometer lang. Man fährt da nicht in ein paar Minuten durch. Von Marina nach Deira (am Dubai Creek) kann man schon mal 45 Minuten rechnen.

    23.) Schaut euch diese Stadt an! Warum muss man, Deutsch-Style, immer die Nase rümpfen, wenn mal etwas total modern und “künstlich” ist? Warum darf nichts einfach mal nur “Instragram-Schick”-sein ohne dass man es gleich kritisiert? Warum darf man sich nicht einfach mal dem Luxus hingeben, wenigstens im Urlaub? Warum muss man alles x-fach hinterfragen? Genießt es! Bewundert es! Erfahrt es! Entdeckt die spannenden Widersprüche vor Ort! Fühlt euch gut! Ihr werdet es, mit offenem Herzen betrachtet, nicht bereuen.

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    1. Peter

      “Es gibt immer mal wieder Berichte über Verstöße gegen Menschenrechte. Nach eingehender Beschäftigung damit habe ich aber das Gefühl, dass es nicht wirklich schlechter als in den USA ist (allerdings auch nicht besser). Aber wer den Dubai Code of Conduct gegoogelt, gelesen und verstanden hat, sollte mit der Polizei keine Schwierigkeiten bekommen.”

      In Dubai werden Schwule verfolgt, Frauen haben nicht die selben Rechte wie Männer, und die Religions- sowie Meinungsfreiheit sind stark eingeschränkt. Aber alles nicht schlechter als in den USA.

    2. Tom

      Danke für Deine Korrekturen..
      Für mich war zuhören eine Qual.
      Frau Diener hatte offensichtlich ne ganz schlechte Vorbereitung.
      Ziemlich viele Sachen falsch dargestellt – Basics zum Beispiel:
      UAE ist ne Föderation – Dubai ist neben ner 10Mio Stadt auch eines der Emirate also auch in unserem Verständnis ein Land. In einem Land in dem der Expatanteil bei 83% liegt muss man wissen wo Einheimische sind.
      Der See ist das Kühlwasser vom Burj Khalifa. The World als Projekt ist tot. Daria island ist nicht Teil der World. Water und Themenparks sind vielfältig. Marina nie erwähnt.
      Nach Deira also das alte Dubai war sie nie Souk bedeutet Markt. Greek war mal natürlich und versandet, die heutige Form gib’s erst seit ca. 2 Jahren und ist sichtbar weitestgehend künstlich. Nach Abu braucht ca 1h mit dem Auto, Bushaltestelle sind klimatisiert und so weiter und sofort..
      Tom

    3. Donngal

      Wasserparks und eine Skihalle sowie Eiskunstlaufshows sollen ein Argument sein in ein Land zu fahren das mehrere tausend Kilometer weit weg ist? Da muss für mich schon etwas mehr kommen. Solche Spassfabriken kennt man doch echt zu genüge.

      Ganz davon abgesehen, dass es Irrsinn ist eine Skihalle bei über 30 Grad Aussentemperatur zu betreiben. Das ist hier schon ökologischer Wahnsinn. Da erst recht. Und Shopping Malls mit Attraktionen klingt für mich auch eher nach Bestrafung.

      Dann der Punkt mit den Code of Conduct… Welche Art von Urlaub soll ich geniessen können, wenn ich nach einer durchzechten Nacht nicht weiss ob ich mit Filmriss auf meinem Hotelzimmer oder in einer Zelle aufwache? Wenn ich Urlaub mache ist die Wahrscheinlichkeit dass ich auch in der Öffentlichkeit mal betrunken bin recht hoch. Dann doch lieber weiter Urlaub an der Nordsee.

      Ich bin vielleicht einfach auch nicht der Typ für solche Urlaube.

    4. Tom

      @Donngal, kein Argument!
      Man kann das alles blöd finden oder ablehnen und auch nicht unterstützen, für nen Reisebericht gehört es aber dazu gerne auch mit einem Naserümpfen.
      Das Frau Diener aber das, weshalb Leute VOR ALLEM nach Dubai fahren überhaupt nicht erwähnte ist schon für nen Reisejournalisten ungewöhnlich.
      Das sind: Gigantismus , Architektur, Wasserparks, freundliche luxuriöse Hotels mit riesigen Spars, Party .. schönes Wetter und Schönheitsoperationen.
      Sie erwähnte auch nicht warum Leute in Dubai arbeite, keine Steuern, hoher Lebensstandard, hohes Einkommen. Fast alle globalen Unternehmen haben eine Niederlassung in Dubai.
      Sie erzählt auch nicht richtig, und das hätte Sie rausfinden können, wie aus nem Perlenfischerdorf ne Megametropole geworden ist.
      Es gibt übrigens in Dubai ne etablierte indische Mittelschicht – die putzen nicht, haben ihre Nanny’s und verdienen mehr Geld als ich.
      Insgesamt echt oberflächlich und falsch..
      ich wiederhole mich gern, man muss das alles nicht gut finden oder mitmachen..

    5. Donngal

      Komisch, für mich kam das rüber. Abgesehen von dieser Mittelschicht, die mir maximal egal ist.

      Es gibt in Dubai angesehen von kapitalistischem Schwachsinn nicht viel sehenswertes. Es ist beeindruckend wie schnell der Kapitalismus da für Wachstum gesorgt hat. Das hat sie meiner Meinung nach erzählt. Wie man party machen soll ohne besoffen in der Öffentlichkeit sein zu dürfen erschliesst sich mir absolut nicht.

      Ich kann mich nur wiederholen: nach dem Podcast wusste ich das Dubai nix für mich ist. Nach lesen der Kommentare wurde ich darin bestätigt.

    6. Tom

      @donngal: lieber sozialistisch betrinken? Dann doch China oder wie? 🙂
      Es wurde bisher nicht erwähnt das Alkohol exorbitant teuer ist – Bier gerne mal zwischen 12—15 EUR das mit dem betrinken wird also schon schwer und Alkohol gib’s gegen Lizenz und nicht einfach so am Kiosk.
      So lange Du nicht auf offener Straße rumgammeln alles gut.

  8. sven

    In Dubai gibt es zwei Metrolinien.

    Holgi: Deine These von der Mittelschicht die sich in Dubai wie Oberschicht fühlen kann weil die Unterschicht nicht da ist, die habe ich nicht verstanden. In Dubai wird der Reichtum so undezent präsentiert, da fühlt sich ein mittelgut situierter doch erst recht wie Unterschicht, vor allem wenn unter ihm/ihr nichts mehr kommt.

    So ganz verstehe ich auch das Abgefeiere der Annehmlichkeiten auf Luxusreisen (sowohl hier als auch in anderen Folgen) nicht. Bei einem Hotel mit Einstiegspreisen von knapp 400 Euro die Nacht (und laut Homepage gibt es den Butlerservice erst in der Bulgari-Suite für knapp 1500 Euro die Nacht) finde ich Fruchtgummitiere am Empfang nicht so spektakulär. Generell: Wer viel zahlt kriegt auch viel, und wer auf dem Dekadenzlevel sein Geld raustut kriegt auch völlig abgehobene Sachen inklusive.
    Am Ende ist es sicher eine Sache des verfügbaren Einkommens, ich käme nie auf die Idee so viel Geld für eine Übernachtung auszugeben – und wenn mich das Hotel dazu einladen würde würde ich mich gekauft fühlen, aber das hat das Resort hier ja auch erfolgreich hinbekommen, es wurde umfangreich davon berichtet. Holgi: Zahlen die dir auch was dafür?

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    1. Mithrandir

      Das Gummibärenthema hat mich auch irritiert.
      Maseratiflotte war cool, aber kostenloses Haribo supergeil.
      WTF?

    2. Tom

      Nö, es gibt genau genommen, 2 Metro 1 Tram, 1 Monorail und ein dutzend. Bootslinien. Frau Diener hätte mit Boot überall hin gekonnt sie wusste es nur nicht. Nur eine Sache die falsch dargestellt wurde.

  9. knut

    Ich versuch mir grad vorzustellen, wie ihr den Freitag-für-Zukunft-Kids Frau Dieners Job erklärt.

    Gibt es überhaupt eine vernünftige Erklärung dafür?

    Wenn ja, welche?
    Wenn nein, warum tut ihr, was ihr tut?

    Antworten
    1. knut

      Das ist sehr rücksichtsvoll. Danke dafür. 😉

      Meine Frage zielte eher in Richtung Glaubwürdigkeit.

      Bei anderen Gelegenheiten scheint dir Umwelt wichtig zu sein, angesichts der schlimmstmöglichen Umweltschweinereien, die einer Privatperson überhaupt möglich sind, kommt nichtmal ein Kommentar.

      Wirkt auf mich als Zuhörer etwas widersprüchlich. Es sei denn, du machst hier nur Boulevard, dann ist das natürlich ok und mein Fehler ;/

      Nix für ungut.

  10. Andreas

    Die F4F Kinder sind doch genau die Zielgruppe die sich das leisten kann.
    Wenn die mal erwachsen sind sehen die das auch ein…^^

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  11. Theo

    Ich verstehe nicht genau, warum Frau Diener diesen Job wirklich macht bzw.anders gefragt, warum man sie diesen Job machen lässt.

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