24 Gedanken zu „Der GröFlaZ des Nordens“

  1. Murmelndes Mümmeltier

    @blog autsch, das mit dem Moped ist ja fies. Keine Chance, das zu bekommen?

  2. Abkueko

    Zu Holgis Befürchtung was den Roller angeht:

    Achtung gefährliches Halbwissen! Soweit ich weiß erhält man als Kunde bereits gekaufte Fahrzeuge aus der Insolvenzmasse. schwieriger ist es bei anderen Forderungen (z.B. für die Zulassung). Da kann es passieren, dass die aus die mit der Gesamtmasse vermischt werden. Problem in vielen Fällen ist eher eine zeitliche Verzögerung. Der Insolvenzverwalter muss erstmal die ganzen Forderungen sortieren. Das kann einige Monate dauern.

    Was die Insolvenz als solches angeht: wenn man die Kunden über Zahlungsschwierigkeiten informiert, hat man garantiert keine Kunden mehr.
    Wie viel die über ihre Zahlungsschwierigkeiten selbst wussten ist auch unklar. Ist eine große Gruppe. Da Autos vorfinanziert werden haben die sowieso immer riesige Verbindlichkeiten. Noch dazu sind die stark gewachsen durch Übernahmen – und das in einem margenschwachen Gewerbe. Das kann schon lange knapp sein aber halbwegs funktionieren. Das kippt halt sobald eine Bank sich entscheidet keinen Kredit oder nur zu schlechten Konditionen zu vergeben.

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  3. Hendrik

    Beim Sendungstitel musste ich direkt an die Weidel denken: Größte Flachzange aller Zeiten 😉
    ..wobei das eigentlich noch eine viel zu harmlose Beschreibung dieser Person ist…

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  4. Daniela

    Die Fakebutter ist ein Anti-Stress-Spielzeug für neurodivergente Menschen und alle, die gerne was mit den Händen quetschen zur Ablenkung und gegen Angst.

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  5. Stefan Hartmann

    Zur Insolvenz des Vespa Händlers.
    Wir hatten hier in der Region diesen Sommer auch den Fall das ein größeres Autohaus pleite gegangen ist.
    Die Kunden die da schon bezahlt hatten sind mit ihrer Forderung im wesentlichen Teil der Insolvenzmasse geworden. Daher kein Fahrzeug bekommen und vom gezahlten Betrag bekommen sie nur den gleichen Bruchteil zurück wie alle Gläubiger.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/autoloewen-insolvenz-schwabisch-hall-betroffene-verarscht-rabatte-100.html

    Im Kaufvertrag gibt es in der Regel einen Abschnitt zum Eigentumsübergang. Ich würde dir raten den mal genau zu lesen.

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    1. holgi Beitragsautor

      Krass. Ziemlich genau so ist es in meinem Fall auch gelaufen. Also, dass der Verkäufer mich dazu gebracht hat, den Vertrag schnell zu unterzeichnen und das Geld schnell zu überweisen.

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  6. Stefan

    Zu Holgis Weltbild wer sich auf dem Land an der Zivilgeselschaft beteiligt:
    Als jemand der sein ganzes Leben im ländlichen Raum verbracht hat muss ich Holgi klar wiedersprechen. Die Erfahrung die ich gemacht habe ist das der durchritt der Bevölkerung über alle Bereiche ziemlich gleichmäßig engagiert ist, allerdings meistens innerhalb von Gruppen die weltanschaulich eher homogen sind. Was auch nachvollziehbar ist, in mehr als 2 höchstens 3 Vereinen/Initativen können und wollen sich die wenigsten einbringen, dann sucht man sich natürlich die aus wo die anderen Mitglieder auch zu einem selbst passen.
    Nehmen wir das Beispiel Fischer, die Gewässer hier sind in der Regel an den regional Fischerei Verein verpachtet(für sehr kleines Geld) der sich dafür um den Fischbestand kümmert der aber auch Aufgaben übernimmt wie einmal im Jahr die Flussufer abzulaufen und den Müll einzusammeln.
    Wärend z.B der Nabu Z.B ehrenamtlich biotope pflegt oder die freiwillige Feuerwehr mit dem Sportverein entlang der Straßen bei der „Flurputzaktion“ sammelt.
    Andere sammeln Altpapier, oder nach Weihnachten die Christbäume, veranstalten Feste oder arbeiten in der Bildung.
    Über alles hinweg engagiert sich die ganze weltanschauliche Breite der Bevölkerung.
    Was meiner Beobachtung nach aber die Wahrnehmung verzerrt ist das konservative/rechte sich eher regional, häufig sogar nur im eigenen Ort engagieren und die vereine in denen sie sind auch diesen regionalen Charakter haben (Fischereiverein, Freiwillige Feuerwehr, Sportverein, …) wärend progressive/linke sich eher im überregionalen betätigen (BUND, Greenpeace, NABU, Tierschutzbund, …)
    Die Folge davon ist das das die „Rechten“ den „Linken“ und umgekehrt vorwerfen das die jeweils andere Seite „keinen“ Beitrag leistet, weil auf der Ebene wo sie sich jeweils beteiligen die andere Gruppe kaum aktiv ist.
    Darum die Beispiele zum Müllsammeln weiter oben. Der Fischer sieht den Fluss an dem er aufgeräumt hat und wirft im stillen dem BUND Mitglied vor das er nichts tut wärend das BUND Mitglied am anderen Ende des Landkreises ein Biotop gepflegt hat. Gleichzeitig weiß er garnicht was der Fischer überhaupt tut außer Fische zu töten.
    Diese Aufteilung von regional und überregional ist gleichzeitig auch logisch, im extrem konservativ geprägten ländlichen Raum (in meinem Ort kamen bei der letzten Wahl CDU+AFD+Freie Wähler und rechte Kleinparteien zusammen auf 70%) gibt es im jeweiligen Ort garnicht genug progressive Menschen um progressive Initiativen zu bilden so das diese überregional entstehen müssen.
    Diese überregionalen NGOs erhalten gleichzeitig auch logischerweise mehr mediale Aufmerksamkeit da überregionale Meldungen natürlich erstmal spannender sind für die Medien.

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      1. Titus von Unhold

        Die letzten Folgen Fernsehpodcast oder Die neuen Zwanziger würden dich wahrscheinlich in die Klappse bringen. Stefan hat komplett über den Osten hergezogen und die (von mir überspitzte) Conclusio ist dass sich im wesentlichen diejenigen engagieren, die auch ein Zeitungsabo haben. Und das sind zugezogene Wessis.

        Wenn du es dir aber so richtig geben willst, dann lies Der bürgerliche Staat von Karl Held. Das ist von 1979 und wird jeden Tag aktueller. Faschismus ist nur die Fortsetzung von „Demokratie“ mit anderen Mitteln.

        https://de.gegenstandpunkt.com/kapitel/buergerliche-staat/demokratisches-procedere-wahlen-parlament-regierung

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  7. Dirk

    Ich war mal Angestellter in einer Firma die in Insolvenz gegangen ist (Handelsunternehmen mit rund 150 Mitarbeitern). Das es der Firma Finanziell nicht gut ging war schon Jahrelang zu merken. Immer mehr verzögerte Lieferungen das die Kreditlinien bei den Lieferanten überzogen waren und so weiter. Aber das es dann wirklich in die Insolvenz gegangen ist hat man erst in dem Moment erfahren als es eine Betriebsversammlung gab (1/2 Tag vorher angekündigt). Das mittlerer Management hat es knapp 1/2 Tag vorher erfahren… Ich hatte glücklicherweise wenig Kunden (und noch mehr glücklicherweise Lieferantenkontakt), aber das was man als Informationen (vom Insolvenzverwalter abgesegnet) raus geben durfte war ziemlich minimal. Glücklicherweise war bei uns auch kein Gehalt offen.

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  8. Chris

    So als Tip zur Farbnegativfilmentwicklung: Die gehen üblicherweise bundesweit zu Cewe (praktisch alle anderen Großlabore existieren nicht mehr), da kann man die bei DM abgeben. Standardentwicklung plus ein Satz 10×15 und die Bilder gescannt zum runterladen kosten dann so um 5,50. Das ist quasi geschenkt.

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  9. Rico

    zu den Polizeikosten bei Fußballspielen: Mir fehlt immer noch ein gutes Argument, warum der Verein für die Ordnung auf öffentlichem Grund zahlen soll. Die Vereine sorgen für die Sicherheit im Stadion auf ihre Kosten. Alles davor ist im Gewaltmonopol des Staates. Und wenn der Verein keinen Einfluss auf den Umfang des Einsatzes hat, dann find ich es sehr schwierig, denen dann eine Rechnung zu schicken. Und wofür zahlt der Verein dann? Für den Einsatz direkt am Stadion. Für den Einsatz am Bahnhof auch? Für den Einsatz auf der Autobahnraststätte wenn wieder Busse gefilzt werden?
    Das alles macht wenig Sinn und bedient nur den Reflex, dass der reiche Fussball mal schön zahlen soll. Allein mit den Steuern von den Spieltagsumsätzen ist das alles locker bezahlt.

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    1. Titus von Unhold

      Dazu das BVerfG: „Die Verfassung kennt keinen allgemeinen Grundsatz, nach dem die polizeiliche Sicherheitsvorsorge durchgängig kostenfrei zur Verfügung gestellt werden muss. Die Gefahrenvorsorge ist keine allgemeine staatliche Tätigkeit, die zwingend ausschließlich aus dem Steueraufkommen zu finanzieren ist. […] Es besteht ein hinreichendes Näheverhältnis der Gebührenpflichtigen zur öffentlichen Leistung, also dem Mehraufwand des Polizeieinsatzes. Die Zurechenbarkeit rechtfertigt sich dabei aus einer Gesamtschau mehrerer Gesichtspunkte, die überwiegend dem Veranlasserprinzip zuzuordnen sind.“

      https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/bvg25-002.html

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  10. Kai

    „Toby hat sich einen Fotoapparat gekauft […] Holgi hat sich einen Nasierer gekauft, Holgi hat eine Vespa bestellt […]“ – ich hab schon beim Lesen der Info ein deja-vu 😉

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