10 Gedanken zu „Der GröFlaZ des Nordens

  1. Murmelndes Mümmeltier

    @blog autsch, das mit dem Moped ist ja fies. Keine Chance, das zu bekommen?

  2. Abkueko

    Zu Holgis Befürchtung was den Roller angeht:

    Achtung gefährliches Halbwissen! Soweit ich weiß erhält man als Kunde bereits gekaufte Fahrzeuge aus der Insolvenzmasse. schwieriger ist es bei anderen Forderungen (z.B. für die Zulassung). Da kann es passieren, dass die aus die mit der Gesamtmasse vermischt werden. Problem in vielen Fällen ist eher eine zeitliche Verzögerung. Der Insolvenzverwalter muss erstmal die ganzen Forderungen sortieren. Das kann einige Monate dauern.

    Was die Insolvenz als solches angeht: wenn man die Kunden über Zahlungsschwierigkeiten informiert, hat man garantiert keine Kunden mehr.
    Wie viel die über ihre Zahlungsschwierigkeiten selbst wussten ist auch unklar. Ist eine große Gruppe. Da Autos vorfinanziert werden haben die sowieso immer riesige Verbindlichkeiten. Noch dazu sind die stark gewachsen durch Übernahmen – und das in einem margenschwachen Gewerbe. Das kann schon lange knapp sein aber halbwegs funktionieren. Das kippt halt sobald eine Bank sich entscheidet keinen Kredit oder nur zu schlechten Konditionen zu vergeben.

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  3. Hendrik

    Beim Sendungstitel musste ich direkt an die Weidel denken: Größte Flachzange aller Zeiten 😉
    ..wobei das eigentlich noch eine viel zu harmlose Beschreibung dieser Person ist…

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  4. Daniela

    Die Fakebutter ist ein Anti-Stress-Spielzeug für neurodivergente Menschen und alle, die gerne was mit den Händen quetschen zur Ablenkung und gegen Angst.

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  5. Stefan Hartmann

    Zur Insolvenz des Vespa Händlers.
    Wir hatten hier in der Region diesen Sommer auch den Fall das ein größeres Autohaus pleite gegangen ist.
    Die Kunden die da schon bezahlt hatten sind mit ihrer Forderung im wesentlichen Teil der Insolvenzmasse geworden. Daher kein Fahrzeug bekommen und vom gezahlten Betrag bekommen sie nur den gleichen Bruchteil zurück wie alle Gläubiger.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/autoloewen-insolvenz-schwabisch-hall-betroffene-verarscht-rabatte-100.html

    Im Kaufvertrag gibt es in der Regel einen Abschnitt zum Eigentumsübergang. Ich würde dir raten den mal genau zu lesen.

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    1. holgi Beitragsautor

      Krass. Ziemlich genau so ist es in meinem Fall auch gelaufen. Also, dass der Verkäufer mich dazu gebracht hat, den Vertrag schnell zu unterzeichnen und das Geld schnell zu überweisen.

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  6. Stefan

    Zu Holgis Weltbild wer sich auf dem Land an der Zivilgeselschaft beteiligt:
    Als jemand der sein ganzes Leben im ländlichen Raum verbracht hat muss ich Holgi klar wiedersprechen. Die Erfahrung die ich gemacht habe ist das der durchritt der Bevölkerung über alle Bereiche ziemlich gleichmäßig engagiert ist, allerdings meistens innerhalb von Gruppen die weltanschaulich eher homogen sind. Was auch nachvollziehbar ist, in mehr als 2 höchstens 3 Vereinen/Initativen können und wollen sich die wenigsten einbringen, dann sucht man sich natürlich die aus wo die anderen Mitglieder auch zu einem selbst passen.
    Nehmen wir das Beispiel Fischer, die Gewässer hier sind in der Regel an den regional Fischerei Verein verpachtet(für sehr kleines Geld) der sich dafür um den Fischbestand kümmert der aber auch Aufgaben übernimmt wie einmal im Jahr die Flussufer abzulaufen und den Müll einzusammeln.
    Wärend z.B der Nabu Z.B ehrenamtlich biotope pflegt oder die freiwillige Feuerwehr mit dem Sportverein entlang der Straßen bei der „Flurputzaktion“ sammelt.
    Andere sammeln Altpapier, oder nach Weihnachten die Christbäume, veranstalten Feste oder arbeiten in der Bildung.
    Über alles hinweg engagiert sich die ganze weltanschauliche Breite der Bevölkerung.
    Was meiner Beobachtung nach aber die Wahrnehmung verzerrt ist das konservative/rechte sich eher regional, häufig sogar nur im eigenen Ort engagieren und die vereine in denen sie sind auch diesen regionalen Charakter haben (Fischereiverein, Freiwillige Feuerwehr, Sportverein, …) wärend progressive/linke sich eher im überregionalen betätigen (BUND, Greenpeace, NABU, Tierschutzbund, …)
    Die Folge davon ist das das die „Rechten“ den „Linken“ und umgekehrt vorwerfen das die jeweils andere Seite „keinen“ Beitrag leistet, weil auf der Ebene wo sie sich jeweils beteiligen die andere Gruppe kaum aktiv ist.
    Darum die Beispiele zum Müllsammeln weiter oben. Der Fischer sieht den Fluss an dem er aufgeräumt hat und wirft im stillen dem BUND Mitglied vor das er nichts tut wärend das BUND Mitglied am anderen Ende des Landkreises ein Biotop gepflegt hat. Gleichzeitig weiß er garnicht was der Fischer überhaupt tut außer Fische zu töten.
    Diese Aufteilung von regional und überregional ist gleichzeitig auch logisch, im extrem konservativ geprägten ländlichen Raum (in meinem Ort kamen bei der letzten Wahl CDU+AFD+Freie Wähler und rechte Kleinparteien zusammen auf 70%) gibt es im jeweiligen Ort garnicht genug progressive Menschen um progressive Initiativen zu bilden so das diese überregional entstehen müssen.
    Diese überregionalen NGOs erhalten gleichzeitig auch logischerweise mehr mediale Aufmerksamkeit da überregionale Meldungen natürlich erstmal spannender sind für die Medien.

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