Ein Gedanke zu „KI, Produktivität, Aufschwung, Zucker“
Hildegart
zu „Steuern die steuern sollen“: in der Softwareentwicklung gibt es ja das Konzept der Separation of Concerns. Ein Stück Code soll eine Sache machen und die ordentlich. Hat ein Programmteil mehr als eine Verantwortlichkeit, erfüllt er normalerweise maximal(!) eine davon gut. Ich finde, das ist eine Erkenntnis, die sich auf viele Lebensbereiche anwenden lässt, auch auf Steuern.
Sündensteuern sollen steuern („Iss weniger Zucker“, „Erzeuge nicht soviel CO2“, „Rauche weniger“, etc) und den Staat finanzieren. Beides zugleich geht schlecht (wie eure lebhafte Diskussion auch zeigte).
Ich denke, man sollte Steuern nur zur Finanzierung des Staates erheben und zwar nach dem Prinzip der Leistungsfähigkeit (Einkommen und Vermögen). Möchte man Menschen via Portemonaie steuern, sollten die Einnahmen daraus gleichmäßig über alle Bürger ausgegossen werden. Klar würde es die Steuerungswirkung etwas verwässern, denn so bekommt ja zB der Raucher einen Teil der Tabakssteuer zurück. Aber Oma Schmidt, die weder raucht noch nach Thailand fliegt, bekäme ordentlich was raus. Nein, nicht auf Rente, Arbeitslosen-/Bürgergeld anrechnen. Wäre auch gut für die Akzenptanz steuernder Maßnahmen und das Image des Finanzamtes allgemein.
zu „Steuern die steuern sollen“: in der Softwareentwicklung gibt es ja das Konzept der Separation of Concerns. Ein Stück Code soll eine Sache machen und die ordentlich. Hat ein Programmteil mehr als eine Verantwortlichkeit, erfüllt er normalerweise maximal(!) eine davon gut. Ich finde, das ist eine Erkenntnis, die sich auf viele Lebensbereiche anwenden lässt, auch auf Steuern.
Sündensteuern sollen steuern („Iss weniger Zucker“, „Erzeuge nicht soviel CO2“, „Rauche weniger“, etc) und den Staat finanzieren. Beides zugleich geht schlecht (wie eure lebhafte Diskussion auch zeigte).
Ich denke, man sollte Steuern nur zur Finanzierung des Staates erheben und zwar nach dem Prinzip der Leistungsfähigkeit (Einkommen und Vermögen). Möchte man Menschen via Portemonaie steuern, sollten die Einnahmen daraus gleichmäßig über alle Bürger ausgegossen werden. Klar würde es die Steuerungswirkung etwas verwässern, denn so bekommt ja zB der Raucher einen Teil der Tabakssteuer zurück. Aber Oma Schmidt, die weder raucht noch nach Thailand fliegt, bekäme ordentlich was raus. Nein, nicht auf Rente, Arbeitslosen-/Bürgergeld anrechnen. Wäre auch gut für die Akzenptanz steuernder Maßnahmen und das Image des Finanzamtes allgemein.