9 Gedanken zu „Lecker Cidre“

  1. Karl Derkaefer

    @blog Bitte verzeihe, dass ich nicht die richtige Stelle für meine Frage gefunden habe, wenns nervt, ignoriers einfach:
    Gibt es noch den Geschichtsunterricht mit Matthias von Hellfeld?
    Irgendwie finde ich auch diesen nicht
    Habn schönen Tag

      1. Karl Derkaefer

        @blog Oh. Scheiße. Aber vielen Dank für die Nachricht

  2. Stefan Hartmann

    Warum muss ich die Geschichten der Winzer ähneln, erst Genossenschaft dann mit dem Generationswechsel eigenes Weingut.
    Geschichtlich wird Wein schon echt lange gemeinsam ausgebaut, weil die Technik, (vor allem die Pressen) viel zu teuer waren um sie für einen kleinen Betrieb anzuschaffen, genau so werden Keller mit der Größe viel billiger, überschlägig wächst das Volumen des Kellers mit der dritten Potenz wärend der Bedarf an Baustoffen nur mit der zweiten Potenz wächst.
    Ein Keller für mehrere oder alle Winzer eines Orts ist also billiger als für jeden einen. Zu guter letzt ist ein Kellermeister teuer und kann auch viel mehr wein betreuen als nur von einem Hof.
    Sowieso wenn wie im größten Teil der Geschichte Weinbau nur ein Teil des Landwirtschaftlichen mischbetriebes war.
    Auf dieses geschichtlichen Basis haben sich die Winzerei Genossenschaften entwickelt und mit der Spezialisierung der Landwirtschaftlichen Betriebe entwickelten sich die Mischbetriebe hin zu reinen Winzern, die auf den Anbau der Trauben spezialisiert waren.
    Als dann der Absatz der Genossenschaften eingebrochen ist (müsste in den 80ern gewesen sein) und die Traubenpreise gefallen sind, standen die Betriebe, in der Regel eben immer zum Generationswechsel, vor der Frage Wachsen, Weichen oder die Wertschöpfung verbessern.
    Die Folge davon war der Strukturwandel hin zu recht großen Weinbau betrieben, einer Menge Nebenerwerbswinzern und den Weingütern die man heute kennt.
    Diese Entwickung läuft seither, mit einer gefühlten zweiten Großen Welle zwischen 2005 und 2015.
    Heute sind wir (zumindest in BW wo ich es beobachte) an dem Punkt das praktisch kein vollerwerbsweinbau für Genossenschaften mehr möglich ist. Die letzten Weinbauern zahlen regional noch nicht einmal mehr Pacht für die Flächen. Teilweise wird die Bewirtschaftung einfach eingestellt und die verwildernden Reben sind Brutstätte für Krankheiten und Schädlinge.
    Selbst nebenerwerbler für die der Weinbau nicht viel mehr als ein Hobby war hören auf weil der Traubenpreis noch nicht einmal die Kosten für die Lesehelfer deckt.
    Ganz konkret bei uns im Kochertal gibt es in vielen Orten praktisch noch ein Weingut, das häufig einen Großteil seines Gewinnes dadurch macht das es die Brachflächen der ehemaligen Weinberge pflegt und dafür vom Land Entschädigt wird.

    Der Text wollte eigentlich nur eine kurze geschichtliche Einordnung sein, jetzt ist er deutlich dunkler geworden als geplant, zur Einordnung, ich bin beim Winzer sondern Bauer der viel und engen Kontakt zu Winzern hat (oh und gern auch ein Glas weil trinkt) weshalb mir das Thema am Herzen liegt

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  3. cord

    Mir ist an speziellen Gläsern in Württemberg noch der Weinseidel (Viertelesglas) begegnet – vermutlich nichts für edlen Wein, aber für Cidre & Obstwein….

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    1. Stefan Hartmann

      Und den Winzerbecher sollte man nicht vergessen. Und was den Bereich Bier angeht, Weizen und Kölschglas, kennt außerhalb Deutschlands auch praktisch keiner. Und dann sind da noch die Stiefelgläser.

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  4. Tom Kneit

    Hi, nur pro forma: Polen ist jetzt die sechsgrößte Volkswirtschaft der EU, nicht der Welt.

    Danke für die Sendung, wie immer ein Genuss.

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