WR1230 Zeche Zollverein

 

Die Zeche Zollverein wird 170 Jahre alt. Matthias von Hellfeld erzählt.

Die passende Ausgabe “Eine Stunde History” läuft am 10. Mai 2021 auf DLFnova.

5 Gedanken zu „WR1230 Zeche Zollverein

  1. Norbert

    Kleiner Einwurf – Warum polnische Bergleute?
    Von 1815 bis 1918 gab es keinen unabhängigen polnischen Staat (abgesehen von der kleinen Republik Krakau 1815-46). Auf dem Wiener Kongress hatten Russland, Preußen und Österreich die (von Napoleon teilweise rückgängig gemachte) polnische Teilung wiederhergestellt, mit ein paar zusätzlichen Gebietsgewinnen für Russland.
    In Preußen gab es damals einige Bergbaureviere in Gebieten mit bedeutender bis mehrheitlich polnischer Bevölkerung. Vielleicht hat man dort Spezialisten angeheuert. Bergbaureviere gab es aber auch im österreichischen bzw. russischen Teil Polens. Vielleicht hat auch der Novemberaufstand 1830/31 im russischen “Kongresspolen” eine Rolle gespielt, dessen Scheitern erhebliche, dauerhafte Repressalien zur Folge hatte und zur Auswanderung vieler Polen führte.

    PS: In Thüringen wird schon seit 1977 keine Braunkohle mehr abgebaut.

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  2. Threebodyproblem

    Ist Euch schonmal aufgefallen dass irgendwann mal das Narrativ geändert wurde? OPEC zB sind die EXPORTIERENDEN Länder. Damals wurde noch nichts “produziert” was ja auch nicht richtig ist. Die fördern, Kohle oder Öl oder sonstwas und exportieren es. Aber das impliziert ja dass irgendwann Schluss ist weil alle… und auf einmal wurde (bei der Ölkiriese in den 70ern) von Erdölproduzierenden Ländern geredet. Und Ihr redet von Kohleproduzenten. Das verschleiert die Aussicht dass mal Schluss ist.

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  3. EC

    …begleitend zum Thema kann ich den Bildband “Der Pott – Industriekultur im Ruhrgebiet” empfehlen. Wer ein Faible für Industriefotographie hat, kann hier schwelgen…

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  4. Christine

    In der Gegend um Kattowitz (Schlesien) herum gab es auch viel Bergbau. Wahrscheinlich hat man die dort ausgebildeten Bergleute gezielt abgeworben.

    Übrigens hatte ich kurz vor der Jahrtausendwende die Möglichkeit in eine Grube einzufahren (Kamp-Lintfort). Ich bin sehr dankbar für die ganzen Eindrücke, die ich dort sammeln durfte. Das erklärte mehr als 10000 Worte.
    Auf der einen Seite ist die Förderung von fossilen Brennstoffen etc nicht mehr rentabel. Aber ich habe ein bißchen Bauchschmerzen, wenn man sich zu sehr von Importen abhängig macht. Nicht nur in diesem Bereich. Aber ich weiß auch keine Lösung aus diesem Dilemma.

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