WR123 Schwarzfahrerbäckchen (Die Wrintheit)

Heute mit Körperbehaarung, Publikum, Fensehen, Geflügel, Verkehr, Döner, Fleisch, Gottesfurcht, Abneigung, Lehre, Liebeskummer, Koma, Afrika und vielem mehr (Danke, @evitabley, @stormitux, @gurkitier, @janzwitschert, @Quimoniz und Frodolf!)

Ohne Nicolas ginge es nicht. Sein Hut steht hier.

53 Gedanken zu „WR123 Schwarzfahrerbäckchen (Die Wrintheit)

  1. Gaudee

    Schöne Sendung war das, dankeschön.

    Inhaltlich muß ich euch widersprechen: Natürlich war das Ei zuerst da. Das eilegende Geschöpf entwickelt sich ja nicht Zeit seines Lebens von etwas anderem zur Henne und legt dann ein Hennen-Ei. Das Geschöpf war etwas leicht anderes, und die Evolution bewirkte, daß aus dem Ei nun eine Henne schlüpft.

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  2. gustl

    Die Henne-und-Ei-Frage wurde mir allerdings zu unterkomplex beantwortet.
    Die Metapher auf nur die Biologie umzuleiten, na von mir aus…

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    1. Alfred

      Ach ja? dann sollen sich die Herrn Philosophen doch mal bitte einer Sprache bedienen wo sie nicht anderen Spezialisten ins Revier pinkeln wenn sie im Abstrakten abstrakt bleiben wollen!!! 😉

    2. Samantha

      Na ja, das ist ja gerade die stärke der Philosophie!

      Im Abstrakten abstrak bleiben und im Konkreten konkret, ja genau, u. a. solls doch so sein und da pinkeln die Herren gern mal kreuz und dann wieder quer um den Spezialisten zu verstehen zu geben, dass eine bestimmtes Abstraktes noch nicht gelöst ist, wenn es auch in ihren konkreten Fällen zutreffen mag und Einsichten bringt.

  3. Samantha

    Wäre das Ei zuerst da gewesen, wäre es kein Hühnerei. Sondern ein Ei der Spezies, die es gelegt hat.
    Die Problematik meint aber immer das Hünnerei.

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    1. Alfred

      laut Wikipedia heißt es aber “weder noch!”

      http://de.wikipedia.org/wiki/Henne-Ei-Problem

      “Die konkrete Frage nach der Herkunft des Tieres Huhn stellt allerdings aus heutiger wissenschaftlicher Sicht kein Henne-Ei-Problem mehr dar, da ein großer Teil der Wissenschaftler annimmt, dass es sich evolutionär entwickelt hat, also im biologischen Sinn weder ein „erstes Huhn“ noch ein „erstes Hühnerei“ existierte.”

      Das Problem ist glaube ich, dass Hühner sich nicht wie Bakterien von alleine teilen sondern es immer Eine ganze Population geben muss die sich langsam richtungg Huhn entwickelt wenn dann mal ein erstes Individum das wäre, was ein heutiges Huhn darstellen könnte legt es aber kein Hühnerei da es sich vorher mit einem Hahn paaren müsste damit dieses Ei auch genetisch ein Hühnerei ist den Hahn gab es dann aber noch nicht seine Nachkommen wären dann also wieder “weniger Huhn” als es selbst etc. so kommt man also nicht weiter es gab bestenfalls irgendwann mal eine erste Hühnerpopulation mit mehreren Hühnern und auch Eiern

    2. Alfred

      Interressant ist in dem Wiki Artikel übrigens auch das moderne nicht ganz beantwortetet Henne-Ei-Problematik und zwar in der Präbiotik: Was war zuerst da die RNA oder das Protein? (die Antwort lautet im Moment zwar RNA aber man kanns nicht wirklich beweisen 4 Milliarden Jahre später…) Das Problem habe ich übrigens lange vor dem Lesen des Artikels auch schon in einer Biochemie Vorlesung besprochen gehört…

    3. Samantha

      Deshalb schrieb ich ja auch die “Problematik” bzw. das Dilemma, spicht das Hünnerei an. Also ein philosophisches Problem… im ungeklärten Fall, meint es immer das Hünnerei.
      Es geht ja viel tiefer als die Wissenschaft es erfassen kann.

  4. Wini

    @MIDI/Räuspertaste: Oder einfach ein Korg NANO Kontrol besorgen – da gibt es neben dem Fader jeweils auch wie am Mischpult eine Mute- bzw. Solo-Taste. http://www.thomann.de/de/korg_nanokontrol_2_black.htm

    Das Gerät kannst du per USB einfach an den Comp anschließen und damit nativ fast jede Recording-Software steuern (bei denen, bei denen es nicht nativ funktioniert musst du evtl. die Einstellungen des Korg’s mit dem beiliegenden Editor ändern).

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  5. Robert

    ‘schuldigung, total OT, aber Google half nicht.

    In einer Sendung (sei es Wrint oder NSFW) hat Holgi einen Sekt empfohlen, weil Champagner eh meist nur durchschnittliche Marketingplörre sei. Leider habe ich den Namen des Herstellers vergessen. Irgendwas Deutsches, was glaube ich mit “S” anfing. Kann sich jemand erinnern?

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    1. Robert

      Danke, aber der Name (Raumland) war es bestimmt nicht. Eher sowas wie Schneider oder Säuerling oder so. Orginalverkorkt liefert leider auch keine Antwort und Raumland hat keinen Onlineshop. Ich bin auf der Suche nachem guten (wenn nicht sogar eher erstklassigen) deutschem Sekt, der eher semi als secco ist und Holgi, du hast in der nicht näher bekannten Sendung gesagt, das die 15-20 Flocken bei eben diesen Hersteller besser angelegt sein. Vielleicht mag der feine Herr Klein ja nochmal in sich gehen. Dankeschön.
      Rob

  6. Klaus

    Hi Holgi,

    hier die Räuspertaste für lau. Einziger kleiner Haken – deine RME TotalMix FX Software muss im Vordergrund sein.

    1) TotalMix FX öffnen (evtl. auch mal prophylaktisch die neueste Version bei RME herunterladen).
    2) Unten rechts im Groups Kasten auf “Edit” klicken – die Tasten darüber sollten jetzt blinken.
    3) Die blau blinken 1 anklicken – jetzt erstellst du eine sogenannte Mute-Gruppe und zwar die allererste.
    4) Jetzt wählst du alle deine Kanäle an, die die Räuspertaste stummschalten soll. Das machst du, in dem du in den entsprechenden Kanälen (bei dir vermutlich einer XLR-Eingänge – also in der obersten Reihe) auf den Mute-Button (“M”) klickst.
    5) Wenn du fertig bist – einfach nochmal auf das blinkende “Edit” im Groups Kasten klicken.
    6) Jetzt oben im Menü auf “Options” und dann auf “Key Commands” klicken.
    7) Unter “Function Keys” kannst du jetzt eine der F-Tasten deiner Tastatur mit der Funktion “Mute Group 1” belegen – rechts davon sollte “Toggle” stehen.
    8) Wenn TotalMix FX im Vordergrund ist dann kannst du jetzt mit der entsprechenden F-Taste die Mute-Group aktivieren/deaktivieren und die gewählten Kanäle stummschalten/freigeben.

    Viel Erfolg!
    Klaus

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  7. Stefan

    Also diese ganze Kindersache ist mir doch im Gedächtnis geblieben.

    Ein Geschäft in das keine Kinder dürfen finde ich schon bedenklich. Kann ich dann nicht auch z.B. Rollifahrern oder geistig Behinderten den Eintritt verwehren. Gibt doch für alles gute Gründe: Der Rollifahrer erinnert einem an Krankheit und beim geistig Behinderten kommt evtl. noch mehr Lärm als bei einem Kind hinzu. Jetzt könnte man sagen, das Kind wird eines Tages nicht mehr vom Ausschluß betroffen sein. Aber wäre es dann OK kategorisch Dicken den Eintritt zu verwehren, weil der Anblick ja auch nicht schön ist (kenn ich vom Blick in den Spiegel :-)).

    Holgi, ich fürchte etwas, dass du das als Trollerei verstehst. Aber ich sehe den Unterschied gerade wirklich nicht. Bin übrigens selbst kein Vater.

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    1. holgi Beitragsautor

      Kinder sind prinzipiell unruhig. Wenn man Ruhe in seinem Laden haben will, hät man Kinder so gut wie möglich draußen. Und nur darum ging es.

    2. Gerrit

      Muß mich dem leider anschließen, obwohl ich großer Fan der Wrintheit bin. Denn genau das ist der Punkt: Wer darf wo rein und wer nicht. Wenn ich das weiterdenke, kann jeder die Leute ausschließen, von denen er denkt, sie passen nicht in sein Etablissement. Mit Verbotsschild an der Eingangstür! Das regelt sich ohnehin meist von alleine. Ich unterstelle mal einfach, daß der, der Kindern den Zutritt zu seinem Cafe verbietet ein solches psychologisches Profil und auch eine solche Klientel hat, daß ich dort, selbst ohne Kinder, keinen Kaffee trinken möchte.
      Gruß

    3. jonas

      Hallo Gerrit. Was Eltern ziemlich schnell lernen: Unsere Gesellschaft ist stark kinderfeindlich. Ich glaube nicht, dass sich hier irgendetwas von alleine regelt. Wenn es gesellschaftlich möglich wäre Kinder+Eltern einfach auszusperren, würde dies auch flächendeckend gemacht.

      Passt leider nicht zu einer überalternden Gesellschaft.

      Selbst unsere derzeitige Regierung hat dies begriffen und die Lärmschutzverordnung geändert (Kindergärten in Wohngebieten).

  8. PeterS

    Zur letzten Frage: Warum wir Afrika kolonisiert haben und nicht umgekehrt.

    Mein Geschichtslehrer hat hierzu immer gesagt “Challenge and response”, sprich je schwieriger die Bedingungen, umso eher ist man geneigt sich neue Lösungen einfallen zu lassen, weshalb (nach seiner Theorie) dann auch im nahen Osten sich die ersten Städte entwickelt haben und ich würde jetzt einfach mal schätzen, dass wir das “Glück” hatten geographisch so nahe zu liegen, dass dieser Anspurn hier herüber geschnappt ist.

    Grüße

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    1. kraeuterzucker

      Die ägyptische Hochkultur hat sich aber nicht in der unwirtlichen Savanne entwickelt, sondern im extrem fruchtbaren Nildelta. Das würde doch eher für die Theorie der “idealen Bedingungen” sprechen.

    2. euthanatos

      In Ländern in denen es nicht wichtig ist, länger im voraus zu planen (kein langer Winter), ist es nicht so wichtig sich einen Vorteil durch Anhäufung von Gütern zu schaffen. Aus diesem Grund ist der Drang sich auszubreiten auch nicht so groß. Probleme in diesen Ländern entstehen oft durch die Kollisionen dieser Grundsätze. Ich habe auch schon gehört dass Firmen im afrikanischen Raum Probleme haben ihre Mitarbeiter zu halten. Es kommt immer wieder vor das Arbeiter nicht zur Arbeit erscheinen wenn sie genug Geld in der Tasche haben. (Ein erstrebenswertes Ziel) Auch wenn wir Westler mit dieser Einstellung nicht klar kommen und wir immer wieder versuchen diesen Umstand auszunutzen.

    3. Samantha

      “Warum wir Afrika kolonisiert haben und nicht umgekehrt.”

      Kurz: Raueres Klima (Winter), rauere Menschen (Kolonialisten)

      Also hatte uns die Umwelt determiniert, zu Schlächtern fremder Länder!?

  9. Sebastian

    Vielleicht könntet ihr immer das Datum der Fragen angeben. Dann würde man ungefähr wissen, wann man dran kommt, wenn man ne Frage geschickt hat. Grober Zeitraum würde ja reichen.

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  10. Sascha

    Hallo Holgi.
    Nach eigenen Angaben ist der Pro7-“Moderator” Jumbo der Mann mit der Bierdose bei R.I.P.Uli gewesen.
    Der Begossene war demnach nicht eingeweiht und auch stinksauer über die Aktion. Lediglich seine körperliche Gestalt habe ihn vor einer Auseinandersetzung geschützt.
    So gesehen in einer belanglosen Privat-TV-Show in der ich wegen des Viva-Ausschnittes hängen blieb.
    (Quelle: TV) haha

    Danke für die gute Sendung.

    Sascha

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  11. lukas

    Moin,

    zum Thema warum wir in Afrika und nicht Afrikaner bei uns eingefallen sind (und warum die sonstige Fruehgeschichte diesen und nicht einen anderen Weg eingeschlagen hat) kann ich das Buch ‘Guns, Germs and Steel’ von Jared Diamond waermstens empfehlen. Viel Spass damit.

    cheers, lukas

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    1. Uwe

      Auf deutsch heißt das Buch von Jared Diamond übrigens:

      Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften
      (ISBN: 3596172144)

      Ist wirklich ein tolles Buch!

  12. datengammelstelle

    Wer war zuerst da? Der Kaviar natürlich. Ohne den sind doch das Ei und somit auch die Henne, als die Eierproduzentin, völlig sinnlos.

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  13. Elco

    Ich glaube bei “Roche und Böhmermann” vertust du dich. Habe bis jetzt die meisten Folgen gesehen und ich glaube nicht das Herr Lauer die getrollt hat. Denen ist es schlicht egal ob ein Gast sich raushält und nur trinkt oder raucht.
    Das mag einen stören, ich find das ganz lustig.
    Die einzige Talksendung, die weiß das sie keinen Inhalt hat und dabei unterhält. Mich zumindest.

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    1. Christoph

      Ich finde die Roche zu anstrengend um unterhaltsam zu sein. Sie betreibt in erster Linie Meinungsmarketing und biedert sich verbal gleichermaßen oberflächlich wie radikal dort an, wo sie ihre Zielgruppe vermutet; Mitläufertum mit dem Deckmäntelchen des “Engagements”: gegen AKW, gegen Globalisierung/Kapitalsmus, gegen die Kirche, gegen die CDU, gegen Schwarzer-Feminismus, … usw. Allein meinerseits diese Beispiele zu nennen war bereits mehr Recherche, als wir von Roche in Bezug auf Themen oder Talkgäste jemals erwarten dürfen.
      Insofern kann man die Frau nicht trollen, man kann sich allenfalls über sie ärgern, sie bestenfalls ignorieren.

    2. holgi Beitragsautor

      Naja, vielleicht ist ja wirklich dieser Meinungen. Solange das nicht kippt, wenn der Zeitgeist sich ändert, finde ich sowas gar nicht schlimm.

      Mir geht vielmehr diese krampfhafte Ironie auf die Nerven, mit der solcherlei Sendungen heutzutage immer daher kommen.

  14. Phil v. Sassen

    Es gibt durchaus Kritiker der Scripted Reality Formate, die sich mit dem Verhalten der Redakteure und der Sender auseinander setzen.

    Das mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Format fernsehkritik.tv berichtet sehr schonungslos über die Produktion solcher Formate und interviewt deren Protagonisten.

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    1. Christoph

      FKTV und Herr Kreymeier sollten zumindest den CRE-Hörern seit Folge 157 bekannt sein. Wobei FKTV zwischenzeitlich, gerade als es schwerpunktmäßig um die Reality-Formate bei RTL ging, leider die Objektivität komplett vermissen lies und in einer befremdlich populistischen Manier alle Verantwortung auf die Produktionsfirmen bzw. den Sender geschoben hat. Die Teilnehmer solcher Sendungen wurden mehr oder weniger pauschal zu “Opfern” erklärt hat: “gezwungen” sich selbst zu entwürdigen, die Stromrechnung für Scheinwerferlicht beim Dreh war größer als die Gage, welche vom Amt dann gleich noch vom ALG II abgezogen wurde, usw. usf. (zumindest war der Tenor so grob in der Richtung).

      Ich hingegen sehe an erster Stelle die Eigenverantwortung der Leute dafür, was sie mit sich und ihrem Leben anstellen bzw. anstellen lassen. Zu irgendeinem Zeitpunkt müssen Gier und vermeintliche Überlegenheit über die Bedenken gesiegt haben, die jeden halbwegs im Leben stehenden, erwachsene Menschen davon abhalten, sich auf so ein Reality-Format überhaupt einzulassen. Sei es Bildung, Bauernschläue oder wenigstens so etwas wie “Anstand”. Und wenn eine Produktionsfirma mit dem Einklagen eines (wahrscheinlich sittenwidrigen) Vertrages droht, dann ist das wohl kaum gleichzusetzen mit dem Androhen von Prügel oder Ähnlichem. So viel zur angeblichen Opferrolle.

    2. Phil v. Sassen

      Stimme Dir zu. Der werte Herr Kreymeier hat einen Feldzug gegen diese ach so bösen Sender begonnen und betreibt in “Michael Moore-scher” Art eine Hetzkampagne von der anderen Seite. Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte …

  15. Rafael

    Zur Mord-/Totschlagsfrage vom Anfang:

    Jede absichtliche Tötung ist ein Totschlag. Je nachdem, unter welchen Umständen diese Tötung stattfindet,ist es außerdem noch ein Mord.

    Das hat mit Vorsatz oder Tötungsabsicht nichts zu tun.

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  16. kluka

    Verdammt. Die Liebes-Story aus Nicolas’ Bekanntschaft (1 Jahr getrennt, 10 Jahre zusammen) macht unrealistische Hoffnungen…

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  17. Kaufbecher

    Boah… Ihr haut hier ja ganz schön um Euch, mit Vorurteilen bzw. Verallgemeinerungen:
    – Alle Neugeborenen sind häßlich.
    – Eltern belästigen Euch mit Ihren Kinderfotos.
    – Eltern halten kinderlose für Verlierer.
    – “Kämpfe” im Brenzlauer Berg kommen daher, dass Eltern (im Prinzip) unzurechnungsfähig sind.
    – Eltern unterliegen einer Wahrnehmumgsveränderung, weil dem Holger mal eine Mutter ihre Duddeln gezeigt hat.
    – Ältere Eltern sind verspannter und wahnsinniger.

    Kaum zu ertragen :-/

    Gegen kinderlose Cafes hab ich übrigens nix, kann jeder halten wie er will. Die Rumhackerei auf Eltern ging mir aber echt gegen den Strich…

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    1. Kaufbecher

      Hi holgi!

      Danke für die Antwort.

      Meinung ist eine schöne Sache. Irgendwann wirds aber zum Bashing. Ich gebe auch gerne zu, dass es manchmal Spaß macht, die Polemikkeule rauszuholen, und vom Leder zu ziehen. Doch manchmal fände ich ein bißchen mehr Zurückhaltung angebracht.
      Nochmal kurz zum Thema Eltern: Leider höre ich (hier in Frankfurt ist das auch Thema) oft, das alle Mütter mit dem Kinderwagen rücksichtslos den Bürgersteig blockieren. Das wer Kinder hat, kein Recht darauf hat im Cafe zu sitzen, die sollen gefälligst zuhause sitzen und puzzlen. Das jedes Kind ungezogen ist, und Eltern daher halt nicht weggehen sollten.
      Sowas härtet halt die “Fronten”. Oder!?

      Und zu guter Letzt: Sollte alles was Meinung ist unwidersprochen stehen gelassen werden? “Punks sind alle mittags besoffen”, “Hartzis sind faul”, “Lehrer sind durchweg verblendete Esoteriker”, “Banker sind kriminell”.

      Okay, wahrscheinlich nehme ich das gerade etwas zu ernst..

    2. Rayman

      Es ging auch nicht darum, generell Kinder in der Öffentlichkeit zu verbieten. Ich denke das will (fast) niemand. Es wurde der Gedanke geäußert, ob es nicht auch eine gewisse Azahl an Gaststätten und Cafés geben sollte, wo Kinder nicht erwünscht sind.

      Ich mag Kinder sehr gerne, aber manchmal will man einfach auch mal irgendwo ungestört entspannen können und das ist in der Öffentlichkeit selten möglich. Das hat mit Kinderfeindlichkeit nichts zu tun. Kinder können nur manchmal sehr anstrengend sein, gerade wenn es nicht die eigenen sind.

      Ich sehe das Problem noch nicht mal so sehr bei den Kindern sondern mehr bei den Eltern. Diese haben ihre Kinder oft einfach nicht im Griff oder ihnen ist es egal, ob Ihr Kind gerade minutenlang die Straßenbahn zusammenplärrt. Und da man vorher nicht wissen kann an welchen Typus Kinder/Eltern man gerät, ist es in bestimmten Bereichen legitim, Kinder auszuschließen. So lange das nicht flächendeckend der Fall ist sondern nur die Ausnahme, finde ich das sehr begrüßenswert.

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