10 Gedanken zu „Ein grosser Forscher ist von uns gegangen

  1. HhttG

    @blog Die von Florian erwähnte Verfilmung über das Wörgler Schwundgeldexperiment gibt es noch in der ORF Mediathek:
    https://on.orf.at/video/14296579/das-wunder-von-woergl

  2. Christian Berger

    Das mit den „2 Stunden später“ von Gaia gesehen hat wahrscheinlich nichts mit der Laufzeit des Lichts zu tun, sondern eher damit, dass das Teleskop eine andere Perspektive hat.
    So eine „Verdeckung“ wandert ja, so wie eine Sonnenfinsternis. Somit kann man die auf unterschiedlichen Punkten der Erde zu unterschiedlichen Zeitpunkten sehen. Und so was wie ein Weltraumteleskop kann das dann auch noch zu ganz anderen Zeiten sehen

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  3. Name ist der Redaktion bekannt

    Beim hören getippert, ohne in die sicher gelieferten Quellen zu schauen – beim MECFS-Test und 96 % Sicherheit stellt sich die Frage: sensitivity or specificity?

    And don’t get me started on ADHS – NATÜRLICH wird dir immer noch von Ärzten abgesprochen, dass du ADHS hast, und dass es ADHS überhaupt gibt. On a more serious note: ich finde es etwas kritisch, dass ihr quasi nebenbei einem „Bluttest“ als Alternative für eine multifaktorielle psychologische Diagnose das Wort redet. Vielleicht meint ihr das gar nicht so, aber es kommt so rüber. Ihr seid beide nach genug am Thema um zu wissen, dass das Störungsbild getrennt von den Ursachen verhandelt werden muss, und ebenfalls dass es bezüglich den biologisch-physiologischen Ursachen sehr gute Indizien für multigenetische Veranlagungen gibt. Ihr wisst auch, dass das Gehirn arschkomplex und überraschend plastisch ist. Da mit der Wunschvorstellung „Bluttest“ hausieren zu gehen ist eigentlich nicht euer angestrebtes Niveau, meine ich.

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  4. autopoiesis

    Heinz von Förster wurde ausführlich im Sozipod zum Thema radikaler Konstruktivismus besprochen und kam dann in späteren Folgen immer Mal wieder vor. Da Holgi den Sozipod oft positiv erwähnt hat, kennt er ihn vielleicht (auch) daher?

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  5. Georg

    Krasse Dinge mit Sternen waren nicht nur zeitgenössisch angesagt zur Zeit der Menschen, die sich Geschichten von Jesus erzählt haben. Schon die erste Schöpungsgeschichte der Tora lässt Gott über die Sterne verfügen als wären es bloße Gegenstände, obwohl diese – wie Florian richtig anmerkt – als Manifestationen von Göttern angesehen wurden.
    Moral von der Geschichte: unser Gott ist so krass, dass er eure Pseudogötter einfach durch die Gegend schubst.
    Dann ist aber doch noch das mit der Tempelzerstörung passiert. Mehrfach. Da hatten die Juden aber auch wieder eine gute Idee: Unser Gott ist so krass, dass er die mächtigsten Völker der Erde benutzt, um uns zu bestrafen, wenn wir uns nicht gottgefällig verhalten.
    Die Evangelisten stehen da also in einer guten Tradition: Unser Gott ist so krass, dass er sogar in menschlicher Gestalt als Baby dafür sogt, dass sich die Sterne aka Götter auf ihn zu bewegen.
    Als dann die erhoffte Endzeit irgendwie nicht kommen wollte, hatten die frühen christlichen Gmeinden noch so einen Trick: Unser Gott ist so krass, er muss gar nicht da sein. Es reicht, wenn wir uns daran erinnern, wie er mit seinen Leuten Brot gegessen hat – dann bekommen wir ewiges Leben.

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  6. Onkel Heini

    Ich kann mich erinnern, dass „wir“ damals, so um 1996 rum, auch bei einem Auftritt von Erich von Däniken waren. Uns war aber vollkommen klar, dass wir eine Science-Fiction-Lesung (Diavortrag) besuchten und kein wissenschaftliches Kompendium erwarten durften. Es hat trotzdem Spaß gemacht und hat wie ein gute Spukgeschichte die Fantasie angeregt.

    Tatsächlich wurde Däniken Anfang und Mitter der 80er im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ZDF) mit eigenen Fernsehsendungen und Gastauftritten bekannt gemacht. Es gab aber auch schon zuvor Astrologie-Shows und eine französische Astrolügin, Elisabeth Teissier, wurde durch diverse Unterhaltungsformate durchgereicht. Sie sah sehr gut aus und war immer sehr elgant im Auftreten und Kleidugsstil – alles andere inhaltliche war bzw. ist dem Fernsehen egal.

    Ende der 80er trat dem dann Joachim Bublath mit seiner Sendung „Aus Forschung und Technik“ entgegen, später auch mit der „Knoff-Hoff-Show“. Das war, glaube ich, das Ende der Leichtgläubigkeit vieler und auch meiner kindlichen Naivität dem nichtwissenschaftlichen Hokuspokus gegenüber.

    Zusammenfassend kann man meinen, dass Erich von Däniken den Menschen und insb. den Altertümlichen zu wenig zutraute und deshalb alle Errungenschaften einer externen Macht zuschrieb. Ich behaupte einfach, die damaligen Menschen waren genauso wie wir heute, nur ohne iPhone und den vielen anderen Bequemlichkeiten (fließend Wasser, Elektrizität, Infrastruktur, politisch-ökonomischen Skaleneffekten). Puh, ich bin richtig froh darüber nicht Morgens erst die Kuh melken und mein Brot backen zu müssen, sonst hätte ich auch keine Zeit zum Denken und müsste an eine HuluhBuluh-Geistergestalt glauben, die alles lenkt. Knapp vorbei gekommen…

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