WR1581 Mehr griechischer Wein

Wir trinken 2014 Economou – Assyrtiko, 2022 OuSyra – Rosé Fokiano und  2019 Anatolikos – Limnio, und reden. Unter anderem über The Durells (TV-Serie), Penfolds, Christian Stahl, Cellar Tracker und das Bratwursthäusle.

Details und eine Bezugsquelle gibt’s bei Christoph, und die nächste Live-Sendung  gibt’s am 24. April 2024 um 19:30 hier (IRC-Chat: #wrint auf libera). Dann trinken wir serbischen Wein.

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4 Gedanken zu „WR1581 Mehr griechischer Wein

  1. Abkueko

    was die Lage der Gastronomie angeht:

    zumindest im ländlichen Raum wurde schon immer nach Minijobbern gesucht. In aller Regel geht es den Gastronomen da primär um Flexibilität. Die zusätzliche Bedienung wird halt nur an einzelnen Tagen für ein paar Stunden gebraucht. Oder als Krankheitsvertretung. Da wird dann gern auch auf Zuruf gearbeitet. Dafür hat man dann gern Minijobber. Die findet man immer schlechter – auch da Schüler und Studenten dank vollerer Stundenpläne seltener Zeit dafür haben.

    Zum “Essen nicht mehr leisten können”: Ich bekomme eher ein “nicht mehr wollen” mit. Viele, auch gar nicht mal so wohlhabende, Leute gingen die letzten Jahre ziemlich oft essen. Davon lebten erstaunlich schlechte Restaurants mit mäßigen Preisen (also solche bei denen ich selbst als Laie sage “das kann ich besser”). Genau solche Restaurants sind nun sehr von den steigenden Einkaufspreisen, Energie und insbesondere steigenden Lohnforderungen getroffen. Die müssen ihre Preise oft überproportional erhöhen und sind damit kaum günstiger als gute Restaurants.
    Und da nehme ich bei vielen Leuten eine zunehmende Abwägung wahr. Wenn das Schnitzel schon 20€ kostet kann/will man es sich nicht mehr zu jeder Gelegenheit leisten und geht dann seltener aber eher hochwertiger Essen.

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  2. Leah

    Was die Gastronomie angeht:
    Ich hab halt zum Beispiel zwei Unverträglichkeiten, gegen Milch und Knoblauch, was fast überall irgendwie drin ist. Selbst wenn die Bedienung das versteht, ist die Küche seltenst in der Lage das zu verstehen. In 4/5 Fällen hab ich dann Essen, das ich nicht essen kann und zurückgehen lassen muss. Und wenn ich es gleich vermeiden will und versuche zumindest was Veganes zu nehmen, hab ich in der Regel die Auswahl von exakt ein oder zwei Gerichten. Klar alles nicht in der gehobenen Küche, aber das macht halt keine Lust. Weil viel Geld ausgeben für eine miese Experience, da koche ich lieber selber.

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    1. holgi Beitragsautor

      Ja, klar. Damit dürftest Du aber zu einer kleinen Minderheit der möglichen Kund:innen gehören, und deshalb wird sowas auch eher nicht angeboten. Entsprechend Zutaten und Ausrüstung vorzuhalten, kostet halt Geld, und wenn sich das nicht wieder reinspielt, lässt man es halt gleich ganz weg. Wenn ich beispielsweise ständig Hafermilch da haben muss, aber jeden halben Liter wegschütte, weil das nicht genug nachgefragt wird, muss der Kaffee halt mehr kosten, und das ist ja dann meist auch nicht recht.

  3. Andreas

    Hallo es passt zwar nicht zur Folge, jedoch hoffe ich dass ihr es lest und zur nächsten oder übernächsten Folge kurz thematisiert. Was ist den eure Meinung zum ersten alkoholfreien Weinfest in Schweinfurt? Macht euch das neugierig oder haltet ihr das mehr für Marketing?

    Prost

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