WR1388 Ein Sandkorn am Himmel

Ruth Grützbauch ist Astronomin, betreibt in Wien ein Popup-Planetarium, und ich lasse mir von ihr erzählen, was es am Himmel nicht zu sehen gibt, obwohl es dort ist.

Darin: Perseiden (Maximum um den 12.8.), JWST (Flickr-Album), Carinanebel, Hubble-Teleskop, Hubble Deep Field, WASP 96b

3 Gedanken zu „WR1388 Ein Sandkorn am Himmel

  1. Fomtom

    Nachdem Ruth ja so wunderschön über das JWST geschwärmt hat, und es hieß, dass die Ergebnisse für alle sofort frei zugänglich sind/sein sollen: Wo gibt’s die?
    Ich stoße immer nur auf die ersten Bilder vom 12.07. ….
    Gibt es da nicht noch mehr? (Suchtverhalten.. 😉 )

    Wieder ‘mal ein Super-Gespräch zwischen Euch beiden!!

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    1. holgi Beitragsautor

      Ich vermute mal, damit ist open access gemeint und nicht, dass unsereins da mal eben per http auf die Rohdaten zugreifen kann.

  2. Stefan

    Wieder mal eine super Folge. Echt angenehm und lehrreich euch beiden zuzuhören.

    Eine Ergänzung hätte ich:
    Die Frage, ob das JWST das Hubble Teleskop ersetzen kann. Ruth führte das richtig aus.
    Die naheliegende Folgefrage wäre, warum JWST das nicht kann.

    Die Antwort ist, dass als Hubble geplant wurde, war es unmöglich, diese Beobachtungen von der Erde aus durchzuführen.
    Inzwischen gibt es jedoch eine Technik (adaptive Optik), welche es ermöglicht, bessere Bilder im sichtbaren Licht von der Erde aus zu machen, als es mit Hubble oder JWST möglich wäre, einfach weil die Spiegel auf der Erde viel größer sein können. Dh Hubble war das letzte Sat-Teleskop seiner Art.

    Dh die Antwort auf die nicht gestellte Frage ist: Hubble wird durch die bodengestützten Teleskope wie VLT, ELT der ESA ersetzt werden. Für den Infrarotbereich jedoch braucht es immer noch Satelliten, denn diese Strahlung kommt nicht durch die Athmosphäre. Das ist die Aufgabe von JWST.

    Aber wie geschrieben. Das ist nur eine Ergänzung. Alles von Ruth war richtig und super erklärt 🙂

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