WR1124 Der dritte Golfkrieg

 

Am 19. März 2003 greifen die USA mit einigen Verbündeten den Irak an. Matthias von Hellfeld erzählt.

Die passende Ausgabe “Eine Stunde History” läuft am 31. August 2020 auf DLFnova.

8 Gedanken zu „WR1124 Der dritte Golfkrieg

  1. Christian

    Hallo Holgi, kurze Frage: kann es sein, dass dein Sammelfeed spinnt? Diese Folge habe ich 3x drin. Die vorhergehenden seit 2 Wochen ca doppelt

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  2. hilti

    Kleine Korrektur: Colin Powel war Außenminister. Donald Rumsfeld war der Verteidigungsminister.

    Und Osama bin Laden ist nicht erst nach Saddam bzw erst zu Obamas Zeiten ins Visier der Amis geraten wie Matthias behauptet. Die Amis haben zuerst Krieg in Afghanistan gegen Al-qaida und die Taliban geführt und dort “Nation building” gestartet bevor sie sich dem Irak zugewendet haben. Da war Osama bin LAden schon längst der meistgesuchte Mann, aber sie haben ihn halt erst gefunden als Obama Präsident war.

    Steile These von Matthias, dass die Amis keine Weltmacht mehr sind. Noch sind sie die einzige Supermacht. China wirds zukünftig auch werden. In Somalia, Afghanistan und Irak ist es nicht daran gescheitert, dass die Amis zu schwach oder zu blöd waren sondern daran, dass sie nicht willens waren die nötigen Mittel aufzuwenden. Was meint, dass die Besatzungstruppen zu klein und damit nicht in der Lage waren die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

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    1. Christian

      “Afghanistan ist das Land, in das Imperien gehen, um zu sterben.” Leider weiß ich nicht, von wem das Zitat stammt. Jedenfalls haben sich die Sowjets da auch schon die Zähne dran ausgebissen, was maßgeblich zum Zerfall der Sowjetunion beigetragen hat.

    2. Björn Böthner

      Ich war auch etwas irritiert, dass der Angriff Afghanistans, der ja als Reaktion auf den 11. September 2001 stattfand, sowohl hier als auch in der DLF Nova-Sendung gar nicht vorkam. Daran hatte sich Deutschland noch beteiligt, Stichwort: uneingeschränkte Solidarität, woran Rot-Grün fast zerbrochen wäre. Erst danach folgte der Irakkrieg wegen der angeblichen Massenvernichtungswaffen usw.

    3. Norbert

      Das Zitat “Afghanistan ist das Land, in das Imperien gehen, um zu sterben” könnte bald 200 Jahre alt sein, und sich auf den Britisch-Afghanischen Krieg 1839-42 beziehen. Im Zuge dieses Krieges hatten die Briten eine 16.000 Mann starke Armee nach Afghanistan geschickt, die im Januar 1842 in das damals britische Jalalabad zurückkehrte. Die Ankunft ist in einem berühmten Bild festgehalten worden, das jeden einzelnen heimkehrenden Soldaten detailliert darstellt. Hier das Bild mit Erklärung in Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Remnants_of_an_Army

    4. Titus von Unhold

      Die These dass die USA auf Dauer keine Weltmacht mehr sind/sein werden hat Matthias schon in früheren Sendungen aufgestellt und ist eigentlich besiegelt. Denn zum einen fällt die USA mit dem Dollar der am Öl hängt und zum anderen hält Robert J. Gordons in “The Rise and Fall of American Growth” das bisherige Wachstum für ein großes Versehen. Die ökonomische Situation seit dem Zusammenbruch der Dot.Com-Blase 2000 und die Zinsprobleme in die sich die FED durch die immer wieder währenden Kredit- und Zinsmaßnahmen manövriert hat, sind mit den bekannten Modellen der Ökonomie nicht mehr lösbar. Entweder brechen alle Kreditmärkte zusammen oder die Realwirtchaft wenn die FED die Rolle rückwärts macht (Die Mirkoökonomen haben das kürzlich schön dargelegt).

      Paul Krugman meint dazu in der NYT: “Is he right? My answer is a definite maybe. But whether or not you end up agreeing with Gordon’s thesis, this is a book well worth reading — a magisterial combination of deep technological history, vivid portraits of daily life over the past six generations and careful economic analysis.”

      https://www.nytimes.com/2016/01/31/books/review/the-powers-that-were.html

  3. Tarifkenner

    Nur eine kleine Korrektur: Die Flucht des Schahs und die Rückkehr Chomeinis in den Iran waren beide 1979 – nicht 1978.

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  4. David

    Diese Bilder, die damals gezeigt wurden, waren eindeutig gerenderte Bilder. Also 3D-Modelle mit laschen Texturen. So sahen Computerspiele Ende 1999/2000 aus, das war quasi ein Bilderbuch-Beispiel.
    Jetzt sind die Spiele nochmal viel besser geworden, jetzt würde das wahrscheinlich nicht mehr so arg auffallen. Daß Renderings damals auch schon besser aussehen konnten, wenn man ordentlich Geld reinsteckte, konnte man schon an Jurassic Park oder so sehen, aber das war halt Hollywood-Budget und nicht “nur” aus dem Verteidigungshaushalt. (hüstel, ich weiß wie hoch der ist).
    Aber es hat ja ausgereicht für das was “sie” wollten….

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