WR938 Beethoven

 

Am 7. Mai 1824 wurde die 9. Sinfonie Ludwig van Beethovens uraufgeführt. Matthias von Hellfeld erzählt.

Die passende Ausgabe “Eine Stunde History” läuft am 6. Mai 2019 auf DLFnova.

8 Gedanken zu „WR938 Beethoven

  1. EC

    Für mich verbindet sich mit der “Neunten” vor allem auch die deutsche Wiedervereinigung. Damals wurde diese Symphonie im Berliner Schauspielhaus von Lenny Bernstein dirigiert. Im Text wurde damals “Friede” durch “Freiheit” ersetzt, die zugehörige CD wurde “Ode an die Freiheit” betitelt, das Cover zeigt das Brandenburger Tor mit Menschenmasse…
    https://www.discogs.com/de/release/1002439

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  2. jonas

    Was Holgi übrigens als Bach identifiziert (“Tatatataaaa”), ist eigentlich Beethovens 5. Symphonie. Bach ist zwar auch sehr für Violinenkonzerte bekannt, aber das sind andere Konzerte.

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    1. Johannes

      Nene, Holgi hat getrollt (mal zu Deiner Ehrenrettung). Der Joke geht doch so – “Tatatataaaa”, aaah, Bach! Bei jeglicher Webbildersuche mal nach aaah, Bach suchen. Da gibt es diesen Witz als Bild.

      Stimme übrigens den anderen Kommentatoren zu, sehr gute Folge, wünsche mir auch sowas wie die roten Sekretäre für Komponisten.

      Zu Bach sei noch gesagt – er war zwar der Komponist des Barock, aber bereits gegen Ende seiner Schaffenszeit wollte man keinen Barock mehr hören, sondern war mit “neueren” Stilen (etwa dem galanten/empfindsamen Stil) befasst. So gesehen sagt man manchmal auch über Bach, das er etwas zu spät war. So wird auch erklärt, warum der Gute in Vergessenheit geriet und erst später von einem gewissen Herrn Mendelssohn-Bartholdy wiederentdeckt wurde.

  3. Erwin

    Hallo Holgi, Hallo Matthias,

    Ich fand diese Sendung sehr Interessant. Leider fehlt mir jeglichses Halbwissen um nur ansatzweise mitreden zu können 🙂

    Aber ich fände eine Reihe, ähnlich der Roten Sekretäre, mit den 10-20 bekanntesten Komponisten sehr höhrenswert. Was denkt Ihr darüber?

    schöne Grüße aus dem Allgäu!

    Erwin

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  4. Tarifkenner

    Tolle Idee, einmal Musikgeschichte zu betreiben, vielen Dank.
    W.A. Mozart als Österreicher zu bezeichnen, finde ich etwas ahistorisch. Er wurde im Fürsterzbistum Salzburg geboren, das zu seinen Lebzeiten ein selbständiges Territorium des Heiligen Römischen Reich war. Das HRR war in Reichskreise eingeteilt, Salzburg gehörte zum bayerischen Reichskreis (es gab auch einen österreichischen). Erst deutlich nach Mozarts Tod kam Salzburg zu Österreich. Von seiner Geburt her könnte man ihn also als Salzburger, und eher noch als Bayer oder Deutschen denn als Österreicher bezeichnen. Wenn man ihn unbedingt Österreich zuordnen möchte, dann nicht wegen seines Geburtsortes Salzburg, sondern weil er die letzten neuneinhalb Jahre seines Lebens in Wien, Österreich lebte.

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  5. Patrick

    Hallo zusammen,
    das “Tatatataaa” ist zwar tatsächlich Beethoven, aber zu Holgis Ehrenrettung: eines der bekanntesten Stücke Bachs ist die “Toccata und Fuge in d-moll, BWV565”. Die beginnt mit einem ikonischen Tatataaaa!
    https://www.youtube.com/watch?v=OI8SN_Rl518

    Zwei weitere Ohrwürmer sind die Badinerie aus der Orchestersuite Nr.2, bekannt als Klingelton der alten Nokia-Handys
    https://www.youtube.com/watch?v=x04g3gzH7HA

    und das “Air” aus der Orchestersuite Nr.3, das gerne hervorgekramt wird, wenn bei Festen oder in Filmen was melacholisches oder romantisches gebraucht wird.
    https://www.youtube.com/watch?v=pzlw6fUux4o

    Dabei ist zu sagen, dass die Orchestermusik Bachs nur einen verschwindend kleinen Teil seines Schaffens ausmacht, auch wenn die Ohrwürmer vielleicht eher dort zu finden sind. Sein Lebenswerk bestand darin, kirchenmusikalische Werke von unglaublicher Komplexität zu schaffen, von denen jedoch auch viele verloren gegangen sind. Und auch er ist oft genug bei Kirche und sonstiger Obrigkeit angeeckt, denn er war eben auch einer, der seinen Kopf und seinen Willen durchgesetzt hat für seine Vorstellung von Kunst.
    Da wusste sich der feine Herr Händel besser zu verkaufen, denn der lebte in England als gefeierter Popstar seiner Zeit.

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