WR919 Rimowa-Kofferfisch

 

Darin zulässige Antworten auf: Übergangsjacken – Alex in Erlangen und bei Bielefeld – Schöne Zahlen – Ekliges Essen – Inseln – Komische Fragen – Berlin Tag & Nacht – Die EU – Politisches Engagement – Hass-Jobs – Unverzichtbarkeiten – Existenzangst – Wohnungsbrand – Kik – Andere Länder – Platzreservierungen – Jahreszahlen – Nacht im Kühlschrank – Das Internet – Länder-Artikel – Studien – Selbstbewusstsein/-achtung – Hoffnungslosigkeit – die obligatorische Höflichkeitsfrage von esureL

20 Gedanken zu „WR919 Rimowa-Kofferfisch

  1. der Ralf

    Moin,
    mal ein Kommentar zu WRINT allgemein (also speziell an Holgi)
    Mir ist das neue Intro aufgefallen.
    Hattest du auch Ende letzen Jahres, etwas allgemeiner formuliert, als Änderung angekündigt.

    Mir fehlt das, gehauchte, WRINT.
    Die Abkürzung WRINT selbst ist eine, auch von dir selbst, verwendete Marke. Die darf sich meiner Meinung nach auch gerne im Intro wiederfinden.
    Da ich auch immer wieder “alte” Folgen höre, merke ich den Unterschied extrem. Es fehlt am Anfang einfach irgendwas.

    Grüßle
    der Ralf

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  2. Claus H. K.

    Erlangen am 21.05. steht im Kalender :- ) Und schwerverdauliche Würste aus Polen organisiert hier normalerweise mein Cousin! Vll bring ich den ja mit : – )

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  3. Robert

    Ein kleiner Nachtrag zu unserem syrischen Mitarbeiter:

    Nachdem er vor drei Jahren als Spüler bei uns angefangen hat, dann als Küchenhilfe den Köchen zu gearbeitet hat, und mein Sohn, der Küchenchef bei uns ist, ihn immer wieder mal an den Herd gelassen hat, hat er uns in den ersten zwei Monaten des Jahres regelrecht den Arsch gerettet!
    Am 1. Januar war nämlich einer unserer Köche krank geworden und wir hätten am Abend schließen müssen weil wir die Schichten nicht mehr hätten besetzen können!
    Also fragten wir Ahmed ob er es sich zutraut am Abend zu kochen…wir sprechen hier über bis zu 150 Essen die bei uns frisch zubereitet werden! Lange Rede kurzer Sinn, er hat es mit Bravour gemeistert! Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass ein ungelernter Koch dieses Pensum, und diese Qualität schaffen kann! Aber er hat es geschafft! Hätten wir in diesen zwei Monaten am Abend schließen müssen, hätte ich meinen Betrieb aufgeben müssen weil ich pleite gewesen wäre! Die 70.000 € Verlust hätte ich nicht mehr kompensieren können. Er ist täglich NACH seiner Arbeit ( Ausbildung bei der Post) noch zu uns gekommen um uns zu helfen! Wie ich vor einigen Tagen erst erfahren habe, hat er sogar auf seine Mittagspause verzichtet, um früher fertig zu werden und früher bei uns sein zu können!
    Als ich ihm sagte er bekommt natürlich denselben Stundenlohn wir unsere Köche, wollte er das ausschlagen, und meinte das passt schon so und er macht das gerne! Natürlich hat er den selben Stundenlohn von mir bekommen, und letztendlich hat er einen Betrieb mit 20 Mitarbeitern gerettet!
    In den 35 Jahren meiner Selbstständigkeit habe ich nicht ein einziges Mal so eine Form der Loyalität gesehen!

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  4. Norbert

    Das Stück, daß ihr bei Moldavia gesucht habt, dürfte “Die Moldau / Vltava” aus Smetanas “Mein Vaterland” sein. Aber das ist halt eine andere Moldau…

    Und zu Ungarn fällt Euch nichts Positives ein? Pusta? Pferde? Hirten? Paprika? Salami? In einem Kessel über offenem Feuer zubereitete, köstliche Gulaschsuppe?

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    1. Mithrandir

      Stimmt schon. Ich war schon da und tatsächlich trifft da das Ochsenkarrenthema am ehesten tatsächlich zu 🙂

  5. Felix

    Bei uns (Akademikerhaushalt) läuft jeden Abend GZSZ. Meine Verlobte braucht das, um nach dem Tag in Excel wieder runterzukommen.

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  6. christian von praun

    Ich habe natürlich noch während des Hörens erst einmal Kofferfische gegoogelt… was sehen die geil aus 😀

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  7. Mithrandir

    Zu Holgis Aufregung bei “in 2018”.
    War da neulich nicht ein Rant über Sprachnazis, die sich über “das macht Sinn” beschweren 😉

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  8. Jens

    Ich finde es herrlich, wie ihr klassische Musik, Erdkunde, Dadaismus und einen Schuss Loriot in so wenige Worte fassen könnt:
    “Republik Moldau. Lustig, das ist ein Land, das heißt wie ein Fluss, bzw. wie ein Lied von…, war das Schumann? Nee, Schubert? Egal.”
    “Ääh… An der schönen blauen Moldau!”
    😀

    Übertragen auf Filme könnte das dann so lauten:
    “Da gibt es doch diesen Film mit einem Murmeltier. Ich glaube, Tom Hanks spielt da mit, oder war es Ben Stiller?
    “Einer flog über das Murmeltier!”

    Und hier die Lösungen:
    https://www.youtube.com/watch?v=3G4NKzmfC-Q
    https://www.youtube.com/watch?v=ENETOpNpIiI

    Zum Thema “Ochsenkarren” hätte ich auch noch was Passendes:
    https://www.youtube.com/watch?v=xbeQMbl8i5E

    Und kleine, alexandrafreundliche Locations für eine Folge mit Publikum gibt’s doch in Berlin ‘ne Menge (wenn man keine Riesengagen haben will). Da könnte ich euch bei Interesse sicher was organisieren.

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  9. Tobias

    @Holgi: Zum Thema, dass man erst mit einem Land etwas verbindet wenn man mal dort war (oder jemanden kennt, der aus diesem Land kommt), folgende Podcast Idee:

    Neues WRINT Format, dass pro Folge jemanden interviewt, der aus Land X kommt. D.h. etwa 195 Folgen dann irgendwann. Hätte richtig Bock auf so ein Format, auch wenn es irgendwann immer schwieriger wird Gespeächspartner zu finden.

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  10. Pepe

    Das mit den Jahreszahlen hängt sicherlich damit zusammen, dass man die kürzeste Variante (Anzahl der Silben) wählt:
    Zwan•zig•neun•zehn ist kürzer als
    Zwei•tau•send•neun•zehn ist kürzer als
    Zwan•zig•hun•dert•neun•zehn

    Vor 2000 war es etwas anders:
    Neun•zehn•neun•zehn ist kürzer als
    Neun•zehn•hun•dert•neun•zehn ist kürzer als
    Tau•send•neun•hun•dert•neun•zehn

    Aber keine Sorge: Wenn das stimmt ist schon im nächsten Jahrhundert alles wieder beim Alten.

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  11. hilti

    Ist sowas wie Zwanzig-Zehn nicht ein Anglismus? Der Engländer sagt nineteen-ninety-nine und der Deutsche Neunzehnhundertneunundneunzig. Wurde mir damals in Englisch an der Uni eingebläut, dass nineteenhundret… falsch ist.

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  12. Mona

    Ich bin auch nur Laie, aber ich möchte trotzdem mitreden. 🙂

    Also Selbstbewusstsein ist meiner Meinung nach das, was Holgi sagte, dass einem bewusst ist wie man ist, z.B. das Sendungsbewusstsein. Ich füge noch hinzu, dass einem bewusst ist wie man ungefähr auf andere wirkt, wenn man etwas bestimmtes macht. Es ist soetwas wie Reflexion. Manche sind mehr fähig dazu, manche weniger.
    Ich hab auch schon oft Leute gehört, die das Wort so benutzen wie Alexanda. “Boah, der ist aber selbstbewusst.” Das heißt der hat etwas gemacht, wo man sonst sich mehr vorbereitet oder mehr zögert hätte oder es schlicht unverschämt war. In dem Sinne würde für Alaxanda das Wort Selbstbewusstsein = überhöhtes Selbstwertgefühl, Proll, Arroganz bedeuten. Und die “nicht selbstbewussten” haben ein erniedrigtes Selbstwertgefühl = zögerlich, zurückhaltend, schüchtern.

    Im Englischen gibt es self-conscious, das ist auch selbstbewusst, aber das wird auf die negative Weise genutzt, dass jemand verlegen, gehemmt, unsicher ist (weil er sich selbst immer beobachten kann und man nie weiß, wie andere das interpretieren).

    Dann gibt es self-confidence, das ist das Selbstwertgefühl. Da im Deutschen jeder etwas anderes unter Selbstbewusstsein versteht, kann es halt auch Selbstbewusstsein (in dem Sinne von Alexanda) bedeuten. Und es ist gleichzeitig auch das Selbstvertrauen.

    Das Selbstwertgefühl ist auf jeden Fall das, was durch Interaktion mit anderen aufgebaut oder zerstört werden kann. Wenn jemand öfter Misserfolge hat und ein labiles Seltwertgefühl hat, dann fühlt er sich weniger wert (minderwertig). Leute mit starkem Sebstwert(gefühl) sind nich so leich ins schwanken zu bringen. Natürlich kann man durch Schicksalsschläge auch seinen sonst normalerweise starken Selbstwert verlieren und ein unsicherer Mensch werden.

    Selbstvertrauen ist ein Teil des Selbstwertgefühles. Ist man ständig unsicher und hat wenig Vertrauen in sich, dann hat man eher kein sehr starkes Selbstwertgefühl. Aber ein mitteles Selbstwertgefühl reicht ja. Ein bisschen Zweifel hat noch niemandem geschadet, glaube ich.

    Selbstachtung hat meiner Meinung nach nicht viel mit dem Selbstbewusstsein zu tun, aber ganz viel mit dem Selbstwertgefühl. Wenn man sich selbst als wertvoll ansieht, dann achtet man auf sich und lässt sich nicht alles gefallen. Man hat Rückgrat. Wenn man keine Selbstachtung hat, dann gibt man sich nicht die guten Sachen, die einem wirklich Spaß machen. Derjenige denkt, er hätte die nicht verdient und entsprechend lässt er sich eventuell sogar von Leuten ausnutzen, weil man (unbewusst?) denkt die eigene Meinung zählt nicht so viel, die anderen werden schon recht haben.

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    1. Mona

      Ich hab noch ein bisschen nachgedacht. Sendungsbewusstsein ist doch eher dem Selbstvertrauen zugehörig, weil man ja schon ziemlich überzeugt sein muss, um andere zu missionieren mit seinen Lehren. Hmm, jetzt bin ich selbst verunsichert.

      Und zu Selbstvertrauen fiel mir noch Selbstsicherheit ein. Ich denk, das ist das gleiche, also wie stark die Unsicherheit und der Zweifel sind.

    2. Mona

      Hab gerade noch aufgeschnappt, dass das Selbstwertgefühl wohl auch ein Gefühl der Über- oder Unterlegenheit ist.

  13. Bruno

    Euer Kofferfisch mit Henkel hat ein Lachkrampf bei mir ausgelöst, wie ich ihn das letzte mal hatte, als der Holgi mit verstellter nachgeäfften Stimme eine Hörermail vorgelesen hat.

    Top Podcastreihe! So manchem Gespräch wäre ich gerne beteiligt. Intelligent, interessant, witzig.

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