Vor 100 Jahren wurde Rosa Luxemburg in Berlin ermordet. Matthias von Hellfeld erzählt.
Die passende Ausgabe „Eine Stunde History“ läuft am 14. Januar 2019 auf DLFnova.
Vor 100 Jahren wurde Rosa Luxemburg in Berlin ermordet. Matthias von Hellfeld erzählt.
Die passende Ausgabe „Eine Stunde History“ läuft am 14. Januar 2019 auf DLFnova.
Danke an Matthias und dich für die schöne Folge (auch wenn Sie irgendwie kein Happy-End hat..)
Hier noch ein Link zu diesem Thema Revolution 1918/19 in Deutschland.
http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2019/02/13/revolution_und_reaktion_der_verhaengnisvolle_deutsche_drk_20190213_1930_c687b801.mp3
Angefixt durch den WRINT-Podcast 1557 habe ich gerade den ersten Band der Walter-Ulbricht-Biographie von Ilko-Sascha Kowalczuk zuendegelesen und höre mir nun noch einmal die ganzen WRINT-Folgen zu den dort behandelten Themen an.
Rosa Luxemburg kam auch prominent in dem Buch vor und wesentlich schlechter weg als hier bei Matthias von Hellfeld. Vor allem am Ende ihres Lebens zeichnet Ilko-Sascha Kowalczuk (im Buch auf den Seiten 224-242) das Bild einer definitiv gewalt-befürwortenden und demokratiefeindlichen Person.
Und mit ihrer berühmten Randnotiz „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ hat sie laut Kowalczuk auch nur die linken Andersdenkenden gemeint.
Immerhin scheint sie aber noch zu den Gemäßigten in der KPD (die sie auch gar nicht „kommunistisch“, sondern „sozialistisch“ nennen wollte) gezählt zu haben.
Eine andere Lichtgestalt der KPD war wahrscheinlich Clara Zetkin, die in dem Buch auch nicht sonderlich gut wegkommt.
Und da in der Folge Karl Liebknecht und die Kriegskredite erwähnt wurden, noch ein Detail dazu aus dem Buch: Liebknecht stimmte am 4. August 1914 (1 Woche nach Kriegsbeginn) selbst noch mit der SPD-Fraktion für die Bewilligung der Kriegskredite, dabei sind durchaus einzelne Parteimitglieder aus Gewissensgründen der Abstimmung ferngeblieben. Darüber waren schon damals wohl so einige „linke“ Parteimitglieder schockiert.