WR819 Frau Diener verreist nach Myanmar

 

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Ein Gedanke zu „WR819 Frau Diener verreist nach Myanmar

  1. tuktukplease

    Angesichts von Frau Dieners etwas…ich weiß nich…zurückhaltender Beschreibung würde ich sagen:

    Myanmar ist ohne Reiseveranstaltungskorsett besuchen. Irgendwie kommt es nicht so facettenreich rüber, wie wir es erlebt haben, aber klar, war auch zeitlich und örtlich begrenzt. Zwar ist es vermutlich ganz gut sich punktuell mal einen guide zu nehmen, um den richtigen historischen Kontext zu bekommen ( es sei denn es reicht einem in Textform zum Eigenstudium ) – aber Myanmar hat deutlich mehr zu bieten als Pagoden.

    Wichtig ist, dass die aktuelle politische Situation den Tourismus massiv zurückgehen hat lassen – das schadet vor allem der Bevölkerung im ganzen Land, nicht der Regierung oder dem Militär. Hotels und Busse sind dafür nicht notorisch ausgebucht, Bagan ist quasi leer. Individuelles Reisen ist dort aktuell so einfach wie selten, ob man das politisch vertreten kann, ist die große Frage. Aber dort gibt es außer Tourismus und chinesischer Landnahme wenig Perspektiven für die Einheimischen.

    Aber zurück – beste Beispiele für „Keine Pagoden“:

    – Eine der schönsten Zugstrecken der Welt, von Mandalay zum Inle-See. (Bzw. beginnt die Strecke eigentlich 5 Uhr morgens in einer Stadt zwischen Mandaly und Yangoon, zu diesem Startpunkt kommt man ganz gut von Mandalay per Zug + Übernachtung), die Strecke wird auch gern zu Fuß oder glaub auch per MTB teilbereist, so dass man ein paar schöne Stunden Zug mit zwei, drei Tage Hiken aus den Bergen bis zum Inle-See kombiniert
    – Per Zug von Yangoon nach Bagan im Kolonial-Schlafwagon mit Einzelabteilen, die ihre Tür nach Außen haben, inkl. separatem Bad, offenen Fenstern und Umkleideraum – Alles natürlich heruntergekommen, aber sympatisch auf fürchterlichen Schienen, nachts besser mit Festhalten, aber trotzdem grandios
    – Noch eine Zugstrecke Mandalay – Hsipaw, schon etwas bekannter aufgrund eines verrückten Viadukts, Hsipaw mit Natur, Hiking und Minderheiten ist schon recht im Kommen
    – Um Hpa An mit Moped, inklusive Fledermaushöhle mit Millionenausflug am Abend
    – Der Inle See selbst, trotz Hype fantastisch, auch wenn fragwürdig warum die da mit gefühlt Traktor-Zweitaktern drüber brettern
    – Strände per Moped von Dawei aus, bis dato nur eine Handvoll Unterkünfte am Strand, keine Ressorts, unfassbar
    – Fußmassagen in Yangoon nach burmesischer Tradition, wer in Thailand das Gesicht verzieht, schreit hier vor Muskelkneterei, aber es ist verdammt gut 😉

    Wir haben Myanmar sehr genossen, auch wenn Busreisen beispielsweise Süden sehr anstrengend sind, Konstante Kotzgefahr, absurde Abfahrts- und Ankunftszeiten. Die Darmprobleme von Frau Diener können wir exakt nachvollziehen, Myanmar steht noch ziemlich am Anfang, was eine verträgliche Straßenküche betrifft, wobei die Gerichte an sich sogar international Beachtung finden.

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