WR793a „Eine Stunde History“: Klaus Barbie und die Kinder von Izieu

 

Er hatte den Ruf eines äußerst brutalen und Menschen verachtenden Gestapo-Mannes: Klaus Barbie – der „Schlächter von Lyon“. Im April 1944 gab er den Befehl, 44 Waisenkinder ins Vernichtungslager Auschwitz II zu deportieren. (DLFnova)

2 Gedanken zu „WR793a „Eine Stunde History“: Klaus Barbie und die Kinder von Izieu

  1. andreas

    Das großartige an dieser Sendereihe ist ja gerade das immer wiederkehrende Element des Zurückkommens auf das Thema „sind wir eigentlich alle wahnsinnig und wozu noch Geschichte wenn wir das erlernte daraus nicht anwenden“.

    Stimmen der Vernunft eben.
    Mir persönlich tut das gut und ich danke euch für die Sendung.

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  2. Mithrandir

    Hmm, ich bin ja auch der Meinung, dass nicht alles schlecht geredet werden soll und man mehr positiv an den Staat und Europa herangehen sollte.
    Aber wenn dann mal ein bisschen Euphorie da ist, wie seinerzeit bei der WM 2006, als viele sich Schwarz-Rot-Goldene Fahnen ans Auto und an die HAuswand pappten, kam gleich wieder Gegenwind, von wegen Nationalismus usw.
    Witzchen wie „So gehn die Argentinier….“ wurden auch gleich wieder in den Rassismus Topf geworfen.
    Locker geht in Deutschland scheinbar nicht.
    Hat man auch bei Olympia wieder gemerkt. Viele „Intellektuelle“ hauptsächlich aus der eher linken Ecke kommen dann immer mit „Kommerzieller Mist“, „..zu sagen die Goldmedaillie haben wir gewonnen ist Schwachsinn..“ usw. Und das nervt halt leider viele gewaltig, dass man sogar diese Freude verbieten will.
    Da sagen sich halt die rechten Arschgesichter „Wenn locker nicht geht, können wir auch gleich richtig „stolz“ sein mit der Schwaz-Weiß-Roten Flagge.“
    Und die Wankelmütigen, die eigentlich nicht rechts sind, aber wirklich gerne ihr Land feiern möchten, mit dem sie sich identifizieren, sehen dann halt nur den Ausweg den AFD Weg einzuschlagen,.
    Rassismus finden die zwar auch Scheiße, aber erst mal wollen wir Spaß haben und uns mit unserem Land identifizieren und ja, auch ein bisschen Stolz sein, ohne den Begriff Stolz wieder bis ins Detail erklären zu müssen.
    „Das mit dem Rassismus, ach das wird schon nicht so schlimm werden, Hauptsache die linken Spielverderber halten endlich mal das Maul.“
    Wir haben meiner Meinung nach beim Thema Toleranz und Gleichberechtigung in den letzten Jahren viel erreicht, auch mit Hilfe der Linken und der 68er Bewegung.
    Und ich habe das Gefühl diese Menschen glauben jetzt, dass Sie die Mehrehiet und die Deutungshoheit haben und merken nicht, dass sie den Bogen einfach überspannen. Binnen I, Genderthemen, Ausländerwahlrecht usw. Mag alles gut sein, aber mit Bedacht.
    Es gibt einfach kein Mittelmaß mehr, nur noch radikal in die eine oder die andere Richtung.
    Europa sehe ich ähnlich. Supertolle Sache, viel erreicht, aber aktuell wird zu stark gepuscht. Länder dazunehmen, die nicht dazu bereit sind. Gesetze durchsetzen, für die eben auch noch nicht alle bereit sind. Und obendrein noch dem „kleinen Mann“ das Gefühl geben, dass er zu dooof ist den Sinn dahinter zu kapieren.

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