WR773 Datelef

 

Am 16. Januar 2018 liest Alexandra in Mainz.

Außerdem beantworten wir wrintheitsgemäß Fragen nach Zucker, Care-Arbeit, WLAN, Konkurrenz, Real-Life-Begegnungen, Currywurst, Käse, Erkenntnissen, Kameraklebchen, Reddit, Spenden, Martin, Geschenken, Glück, Bahndurchsagen, Memen, Apps, Nachwirkungen, Spenden, Dates, Reichtum, Imposter, Begrüssungen und der obligatorischen Höflichkeitsfrage von esureL.

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61 Gedanken zu „WR773 Datelef

    1. lars

      In Pankow ists weniger, aber da ist es mir tatsächlich dieses Jahr auch das erste Mal bewusst aufgefallen.

  1. Lena

    Liebe Alexandra,

    du sprichst mir aus dem Herzen! ;-D Es bedarf dringend eines wissenschaftlichen Podcasts zum Thema Hochsensibilität!
    Ich studiere selbst Psychologie und finds zum kotzen, dass es derzeit auf dem Markt nur so Eso-Ego-Podcasts dazu gibt, in dem sich alle als besonders emotional und einzigartig feiern.
    Also ich zumindest würde mich freuen, wenn du dich mal irgendwann an das Thema ranmachst. Du wärst damit sicher auf deine Art außer Konkurrenz.

    Viele liebe Grüße
    Lena

    Antworten
    1. Alexandra

      Liebe Lena, vielen Dank für deinen Zuspruch! Ich habe das Projekt noch nicht gänzlich aufgegeben, muss aber noch schauen, wie genau ich das aufziehen würde (auch in Abgrenzung zu den bestehenden Angeboten). Vielleicht mal eine Pilotfolge ins Auge fassen… Jedenfalls schön zu hören dass ich nicht die einzige bin, die bei den ganzen “bunten Zebras” und Yoga-Amélies der Kamm schwillt!

    2. Mario

      Hallo,

      “Du wärst damit sicher auf deine Art außer Konkurrenz.”
      Das denke ich auch, damit wird gleich ie Zielgruppe definiert.
      Die Menschen, welche bis jetzt mit der Ego-Eso-Sichtweise klargekommen sind,
      hätten eine wissenschaftliche Sichtweise sowieso nicht lange verfolgt.
      Weil sie ganz andere Erwartungen haben und wahrscheinlich auch von der Lebenseinstellung
      und dem Intellekt her nicht die Menschen sind, die kritisch hinterfragen.
      Wenn doch, dann kommen sie auch auf dich zurück, weil sie nicht zufrieden mit dem derzeitigen Angebot sind.

      Mach es einfach, wenn es dir Spaß macht.
      Die Welt verbessern kannst du nicht, aber vielleicht einer Hand voll Menschen ein paar schöne Stunden bereiten.

      Viele Grüße

      Mario

  2. Venyo

    @Alexandra: Rants sind super! Kein Grund sich zu Entschuldigen. Am Besten legst du dir ein paar Tage vor der jeder Wrintheit Steine ins Bett damit du unausgeschlafen bist 😉

    Antworten
  3. Devid

    Mir geht die alljährliche Permutation aller “Frohes Neues”-Glückwünsche auch nur auf den Sack. Es ist ja nicht nur so, daß es zwischen “allen” Personen ist, nein auch noch zwischen Anderen “nochmal”, wenn man nur dabei ist.
    Wenn man Kontakt mit vielen Leuten hat, hört man hunderte “Glückwünsche”… nerv.

    Antworten
  4. notsonew

    Merkt Alexandra wie sehr (und oft) sie von SICH redet???

    Oder geht es in der Sendung tatsaechlich um euch als Person?

    Zu Podcasts: Die allermeisten sind doch nur Generation “pay-me”, auch wenn hintenrum “nur” um Spenden gebeten wird fehlt doch jeglich Transparenz..

    Keep up the good work, Danke Holger!!

    Ps: Wenn Mann UND Frau arbeiten, muss er ihr naturlich nur die halbe care-work vergueten und die andere Haelfte selber erledigen. Einfach…

    Antworten
    1. Venyo

      Keine Ahnung worum es in der Sendung gehen soll. Ich weiß nur, dass ich sie gerne höre. Wenn ich an der objektiven, sachlichen WAHRheit interessiert bin, dann höre ich nicht die WRINTheit 😉

  5. Dieter Michel

    Hallo Alexandra und Holger,

    beim Reinhören in die erste Viertelstunde war beim Thema “Live-Veranstaltung, aber lieber ohne die Exponiertheit einer Bühnensituation” für mich die erste Assoziation das Konzept des Hörfilms. Das ist ja im Prinzip auch eine Art Podcast – halt ein Hörspiel – aber als Veranstaltung aufgezogen wie eine Kinovorstellung, nur eben ohne Bild. Ich weiß nicht, wie verbreitet das aktuell (noch) ist, aber es war vor einigen Jahren ja mal angesagt.

    Übertragen auf Euch würde das bedeutet, dass man irgendwo einen Veranstaltungsraum/-saal hat mit Publikum, Ihr aber nicht auf der Bühne sitzt, sondern nur audiomäßig zugeschaltet seid. Das kann man ja im Prinzip mit Skype-artiger Audiokonferenztechnik erschlagen, mit einer Publikumsbindung, die man nach Wunsch skalieren kann. Also von reiner Audiokonferenz (für die Beantwortung von Fragen) nur in der lokalen Veranstaltung ohne Live-Stream über einseitige Videoübertragung aus dem Saal (um Euch die Reaktionen des Publikums auch visuell zugänglich zu machen) bis hin zu einer Telepräsenzgeschichte, bei der z.B. neutrale Personen als “Telepräsenzagenten” (eine Art menschliche Avatare) z.B. Tablets in einer Halterung an der Kleidung tragen, die jeweils nur Eure Gesichter live zeigen (wie z.B. bei https://www.semanticscholar.org/paper/Ghost-hack-AR-human-augmentation-using-multiple-te-Tobita/b995a42cfd8deaeafcc65dcb85c9493c4e802658).

    Da könnt Ihr dann wahlweise körperlich anwesend sein, z.B. in einem Nebenraum, oder das Ganze auch von zu Hause aus machen. Fände ich auch für andere Veranstaltungen interessant (weiß nicht, ob “virtuelle” Lesungen mit so einer schwächeren Publikumsbindung auch funktionieren würden), weil ja die räumliche Bindung (Reisen etc.) aufgehoben wird, ohne dass der Live-Charakter sofort komplett verloren geht. Einen Mitschnitt kann man ja trotzdem machen für alle, die nur einen Podcast hören wollen.

    Viele Grüße

    Dieter Michel

    Antworten
  6. Lukas

    Impostor-Syndrome gibt es bei Handwerkern genauso. Ich baue seit einigen Jahren Dinge, teils auch Hauptberuflich. Ich habe das bei jedem Teil wieder, dass ich es scheiße finde. Ich sehe jeden kleinsten Kratzer. Denke dann dass irgendwie alle anderen Handwerker das wohl besser in kürzerer Zeit hinbekommen hätten.

    Das geht mittlerweile so weit, dass ich lieber in Intelektuelleren Jobs arbeite, weil ich angst habe, dass das Handwerkliche Produkt nicht den Ansprüchen genügt, trotz Erfahrungen und Ausbildung etc.

    Bei irgendwelchen Pseudozeug im Computer ist das nicht so arg ausgeprägt.

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    1. Leonard

      Kenne ich auch von Handwerkern. Das sind dann oft die, die nie fertig werden, den Kostenvoranschlag verannteralbfachen und trotzdem nur auf 3.50 € kommen, de facto.

  7. Tom

    “Bei irgendwelchen Pseudozeug im Computer ist das nicht so arg ausgeprägt.”

    Sorry, aber – doch. Hängt bei mir vor allem damit zusammen, dass es zu “Pseudo-Computer-Zeug” wesentlich mehr Content und Meinung im Netz gibt, die mir immer wieder die Menschen vor Augen führt, die ganz genau wissen wie man es am besten macht, obwohl es als Laie nur sehr schwer ist, objektive Argumente für “gut” oder “schlecht” zu verstehen. Die Prämisse “Wenn es Funktioniert, dann ist es gut” ist im Handwerklichen Bereich sehr viel einfacher zu akzeptieren.

    Antworten
  8. nochmal

    Merkt Alexandra wie sehr (und oft) sie von SICH redet???

    Oder geht es in der Sendung tatsaechlich um euch als Person?

    Zu Podcasts: Die allermeisten sind doch nur Generation “pay-me”, auch wenn hintenrum “nur” um Spenden gebeten wird fehlt doch jegliche Transparenz..

    Keep up the good work, Danke Holger!!

    Ps: Wenn Mann UND Frau arbeiten, muss er ihr naturlich nur die halbe care-work vergueten und die andere Haelfte selber erledigen. Einfach…

    Antworten
    1. Alexandra

      Von wem soll ich denn sonst reden, wenn ich gefragt werde, ob ich andere Podcaster als Konkurrenz empfinde, was mein liebstes Mem ist oder wie mein erstes Date war? Von meiner Oma?
      Wenn euch diese Show, die natürlich schon konzeptuell ein einziges Egogewichse ist, nicht gefällt dann seid ihr wahrscheinlich nicht das Publikum, das sich gerne Egogewichse reinzieht und dafür vollstes Verständnis von MIR.

    2. Mithrandir

      Sehe ich auch wie Alexandra.
      Sinn der wrintheit ist erst mal, dass Holgi und Alexandra Spaß haben und sich egomäßig an den Fragen abarbeiten. Damit es Karmapunkte gibt, stellen sie das Gespräch zur Unterhaltung anderewr online.
      Wer sich nicht unterhalten fühlt solls bleiben lassen.

  9. Leonard

    Übrigens: die Hörsäle auf dem NaWi Campus der Goethe Uni sind gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmt: Kein Empfang, kein WLAN. Vielleicht könnt ihr Euch da ja für die “live wrintheit” rinmieten.

    Antworten
    1. mithrandir

      Klar ist das kompliziert. Und dann noch vong ( 🙂 ) Region zu Region unterschiedlich.
      Bei uns (Kurpfalz) gibt es die grobe und die feine Bratwurst. Die sind hier im Normalfall dick und kurz. Deswegen werden sie vor dem Braten oft gekocht, damit man sie nicht so lange braten muss.
      Die Thüringer sind dünn und kommen direkt auf den Grill.
      Am Imbiss gibt es oft das was du als Brühwurst bezechnest als Bratwurst. In der Variante Rote oder Weiße. Wobei ich glaube, dass die Rote eine Rindswurst ist und würziger schmeckt.
      In Berlin gibt es die Wurst mit oder ohne Darm.
      Dann wäre da noch die Weßwurst usw. usf.
      Mehr dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Bratwurst

    2. Leonard

      Wurstsystematik

      Man kann Würste natürlich nach verschiedenen Kriterien einordnen, aber wenn man sie nach den Prinzipien ihrer Herstellung ordnet gibt es:

      1.) Rohwürste: Das Brät wird nicht gegart, die Würste bleiben entweder weich (Teewurst), werden vor dem Verspeisen gegart (bestimmte Bratwürste, zB Thüringer) oder durch Trocknen gehärtet (Mettwürste, Salami). Aussehen entweder grau oder rot (Pökelsalze)

      2.) Brühwürste: Das Brät wird erst in den Darm gefüllt und die Wurst danach gegart. Dabei denaturieren wasserlösliche Proteine, werden dadurch unlöslich und bilden ein Gel, das der Wurst Elastizität verleiht. Aussehen meistens blass, “boink”ige Konsistenz (Weißwurst, Fleischwurst, Knackwurst, Wiener, Leberkäse etc)

      3.) Kochwurst: Das Brät enthält fibrilläre (faserartige) Proteine (Kollagen =Gelatine, geronnenes Blut). Diese werden beim Erhitzen nicht unlöslich, sondern flüssig (gleiches Prinzip wie bei Pudding). Das Brät wird nach dem Erhitzen in die Därme gefüllt und erstarrt beim Abkühlen wieder. Eigentlich ist die Farbe grau (Leberwurst, Blutwurst wird durch das enthaltene Häm schwarz gefärbt) und die Konsistenz eher “mehlig”. Beim Erhitzen wird Kochwurst wieder flüssig, anders als Roh- und Brühwurst.

      Andere Kategorisierungen sind z.B. nach der Zubereitungsart (“Bratwürste” können daher Brüh- oder Rohwürste sein) nach dem “Behältnis” (Naturdarm, Kunstdarm, Glas, Blase, Magen ). Viele Würste kommen auch in Därme von Tieren, deren Fleisch im Brät nicht enthalten ist. Die typische Bratwurst besteht aus Schweinefleisch, der Darm ist aber immer ein Schafsdarm. Oder Kategorisierung nach dem Fleisch aus dem sie gemacht werde usw usf.

  10. Anne

    Bei der Studie, die Alexandra bzgl. Reichtum erwähnte, würde ich noch ergänzend hinzufügen, dass die 75.000 (es waren meines Wissens Dollar und Haushaltseinkommen, ob brutto oder netto weiß ich nicht mehr) Euro nicht das Einkommen waren, das am glücklichsten machte, sondern das Einkommen, ab dem man nicht mehr signifikant glücklicher wird. Soll heißen, man wird mit mehr Geld nicht unglücklicher, aber man braucht offensichtlich auch nicht mehr.

    Ich finde Schenken auch super, aber ich bekomme auch gerne Geschenke. Ich würde immer behaupten, dass ich gute Geschenke mache, weil ich mir wirklich Gedanken darüber mache und sehr viel überlege oder eben oft spontan etwas sehe, von dem ich glaube, dass es zu jemandem passt, aber eventuell ist das auch eine Fehleinschätzung und die Beschenkten sehen das ganz anders – ich werde es vermutlich nie erfahren.

    Ansonsten kann man immer gut Verbrauchbares schenken, ich habe meiner Mutter schon mal einen Kanister Rhabarbersaft geschenkt. Deswegen finde ich auch die Standardgeschenke wie Pralinen und Wein völlig okay, weil hey!, ich mag Pralinen und Wein, und dann muss ich mir nicht selber welche kaufen und wenn die Schachtel oder die Flasche leer ist, hab ich nichts in der Wohnung rumstehen, was ich eigentlich gar nicht haben will.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Himmel, daran erinnere ja nicht mal ich mich *gruebel*

      An welcher Stelle habe ich das denn erwähnt gehabt?

    2. Venyo

      Ich glaube es ging darum, dass alle Leute aufstehen um 20€ zu gewinnen und dann alle sich hinsetzen müssen, die keine glückliche Kindheit hatten, deren Eltern kein Eigenheim hatten usw. Die Stelle war als jemand gefragt hat ob wir wirklich alle unseres Glückes Schmied sind.

    3. Dnns

      Vielen Dank für den Link…. das erinnert mich ein bisschen an die Werbung von TV2, dass wir mehr gemeinsamkeiten als Unterschiede haben und uns trotzdem lieber über die Unterschiede abgrenzen. (https://www.youtube.com/watch?v=jD8tjhVO1Tc)

      Was diesem Video aber irgendwie noch fehlt sind Hindernisse wie Wassergräben oder so, um denen die eh schon hinten stehen das ganze noch mal zu erschweren. Denn das ich ja genau das was in der Realität passiert. Es wird nach unten getreten um sich nach “oben” abzusetzen. Nur das man nicht weiter nach oben kommt, sondern die “unten” sich nur weiter entfernen. Kommt halt immer auf die Sichtweise an.

  11. hans-peter

    Hi Alexandra,

    bitte bitte bitte mach eine Sendung zum Thema Hochsensibilität – auch wenn es da draußen evtl. schon ein paar gibt die sich damit beschäftigen.
    Dieses Pseudo LifeCoaches die das blaue vom Himmel versprechen und dann noch erklären wollen dass man dadurch “reich” wird. Früher oder später kommt jeder halbwegs klar denkende Mensch darauf, dass die Coaches nur wohlhabend sind, weil es Idioten gibt, welche die Kurse buchen.

    Danke

    Antworten
    1. Matthias

      Eigentlich die Standardfrage, mit der man Lifecoaches schön trollen kann: “Wenn du so genau weißt, wie man reich und glücklich wird, wie kommt es, dass du selbst immer noch Kurse gibst?”

  12. alfora

    Anstatt die Kameras anzukleben, solltet ihr lieber sicherstellen, dass ihr keine Schadprogramme auf eurem Computer habt.

    Die Kamera alleine ist harmlos.

    Ein Schadprogramm kann hingegen nicht nur die Kamera unbemerkt aktivieren, sondern ALLE Dateien und ALLE Tastendrücke (=Passwörter) lesen. Irgendwelche Bilder von euch, die auf den Monitor starren, sind dann euer geringstes Problem.

    Antworten
    1. mithrandir

      Sehe ich auch so. Das Mikro klebt niemand ab. Und mit dem kann man viel interessantere Sachen erfahren.

  13. Michael

    @Holgi, ich weiß nicht, ob du dich noch daran erinnerst. Aber als du mal in München warst, hatte ich dir folgendes vorgeschlagen:

    Klein liest Martenstein. Ein Massaker.

    Antworten
  14. Sebastian

    Idee für eine Live-Wrintheit: Ihr sitzt Backstage, während euch auf der Bühne zwei Statisten hinter einer Schattenwand darstellen. Da ich klein und schmächtig bin, würde ich gern den Holgi geben.

    Antworten
  15. Hendrik

    Wenn ich Alexandra im Podcast höre, denke ich immer an Hazel Brugger… Stimme und Tonfall kommen mir recht ähnlich vor.
    Ich hoffe mal, dass ich damit weder Hazel noch Alexandra beleidigt habe 🙂

    Antworten
  16. Jubsi

    Sollte nicht mal die Dr. Sommer Wrintheit live aufgeführt werden?

    Reddit finde ich nützlicher als Quora. Bei Reddit erstmal: Account anfertigen. Man braucht nicht mal eine E-Mail. Dann alle Standardreddits deabonnieren, außer vielleicht r/movies und r/aww für süße Tierbabys. Dazu oben links in Meine Subreddits (My Subreddits) reingucken.
    Meine Empfehlung für freshe memes: https://www.reddit.com/r/de/
    Sonst: https://www.reddit.com/r/badhistory/ https://www.reddit.com/r/AskHistorians/
    Von da weiter in den Sidebars suchen oder einfach nach einem Thema suchen. Bei r/askreddit wurde auch jede menschliche Erfahrung durchgenudelt.

    Von Quora halte ich nichts, weil es nur ein Circlejerk von indischen Softwareingenieuren geworden ist, die sich für die Herrenrasse hält, da sie jetzt im Silicon Valley arbeiten.

    Antworten
  17. Been Told

    Reddit ist die wohl beste und größte Foren-Plattform der Welt. Nachdem Facebook die Foren dieser Welt nahezu vernichtet hat, war ich damals sehr froh, als ich vor ein paar Jahren Reddit für mich entdeckte. Es ist eine Plattform, wo es gefühlt zu jedem Thema ein Forum (Subreddit) gibt. Und wenn nicht, kann man eins eröffnen.

    Quora ist die wohl beste Wissensplattform der Welt. Da kann es zum Beispiel passieren, dass man eine Frage über Obama stellt und sie von ihm selbst beantwortet wird. (Wobei das nicht für Fragen zu seiner Person, sondern seiner Politik gilt.)
    Wer einmal bei Quora eingestiegen ist, wird seine Fragen nie wieder anderswo stellen können. Außer bei WRINT natürlich.

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  18. Been Told

    Ein Date ist für mich ein Treffen zwischen zwei Leuten, die zumindest in Erwägung ziehen, mehr als Freunde werden zu können, in angenehmer Atmosphäre.

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    1. Jan

      Im Bezug auf “Date” und “Dating”: Mir scheint als sei da (mal wieder) ein Konzept der Amerikanischen Kultur zu uns herüber geschwappt ohne es in Gänze durchdrungen zu haben.

      In Amerika ist “dating” relativ spezifisch definiert (sucht mal nach “Dating Rules”). Allen Beteiligten ist zumindest der grundlegende Ablauf klar. Ganz typisch hier das erste Date mit Dinner & Kino. Ob es wirklich etwas Ernsteres wird entscheidet sich dann meistens so beim 2. oder 3. Date. Über den englischsprachigen Wikipedia Artikel bin ich noch auf den guten Artikel im Guardian gestoßen: https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2009/jan/24/rules-of-dating

  19. Been Told

    Bei der von Alex genannten Studie ging es glaub ich um etwas anders. Zunächst ging es nicht um das Jahreseinkommen, sondern das einem jährlich zur freien Verfügung stehende Geld. Also nach Abzug aller Verpflichtungen.
    Und es ist auch nicht so, dass mehr Geld dann nicht glücklich macht. Es ist nur so, dass das Geld, was man über diesem Betrag X einen nicht NOCH glücklicher macht. Bis zum Betrag X gilt: je mehr man hat, desto glücklicher macht es einen. Darüber hinaus hört die Steigerung auf.

    Antworten
  20. micha

    Wrint live Kunstaktion:
    Die Frauen reden miteinander über Literatur während Holgi im Hintergrund auf einer Schaukel durchs Bild schwingt und aus dem Vanderfelde vorliest. Kommt sicher gut mit Kopfhörern. Ach Mist! Sollte ja nicht aufgezeichnet werden.🤣

    Antworten
  21. Schmutzipu

    1. Ihr seid mein absoluter Lieblingspodcast!

    2. Zur Kümmerarbeit/care work:

    Das Kümmern hört natürlich auch im Berufsleben nicht auf.
    Egal, welchen Job eine Frau hat, es ist oftmals nach wie vor selbstverständlich, dass sie gleichzeitig ihre Frauen- oder eben Kümmererrolle zu spielen hat.

    Es steht außer Frage, wer bei uns im Büro für das Ein- und Ausräumen der Spülmaschine zuständig ist: die Frauen. Egal ob Sekretärin oder Abteilungsleiterin. Als Mann musst du das nicht machen und keiner guckt dich dafür schief an. GANZ anders bei Frauen. Wenn du bei der Kümmerarbeit nicht mitmachst, wirst du ganz schön schief angeguckt – aber von den anderen Frauen! Von den Männern nicht so, das liegt daran, dass die eh nicht darauf achten, wer ihnen hinterherräumt. Das Schlimme ist: Man räumt als Frau selbstverständlich die Spülmaschine leer, vielleicht ist das erziehungsbedingt; und weil es einfach erwartet wird, weil man keine große Sache daraus machen will. Aber der Hauptgrund ist: Man will von den anderen Frauen nicht geächtet werden. Wenn ich als Abteilungsleiterin nicht an Geburtstage denke, die Spülmaschine mit bediene usw., oh, da wäre aber was los.

    Ebenfalls nach wie vor Standard: Frauen sollen wie selbstverständlich alles unter einen Hut bekommen und dabei GRANDIOS PERFEKT sein. Vollzeitjob, Kinder mit allem was dazugehört, dabei jeden Tag was Frisches kochen, ab und zu backen, den Haushalt schmeißen, die Wäsche, sich um Angehörige kümmern, mit dem Hund gehen UND ganz selbstverständlich natürlich jederzeit gut aussehen, immer fasten, immer frisch rasiert sein und schön zum Sport gehen.

    Und was machen die Männer? Ja, klar kümmern die sich auch. Aber eben weitaus weniger als 50 % des Kümmer-Pensums. Wenn der Mann von der Arbeit kommt, wird er bewundert als der große Familienernährer, der sich jetzt aber mal bitteschön ausruhen darf beim lecker Bierchen vorm Fernseher.

    Die Frau verdient ja leider meistens ein bisschen weniger und zack! hat sie die Kümmererrolle. Nach Feierabend noch kochen, putzen, …(siehe oben) und natürlich null Bewunderung oder gar monetäre Wertschätzung für das Kümmern. Aber selbst wenn sie mehr als der Mann verdienen würde, bliebe das so, es würde sich nur anders anfühlen. Mein Vater zum Beispiel zeigt eine riesige Missachtung gegenüber meinem Cousin – bloß weil er weniger verdient als seine Frau. Und weil er sich mehr um die Kinder kümmert, also Männer das „normalerweise“ tun. Ja und? Die fahren das Modell eben andersrum… Ich will gar nicht wissen, wie viele andere Leute noch so schlimme Vorurteile haben, wie mein Vater.

    Antworten
    1. Mario

      Ich rate den Frauen, denen es so geht, ihre “Männer” zu verlassen.
      Hm – das muss wohl an der Erziehung liegen.
      Wer im Haushalt zusammen lebt, der kann sich auch gemeinsam um den Haushalt kümmern.
      Ist meine Meinung. Aber ich kann auch Menschen beim Arbeiten nicht zugucken 😉

      Ach ja: Bei einem ehemaligen Kollegen habe ich das andersherum erlebt:
      Die Frau (promoviert) hatte dienstlich viel um die Ohren, der Mann im öffentlichen Dienst angestellt.
      Da hat er ihr den Rücken freigehalten.
      Dafür wurde er auch von nicht wenigen Männern ausgelacht.

  22. Sebastian

    Holger liest natürlich aus dem van de Velde. Bin mir sicher, dass es außerhalb von NSFW weniger der reinen Belustigung dienen, sondern mit Alexandra und Kadda auch spannende Diskussionen entfachen könnte.

    Antworten
  23. Benjamin

    Liebe Alexandra,
    bitte mach den Podcast über Hochsensibilität, glaubst du wirklich dass hochsensible den Esoterik-Blödsinn hören wollen den es da gibt?
    Danke!

    Antworten
  24. BigDaddyJohn

    Ich finde es genauso polemisch zu sagen, jeder ist seines Glückes Schmied, wie zu sagen, niemand sei es. Natürlich werde ich sehr wahrscheinlich nie so reich werden wie Kinder, die Millionen oder gar Milliarden erben. Und doch strenge ich mich an und bin erfolgreich. Ich weiß aber, dass ich nicht annähernd so viel erreicht hätte, hätte ich es langsamer angehen lassen.

    Ja, die soziale Herkunft schränkt sicher ein. Für mich ist aber ein Kerngedanke des Spruchs, dass jeder mit viel Arbeit das meiste aus sich herausholen kann. Und das sehe ich bei vielen nicht. Bei vielen Kommilitonen nicht, bei vielen Kollegen auf der Arbeit nicht, etc.

    Es ist doch das gleiche wie mit dem Übergewicht. Auch hier: soziale Herkunft hat erheblichen Einfluss darauf, ob du übergewichtig bist oder nicht. Aber letztendlich gibt es auch viele Übergewichtige, die permanent Ausreden suchen, oder lieber im Selbstmitleid versinken. Da ist der Spruch für mich ein gutes Gegengewicht.

    Antworten
  25. gemusse

    Ich weiß nicht: Ist das Zukleben der Kamera im Prinzip so ähnlich, wie das Aufziehen von Fahrradhelmen, das du gerne als Beispiel für die “Angstgesellschaft” nimmst, Holgi?

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Kann gut sein. In meinem Fall sicherlich auch noch darin begründet, dass ich reichlich Leute persönlich kenne, die zum Missbrauch der Kamera in der Lage sind.

  26. Lio Wu

    Nachdem ich diese Folge eben gehört habe bekomme ich aus mir nicht einfach zu erklärenden Gründen(schadenfreude?), das Verlangen Alexandra irgendetwas zu schenken, das sie wirklich haben will.
    Aber in einer lush-Seifenverpackung.

    Antworten

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