WR764 Wrinthanger

 

Darin: Kein Buch, Knochenknacken, Berufserklärungen, Gastfreundschaft, Sensenmann, Einschlafstörungen (Headspace), Epochen, DVDs, Tagebücher (Tipp: Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen*), Schreibtische, Merchandise, Modellbau (Konstantin Binder: Lejonthal), Granatäpfel, Kindheitserinnerungen, Tabletten, Maschinen und Menschen, Tinder, die obligatorische Höflichkeitsfrage von esureL.

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68 Gedanken zu „WR764 Wrinthanger

  1. Lea

    Bzgl der Sendungsdichte: Zu häufige Wrintheiten gibt’s nicht! Bisher fand ich eigentlich schade, dass es so wenige Folgen gibt.
    Der Grützedetektor wäre schön gewesen. Vielleicht lässt sich der Inhalt ja mittelfristig anders unters Volk bringen.

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    1. Magnus

      Sendungen können Sie meinetwegen so oft machen wie es geht solange Sie mit den Fragen nicht zeitnah werden. Das trägt irgendwie zur Beruhigung bei.

    1. Kamelschwalbe

      Du sagtest, Du verrenkst Dich im Bett, wenn Du am Notebook arbeitest.
      Hab ich auch immer gemacht, bis ich den „Lavolta Notebook-Ständer“ entdeckte. Durch die Gelenke kann man Winkel für alle möglichen Liege-, Sitz- und Stehpositionen einstellen.
      Ich liege im Bett auf dem Rücken und habe diese Halterung zwischen den Hüften verankert. Das Touchpad und die beiden Maustasten habe ich abgeschaltet und verwende eine USB-Maus, die ich auf dem Bettlaken bewege.

    2. HerrSchmidt

      Ich finde es voll gemein, einem kleinen Mädchen einen Pferdekopf aufs Kissen zu legen! 🙁

      Ansonsten: Ich würde mich über eine wöchentliche Wrintheit freuen!

  2. Simon

    Zum Thema „Senden wir euch eigentlich zu oft?“

    Nope! Ist super und so lange die Schlagzahl für euch beide passt, darf es gern so weitergehen.

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  3. Julia

    Ich kann mich der Kamelschwalbe nur anschließen – genieße die häufigen Wrintheiten gerade sehr! Natürlich nur so lange euch das nicht zu sehr stresst 🙂

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    1. Bernhard K,

      Genau! Wenn man einmal die Woche einen schönen Laber-Podcast mit Holgi hat, ist das ein super Dosis!

  4. Frau Slop

    Hee ihr Lieben, also ich finde alle 14 Tage optimal. 😉 Ihr gehört auf jeden Fall nicht zu dem unerwünschten Besuch, der sich aufdrängt! Ich freue mich jedes Mal über eine neue Folge. 😉

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  5. Venyo

    Zu hohe Frequenz gibt es für mich eigentlich nicht – ich höre dann im Zweifelsfall einfach folgen nicht…

    Wobei ich auch alle 2 Wochen nicht viel finde. Ich höre Podcasts auf dem Weg zur Arbeit und bei der Hausarbeit. Das sind insgesamt l5-10h in der Woche. In zwei Wochen ist mein Bedarf also 10-20h und ihr füllt davon 1,5h…

    Die Lieblingsserie oder gute Freunde hat man ja auch häufiger als alle 2 Wochen.

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  6. Julian 37

    Dieses gesichtsfratzenkino kenne ich auch. Und noch 3 mal nachgrübeln über das erlebte zwischenmenschliche kenne ich nur zu gut. Manchmal auch in einer endlosschleife. Gerade wenn man danach sehr lange alleine unterwegs ist. Das nervt mich auch extrem. Und man kanns nur bedingt mit alk oder sport abstellen, alternativ andere gute tätigkeiten, wie arbeit oder so. Freue mich dass es noch mehr menschen gibt. Wären alle menschen so drauf. Wären wohl viele auch selbstreflektierter, was ich eh oft vermisse.

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    1. Alexandra

      Hast du dich schon mal mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigt? Wenn nicht, rate ich dir dazu. Es hilft, die Phänomene (z.B. Fratzendisco) besser einzuordnen und zu verstehen.

    2. julian 37 jahre

      danke erstmal für die antwort ! jetzt habe ich mir 3 videos auf youtube reingezogen, und darin wurde erklärt dass viele menschen in die natur „flüchten“ . in der tat ist es so das ich mir vor 10 jahren schon einne kleine butze im wald gebaut habe wo ich ganz alleine weit über 1000 std. ? oder noch viel mehr ? allein verbracht habe. da ich es als „buschcraft-er“ (siehe youtube) verbucht habe , dachte ich es wäre nur ein wenig abnormal, aber gut, das ist mein ganz persönlicher rückzugsort. wir neigen ja immer dazu sowas sofort in kategorien zu sortieren. ich mag das alles mal bezweifeln, aber fest steht , dass mir zwischenmenschliche erlebnisse (offensichtlich) intensiver verarbeite als andere menschen, keine ahnung 🙂 ich kann mich aber auch in menschenmassen gut zurechtfinden. also alles im grünen bereich ! schön zu wissen , dass es ein paar leute da draussen gibt, die so ähnlich ticken. mfg

    3. Bernhard K.

      Ich habe auch das Problem, dass ich über Gespräche mit Menschen zu lange nachdenke und deshalb manchmal nicht einschlafen kann. Ich glaube aber nicht, dass es an zu hoher Sensibilität liegt, sondern schlicht an einem zu gutem Gedächtnis.

      Seit kurzem habe ich eine Schlafstörung ganz anderer, physikalische Art. Seit dem ist mein Gedächtnis regelrecht kaputt. Seit dem habe ich das Problem mit dem Grübeln nicht mehr.

      Deswegen glaube ich, dass das Grübeln und Wachbleiben für die seelische Gesundheit gut ist. Weil man weniger schläft, verschlechtert sich die Gedächtnisleistung. Man kann endlich vergessen!

  7. lotta

    …und ich dachte so bevor ich die wrintheit lud: „boah kommt momentan ganz schön oft. 1x pro Monat oder im Quartal reicht eigentlich“
    Wobei ich mich andererseits immer freue, wenn was neues zum Hören da ist, aber die Wrintheit ist echt mehr so ein Monatsformat. „Größer“ und besonders. Jetzt gerade gibt es mir mehr dieses TV Total Gefühl als die Sendung plötzlich wöchentlich kam und gar keinen Spass mehr machte.

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  8. Anne

    Ah! Endlich Menschen, die sich auch für Modellbau begeistern können. Ich stehe vor jeder Art Miniaturzeugs immer fasziniert davor, wenn ich Zeit, ausreichend Geld und Platz hätte, würde ich mir auch eine Modelleisenbahn zulegen, nur um an der Landschaft zu basteln.

    Ich höre zum Einschlafen „Drei-Fragezeichen“-Hörspiele und weiß daher auch, dass ich meistens nach fünf Minuten weg bin. Im Grunde ist es aber genau das gleiche Prinzip wie Holgis Rückwärtszählen, man macht etwas, was einen geistig so fordert, dass man keine Kreisgedanken denken kann, aber gleichzeitig nicht so extrem spannend, dass man wach bleibt. Alternativ versuche ich auch manchmal, Dinge aus der Vergangenheit zu rekonstruieren, also zum Beispiele versuche, mich zu erinnern, welcher Kleinkram im Esszimmer meiner Großeltern in den Regalen stand und quasi gedanklich durch die Wohnung gehe und mir alles vorstelle.

    Vor allem aber interessant ist, dass ich „This is Water“ komplett anders deute als Holgi. Für mich liegt der Fokus darauf, den Mitmenschen Empathie entgegenzubringen, also eben nicht zu denken „Was hat der Blödmann für einen Rucksack auf! Warum nimmt der den nicht ab?“, sondern „Na ja, vielleicht ist er komplett übermüdet, weil er Kinder hat oder Stress im Job und er hat halt gerade andere Gedanken im Kopf als seinen Rucksack.“ Es geht mir also dabei weniger darum, dass ich nichts an der Situation ändern kann, sondern, dass ich versuche, alternative Ansätze zu finden, mir nerviges Verhalten anderer Menschen zu erklären als „Alle doof“.

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  9. Annemarie

    Kennt ihr den Podcast ‚Mortified‘? Darin geht es um alte Tagebucheinträge aus Teenagertagen, die in jeder Folge thematisch sortiert vor Livepublikum von den Verfassern vorgelesen werden. Kann ich sehr empfehlen.

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  10. Angelika

    Ich empfehle zum Herunterkommen am Abend oder für Zwischendurch den Podcast von Tara Brach. Die Meditationen habe ich noch nicht probiert, aber die Reflektionen sind super und mit humorvollen Geschichten veranschaulicht. Die Podcasts sind kostenlos und es geht um Alltagsthemen genauso wie um große Themen (der Umgang mit Ängsten, ua)

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  11. Andreas

    Für den Grützedetektor schonmal an einen Ghostwriter oder Co AutorIn gedacht? Vielleicht bin ich da zu blauäugig, könnte man den Task, für den man strukturell keine Zeit aufbringen kann, an jemanden abgeben, der die Zeit und das Schreib Know how hat? Natürlich ist da auch ein Zeitaufwand für inhaltliche Abstimmung, das sollte sich aber deutlich effizenter gestalten, als wenn man sich selbst hinsetzt und das Buch schreibt.
    In Software Projekten werden so Dokumentationen geschrieben. Kann man das nicht auf ein Sachbuch übertragen?

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  12. Bernhard K,

    Zum Buch:
    Jemand anders schreiben lassen. Einfach die Idee auf Diktiergerät (Smartphone) sammeln und dann weiter reichen.

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  13. Bernhard K,

    Wie kriegt man Deutsche dazu zu tun was man will?
    1. Geiz
    Die Fahrradstände gibt es bei Obi für die Hälfte. Nur für kurze Zeit!
    2. Neid oder Eitelkeit
    Bei den Nachbarn gibt es so einen tollen Fahrradständer. Dagegen sieht unser Hof richtig schäbig aus.
    3. Expertise vortäuschen
    Eine Untersuchung hat ergeben, dass der moderne urbane Mensch das Fahrrad als wichtigstes Verkehrsmittel betrachtet. Immobilien steigen im Wert, wenn sie fahrradfreundlich sind.
    4. Mit Beziehungen angeben
    Ich kenne eine Handwerker, der ist der beste Fahrradständerspezialist Deutschlands und hat schon das Kanzleramt mit Fahrradständern bestückt.

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    1. Der Freibeuter

      Ich sehe, dass man die meisten Menschen/Deutschen einfach dadurch dazu bringt das zu tun was man will indem man ihre Angst schürt – das bringt Holgi ja richtigerweise immer mal wieder vor (auch „German Angst“).
      Das Geschäft mit der Angst läuft gut (Versicherungen etc.), auch Politiker manipulieren ihre Wähler gerne durch das Schüren von Ängsten.

    1. Helena

      Zum Thema Türkei & Granatäpfel (Nar)
      Jaaaaaaaaaa, sehr wichtig hier.
      Klassisch ist der Sirup für Salate, aber auch der Saft, weil super gesund und lecker und die Kerne auf Desserts, im Salat oder einfach so gegessen.
      Wir sind leider am Ende der Saison (Ende Oktober bis Mitte Dezember) sonst hätte ich Euch ein Foto von dem Granatapfeloverkill auf den Märkten geschickt.
      Generell ist es aber auch so, dass es hier nicht gehyped wird. Denn hier wächst halt einfach alles, dh. alle 6 Wochen ist anderes Obst angesagt. Derzeit Zitrusfrüchte ohne Ende.

      Badezusätze mit Granatapfel dürften eher teurer Hipsterunsinn sein, als irgendeinen praktischen Sinn zu erfüllen.

      Beste Grüße aus der Türkei 🙂

  14. David

    (Podcast) hören Orte habe ich auch, über Ewigkeiten.
    Wenn ich bestimmte Musik höre, weiß ich noch welches Buch ich im Zug vor 20 Jahren gelesen habe, als ich diese Musik hörte. Oder daß ich Album X zuerst hörte und danach erfahren habe, daß eine Internet-Freund gestorben ist – und ich bei jedem Mal wieder an diesen Freund denke.
    Im Zoo habe ich gewisse CRE gehört – wenn ich an den Affen vorbeikomme, weiß ich, welche Folge ich gehört habe (Auszüge natürlich nur) Bei den Schlangen was anderes.
    Als Holgi letztens wieder mit Toby über Rasieren geredet hab, weiß ich, daß ich die Folge im Urlaub auf dem Bahnhof vor mehr als 2 Jahren gehört habe (damit bekomme ich exakt den Tag raus) – der Rasier“fetisch“ ist also mind 2,5 Jahre alt.
    Ich merke mir sowieso recht viele Referenzen, wann ich es wo gehört/gelernt habe… bei manchen kann ich dir auch genau sagen, daß das aus Arte-Dokumentation xy kam. Ich habe schon oft einen Satz mit „Ich habe aus Dokumentation XY gesehen, daß…“ angefangen habe.
    Oder aus Gespräch mit Person X. Prinzipiell könnte ich damit auch gut lügen (mache ich nicht), weil ich eigentlich weiß, was ich wem erzählt habe (oder was er mir) – und mich damit nicht sinnlos in Widersprüche verstricken würde. Und manchmal ist es auch interessant, wie ein Detail von jemand anderes zurückkommt, wo ich genau weiß, wem ich das nur erzählt habe.
    In der Hinsicht ist ein gutes Gedächtnis zunehmend eine große Last – weil es bringt mir genau gar nichts, daß ich weiß, seit wann Toby diesen komischen Hammerrasierer nutzt. 😉

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    1. David

      >(Podcast) hören Orte habe ich auch, über Ewigkeiten.
      Hier fehlt ein Asci-Pfeil hzwischen Orte und hören, der wohl mit einem HTML-Tag verwechselt wurde und deswegen entfernt wurde…

  15. T.Jay

    Das Phänomen welches Alexandra beschrieb, kenne ich sehr gut.

    Insbesondere NSFW hab ich früher auf ausgedehnten Fahrradtouren gehört…
    Hier sind einzelne Orte und das dazu gesprochene im jeweiligen Moment oft eng noch in meinem Kopf verknüpft.

    Höre ich mitunter einen Podcast wieder Jahre später, kommen mir auch oft spontan die Orte in den Sinn, wo ich mich damals gerade befand, als ich die Stelle des Podcasts das erste mal gehört habe.

    Ich fand das aber bisher auch nie verwunderlich..
    Je mehr Sinneskanäle parallel angesprochen werden, desto nachhaltiger verankern sich die gegenseitig die Informationen.

    Als Fan des Laberpodcasts finde ich euren zweiwöchigen Turnus super. Bleibt ruhig dabei, fühlt euch aber nicht gezwungen, sonst macht das zuhören ja auch weniger Freude.

    Ich wünsche euch frohe Weihnachtstage 🙂

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  16. dat Kerstin

    @ Alexandra
    Im Bett arbeiten ist nicht gut. Das könnte mitunter Deine Schlafprobleme erklären. Im Unterbewusstsein verbindest Du Dein Bett mit Arbeit, mit Stress, mit Verpflichtungen. Das sind keine guten Voraussetzungen um Ruhe zu finden.

    Auch ich wünsche dem ganzen WRINT- Team ein schönes Weihnachtsfest!!!

    Antworten
  17. Morgan

    Zur Sendungsfrequenz: Da kann ich mich allen Vorrednern anschließen. Zu viel gibt’s gar nicht. Darüber hinaus finde ich es ganz angenehm, wenn Podcasts als Podcast produziert werden, und eben nicht für den Livestream. Kein Chat der sich beschwert, dass der Ton nicht ausgesteuert ist oder sowas. Das sind immer Sachen, die mich als Konservenhörer bei solchen Formaten echt stören.

    Zum Schreiben: Ich bin zwar weit davon entfernt ein Sachbuch zu schreiben, allerdings habe ich vor wenigen Tagen meine Abschlussarbeit in der Uni abgegeben. Auch mir ist aufgefallen, dass ich lange brauche, um mit dem Schreiben zu beginnen. Mir hat geholfen, dazu in die Unibibliothek zu gehen. Dahin brauche ich zu Fuß etwa 12 bis 15 Minuten, Zeit in der sich mein Kopf schon mal auf’s Arbeiten einstellt. Außerdem ist mein Kopf dort darauf konditioniert tatsächlich auch zu arbeiten, und nicht lustige GIFs zu recherchieren. Ich habe unter fünf Prozent der Seiten daheim geschrieben, für den Rest habe ich mich in die Bibliothek aufgemacht. Die Produktivitätssteigerung hat die Zeit mehr als wett gemacht.
    Außerdem geholfen hat mir in dem Zusammenhang die Pomodoro-Technik.

    Zum Knacken: Das Knacken im Knie hatte ich, als ich mit Tanzen angefangen habe. Mittlerweile ist es besser, aber da dachte ich auch, dass es so also beginnt, ein alter Mann zu werden.

    Antworten
  18. Morgan

    Zur Sendungsfrequenz: Da kann ich mich allen Vorrednern anschließen. Zu viel gibt’s gar nicht. Darüber hinaus finde ich es ganz angenehm, wenn Podcasts als Podcast produziert werden, und eben nicht für den Livestream. Kein Chat der sich beschwert, dass der Ton nicht ausgesteuert ist oder sowas. Das sind immer Sachen, die mich als Konservenhörer bei solchen Formaten echt stören.

    Zum Schreiben: Ich bin zwar weit davon entfernt ein Sachbuch zu schreiben, allerdings habe ich vor wenigen Tagen meine Abschlussarbeit in der Uni abgegeben. Auch mir ist aufgefallen, dass ich lange brauche, um mit dem Schreiben zu beginnen. Mir hat geholfen, dazu in die Unibibliothek zu gehen. Dahin brauche ich zu Fuß etwa 12 bis 15 Minuten, Zeit in der sich mein Kopf schon mal auf’s Arbeiten einstellt. Außerdem ist mein Kopf dort darauf konditioniert tatsächlich auch zu arbeiten, und nicht lustige GIFs zu recherchieren. Ich habe unter fünf Prozent der Seiten daheim geschrieben, für den Rest habe ich mich in die Bibliothek aufgemacht. Die Produktivitätssteigerung hat die Zeit mehr als wett gemacht.
    Außerdem geholfen hat mir in dem Zusammenhang die Pomodoro-Technik.

    Zum Knacken: Das Knacken im Knie hatte ich, als ich mit Tanzen angefangen habe. Mittlerweile ist es besser, aber da dachte ich auch, dass es so also beginnt, ein alter Mann zu werden.

    So, weiter bin ich noch nicht. Aber die Gedanken wollte ich schon mal los werden.

    Antworten
  19. Annemarie

    Ich finde den zweiwöchigen Rhythmus eigentlich ganz gut, jede Woche würde ich es wahrscheinlich nicht immer schaffen euch zu hören, das ist der Nachteil, wenn man viele Podcasts abonniert hat.

    Übrigens geht es mir wie Alexandra, wenn ich Podcasts beim Spazierengehen höre, kann ich mich nachher genau dran erinnern, wo ich bei bestimmten Gesprächsthemen war.

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  20. gemuss

    Was Alexandra zum Podcasthören beim Spazierengehen sagt, kann ich sehr gut nachvollziehen. Bei mir ist es so, dass ich, wenn ich beispielsweise zum Einschlafen einen Podcast oder ein Hörspiel noch einmal höre, vor meinem geistigen Auge Situationen sehe, in denen ich mich befunden habe, als ich die gegenwärtige „Szene“ zuvor mal gehört habe. Interessanterweise klappt das nicht so gut, wenn ich den Podcast bisher primär in „reizarmen“ Umgebungen gehört habe.

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    1. Magnus

      Ich kann das auch bestätigen. Mit dem Podcast hören habe ich angefangen damit mir beim gassigehen mit dem Hund meiner nun Ex nicht so langweilig ist. Wenn ich jetzt nach mehr als 5 Jahren mal wieder in die Gegend komme fällt mir an manchen Ecken ein was ich hier gehört habe. Obwohl ich natürlich an der selben Stelle zig mal mit verschiedenen Episoden im Ohr vorbei gekommen bin.

  21. gemuss

    Was Holgi zu David Foster Wallace sagt:
    Die Ideen könnten passen übrigens auch sehr gut zur Stoa (vielleicht noch vage bekannt aus dem Lateinunterricht). Bei Interesse wäre vielleicht das „Handbüchlein der Moral“ von Epiktet eine gute Lektüre. Das sind immer so kurze Abschnitte und eignet sich prima zum Lesen zwischendurch.

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  22. Gert

    Wenn einem (so wie mir) die Tabletten oft im Hals kleben bleiben, dann nimmt man einen (kleinen!!!) Schluck Wasser in den Mund, wirft die Tablette da rein, schluckt und spült das Ganze schnell mit dem restlichen Wasser nach. Verstehe ich gar nicht, was an der Methode so lustig und abwegig sein soll!?

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  23. Dragana Delic

    Hi,
    eine wunderbare Folge von euch mal wieder. Weihnachten ist ja noch weit weg aber habt ihr schon eure Geschenke parat?

    Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
    Piotr

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  24. Tarifkenner

    Che Guevara in eine Linie mit Hitler und Charles Manson und Adolf Hitler zu stellen und ihn sogar als den Hitler Boliviens zu bezeichnen, finde ich ziemlich gewagt.
    Che Guevara war ein marxistischer Revolutionär. Zusammen mit Fidel Castro führte er die kubanische Revolution an, der man wie vielen marxistisch motivierten Revolutionen zugestehen muss, ein wirklich unsympathisches Regime gestürzt zu haben. Gemessen an dem vorrevolutionären Zustand haben Castro und Guevara – auch hier: wie viele marxistischen Revolutionäre – durchaus soziale Verbesserungen erreicht, allerdings zum Zwecke des Machterwerbs und – erhalts Menschenrechte, insbesondere bürgerliche Freiheiten missachtet. Ich glaube kaum, dass jemand Che-Guevara-T-Shirts trägt, weil er vom schlechthin Bösen fasziniert ist. Viele verehrten und verehren ihn als beispielgebenden Revolutionshelden, und akzeptieren die von ihm verantworteten Menschenrechtsverletzungen als revolutionäre Notwendigkeit. Andere tragen das T-Shirt völlig ahnungslos. Ich teile durchaus die Sicht der Che-Guevara-Kritiker, dass seine Menschenrechtsverletzungen mit den eventuell positiv zu bewertenden sozialistischen Idealen nicht gerechtfertigt werden können, aber ihn deswegen mit Hitler in einem Atemzug zu nennen finde ich doch reichlich übertrieben.
    Und dann noch der Hitler Boliviens? Wirklich? In Bolivien streunte Che Guevara mit ein paar Dutzend Gefolgsleuten durch den Urwald – in der vergeblichen Hoffnung, dass sich ihm bolivianische Industriearbeiter und die indigene Bevölkerung anschließen würden. Er wurde festgenommen und ohne Gerichtsverfahren exekutiert. Ich will jetzt nicht ausschließen, dass er während dieser Zeit mal ein Dorf überfallen hat, um sich und den Seinen Essen zu verschaffen, und diese eventuellen Verbrechen auch nicht schönreden, aber unter einem Hitler Boliviens stelle ich mir etwas anderes vor.
    Ansonsten wieder mal eine sehr schöne Sendung. Vielen Dank und die Frequenz lieber steigern als senken.

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  25. Magnus

    Deutsche finden Veränderung grundsätzlich schlecht? Da finde ich den Österreicher/Wiener noch eine Spur schlimmer: „Hamma noch nie so gmocht“

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  26. Joerg

    Moin,
    Wieder eine sehr schöne Folge.
    Schade, dass aus dem „Grützedetektor“-Buch (vorerst?) nichts wird – hätte ich gerne gelesen.

    Eine Idee (die Dir, Holgi, sicher auch schon gekommen ist, aber falls doch nicht….):
    Wie wäre es mit einem „Grützedetektor-Podcast“?

    So eine Art wie ein „Hoaxilla im praktischen Hausgebrauch“ mit Ideen, Übungen, Tipps oder Interviews mit Experten (also keine „Experten“, sondern echte Experten 🙂 – wahrnehmungs-/kognitionspsychologischer Bereich halt oder so)…

    Nur so ne Idee. Oder passt das zum Audiomedium nicht so gut?

    Viele Grüsse,
    Jörg

    Antworten
  27. Joe

    Dank an euch, es war wieder einmal eine sehr unterhaltsame Sendung. „The hour of the wolf“. Nachts so bei 3, 4 Uhr herum. Aufwachen, grübeln, weil schlechter Hormonspiegel. Ist nach einer Stunde besser. Guter Tipp von Holger, dass mit dem Zählen wird ausprobiert. Memory Effekt beim Laufen, Gehen, Verknüpfen von Infos mit Bildern, sehr gut zum Lernen von Sprachen geeignet. Das coole am Modellbau ist immer das Basteln, nicht das Spielen. Es riecht nach Kleber, Holz, Lötzinn und man ist mit den Händen dabei und macht was. Und was macht Holger nächstes Jahr Neues? Ich tippe auf Stadionsprecher… was sagen die Anderen?

    Antworten
  28. Christian

    Kleiner Tipp fürs Einschlafen: Ihr müsst euer Hirn konditionieren. Wenn ihr nicht einschlafen könnt, „droht“ eurem Gehirn an, dass ihr wenn ihr nicht einschlaft irgendetwas tut, was ihr gar nicht mögt, Wäsche bügeln oder so. Und das dann auch wirklich durchziehen!

    Antworten
  29. Lars

    Neue Folgen von Euch werde hinten in meinem Podcast her einsortiert und kommen dann dran wenn ich zu Ihnen komme und wenn ich mal keine Lust auf Euch haben sollte, überspringe ich die Folge, lösche sie oder schiebe sie nach hinten. Bisher gab es das bei Euch noch nicht. Also seit Ihr mir quasi noch nie auf den Geist gegangen und damit war Eure Veröffentlichungsrhythmik mir nicht zu oft 😉
    Veröffentlicht so oft wie es für Euch passt, weil dann habt ihr Lust drauf und dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Sendung eine gute Qualität hat.

    Antworten
  30. Mona

    Superschöne Folge!

    Besonders hat mir das mit dem plappernden Hirm von Holgi und dem ewigen Verarbeiten von Erlebtem von Alexandra gefallen. Ich kenn das beides. Zählen hilft mir auch. Dieses Problem, dass ich für jede Sache extrem viel Zeit verbrauche und nie wirklich in etwas erfolgreich sein kann (weil die Dauer/Effizienz ja auch immer bewertet wird), weil ich so lange zum Nacharbeiten brauche und es mich ansonsten überlasten/lähmen würde, wenn ich es sein lassen würde.

    Noch cooler fand ich, dass ihr beide übers Schreiben geredet habt! Das Fand ich auch super im Gespräch mit Malte Welding. Durch die Uniaufgaben, die man schreiben muss, bekomme ich auch immer mehr mit, was Schreiben ist, wie komplex das ist und vor allem dass ich meinen eigenen Weg dafür brauche und dass viele Menschen einfach nicht dafür geeignet sind Texte zu schreiben, die mehr als 20 Seiten haben. Im Ingenieurstudium verlernt man über die Semester überhaupt mal paar ganze Sätze zu schreiben und am Ende muss man plötzlich seine 40 Seiten DIN A4 Bachelorarbeit oder 70 Seiten Masterarbeit schreiben und ist vollkommen aufgeschmissen, weil man nur uraltes Wissen als der 12. Klasse hat und man damals aber auch noch nie so viel auf einmal in so kurzer Zeit geschrieben hat. Das bringt einem einfach keiner bei. An der Uni ist das so, als ob das ganz einfach ist und als ob man einfach tut und es bei jedem klappt. Entsprechend sind viele Arbeiten schlecht lesbar und einige Studenten quälen sich nur durch udn hassen ihre eigene Arbeit und würden sie gern verbrennen.

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