WR737 Prepper aus der Asche

 

Weil uns mehrfach die Leitung zusammengebrochen war, hatten wir die Zeit nicht im Blick und haben darum wieder Überlänge. Außerdem gibt es ein paar hässliche Schnitte.

Darin: Wurstkäs-Szenarien – Rømø – Kinderhass – Bier – Werbung für die Wochendämmerung – Automobile – Parteiwahl – Überlebende – Das Wetter

Toby unterstützen? Hier entlang!

46 Gedanken zu „WR737 Prepper aus der Asche

  1. Eike

    Ich finde es schade, dass ihr bezüglich der Situation beim Straßenfest so wenig Empathie gegenüber dem Agressor zeigt.
    Er hatte in dem Fall ein weinendes Kind auf dem Arm, wusste vielleicht selbst nicht was es gerade hat und musste vielleicht mit dieser Situation fertig werden. Ich vermute in solchen Lagen war auch Toby bereits. Während dessen kommt noch ein Spruch durch einen angetrunkenen Außenseiter von der Seite, den man als Elternteil überhaupt nicht gebrauchen kann (jeglicher Kommentar ist hier wahrscheinlich zu viel) und wehren kann er sich auch nicht, seine Priorität liegt hier bei dem Kind.

    Dass er anschließend so überreagiert ist dadurch sicher nicht zu entschuldigen, aber ihn hier als quasi unterbelichtet darzustellen und abzutun ist m.E. Auch nicht die richtige Reaktion.

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    1. Leonard

      Mich auch. Ich hätte Tobis „Witz“ in der Situation auch nicht verstanden. Ob man dann gleich so ausrasten muss ist ne andere Frage…

    2. manka

      Ausrasten geht mal gar nicht, völlig egal wie viele schreiende Kinder um einem rum sind. Wenn man die Situation als Elternteil grad nicht klar bekommt, warum auch immer, dann geht man halt auch nicht mit den Kids auf das Fest, sondern „parkt“ sie irgendwo anders, und geht dann auf die Fete. Oder bleibt einfach mal zu Hause und sorgt sich ernsthaft um das Kid, das mit seinem Geschrei ja auch etwas ausdrücken möchte, was bei einem Strassenfest vielleicht grad mal nicht unbedingt befriedigt wird!?

    3. David

      Ach jetzt überlegt Toby doch wieder stundenlang und fühlt sich schlecht….

      Es gibt Leute, die verstehen Sarkastische Bemerkungen / Frotzeleien einfach nicht. Klar muß man nicht jeden Witz machen, aber ich lebe lieber in so einer Welt, anstatt in einer Welt, wo sich keiner mehr irgendwas traut, weil es könnte den anderen ja irgendwie doch verletzen und wer weiß was noch alles.

      Opelfreund Holgi, ich seh’s schon kommen. 😉

    4. Christian1313

      Toby war angetrunken.
      Er macht blöde Sprüche zu Unbekannten.

      Der andere ist der Agressor. Merkwürdiges Verständniss.

    5. Dirk Moebius

      Was mich bei dieser Geschichte ja am misten irritiert, ist dieses „ich hab das Baby da mal am Fuss gekrabbelt“ von Toby – das gar nicht so klingt, als habe er da vorher mit dem Vater druebr gesprochen.
      DAS waere fuer mich eine wesentlich staerkere Grenzueberschreitung als ein „bloeder Spruch“.

  2. Lars

    Hallo Holgi,

    wenn du die Sitzposition eines Opel Zafira schon als gut oder besser im Vergleich zu einer Limousine bewertest, solltest du mal einen BMW X5/Mercedes GLK/Audi Q5 fahren. Die Verkaufszahlen der Hersteller im Bereich der SUV/SAV (USA & Asien 60 Prozent, Russland 40 Prozent, Europa 25 Prozent) sprechen auch für diese Art PKW.

    [Nein, die Umwelt spielt beim Autokauf keine Rolle.]

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  3. Marie

    Ja, finde ich auch seltsam, dass ihr (Toby & Holger) euch da so drüber auslasst. War jetzt auch nicht gerade ein geistreicher Spruch/Witz 😉 Statt die Kinder zu verfolgen, würde ich eher mal das Gespräch mit dem Nachbarn suchen…

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    1. Marie

      Schon klar 😉

      Kommt drauf an, wie wichtig einem der Nachbarschaftsfrieden ist. Vielleicht ergibt es sich ja nochmal darüber zu sprechen. Ansonsten muss man ja auch nicht mit jedem gut Freund sein.

      Wie auch immer, war gestern nur mein erster spontaner Gedanke zu der Geschichte

  4. Stefan Huber

    Um die Zeitmarke 1:16:48 ist die Rede über eine Studie, nach der unsere Gene nach 2000–3000 Jahre in die gesamte Weltbevölkerung über gegangen ist. Hat jemand eventuell einen Link hierzu. Google hatte mir hierbei nicht geholfen.

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  5. Jonas

    Die Finanzierung von Kindertagesstätten wird kommunal unterschiedlich gehandhabt. In einer hessischen Gemeinde in der ich bis vor kurzem Gemeindevertreter war, sollten die Kosten zu gleichen Teilen auf die Eltern, den Träger (Kirchen und rotes Kreuz) und die Gemeinde verteilt werden. Praktisch haben die Träger eher noch so 15-20% beigesteuert und die Gemeinde einen größeren Anteil. Dafür nimmt der Träger der Gemeinde die Verwaltung etc. ab. Die Gebäude werden auch von der Gemeinde bezahlt und instandgehalten.
    Ich empfehle jedem sich zumindest mal eine Legislaturperiode lang in ein kommunales Parlament zu setzen, das ist zwar zeitweise sehr anstrengend und nervenaufreibend, bietet aber auch interessante Einblicke in die Verwaltung kommunaler Aufgaben.

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  6. manka

    Thema Kirche und Finanzierung der selbigen:

    Ich bin ja christlich in einer Freikirche aufgewachsen. Evangelisch Methodistisch. Die beziehen keine Gelder die irgendwie mit der Kirchensteuer staatlicherseits zu tun hat.
    Die schaffen es aber trotzdem über freiwillige Beiträge der „Schäfchen“ den Betrieb am Laufen zu halten. Ob die jetzt großartig viele Kindergartenplätze organisieren, weis ich gar nicht, aber zu der Zeit als ich dort war, gab es viele Freizeitaktivitäten übers Wochenende für die Kinder. Meine Eltern konnten uns dort das ein oder andere Wochenende abladen und wir hatten Spaß an Lagerfeuer, Zeltlager, Donnerbalken-Bauen….

    Wenn die Säkularisierung endlich wirklich 100% wäre in Deutschland, dann würde sich zeigen, wie viele tatsächlich etwas mit diesen Vereinen zu tun haben wollen. Denn eine freiwillige Entscheidung über die Kirchensteuer, würde relativ deutlich und schonungslos aufzeigen, wer wirklich Interesse hat, die Kirche finanziell zu unterstützen, und wer im Umkehrschluss der Weihnachten, Ostern, Beerdigungskirchgänger ist.

    Bin selbst übrigens nicht mehr in dieser Gemeinde, habe aber trotzdem gute Erinnerungen an die Zeit.

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  7. blub

    Die Kirchen machen bei kirchlichen Einrichtungen die Verwaltung und den pipapo im hintergrund, das Gehalt der Angestellten(ärzte/erzieher/etc) kommt de fakto meist aus Steuermitteln.

    Der Staat bezahlt die Bischöfe hier, weil Napoleon damals den gesamten Land-bBesitz der Kirche enteignet hat und dafür zugesagt hat das man stattdessen die Bischöfe etc. bezahlt, die vorher vom Unterhalt dieser Ländereien lebten.
    In Frankreich wurden auch alle Kirchengebäude enteignet und werden bis heute vom Staat unterhalten.
    Darüber könnte man mal ne spannende Geschichtssendung mit Matthias von Hellfeld machen.

    Die kirchensteuer ist auch ein Asbach-Uralter vertrag den man später in ein Gesetz überführt hat. Wenn andere Religionsgemeinschaften sich als körperschaft öffentlichen Rechts organisieren könnten die das auch beantragen.(und selbst für ihre Mitglieder festlegen)
    Das ganze Konstrukt gibts noch weil der Staat daran verdient, für die Dienstleistung die Kirchensteuer mit ein zu ziehen gehen ein paat Prozente davon an die Staatskasse.

    tl;dr: Das alles gibts weils dem Staat Geld spart.

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  8. Norbert

    Daran, daß der deutsche Steuerzahler Bischhofsgehälter bezahlt, ist Napoleon nur indirekt schuld. Nachdem das Heilige Römische Reich im Zuge der ersten beiden Koalitionskriege (1792–1802) seine linksrheinischen Gebiete verlor, hat es 1803 die (verbliebenen) kirchlichen Lehen eingezogen, um damit die von den Gebietsverlusten betroffenen weltlichen Fürsten zu entschädigen. Außerdem erlaubte es ihnen, auf ihrem Hoheitsgebiet befindliche kirchliche Güter einzuziehen. Auch die Ausgleichszahlungen, die wir heute noch aus den allgemeinen Steuern zahlen (hat nichts mit der Kirchensteuer zu tun – die ist jüngeren Datums), wurden damals vereinbart – von einem Staat, der 3 Jahre später von der Landkarte verschwand.

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  9. Poppi

    Wieso ist man eigentlich Aggressor, wenn man sein Kind über ein Strassenfest trägt und dann dumme Sprüche von der Seite bekommt?
    Mir erschließt sich gar nicht, was Toby an der Stelle überhaupt wollte. Lustig war das Gesagte nach seiner Schilderung nicht.
    Auf der anderen Seite ist dann ein Vater, der sich erstmal um sein Kind kümmert und die Situation eben nicht in Gegenwart des Kindes eskalieren lässt. Später stellt er Toby dann zur Rede. Ich kann da nichts falsches drin sehen. Vermutlich sorgt derselbe Alkoholpegel, der die Situation überhaupt erst ausgelöst hat, auch für eine etwas verzerrte Wahrnehmung der Aggression.
    An Tobys Stelle würde ich mich einfach mal entschuldigen und damit die Tür etwas öffnen.

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    1. hilti

      a) Wenn der weggeht und erst wiederkommt als Toby das schon wieder vergessen hat, dann ist der natürlich der Aggressor.
      b) Da wegen eines dummen Spruches das HB-Männchen machen ist eine völlig unangemessene Reaktion.

      Wenn das was Toby geschildert hat für dich „zur Rede stellen“ ist, dann möcht ich nicht wissen was du unter „eskalieren“ verstehst.

    2. spaTzenTisch

      Natürlich ist das aggressive Auftreten total unangemessen; schlicht unreif.

      Trotzdem habe ich für eine beleidigte Reaktion auf den Spruch auch Empathie. Ich habe zwar keine Kinder, aber hey; worin könnte man angreifbarer sein als im Umgang mit den eigenen Kindern kritisiert zu werden? Die mangelnde Souveränität des Mannes legt mir nahe, dass er da sehr angreifbar ist..

      Ich hab mich überhaupt sehr gefreut, dass viele hier intuitiv offenbar ähnlich denken wie ich.. Und finde das ein wertvolles Feedback-Forum, um das ich Toby ein bisschen beneide 🙂

  10. Understater

    Bezgl. des Menschen der nicht Christ sein durfte, weil er keine Kirchensteuer bezahlt:
    Ich finde es komplett falsch herum gedacht! Wenn jemand Christ sein will, dann ist er es! Eventuell muss er, je nach Vereinsregel, sich taufen lassen, ein Lamm schalchten oder was auch immer. Das relevante am Christsein (ich weiss das nun mal nicht fuer andere Religionen) ist, dass man sich dazu bekennt. Das man dann bestimmte Regeln einhaelt ergibt sich fuer mich logischerweise, und bei den Christen finde ich die schon recht gut!
    Wer aber die Anerkennung des (eines) Staates braucht, um Christ zu sein hat das nicht wirklich verstanden! (oder ich habe den Punkt nicht verstanden 😉

    Ich habe mich nach ca 40 Jahren dazu entschieden nicht mehr an Gott zu glauben, weil die Beweislage einfach zu schwach ist. Ich habe mich aber auch dazu entschieden „im Verein“ zu bleiben. Begruendung ist, das ich diverse Vorteile davon habe: Die Gemeinde holt mit der Jugendarbeit Jugendliche von der Strasse und gibt ihnen neue Perspektiven. Sie betreibt einen Kindergarten, der finanziell von der Kommune schon fast aufgegeben war. Sie erhaelt die Kirchengebaeude, die ich nicht im Stadtbild missen moechte! Und einiges mehr!
    Ich finde Holgis Kritik an den deutschen Amtskirchen uebertrieben, zumal er dann noch die katholische Kirche bevorzugt, die meiner Ansicht nach restriktiver und undemokratischer ist als z.B. die evangelischen/protestantischen Landeskirchen.

    Ich habe den Eindruck, dass Religion fuer Menschen notwendig ist. Waehrend immer mehr Menschen aus den Kirchen austreten, bekommen die „pseudo Religionen“ (Homoeopathie, Chemtrails, Abstruses HiFi Zubehoer, Apple Produkte, Fussball, Verschwoerungstheorien, etc.) mehr Zulauf. An irgendetwas wollen die Menschen scheinbar glauben, und da sie sich von den Kirchen benutzt fuehlen (z.B. einige kleine Jungen bei den Katholiken nicht nur gefuehlt) suchen sie sich was Andreres. Bin da aber offen fuer Gegenargumente. In der Generation meiner Eltern gabt es viele, die die Strapazen des Krieges mit einem einfachen Glauben und Gebeten ueberstanden haben. Gebete haben was von Meditation, und die Zugehoerigkeit zu einer Gemeinde gibt Halt und Staerke.

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    1. Eule

      Religionen im Allgemeinen und Kirche im Besonderen sind letztendlich nichts anderes als das Organisieren bzw. eine Institutionalisierung von menschlichem Miteinander. Geschichtsschreibung, Verhaltensregeln, Hygienevorschriften, Verpflichtung zu solidarischem Handeln. Die Funktion dieser gesellschaftlichen „Klammer“ kann inzwischen (anders als vor 1500 bis 3000 Jahren) auch weitestgehend von einem Staat übernommen werden, wobei Religion/Kirche weiterhin eine größere emotionale Bindungskraft entwickeln kann, quasi als sozialen Klebstoff.

      Entsprechend betrachte ich die Kirchensteuer immer als eine von zwei Steuern, die ich freiwillig zahle; die andere ist die Einkommensteuer. Beide aus dem selben Grund: Ich finde es gerecht, von meinem durch mich erwirtschafteten Ertrag einen Teil für die Gemeinschaft abzugeben.

    2. morrrk

      Naja, Kirchenzugehörigkeit und die von Dir genannten Pseudo-Religionen lassen sich in der Realität doch ganz wunderbar miteinander kombinieren. Zumal das Interesse des Volks an z.B. Fußball und Homöopathie nun auch nichts Neues ist.
      Dazu würde ich gerne mal Zahlen sehen, so eine Art „Wählerwanderung“.

  11. Anne

    Inwiefern bei Schulen, Kindergärten und Kitas, die in kirchlicher Trägerschaft sind, auch Kinder angemeldet werden können, hängt meines Wissens auch von anderen Rahmenbedingungen ab. Bei Grundschulen hat man ja auch Einzugsbereiche, die verhindern sollen, dass kleine Kinder übermäßig lange Schulwege haben.

    Auf meiner katholischen Grundschule in Köln waren auch türkische Kinder, wobei die meiner Erinnerung nach einen eigenen Religionsunterricht hatten und vermutlich auch nicht mit im Schulgottesdienst waren. Auf meinem erzbischöflichen Gymnasium wurden aber nur Kinder genommen, die evangelisch oder katholisch waren, Religionsunterricht war da auch verpflichtend bis zum Abitur. Dafür gab es aber natürlich ausreichend viele alternative Schulangebote, die in staatlicher Trägerschaft waren.

    Inwiefern wo welche Regeln gelten, kann ich nicht sagen, es kommt eben anscheinend drauf an.

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  12. njorg

    Danke für die Folge 🙂

    Hier ein kleiner Theologie-Exkurs zur Geschichte von Jona und dem Wal:
    Das Meer ist im alten Orient und damit auch im Alten Testament eine mythologische Größe. Das Wasser gilt als die Chaosmacht, die es zu zähmen gilt. Der Gott des Süßwassers Abzu will die jüngeren Götter töten, weil sie Krach machen, aber die kommen ihm zuvor und töten stattdessen ihn. Seine Frau, die Göttin des Meeres (=Salzwasser), supermächtig, will sich rächen. Die jüngeren Götter haben Angst und schicken Marduk vor, der sie besiegt und so die kosmische Ordnung von Himmel und Erde erschafft.
    Diese (und andere) mythologischen Motive sind im AT aufgenommen. Hier wird der biblische Gott zur alleinigen Gottesmacht, der geradezu spielerisch über das für den Menschen so furchterregend mächtige Meer gebieten kann. Er lässt es stürmen, er beruhigt das Wasser wieder, er befehligt die Meeresbewohner (also den Wal), um den ungehorsamen Jona an seinen Zielort zu verfrachten.
    So soll einerseits klar sein: vor Gott kann man nicht fliehen, aber er wird dich auch nicht fallen lassen, wenn du ihm vertraust.
    Aber darüber hinaus wird eine kosmologische Aussage getroffen: Gott ist der einzige Gott und mächtiger Schöpfer, der souverän über alle Naturkräfte gebietet, die in der Umwelt des Alten Testaments für gewöhnlich als eigene Gottheiten betrachtet wurden. Das ist also im Grunde eine Degradierung der altorientalischen, kosmologisch gedachten Götter (Meer, Sterne, Sonne usw.), und damit die Etablierung eines abstrakteren Gottesbegriffs.

    Dass ein Pfarrer im 20. Jahrhundert nicht in der Lage ist, auf die vollkommen verständliche Frage „der hätte doch verdaut werden müssen“ entspannt zu reagieren und zusammen mit den Schülern zu überlegen, was damit ausgesagt werden soll, ist natürlich ziemlich traurig. Jedem Theologen und jedem Pädagogen dreht sich da alles um – mal abgesehen von den Fundis, aber die sind ja schon verdreht 🙂

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  13. Moritz

    Hallo zusammen,
    Ich bin seit langem bei den Pfadfindern aktiv. (War Toby das nicht auch mal?)
    Bei uns ist es üblich das man Jugendliche ab 15 bzw. 16 in die aktive Arbeit als betreuer einbindet. Unsere Bewegung ist sogar darauf ausgerichtet. Sippenleiter (Gruppenleiter) wird man in der Regel mit 16. Hintergrund ist, das es viel einfacher ist, so eine Verbindung zu den Kindern aufzubauen und auch ihre Sorgen und Probleme einfach besser versteht. In unserer Leiterrunde fliegt der Altersschnitt bei ca. 20 Jahren. Bis auf wenige stellen in den Landesverbänden bzw. Bundesverbänden ist das alles Ehrenamtlich (obwohl alle einen Mitgliedsbeitrag zahlen).
    Durch dieses Jugendleiterprinzip Lernen diese auch viel fürs Leben.
    Inwiefern das bei der Feuerwehr der Fall ist, weiß ich nicht, aber ich nehme an dass das da ähnlich geregelt wird.

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  14. Stefan

    Ist Parteiarbeit „Ehrenamt“? Ich denke schon, im Sinne von bürgerschaftlichen Engagement, auch im Vergleich mit Vereinsarbeit. Die Gliederungen nennen sich ja teilweise auch „Ortsverein“ und von Statuten sind sie Vereinen nicht unähnlich.

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  15. Dmitry

    Zum Thema „was man aus Bibeltexten fürs Leben bekommen kann“, gibt es einen guten Podcast von Jordan B. Peterson. Er hat eine Reihe von Lesungen, die sehr interessant sind, es kommt auch die Geschichte mit dem Wal vor. Kurz gesagt steht das Verschlingen vom Wal für das Chaos in das man verfällt. Er hat aber auch andere Folgen. Sehr interessant.

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  16. Markus

    Bezüglich der Abonnierbarkeit der Wochendämmerung auf Audible: Bei mir ging das ohne Probleme, ich habe allerdings das gegenteilige Problem, nämlich dass ich sie nicht mehr abbestellen kann 🙂
    Ich glaube da muss Audible noch etwas nachbessern was die Technik angeht.

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  17. Deus Figendi

    Bzgl. Straßenfest: andere haben es sxhon geschrieben, entschuldige dich einfaxh Toby, auch wenn du dich nicht schuldig fühlst. Vielleicht wird ja eine Freundschaft draus, aber zumindest kommst du aus dieser akward Situation.

    Bzgl. Wochendämmerung und Honorar: ich hab das richtig verstanden, die 2500€ sind für zwei Personen und ca. ein ganzer Tag Arbeit. Dann finde ich das schon viel. Nicht unverschämt viel, aber viel. Mein Vergleich ist mein Papa, der war z.B auch zeitweise freischaffend und er hat etwas über 400€ als Tagessatz verlangt. Die Auftraggeber empfanden das schon als teuer, die Konkurrenz war in der Regel günstiger.

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    1. Anne

      Wenn ich das richtig verstehe sind die 2.500 Euro für zwei Personen und mindestens 4 Folgen im Monat, also vermutlich eher 4 Tagen Arbeit, das macht etwa 600 Euro pro Folge und Tag, was ein völlig akzeptabler Tagessatz ist.

      Es ist aber letztlich auch egal, entweder das Geld kommt zusammen oder nicht und Holgi und Kadda werden ihre Konsequenzen entsprechend ziehen.

    2. holgi Beitragsautor

      Das sind 200 am Tag. Davon muss unsereins aber sämtliche Lohnnebenkosten, die Ausrüstung und die Tage finanzieren, an denen wir nicht arbeiten, sei es, weil wir krank sind, Urlaub machen oder schlicht keine Aufträge haben. Sozialversicherungspflichtig arbeite ich regelmäßig für wesentlich weniger.

    3. Deus Figendi

      Ach so, dann habe ich nicht gut zugehört, für vier Tage und zwei Personen ist es „gerade so ausreichend“… die Faktoren, die Holgi hier nennt, so geht es ja vielen Freischaffenden, es ist halt nicht immer Auftrag.
      Und ja, ich arbeite sozialversicherungspflichtig auch für viel weniger, aber ich darf auch jeden Tag zur Arbeit gehen (selbst wenn es nix zu tun gäbe) und die Ausrüstung wird mir auch gestellt 😀

  18. Deus Figendi

    Oh ich hab noch mehr zu sagen.

    @ÖPNV auf dem Land: schwierig ist es wenn man termingebunden fährt, ich muss um 7:00 auf der Arbeit sein, es gibt aber Öffis nur auf 6:20 oder 7:20. Wenn ich früher mit Öffis heim fuhr musste ich insgesamt fast 1h irgendwo warten.

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    1. holgi Beitragsautor

      Das ist der Punkt, an dem auch die Arbeitgeber gefordert sind, flexiblere Arbeitszeiten zuzulassen. Ich weiß, dass das nicht immer geht, aber es geht wesentlich öfter, als man denkt. Im Zweifelsfall auch durch eine veränderte Personalstruktur.

    2. Deus Figendi

      > Das ist der Punkt, an dem auch die Arbeitgeber gefordert sind, flexiblere Arbeitszeiten zuzulassen. Ich weiß, dass das nicht immer geht, aber es geht wesentlich öfter, als man denkt.

      Ja, aber regelmäßige Arbeitszeiten sind ja nur mein Beispiel gewesen, das Problem besteht ja bei sämtlichen Terminen.
      Wenn du einen Interview-Termin um 10:00 hast und du freust dich, dass es sogar einen Bus gibt, der um 9:53 ankommt. Den nimmst du und stellst fest, dass er 20 Minuten verspätet ist, dein Interview-Partner hat zwar gewartet, ist aber das ganze Gespräch lang pissed.
      Und oft ist dein „Termin“ auch dein Anschluss-Zug/Bus/Tram (naja Tram ist selten auf dem Land), die oben erwähnte Stunde Wartezeit sind eigentlich 2x 30 Minuten und einmal davon warte ich 10 Minuten sowieso auf den Anschlussbus und nochmal 20 Minuten, weil er einfach jeden Tag (zuverlässig) mindestens 20 Minuten zu spät ist.

      Naja und meine Erfahrung mit Arbeitgebern ist eine andere, du hast schon recht, es wäre an ihnen da mal flexibler zu sein, aber ich hatte mal den Fall, dass ich um 6:30 hätte anfangen sollen und mein Bus kam um ca. 6:30 an. Ich bat darum Verständnis zu haben dass ich noch fünf Minuten Zeit brauche um von der Bushaltestelle zur Firma zu laufen. Das wurde abgelehnt bis ich mit Kündigung drohte, dann war es möglich, aber bis dahin hatte ich ’ne Fahrgemeinschaft gefunden, so dass ich pünktlich sein konnte.

      Bei meinem aktuellen Arbeitgeber wäre das wahrscheinlich möglich sowas zu verabreden, aber echte Gleitzeit will er partout nicht (obwohl es sich meiner Meinung nach total anböte). Aber das ist auch nur der Fall, weil ich da schon ein paar Jahre arbeite, als ich da anfing hab ich noch richtig Ärger bekommen wenn ich mal 10 Minuten zu spät kam (nicht dass ich die bezahlt bekäme). Jetzt bin ich etablierter Mitarbeiter und kann auch mal Sonderwünsche äußern.

      Also ich sehe da noch ganz viel Probleme mit „Terminen“ aller Art und dann gibt es noch ein anderes: Die Kosten. Öffis fahren kostet mich ungefähr genauso viel wie Auto fahren (wenn ich schon ein Auto habe).
      Aber die Rechnung gilt nur für eine Person, wenn man zu zweit in einem Auto sitzt ist es plötzlich relevant billiger als Zug/Bus zu fahren.
      Mein Arbeitsweg kostet im Einzelticket derzeit 3,60€ und im Monat 100€ für 22 Werktage = 44 Fahrten = 2,27€ pro Strecke.
      Die Strecke ist ca. 5,5km mit einem PKW, was ein Kilometer kostet mag jeder anders rechnen, aber wie gesagt, setz‘ Mal zwei Personen ins Auto und es wird auf jeden Fall günstiger sein als zwei Fahrkarten.

      Ich fahre diese Strecke derzeit mit einem Fahrrad, aber bis ich damit angefangen habe hat’s auch erstmal Jahre gedauert XD. Aber öffentliche? Nur wenn ich wirklich muss.

  19. Christof Damian

    Apropos Comics: Ich habe natuerlich auch mit Asterix angefangen, aber so richtig überzeugt haben mich: The Dark Knight Returns (Frank Miller) und Watchmen (Alan Moore). Sowohl die Geschichte, aber auch die Kunst hat mich komplett rein gezogen.

    ps: finde ich gut das ihr jetzt auch Kinderhasser seid 🙂

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