WR731 Sanitärfetisch

 

Geburtstagsfeier und -geschenke – Literatur: Anarchy Evolution*, Jenseits* – Smartphones (vor allem das iPhone X) – Sonos – Inlandurlaub – Dauercamping – Irlandurlaub – Wählen – Flexaton – Das Wetter

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76 Gedanken zu „WR731 Sanitärfetisch

  1. Wolfgang Heisel

    Zum Thema Sonos:
    Ich hatte das gleiche Problem, vor gut einem Jahr hab ich mich gegen Sonos entschieden u.a. auch weil sie nur streamen können, was durch die Sonos-App geht.
    Alternative: Teufel Raumfeld
    Raumfeld hat Google Cast integriert. Das ist der Google Standart für Audioübertragung via WLAN. Funktioniert super und ist in vielen Apps integriert. Im Browser selbstverständlich, aber z. B. auch in Pocket Casts.
    Die neuste Generation Teufel Raumfeld hat auch Bluetooth an Bord, falls man mal nur unkompliziert auf eine Box zugreifen will.
    Außerdem finde ich die Lautsprecher von Teufel besser. Es gibt echtes Stereo (Sonos kann das nur simulieren) und auch Boxen in deutlich höheren Preis- und Leistungsklassen.

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    1. Chris

      In der Applewelt gibts neben Bluetooth halt nur AirPlay, welches auf OS-Ebene integriert ist und somit jegliches Audiosignal an Lautsprecher umleiten kann. Multiroom-Support gibts aber erst mit Airplay2, welches neben IOS 11 auch neue Boxen braucht, die aber bisher kaum/gar nicht erhältlich sind. Soweit mir bekannt haben sämtliche Nicht-AirPlay-Systeme eben diesen Nachteil, dass man jeweils die herstellereigene App braucht, um das System zu benutzen. Was von diesen Apps nicht unterstützt wird, kann auch nicht an die Boxen gestreamt werden.

  2. luis

    Zum Thema Sonos, Apple hat da was. 😉 https://www.apple.com/homepod/ Ich habe eine alte AirPort Express ca. 10 Jahre alt einfach an einem Verstärker. Der Oberbegriff ist AirPlay Das funktioniert dann über WLAN und aus dem System raus. Egal ob MacOS oder iOS. Manche verwenden auch ein altes Apple tv. Für Multi Room Benötigt man aber wohl Air Play 2 was mit alten Geräten nicht geht. Die alten Geräte Funktionieren aber weiter. Ich habe das mit dem Multiroom Audio einfach mit langen Boxenkabeln gelöst. mein Verstärker kann 2 paar Boxen betreiben. Einfach ein Loch durch die wand gebohrt und Kabel druch.

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  3. Morgan Schönberger

    Ist kleinkariert und eigentlich egal, muss es aber trotzdem schreiben: Das iPhone war kein „One more thing…“. Das war tatsächlich einfach nur ein Spruch, den Steve Jobs ab und an mal gebracht hat. Das erste mal bei der Vorstellung des ersten iMac 1998. Das besondere ist, dass Tim Cook den normalerweise nicht benutzt.

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    1. Wolfgang Heisel

      Bose SoundTouch kann auch nur streamen, was über die Bose App läuft oder per Bluetooth gestreamt wird. Letzteres muss man beim Wechsel von einem aufs anderen Gerät bzw. zwischen den Lautsprechern immer koppeln/entkoppeln. Und die Bose App kann z. B. nicht einfach mal den Ton von einem Youtube-Video abspielen.

  4. Mat

    Wie heißt diese „Budget-Übsicht-App“ genau, mit der Holgi seine Finanzen verwaltet und auf Gadgets spart? Ich hab ein paar Schreibweisen durchprobiert, bisher leider erfolglos…

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    1. holgi Beitragsautor

      YNAB heißt die. Kostet aber Jahresbeitrag und deine Daten fliegen alle über deren Server. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das datenschutztechnisch machen soll, bin dann aber zum Schluss gekommen, dass ich bereit bin, diesen Preis dafür zu zahlen, dass ich mit diesem Ding zum ersten Mal in meinem Leben meine Finanzen nicht nur unter Kontrolle habe, sondern auch in der Lage bin, ernsthaft und regelmäßig was anzusparen.

      Aber im Prinzip kannst Du dir sowas mit Excel oder ähnlichem sehr leicht selbst bauen. Das bedient sich dann halt nur nicht so nett.

  5. Morgan Schönberger

    Zu den Listenplätzen: Das ist gar nicht ganz einfach, wie viele Listenplätze den einzelnen Parteien zustehen. Hier in Baden-Württemberg haben wir häufiger die Situation, dass zum Beispiel die CDU so gut wie alle, wenn nicht gleich alle, Direktmandate abräumt. Diese werden dann von den verfügbaren Listenplätzen wieder abgezogen. Bekommt eine Partei also in einem Bundesland z.B. 30 Direktmandate, von den Zweitstimmen ständen ihnen aber nur 25 Sitze für das Bundesland zu, dann kommt keiner der Listenplätze in den Bundestag. Aufzucht nicht Platz eins. Sichere Listenplätze sind eher was für die kleineren Parteien, da die Direktmandate in aller Regel an CDU und SPD gehen. Bei den Volksparteien gibt es oft, wenn überhaupt nur sehr wenige „sichere“ Listenplätze. Bei Grünen und Linken schon eher.

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    1. Gh

      Aber deine Erklärung zeigt doch, dass das mit den Direktkandidaten sehr einfach ist, da man diese alle leicht vorhersagen kann.

  6. Emtiju

    Das iPhoneX soll laut Keynote 2 Stunden mehr Batterielaufzeit bieten.
    Wilde Spekulation: Ich kann mir vorstellen, dass das was Apple als Maßstab für die kommenden Zehn Jahre angedeutet hat, sich auf die Machine Learning Chips und die 3D Kamera bezieht. Die Vision könnte sein, dass Dein Telefon in Zukunft seinen Besitzer wirklich „kennenlernt“, so daß viele Interaktionen sehr persönlich werden. Zusammen mit der Überlegung, dass es im Gesicht unheimlich viel ablesen kann – Emotionen, Körperfunktionen etc. ist denkbar, dass das Smartphone auf gewisse Art „lebendig“ wird.
    Es kennt Dich, und könnte Dir buchstäblich jeden „Wunsch von den Augen ablesen“.

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  7. morrrk

    Das Gebeepe während Deines Rants (ein „Wrant“? „Ayn Wrant“?) gibt dem Sendungstitel noch mal einen ganz anderen Sinn. 🙂

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  8. Ralph

    Zu Linker Mehrheit: Natürlich kann jeder Koalitionsvertrag gebrochen/gekündigt werden(der Abgeordnete ist frei und so-und damit ist eben auch die Fraktion frei). Es bedarf nicht mal eines Anlasses, dieser wird in der Regel nur bemüht um es PRmässig besser vermittelbar zu machen. Beim Verrat der FDP war der Anlass auch nicht der NATO-Doppelbeschluss sondern die Spar/Haushaltspolitik(Lammsdorf-Thesen).

    Zu die Partei: Neben dem, dass ich ein Problem mit „Realsatire“ habe, finde ich auch, das Politik zu wichtig ist um sich darüber in Echt lustig zu machen. Das war eben auch eine Strategie der Nazis in der Weimarer Republik(z.B.Schwarz,Rot,Senf). Und das EU-Parlament hat schon einige Gestze z.B. zum Datenschutz verabschiedet die uns jetzt Freiheiten sichern.
    Ja ich finde die Partei auch lustig, aber ich habe Bauchschmerzen dabei

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  9. Thomas

    Nachdem ich angesprochen wurde, werde ich mal versuchen etwas zu der Frage zu sagen. 😉

    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, geht es um die Frage, inwiefern wir Fraktionszwang, Koalitionen und ähnliches brauchen. Ich glaube wir haben im Politikunterricht zum Bundestag darüber geredet, aber hier die Kurzform.

    Zuerst einmal: im Grundgesetz steht nix davon. Da heißt es: die Abgeordneten sind ihrem Gewissen verpflichtet, die Mehrheit wählt den Bundeskanzler und fertig. Keinerlei nähere Details, macht mal. Das lässt alle Möglichkeiten offen und wird auch gern mal interpretiert als würde das GG eine Minderheitenregierung mit wechselnden Mehrheiten wollen. Wenn man mitbetrachtet, dass das GG unter dem Eindruck der Weimarer Republik und deren Folgen geschrieben wurde, ist wohl eine Koalition und eine stabile Regierung eher ein Wille der Verfassung.

    Der Wunsch nach Minderheitenregierungen und wechselnden Mehrheiten ist natürlich demokratietheoretisch toll, allerdings gibt es da einen Zielkonflikt mit der Regierbarkeit. Möchten wir Gesetze, die nicht ewig besprochen werden und irgendwann eine Wirkung erhalten oder möchten wir irgendwie als Gesellschaft politische Regeln in Zeitnähe haben. Und dann ist halt die Frage, was wir wollen. Es gibt durchaus ein gutes Argument für stabile und tradierte Vorgehensweisen im Parlamentarismus, nämlich: Verlässlichkeit des Prozesses. Wir können uns unheimlich viele verschiedene Arten vorstellen, wie Politik in Deutschland gemacht wird, allerdings muss diese immer vermittelbar bleiben und zwar der Bevölkerung an sich und nicht nur für Sozialkundelehrer. Ist die Vermittelbarkeit von Politik weg, dann kann das demokratietheoretisch toll sein, aber funktioniert halt auch nicht mehr.

    Dass das alles verkrustet ist, ist ein legitimer Vorwurf und Kritik ist immer angebracht, aber komplett alle zerstören ist vielleicht keine gute Idee.

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    1. Toby

      Danke für Deine Antwort, Thomas, nur verstehe ich sie leider nicht. Ich formuliere nochmal neu: wäre die Integrität der parlamentarischen Ordnung in Gefahr gewesen (bzw. „komplett alles zerstört“), wenn die vorhandene linke Mehrheit im Parlament Gesetze durchgebracht hätte, die nicht im Koalitionsvertrag standen? Also, notwendigerweise? Mir nämlich als nicht-Sozialkundelehrer ist es nicht vermittelbar, dass die SPD jetzt im Wahlkampf lauter Forderungen stellt, die sich mit dem decken, was die Linke in der zuende gehenden Legislaturperiode gefordert hat.

    2. Thomas

      Ah, okay. Das ist spezifischer. 🙂

      Weil dir da die Regierung um die Ohren fliegt. 🙂 Die SPD und die CDU haben einen Koalitionsvertrag beschlossen. Das bedeutet eine exklusive Verabredung zur Kanzlerwahl. Der/Die KanzlerIn braucht ja eine Mehrheit um gewählt zu werden. Diese Mehrheit ist die Stütze der Regierung. Hat eine Regierung diese Mehrheit nicht verlässlich, kann sie nicht mehr regieren. Deswegen heißen die Möglichkeiten der Kanzlerabsetzung: Vertrauensfrage und Misstrauensvotum. Würde die SPD als eine Hälfte der Koalition mal so nebenbei Gesetzesvorhaben der Rot-rot-grünen Mehrheit durchziehen, würde sie dieses Vertrauen automatisch zerstören. Angela Merkel als Kanzlerin kann sich mit diesem Koalitionspartner eben nicht sicher sein, dass sie die Mehrheit des Bundestages auf sich vereinigt und hat damit keine Legitimation zur Regierung mehr.

      Die SPD in der Koalition hält sich an einen Kompromiss, den sie mit einer siegreichen CDU geschlossen hat, damit sie überhaupt was zu sagen hat. Jetzt wirbt sie selbst wieder um die Mehrheit der Stimmen und damit der Sitze und stellt natürlich Forderungen, die keinem Kompromiss mit einer neoliberal-konservativen Partei darstellen. (Glaubwürdiger werden sie dadurch nicht zwingend.)

    3. njorg

      Ich finde das trotzdem weiterhin unbefriedigend. Warum sollte man in einem Koalitionsvertrag nicht gewisse Themen ausklammern können. So nach dem Motto: ok, wir arbeiten im Wesentlichen zusammen aber Themen a, n und z sind nicht verhandelbar und da werden wir uns auch nach anderen Mehrheiten umsehen, wenn es dazu zur Abstimmung kommt.
      Das macht natürlich die Zusammenarbeit für die Partei mit den meisten Sitzen unattraktiver, andererseits macht es sie auch leichter, weil man in gewissen Dingen keine Kompromisse finden muss.

      Ich weiß, das mag ein wenig naiv klingen, aber ich habe den Eindruck, dass das Problem gar nicht so sehr irgendwelche wichtigen formalen Vorgänge sind, oder die Stabilität der Regierung usw., sondern vielmehr die geringe Flexibilität in demokratischen Prozessen. Die SPD könnte da doch ein super Ding a la „Mehr Demokratie wagen“ wie einst Brandt draus machen…

    4. Eule

      Parteien haben ein Interesse an Berechenbarkeit, unter anderem weil Wähler/innen ungern die Katze im Sack kaufen (bzw. wählen). Warum sollte ich SPD wählen, wenn ich nicht weiss ob die Partei im Fall einer Regierungsbeteiligung auch zur damit verbundenen Verantwortung steht? Woran soll ich bemessen, ob sie gerade in den für mich wichtigen Themengebieten jetzt so oder so entscheiden wird? Und wieso sollte überhaupt jemand die SPD als Koalitionspartner wollen, wenn sie alle naselang das Gegenteil machen will und es sogar als Stärke ansieht, nicht kompromissfähig zu sein?

      Politik ist kein binärer Prozess, und die Demokratie keine Methode zur Wahrheitsfindung. Es geht darum, Strukturen zu schaffen und Streitfälle beizulegen, also das menschliche Zusammenleben zu befrieden. Das mache ich, indem ich Unsicherheiten abbaue und Stabilität herstelle – wenn nicht anders möglich halt in winzig kleinen Schritten, weil Menschen haben ja diese lästige Eigenart die Welt alle ein wenig anders zu sehen was das ganze halt so frustrierend laaaangsaaaam macht. It’s not a bug, it’s a feature, denn die Alternative ist halt Diktatur.

  10. Oliver

    Geile Sendung 👍🏻 Wie immer !!! Aber die ständigen Beleidigungen der AFD Wähler nervt 😬 Die AFD ist weder rechtsradikal noch sind alle Wähler dumm …..Wir leben in einer tollen Demokratie…und es gibt links und rechts …übrigens …mit Beschimpfungen wurde noch niemand bekehrt 😎

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    1. Sebastian

      Mimimi die AFD ist nichts rechtsradikal…
      Mir ist ziemlich egal ob die AFD rechtsradikal ist.
      „Die Ausländer sind schuld!“ „Raus aus dem Euro!“ und „Wir brauchen eine negative Einwanderung!“ sind einfach dumme Aussagen und Forderungen. Darüber zu diskutieren, ob das nicht rechtsradikal ist ist wieder nur ein Verschieben der Diskussion. Einfach ein Anzeichen dass versucht wird unhaltbare thesen irgendwie zu verteidigen.
      Übrigens zeigt der Post hier auch mal wieder ein häufiges Muster. Am anfang Lob dann Kritik die den Adressaten triggern soll.

    2. Been Told

      Wer bei den rechtsradikalen mit rechtsradikalen Aussagen um Stimmen wirbt, kann nicht behaupten, nicht rechtsradikal zu sein. If it looks like a duck, swims like a duck…
      Und ich denke mal, Holger bekehrt niemanden. Die Rechten, die AfD wählen, sind eh nicht mit Fakten zu überzeugen, denn sonst wären sie längst überzeugt, nicht die rechten Abschaum- und Loser-parteien zu wählen.

      Zu sagen, die AfD sei nicht rechtsradikal ist als ob man sagt, Putin sei nicht autoritär.

    3. Toby

      Ich glaube auch nicht, dass es sinnvoll ist, die AfD Wähler zu beleidigen. Mit meinem nichtwählerrechner habe ich ja herausgefunden, dass selbst 100% Wahlbeteiligung, bei der alle bisherigen Nichtwähler was demokratisches wählen, die AfD nicht aus dem Parlament raushalten wird. Die Nazis haben also schon gewonnen, und Gauland und Weidel werden im nächsten Bundestag sitzen, gemeinsam mit noch viel obskureren Personen.

      Das einzige, was dagegen noch helfen könnte, wäre dass AfD Wähler sich umbesinnen und doch nicht AfD wählen. Durch Beleidungungen schafft man das nicht, aber wie? Aufklärung darüber, was für einen Scheiß sie da wählen, hilft offenbar auch nicht. Vielleicht ein „okay, Ihr habt gewonnen, Euer Wille zählt und kommt… aber lasst uns doch nochmal gemeinsam über Euren Willen nachdenken“? I don’t think so.

  11. Sebastian

    Das Holgi mal was aus einem rant wepiept hätte ich auch nicht gedacht.
    Ich wäre auch gerne im Stande wenn das Thema zur Sprache kommt auf die Art und Weise zu reagieren. Da fehlt mir Redeerfahrung und Schlagfertigkeit. Endet bei mir meist nur in Gestammel von dem sich mit Sicherheit niemand überzeugen lässt.
    Naja
    Hier was zum Flexaton https://youtu.be/QaKHKLj3F7o

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  12. Dana

    Na toll, jetzt habt Ihr so viel über Irland erzählt und ich habe mir danach noch das schöne Gespräch von Alexandra und Katrin angehört…nun habe ich den dringenden Wunsch bald mal nach Irland zu fahren. Dabei wusste ich vorher noch gar nicht, dass ich überhaupt nach Irland fahren will! 🙂

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  13. Robert

    Netto gehört übrigens zur Edeka. Deshalb muss auch für jede Netto Filiale ein kleines monatliches Schutzgeld an den örtlichen Edeka Betreiber gezahlt werden.

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    1. Marcel

      Ich hab Netto ja jetzt mal auf meine schwarze Liste gepackt, nach dem ich die Reportage hier vom SWR gesehen habe: https://www.youtube.com/watch?v=7TYTe5OtnZA

      Hatte mich schon länger gefragt wie es sich rechnet, sich hier in der Region in Ortschaften mit <2000Ew. niederzulassen. In dem man anscheinend das Personal 13,5h Arbeiten lässt, aber nur 8h bezahlt.

    2. Wulf

      Es gibt übrigens zwei „Netto“: Einmal „Netto markendiscount“ gelb mit roter Schrift, eine Edeka-Tochter und zum anderen „Netto ApS & Co. KG“ (Schwarz, gelb abgesetzt mit dem Hund im Namen). Letzteren habe ich bisher nur im Osten Deutschlands gesehen.

  14. Been Told

    Mal wieder sehr unterhaltsam! Was ich nur anmerken würde: die Iren nennen ihre Sprache durchaus Gaelic. Genauso wie die Schotten. Formal wird zwar zwischen Irish Gaelic und Scottish Gaelic unterschieden – aber in den jeweiligen Ländern nennt man die eigene Sprache aber Gaelic. In Schottland teilweise auch Scots (zumindest war das vor vielen Jahren so, als ich da war).

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    1. Zwangsdemokrat

      Stimmt, beides heißt „Gaelic“ und ist sehr eng miteinander verwandt, viele Dialekte auch untereinander verständlich. Ich lerne jetzt seit einigen Jahren eine gälische Sprache (Schottisch) und würde es jedem empfehlen, der Sprachen nicht rein nach Nützlichkeit oder Verbreitung lernt. Die Sprachen sind wunderbar klangvoll, für den europäischen Raum recht exotisch, und haben einen reichen Fundus an wunderbarem Dicht- und Liedgut vorzuweisen.
      Ein kleiner Klugschiss noch zum Ende: Scots ist eine eigene und Sprache, die eng mit dem Englischen und Friesischen verwandt ist. Also germanisch und nicht keltisch.

  15. Sven

    Danke für den AfD Rant. Der gehört auf die große Bühne. Und Danke für den Lachflash. Ich habe noch nie erlebt, dass jemanden allein ein Geräusch so sehr zum Lachen gebracht hat. 🙂

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    1. holgi Beitragsautor

      Dafür hab ich’s gemacht. Alleine schon, was ich gefeixt habe, als ich das reinproduziert habe 😀

    2. Phil

      +1! bin beim 1. Mal kurz erschrocken, musste dann nochmal kurz zurückskippen und dann sehr drüber feiern! Hab sie auch (fast) alle entschlüsselt. *angeb* 😀

    3. Phil

      ach DAS Geräusch! (ich hatte den Lachflash auf das Zensur-Piepen bezogen, war noch nicht an DER Stelle) *röchel* *hust* 😀

  16. Friesenkiwi

    Vielen Dank, dass ihr die Wahl recht ausgiebig auch mal aus verschiedenen anderen Blickwinkeln betrachtet habt!
    Für Informationen über den Direktkandidaten gibt es noch die Plattform https://www.wen-waehlen.de/
    Wir produzieren seit ein paar Monaten einen Podcast zum Thema Wahl, Demokratie und Politikverdrossenheit, der sich jetzt zu Beginn an den Wahl-O-Maten orientiert und die Positionen zu dessen Thesen diskutiert: https://denk-nach-mcfly.de/wahl-o-cast/
    In dem Interview mit „Demokratie in Bewegung“ unterhalten wir uns auch darüber, was es bringen kann, einer kleinen Partei die Stimme zu geben, selbst wenn sie nicht in den Bundestag kommt.
    Nächste Woche haben wir noch Interviews mit einem Wahlleiter, dem Initiator von Wahlrecht.de und eine etwas kontroversere Diskussion in der Pipeline.
    Und wer sich ansonsten noch für das Thema interessiert, der kann sich ja mal durch diese fyyd-Kurations-Liste hören: https://fyyd.de/user/friesenkiwi/curation/btw2017

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  17. PeterB

    Die Abkürzung FeTAp steht übrigens für Fernsprechtischapparat. LOL
    Holgi, falls du zu Hause über Deine Festnetznummer erreichbar sein möchtest, kannst Du auch auf Deinem Smartphone die hometalk App der Telekom installieren (https://itunes.apple.com/de/app/hometalk/id475303141?mt=8) . Dein iPhone klingelt dann, wenn Dich jemand auf Deiner Festnetznummer anruft und Du kannst bei Bedarf auch vom iPhone abgehende Gespäche über das Festnetz bzw. die Festnetznummer führen. Geht alles solange das Smartphone mit dem heimischen WLAN verbunden ist. Funktioniert aber auch, wenn man mit einem anderen WLAN verbunden ist, dass zu einen Telekom Anschluss gehört, z.B. bei Freunden oder im Ferienhaus.

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  18. Ralph

    Antwort an Toby:Nein es wäre erlaubt gewesen, wäre aber ein Bruch des Koalitionsvertrags und Ende der Regierung da die Bundeskanzlerin die Richtlinienkompetenz hat. Zwei mögliche Auswege sieht das GG hier vor Die Kanzlerin stellt die Vertrauensfrage oder die linke Mehrheit macht ein Misstrauensvotum. Dann wird entweder eine neue Regierung durch den Bundestag gewählt oder die alte bestätigt. Wenn es keine Mehrheit für eine neue Regierung oder die alte Regierung gibt, gibt es automatisch Neuwahlen(etwas verkürzt dargestellt)

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  19. Hendrik

    Und nochwas zum Thema Dauercampen und gemauerte Anbauten: In einer Reportage hat jemand aus einer Gemeindeverwaltung berichtet, es wäre sogar mal die Genehmigung zum Unterkellern eines Wohnwagens beantragt worden 😀
    Weiß aber leider nicht mehr, wo das genau war….

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  20. Christian

    Erst mal lieben Dank euch beiden für diese tolle Episode!

    Nun zu Sonos bzw Multiroom Lautsprecher: ich habe mir kürzlich von GGMM zwei Mal die E5 gekauft und bin damit zufrieden. Sie sind nicht sehr bekannt, aber durchaus was besonderes: sie können sowohl am Netzteil als auch mit Akku betrieben werden und unterstützen vor allem neben Bluetooth auch AirPlay im lokalen Wifi. Damit kannst du alles, was du am iPhone abspielst 1:1 auch darüber hören. Da ich keinen Mac habe, kann ich hierzu keine Auskunft geben, ob das dann auch geht.
    Die App zum einrichten ist leider etwas friemelig und die Klangqualität hält mit Sonos nicht mit. Aber der Preis liegt dafür nur bei einer halben Play1 😊

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  21. parteiwähler

    In den Medien wird zunehmend auf der Partei „Die Partei“ rumgehackt. Jetzt nun auch hier. Wer „Die Partei“ für eine Spaßpartei hält hat sie nicht verstanden. „Die Partei“ ist eine ernsthafte Partei. Ich wähle sie aus Überzeugung.

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  22. Das-pearl

    Toby,

    Ich glaub du unterliegst mit deinem spreadsheet einem denkfehler.
    Wahlbeteiligung errechnet sich aus wieviele zur wahl gehen von allen wahlberechtigten:
    100000 wahlberechtigte -> 50000 gehen hin 50% wahlbeteiligung
    Dann wählen 2500 die AfD und es kommen 5% raus.
    Bei eienr wahlbeteiligungvon 75% gehen mehr stimmen in die rechnung gesamt ein. Wenn von den 25% mehr wählern alle die AfD wählen, dann haben die 27500 stimmen und somit 36,7%. Bleibt die anzahl der stimmen gleich, dann 3,3%.
    Sollte die AfD mehr als 5% haben, dann können wir über sitze reden. Somit lautet die botschaft: geht wählen aber nicht die AfD!!!

    Antworten
    1. Toby

      Soweit ich das verstanden habe, wird die Wahlbeteiligung aus den _gültigen_ Stimmen, nicht der abgegebenen Stimmen (außer in Berlin: http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html). Dass mehr Stimmen in die Rechnung eingehen, ist in meinem Spreadsheet eigentlich berücksichtigt, oder? Kannst Du mir sonst eine korrigierte Version zur Verfügung stellen?

    2. Friesenkiwi

      @Toby s Annahme kann ich bestätigen, zumindest was die Auszählung und Weitergabe im Wahllokal angeht.
      Die Reihenfolge und Benennung der Felder auf dem Formular ist so:
      A: Wahlberechtigte laut Wählerverzeichnis
      B: Wähler insgesamt
      C: ungültige Erststimmern (E: ungültige Zweitstimmen)
      D: Gültige Erststimmen (F: Gültige Zweitstimmen)
      Dx: Gültige Erststimmen für Partei-Bewerber x (Fx: Gültige Zweitstimmen für Partei-Liste x)
      C+D=B, E+F=B
      Meiner Kenntnis nach wird die verkündete Wahlbeteiligung im ersten Schritt berechnet aus B/A.
      Die Prozentverhältnisse der Parteien errechnen sich aber im zweiten Schritt aus Fx/F. (Anteil abgegebener gültiger Zweitstimmen)
      Das ist auch sehr sinnvoll, denn die schon Mittags amtlich erhobene Wahlbeteiligung kann ja nicht berücksichtigen, wie viele der in der verschlossenen Urne vorhandenen Zettel ungültig sind. Weil jeder Wähler gezählt/in der Liste abgehakt wird, ist aber schon bekannt, wie viele Menschen gewählt haben. Das würde also zur späteren Wahlbeteiligung einen verzerrten Vergleich ergeben.
      Im dritten Schritt kommt es dann erst zur Sitzverteilung, die erstens die an der 5%-Hürde gescheiterten Parteien, zweitens die errungenen Direktmandate (Erststimme, Stichwort Überhang- und Ausgleichsmandate) und drittens die Unterschieden in den Landeslisten berücksichtigt.

    3. Friesenkiwi

      Ah, noch vergessen: Man kann durchaus nur eine der beiden Stimmen ungültig abgeben: Z.B. bei einer Direktkandidatin die man sympathisch findet ein Kreuz setzen (Erststimme) und keine Partei ankreuzen weil man die alle doof findet: Erststimme gültig, zählt zu D, Zweitstimme ungültig, zählt zu E.

    4. Das-pearl

      Du hattest in de folge dein spreadsheet so erklärt, dass du prozente reingibst. Ungültig geht nicht mit rein, das ist mir bewusst. Mir ging es explizit um den fakt, dass ungültige stimmen für die wahlbeteiligung sehr wohl einfluss haben, keinen einfluss aufs wahlergebnis ist klar. Lausch mal ab 53:30 etwa noch mal rein. Deine eingangsthese ist ja richtig, zur wahl gehen um schnullerna…. klein zu halten. Allerdings sagst du da, dass die wahlbeteiligung der indikator ist. Das stimmt auch unter der maßgabe, dass die wahlbeteiligten gültige nicht schnuller-stimmen abgeben.

      Denn es ist egal wen du wählst, wenn du gültig wählst, dann tust du etwas gegen die partei afd npd unamit. Friesenwiki schlüsselt das schön auf, was dein einfluss am ende ist. Wenn die afd 7,9% hat nach auszählung, dann bekommen die auch 7,9% sitze. Mit meiner stimme, die ich (gültig) abgebe, kann ich diesen wert drücken. Und du setzt nach deinen aussagen einen schritt zu spät an. So versteh ich dich. Klar ändert ein wert 4,9% für jeweils diepartei, tierschützer, veganer nichts an der sitzverteilung, weil die bei sitzen nicht mitspielen. Aber wenn ich zur wahl gehe und gültig wähle ändern sich die relativen verhältnisse.

      Sollte jetzt die masse der nichtwähler GÜLTIG wählen, dann kann es passieren, dass die linke 15% und die afd 4% bekommt, aber es kann auch das gegenteil passieren. Nicht wählen (enthaltung) und ungültig wählen haben keinen einfluss.

      By the way wäre es aber durchaus eine meldung wert, wenn wir 75% wahlbeteiligung hätten, aber 30% der abgegebenen stimmen als ungültig gemeldet werden. DAS würde einen größeren aha geben…… nein, das ist den großen scheißegal. Geht wählen, gültig und nach interessen, nicht nach wie-immer.

  23. Dennis

    Moin!
    Es gibt doch bei der Wahl nur zwei mögliche Ergebnisse.
    Groko oder Schwarz-Gelb.
    Beides ist uncool.
    Die Frage ist dann die nach der Opposition. Ich denke, dass eine schwarz-gelbe Koalition und eine schwache linke Opposition (Grüne, SPD, Die Linke) der Nährboden für die AFD sein wird. „Hier, seht, die SPD/Linke/Grünen stimmt mit uns“ bedeutet dann entweder:
    – mehr Agenda 2010, wenn die Regierung das sagt, oder
    – mehr Ausländer raus, wenn die AFD das sagt.
    Das drücken die C-Parteien knallhart durch.
    Bei einer erneuten Groko geht es weiter wie bisher und dann wird spätestens bei der nächsten Bundestagswahl die AFD mehr Stimmen als die SPD erhalten. Siehe Österreich.

    Steile These:
    die AFD wird jetzt schon drittstärkste Kraft nur knapp nach den 20% der SPD, aber die FDP kommt nicht rein, bzw reicht nicht für schwarz-gelb. Neue Groko. AFD kommt in Personalnot und blamiert sich bis auf die Knochen.
    Wird so kommen, bis auf den letzten Teil. 🙁

    Bzgl. Suggestivfragen:
    wenn Kandidatin XY nicht genug Gewissen hat um eine Meinung zu sagen, auch wenn sie nicht zur homöpathiefreundlichen Frage passt, dann sollte diese Person besser nicht gewählt werden sollten.
    Am Ende werden solche Leute Gesundheitsminister*in, ggf. „nur“ im Land.

    Grüsse, Dennis

    Antworten
  24. Gregor

    Bzgl. Sonos: Denon hat ebenfalls ein Multiroom-System (HEOS), was insbesondere auch Bluetooth unterstützt. Ist eventuell interessant für dich. Für deren kleinstes Modell, also praktisch das Äquivalent zum PLAY:1, gibt es sogar einen Akkupack.

    Antworten
  25. Felix

    Zur Erststimme habe ich eine etwas andere Ansicht. Wenn in Deinem Wahlkreis der CDU-Kandidat über die Landesliste sicher in den Bundestag einzieht, der SPD-Kandidat aber nur im Parlament sitzt wenn er den Wahlkreis direkt gewinnt, solltest Du Dich für den SPD-Kandidaten entscheiden. So besteht die größtmögliche Chance, dass der Wahlkreis von zwei Personen im Bundestag vertreten wird.
    In meinem Wahlkreis besteht genau diese Situation. Allerdings erwarte ich eine Entscheidung für den nicht abgesicherten SPD-Kandidaten. Der CDU-Kandidat wird über die Landesliste einziehen.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      So weit hätte ich von selbst nicht gedacht. Genauso werde ich es wohl machen, denn einerseits finde ich den CDUler gar nicht so übel, habe aber auch andererseits ein interesse daran, dass die SPD nicht zu klein wird. Danke 🙂

  26. baffi

    Ich kann Holgis Überlegungen zur PARTEI nachvollziehen. Ich habe sie auch nicht gewählt (Briefwahl), weil ich gern vorher weiß, welche Lösungsansätze eine politische Gruppe verfolgen wird, sollte sie im Bundestag sitzen. Aber ich denke bei der PARTEI zum einen an die „reinen“ Protestwähler, also Menschen, die so frustriert sind (zu Recht oder auch nicht), dass sie vor allem etwas ganz anderes wollen als die etablierten Parteien. Da wäre es mir deutlich lieber, wenn diese Menschen PARTEI wählen statt der AfD. Zum anderen kann ich mir vorstellen, dass die Mitglieder der PARTEI zumindest in der Lage sind, sich an den politischen Diskussionen informiert und reflektiert zu beteiligen. Sollten sie tatsächlich in den Bundestag einziehen, könnte ich mir vorstellen, dass sie nicht nur Satire betreiben werden. Dagegen spricht auch nicht die bisherige Vorstellung von Martin Sonneborn im EU-Parlament, denn der Unterschied wäre ja, dass im Bundestag nicht nur eine Ein-Mann-Vertretung, sondern eine ganze Fraktion vorhanden wäre. Man weiß eben nur nicht, was sie tun würden (abgesehen von einer tendenziell eher linken Richtung). Insgesamt halte ich daher die PARTEI für wählbar (vor allem für reine Protestwähler), würde sie selbst aber (noch?) nicht wählen.

    Antworten
  27. David

    Die fritzbox 7490 tut hier mit aktuellster Firmware noch wunderbar, auch raustelwfonieren klappt mit dem alten schwarzen W48 aus Bakelit per Wählscheibe über IP-Telefonie… ich würde mal tippen da stimmt was in der config der Box nicht…

    Antworten
    1. Ben

      Ich find’s gut. Ehrlich gesagt als Stilmittel amüsanter und unterhaltsamer als jeder Kraftausdruck es je sein könnte. Alleine die Phantasie, welches Wort wohl zu hören gewesen wäre …

      Ich schneide mir die Stelle aus und packe sie mir als Entspannungsmittel auf’s Handy.

  28. Karsten

    Eine Alternative zu dem Sonos-Kram ist noch der Google Chromecast Audio:

    https://www.google.com/chromecast/audio/

    Kostet nur 40€, und hat sogar einen Digitalausgang, wenn man einen besseren Wandler anschließen möchte. Ansonsten hängt man da beliebige Aktivboxen dran.

    Das ist auch Multiroom-fähig und hat keine Einschränkungen, was man wohin streamen kann.

    Antworten
    1. mithrandir

      Der ChromeCast hört sich interessant an. Wie sieht es mit der App dafür zum Thema Berechtigungen aus? Die will doch sicher auch alles mitnehmen, oder?

    2. mithrandir

      Ich habs mir jetzt mal bestellt.
      Mal schauen was geht. Bei Android 7 kann ich ja die Berechtigungen mittlerweile manuell einschränken. Geht aber beim iPhone auch schon länger.

    3. mithrandir

      Kurze Info:
      – Päckchen kam an
      – ausgepackt
      – angeschlossen
      – Google Home installiert
      – man muss sich mit dem Google Account anmelden (Bauchgrummen)
      – Nutzungsbedingungen gelesen, die man bestätigen soll
      – Teil abgebaut und wieder eingepackt
      – morgen geht es zurück
      Warum muss ich mich zur Übermittlung von Musik von meinem Handy auf meine ANlage über mein WLAN bei Google angemeldet sein und zustimmen, dass die allleees was übertragen wird speichern und nutzen dürfen.
      KOTZ.
      Sorry, bin gerade mal wieder heftigst frustriert.
      Die Technik hört sich gut an.

    4. mithrandir

      Hallo, ich noch mal 😉
      Die Sache ließ mir keine Ruhe. Ich habe das Teil noch mal angeschlossen und ein Testhandy mit einem Dummy Account verbunden.
      Zunächst startete die Home App nicht und meldete ein Problem mit den Google Play Diensten.
      Immerhin gibt es eine Hotline für das Teil. Ich war schnell an der Reihe und der Mensch am anderen ende war kompetent. Er navigierte mich zu den Einstellungen und wir stellten fest, dass ich den Google Diensten zu viele Berechtigungen verweigere. Mikrofon muss berechtigt sein (WTF?).
      Egal zum Testen habe ich es mal gemacht.
      Also, das teil lief, Hardware hat sich verbunden und ich konnte drauf zugreifen, aber letztendlich ist das Teil doch zu sehr eingeschränkt:
      Mein DSAudio (APP zum Abspielen der Musik aus meiner Synology Cloud) funktioniert nur, wenn ich https deaktiviere.
      Mal schnell ein Video auf You Tube im Firefox öffnen und abspielen geht auch nicht. Laut AUssage des Menschen an der Hotline geht das nur mit der Premium Version von YT.
      Wozu brauche ich das Teil dann noch. OK, BeyondPod hätte funktioniert, aber da fahre ich ja mit meinem Bluetooth Adapter für die Anlage einfacher.
      Jetzt geht das Ding endgültig zurück.

      Ach noch was am Rande. Was in den Kommentaren echt nervt ist das Thema Captcha.
      Ich drücke immer auf Refresh um nicht in die Falle zu tappen. Trotzdem passiert es relativ oft, dass ich die Meldung bekomme, ich hätte nichts eingetragen. Dann geht man zurück und der ganze Text ist beim Teufel.

  29. hilti

    Hm, entweder mach ich grad nen Denkfehler oder Du hast dir die Rechnung unnötig kompliziert gemacht Toby. Wenn ich mich richtig erinnere (wobei die konkreten Zahlen eigentlich nicht wichtig sind), dann bist Du von 7,3% für die AfD bei einer Wahlbeteiligung von 70% ausgegangen. Wenn man gucken will ob man die AfD bei konstanten AfD-Wählern überhaupt unter die 5% Hürde drücken kann muss man nur gucken wie viel das bezogen auf alle Wahlberechtigten sind. Und das ist simple Prozentrechnung. 7,3% von 70% der Wahlberechtigten wählen AfD, das sind dann 70% * 7,3% = 5,11% von allen Wahlberechtigten. Knapp, aber reicht leider selbst theoretisch nicht sie rauszuhalten.

    Antworten
  30. Leon

    Vielen Dank, dass ihr mich dazu veranlasst habt, mich doch nochmal mit meiner Erststimme zu beschäftigen. Ich wohne in Wahlkreis 220 München West/Mitte. Der CSU-Kandidat scheint ohnehin einen sicheren Listenplatz zu haben, der SPD-Kandidat dagegen nicht. Also SPD wählen damit vielleicht ein zweiter Kandidat für meinen Wahlkreis entsendet wird? Eigentlich bin ich ja eher gegen München und finde, dass die restlichen Teile Deutschlands mehr vom Wohlstand abbekommen sollten. Aber der Kandidat scheint mir gar nicht so schlecht, wahrscheinlich besser als der durchschnittliche Kandidat von der SPD-Landesliste in Bayern. Also bekommt er wohl meine Stimme, auch wenn der CSUler wahrscheinlich eh gewinnt… 🙁

    Antworten
  31. Kai

    Die UE Boom Serie ist am Ladekabel in der Lage Sound abzuspielen. Persönlich zog ich sie der von Bose vor da Wasserdicht und insgesamt stabiler im Outdoor Einsatz. Sehr schöne Folge. 🙂

    Antworten
  32. Stephan L.

    Wenns einfach gehen soll, gibt es auch einfache Bluetooth-„Adapter“ für Anlagen, die per Chinch oder Klinke den Ton ausgeben. Habe einen an meinem Yamaha Receiver angeschlossen, Strom an den geschalteten Anlagenanschluss und funktioniert wunderbar. Nur multiroom wird schwierig.

    Das beste: mein Adapter von Logitech hat keine 20 € gekostet.

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    1. Mithrandir

      Naja, Bluetooth kann ja jeder 🙂
      Im Ernst, ich suche auch schon seit Jaheren nach einer Möglichkeit, einfach eine Möglichkeit zu haben, dass ich Inhalte, entweder vom zentralen lokalen Repository (bei mir synology Cloud) oder sonstigen Webinhalten auf jede beliebige AUsgabestelle im Haus zu streamen.
      Quasi ein Wireless „Klinkenstecker“.
      Mit Bluetooth geht das zwar, ist aber nicht sehr elegant.
      Ich hatte mir dazu sogar mal einen separaten Rechner zugelegt und mit dem Microsoft Media Center bestückt, aber das ist alles zu komplex.
      Bei den großen HiFi Herstellern (Sonos, Bose, teufel usw.) ist das halt immer der gleiche Mist mit einer APP, die nur bestimmte andere Apps unterstützt.
      Und dann halt diese Account Registrierung die ich für private Inhalte nicht möchte.
      Beim Chromecast gab es schon so was wie „Streame über Aux“, aber die qualität war wirklich elendiglich (und ich bin nicht mal anspruchsvoll).
      Wenn ich technisch versiert wäre, würde ich einen Kickstarter machen. „Wireless AUX Kabel“ oder so, dass einfach die Tonsignale, egal woher sie kommen in guter Qualität über WLAN an den Empfänger streamt.
      Achja, bevor jetzt die Apple fraktion mit AirPlay kommt.
      Ja, das funktioniert Klasse, aber dann begibst du dich ja wieder komplett ins Apple Universum. Darauf habe ich halt keinen Bock.
      Letzten Endes ist es für mich auch nur Spielerei, da ich sowieso die meiste Zeit Radio oder Podcasts höre, aber es wäre halt cool. –> Luxusproblem

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