WR220 Frank Siddhartha

wrint_realitaetsabgleich_200Diesmal mit Geschenken, der NSA-Affaire, ‘nem Stromausfall am Bosporus, Arbeitslosen,  der Wirtschaft und natürlich mit dem Toby und dem Holgifanten.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier sein Klingelnbeutel.

Shownotes von mathepauker, Quimoniz und warzenbrot.

Nächste Woche muss der Realitätsabgleich leider entfallen.

26 Gedanken zu „WR220 Frank Siddhartha

    1. Kai

      Die Tagesschau hat einen überraschenderweise guten Hintergrundartikel dazu veröffentlicht: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hintergrundarbeitslosenzahlen100~_origin-8cd9b4d2-7c59-4378-a242-928375b93ad7.html

      Dort wird richtigerweise zentral darauf hingewiesen, dass Arbeitslosenzahlen insofern stets politisch gefärbt sind, als die Frage, was Arbeitslosigkeit ist, eine politische Kategorie ist. Denn die Frage “Wen müsste eine Arbeitslosenstatistik eigentlich erfassen?”, die zu beantworten ist, bevor man von Beschönigung sprechen kann, kommt nicht ohne eine Definition aus. Und diese Definition ist davon abhängig, was die Gesellschaft als “arbeitslos” ansieht.

      Dass zum Beispiel nach der Agenda 2010 auch Sozialhilfeempfänger als Arbeitslose geführt wurden, liegt ja auch daran, dass mit dem Grundsatz “Fordern und Fördern”, so problematisch er auch ist, ein anderer Begriff von Arbeitslosigkeit als gültig behauptet wurde und zwar (formuliert aus der Sicht der Agenda 2010, sozusagen) jeder, der dem Staat auf der Tasche liegt und theoretisch (mehr) arbeiten könnte, ist arbeitslos.

      Damit wird ein anderer Begriff als hinfällig behauptet, der den Sozialstaat auch als Umverteilungsmaschine verstand, die nicht zuletzt darüber legitimiert worden ist, dass in einer Demokratie keine zu krasse wirtschaftliche Ungleichheit existieren darf; ein Gedanke, der heute noch im Länderfinanzausgleich eine Realität hat. Aber auch dieser wird ja angegriffen — eben weil sich die Gesellschaft ändert.

  1. quak

    zumThema Tempolimit:

    30er-Zone in der Stadt:
    fänd ich gut, richtig gut, solange die Gemeinden/Städte dann sinnvolle (wenn vorhanden) Durchgangsstraßen mit 50 oder 60 freigeben. Leider scheint da aber die Autoindustrie nicht mitzuspielen, jedenfalls lag bei jedem der von mir gefahrenem Auto die 30 genau zwishen 2. und 3. Gang … also im 2. eigentlich zu laut und im 3. nicht wirklich fahrbar. Also lieber ne 25er Zone (oder ne 35er ;-))

    120er-Limit auf Autobahnen:
    ja, 120/130 sind meistens ne sehr angenehm zu fahrende Geschwindigkeit. Man kommt vorwärts, aber es ist noch nicht wirklich stressig. Aber: es gibt Autobahnen/Autobahnabschnitte, auf denen man sich selbst mit nem 105PS Caddy bei 120 extrem langweilt, und das über längere Strecken. Z.B.die 92 zwischen Landshut und Deggendorf,da willst du nicht mir 120 “dahinschleichen”, da will man sein Auto ausfahren 😉 Da ist schnellfahren auch kein Stress (imho), ok,aus Öko-Gründen wär da nen 120er-Beschränkung wohl noch sinnvoll, aber darum ging es euch ja wohl nicht.
    mMn sollten lieber die vorhandenen Beschränkungen viel rigoroser überwacht und Überschreitungen verfolgt werden. Das Problem auf der Autobahn ist nicht die Geschwindigkeit an sich, es sind die Geschwindigkeitsunterschiede, die zum Stress führen. Dauernd Vogas und dann wieder Abbremsen, das nervt, aber 160-180 auf ner leeren Autobahn, da kann man gut nebenbei WRINT höhren 😉

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  2. Thomas

    Die retab-Trinkflaschen sind super, aber leider nicht dicht (selbst erlebt). Ich würde mir im Rucksack also weniger Sorgen um das Glas, als vielmehr um den aufrechten Stand der Flasche machen. Aber als stationäres Trinkgefäß z. B. im Büro sind sie super.

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  3. Maximilian

    „Aus der deutschen Botschaft in Washington wird keine Fernmeldeaufklärung durchgeführt“, sagte Gerhard Schindler, der Präsident des BND

    Wie man aus vergangenen Wikileaks Enthüllungen über den BND erfahren konnte, residiert dieser ja auch bevorzugt in den ausländischen Niederlassungen des Goethe-Instituts.

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  4. Clemens

    Doping beginnt meist schon schleichend im Amateurbereich, gerade im Radsport, wo ja immenser Teamzwang herrscht.
    Wäre daher für eine generelle Aufsplitung jedweder Leistungssportart in einen gedopte und eine ungedopte Klasse. Da kann dann jeder Sportler entscheiden, wo er sich sehen möchte …

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    1. tim0s

      Und was aendert sich dadurch? Es ist dann doch weiterhin so, dass man sich in der ungedopten Klasse einen Vorsprung verschaffen kann, indem man dopt und sich (zumindest ueber einen gewissen Zeitraum) nicht erwischen laesst, also wird es auch Leute geben die dies versuchen.

      Eventuell wuerde es aber dazu fuehren, dass die Forschung im Doping-Bereich weiter voran getrieben wird, da man ja ploetzlich auch offiziell damit Geld verdienen kann. Das Geld kann man dann gleichzeitig dafuer einsetzen die Doping Methoden so zu gestalten, dass sie schwerer nachzuweisen sind.

  5. Flo

    Holgi, du hast absolut recht – Wachstum ist nicht gleich Wohlstand. Die Frage ist nur, wo kommt die Denke her, dass man alles über die marktwirtschafltliche Floskeln definieren muss.

    Wenn ich Mirowskis “Never let a serious crisis go to waste” fertig hab, werde ich mehr wissen darüber 😉
    Dann versuch ichs nochmal mit dem Einbeinigen für die Hörergespräche – bisher bin ich da leider immer rausgeflogen.

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  6. Florian

    Auch auf die Gefahr hin als Troll zu gelten: Meine Trinkflasche ist die Plastikflasche von Aldi. Unverwüstlich, billig, dicht. Wer kein BPA mag, die 1-Liter-Flaschen von den Sprudlern (Sodaclub) enthalt diese Chemikalie nicht.

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    1. sternburg

      Meine Trinkflasche ist die Mineralwasser-Flasche von Spreequell o.ä.

      Man kauft eine Flasche Mineralwasser, erhält eine leichte, absolut dichte Trinkflasche die man dann nach ein paar Tagen/ Wochen/ Monaten Gebrauch (je nach persönlicher Ekelgrenze) ganz einfach gegen eine neue eintauschen kann. Zur Reinigung reicht daher leichtes durchspülen beim Befüllen.

      Man hat also ein Trinkflaschen-Abo für 0,49 € pro Austausch. Und erhält als Bonus jeweils einen Liter Mineralwasser.

  7. Jakob

    Habe euch gerade beim Laufen durch die Hamburger Hafenabgase gehört. Unterhaltsam wie immer und hat mich erfolgreich von meinem Schmerz abgelenkt.

    Danke dafür! 🙂

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  8. Harald

    Hi Holgi,

    wird es in diesem Jahr wieder ein Frittentreffen bei Ralf in Kelmis geben, nachdem es im letzten Jahr nicht geklappt hat?

    Gruß
    Harald

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    1. norti

      dann hab ich wohl einen atheistischen Firefox 🙂 in meinem läufts…

      Sie haben’s ja eingesehen, und seit Version 21 sollte der Firefox unter Windows MP3s abspielen können und unter Linux geht det schon länger wenn das gstreamer backend enabled ist (keine Ahnung, ob das in den offiziellen build so ist, besorgt euch halt ne anständige Distro wo das an ist 🙂

  9. foxy

    @Holgi: Kollege Pritlove benutzt einen Player, der in FF problemlos läuft. Ich würde daher eher das Problem bei Wrint sehen.

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    1. Sven

      Ist halt ein Religionskrieg von beiden Seiten. Mozilla kann/will MP3 nicht unterstützen (gilt inzwischen nicht mehr unbeschränkt), Holgi kann/will Vorbis und Opus nicht unterstützen.

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