WR221 Lauersbürofieber

wrint_ortsgespraeche_200Nach ein paar Monaten mehr oder weniger zwangsweiser Pause (Die Umstände! Die Umstände!) bin ich mal wieder bei Christopher Lauer vorbeigegangen, um mit ihm zu plaudern. Und so reden wir, unter anderem, über Wahlkampf, die Piratenpartei, Katzen, die Polizei, Verbrecher, den Überwachungsstaat, die Grünen, die Presse, Päderasten, Verschwörungstheorien – und schaffen im Vorübergehen noch schnell das Internet ab.

28 Gedanken zu „WR221 Lauersbürofieber

  1. MIchael L.

    Danke für die Folge, doch rutscht das ganze zum Schluss ein bisschen ins Bizarre ab. Mit der Argumentationskette “Fortschritt brauchen wir nicht, das konnten wir doch alles schon vorher” sind wir doch irgendwann in der Steinzeit, oder? Ein wenig mehr Kontra wäre schön gewesen.
    Viele Grüße
    MIchael

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    1. novoxyd

      Kann ich nur zustimmen. Sicher muss man immer auch die Risiken von neuen Technologien beachten und gegen Firmen wie Facebook, Google etc. kann man ohne Frage gute Argumente finden. Aber wenn man anfängt zu behaupten, dass bspw. ein Geschirrspüler überhaupt keine Vorteile bringt und es dann im Nebensatz heißt “außer, dass man in der Stunde was anderes hätte machen können” ..

      Finde das sehr schade. Hab immer viel vom Herrn Lauer gehalten, aber diese merkwürdigen Argumente gegen Ende des Podcasts stellen mein bisheriges Bild von ihm doch sehr in Frage 😉

    2. BrEin

      @novoxyd Nimm diesen Punkt nicht für so ernst.
      Sicher ist das auch in meinen Augen Quatsch gewesen, die Argumentation mit dem Geschirrspüler. Nur wird das jetzt nicht an meinem Bild rütteln, dass ich von Christopher Lauer habe. Jeder darf mal Quatsch reden. Und das hat er hier wohl mal gemacht. So what!?. 😉

      Auch wenn ich glaube, dass er auf einen bestimmten Punkt hinaus wollte, dass ich nicht verstanden habe und das wohl auch unter gegangen ist, mit diesem komischen Gleichnis.

      Gruß
      BrEin

    3. werner

      Nein, das muss nicht in der Steinzeit oder solchen Konstrukten davon enden und darauf wollte Lauer glaube ich nicht hinaus.
      Aber der Widerspruch zwischen dem Fortschreiter Lauer und seiner vermeintlich vernichtenden Kritik dem Fortschritt ist nicht bei ihm selbst, sondern in dem widerspruchsvollen Wesen der Rationalität des Fortschritts (den er ansprach) zu suchen, die uns Bürger zugleich zum Segen und zum Fluch gerät. Eben auch fundamental.
      Würde er wirklich den Fortschritt, den wir Menschen durchmachten, leugnen , wäre dies schon naiv. Das Dazugekommene bzw. der Fortschritt liegt auf der Hand: den Fortschritt kann nur leugnen, wer nicht die Phantasie aufbringt, sich Auslieferung an die ungezähmte Unkontrollierbarkeit (so wie sie wohl noch in der Steinzeit über uns kam) vorzustellen.
      Ich halte es auch für zu arg aus dem Kontext gerißen, wenn man es so verstehen wollte, er sage, modern technologische Geräte würden keinen findbaren Vorteil aufzeigen können. Eher verstand ich (in einem von mir noch allgemeineren Sinn gesagt): die vorfindbaren Vorteile dieser Geräte, wären wirklich mal kritisch abzuwägen, und eben nicht nur nach dem bestehenden Bedürfnissen und Empfindungen, sondern mit ihren Nachteilen, und das qualitativ im Ganzen.
      Allerdings, seine Gehirn-Neurologie-Reduktion-Übertragung in sozial-psychologisches, ist schon viel unkritischer und generelleren Wurzeln wieder verschuldet: Zumal die Piraten mit dem Gestus des Kritischen auftreten.

  2. jo

    als ihr so über plötzlich auftauchende Nacktbilder sprachet….

    einfach mal in die Bildersuchmaschine eures Vertrauens statt “Name nackt” ein Wörterbuch aufschlagen und Dinge wie “Name nuda” (italienisch) oder “Name desnuda” (spanisch) suchen.

    Im Falle gewisser Personen wird nicht nur der Ehemann säuerlich aufstoßen.

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  3. samsung

    @uuhh, nein, da vertust du dich, die Piratenpartei ist eher für ein »Bendingunsloses Grundeinkommen«
    Zufällig habe ich das Programm der Piratenpartei gelesen. Dennoch scheinen mir die »sozialen wohltaten« darin sind recht dünn gesät. Die wollen halt »sichere existenz und gesellschaftliche teilhabe«. Das klingt toll. Dahinter steckt allerdings leider ziemlich wenig.

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    1. Paul

      @samsung: Bedingungsloses Grundeinkommen: Wär ich auch dafür, sogar sehr, halte es aber für eine Utopie; niemals wird das eine Mehrheit bekommen. Niemals. Weil es der Abneigung der Menschen in Deutschland widerspricht, dass jemand etwas ohne Leistung bekommt.

  4. j0hn

    Für mich ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit: Wenn Herr Lauer weiß, dass Apple/NSA seine Daten abschnorchelt, warum nutzt er dann noch Geräte dieser Firma? Gerade in der PP müsste doch genügend Knowhow vorhanden sein um Alternativen zu nutzen. Es ist einfach total widersprüchlich, wenn die PP gegen Datenkraken ist, aber selbst fröhlich das Spiel mitspielt.

    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:
    http://www.taz.de/uploads/images/684×342/fraktion.png

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  5. Christian Berger

    Man muss meines Wissens nach auch zwischen dem Internet und bestimmten Angeboten im Internet unterscheiden. Nur weil Facebook problematisch ist, ist das Internet nicht automatisch problematisch. Das Internet ist nicht Facebook.

    Das mit den “illegalen Algorithmen” gibt es im Prinzip ja schon, es ist das Datenschutzgesetz. Würde man das schärfer auslegen könnte man solchen Missbrauch von Daten verhindern.

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  6. Christian Berger

    Also das mit der Küche ist so nicht korrekt. Besonders Kühl- und Gefrierschränke sind schon eine Ersparnis, da sie die Vorratshaltung verbessert hat. Inzwischen muss eine Hausfrau nicht mehr täglich einkaufen.

    Aber wie schon gesagt, das Internet sind nicht Dienste wie Google oder Facebook. Man könnte das Datensammeln relativ einfach gesetzlich untersagen oder erschweren, zum Beispiel in dem man den Datenbrief oder eine Steuer auf die Speicherung fremder persönliche Daten erhebt.

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  7. Technikfolgenabschätzung

    Eure Überlegungen gegen Ende der Sendung fand ich anregend, wenngleich sie ziemlich allgemeinen und vage blieben: zur Überwachung, zur Macht der Datenbanken und Algorithmen, und zur Frage, ob wir uns nach und nach ein unkontrollierbares und geradezu totalitäres technisches System schaffen, dass kaum merklich unser gesamtes Leben bestimmt.

    Der nachfolgende Versuch, zu dem abstrakten Thema anschauliche Beispiele zu finden, führte dann allerdings zu einem amüsanten “Was hat das Internet je für uns getan?”-Gespräch. (Ja gut, die Wikipedia… ja gut, die Kommunikatonsmöglichkeiten… ja gut, die Suche nach Informationen… ja gut, das Einkaufen und die Fahrpläne…) Am schönsten das oben schon erwähnte Beispiel mit der Küchenarbeit: “Ob ich jetzt eine Stunde lang per Hand spüle, oder alles gleichzeitig eine Stunde lang von meiner Spülmaschine saubermachen lasse, ändert am Zeitfaktor nichts… außer dass ich natürlich in der Zwischenzeit vielleicht etwas anders machen kann.” Ach ja richtig, da war ja noch was. 😀

    Holgi brachte es dann zurück auf die eigentliche Frage: Die Technik im Allgemeinen und das Internet mit seinen Anwendungen im Besonderen, bringen sehr viele Vorteile. Die Frage ist nur, ob nicht vielleicht der Preis, den man am Ende dafür bezahlt, doch zu hoch ist. Ein gutes Beispiel ist meiner Ansicht nach die im vorherigen Gespräch nur ganz nebenbei erwähnte Kernenergie mit ihren Risiken und Entsorgungsproblemen.

    Wie aber sieht es nun konkreter aus, was sind die Risiken der Informationstechnologie und wie ließen sie sich bändigen? Algorithmen verbieten, wie C.L. erwähnte? Selbst wenn das theoretisch eine Lösung wäre, wie sollte das praktisch gehen: eine Positivliste von genehmigten Binärdateien, und das Selbstprogrammieren des eigenen Rechners wird zur Straftat? Und wenn ich das richtig sehe, ist es ohnehin prinzipiell unmöglich, mit Bestimmtheit festzustellen, was ein gegebender Programmcode tut. (Siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Entscheidungsproblem , und zu Überlegungen, wie man es unter vorgegebenen Bedingungen vielleicht doch sicherstellen könnte, siehe z.B. dieses Gespräch mit Andreas Bogk: http://monoxyd.de/20110217-die-wahrheit-002-unsere-computer-sind-scheise-oder-grundlagen-formaler-verifikation )

    @Hogi:
    Das wäre ein guter Zeitpunkt, sich einmal mit Lutz Dammbeck über seinen Film “Das Netz” zu unterhalten (falls er will). Darin setze er sich, ausgehend vom Fall des als “Unabomber” bekannt gewordenen radikalen Technikgegners Theodore Kaczynski, auseinander mit Kybernetik, Systemtheorie, und mit Befürwortern und Gegnern der technisierten Gesellschaft. Siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Netz_(2004) oder http://www.bpb.de/shop/lernen/filmhefte/34102/das-netz

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  8. HerrTaschenbier

    Mhh, das mit den 10% Akku die meinem Telefon ab und an abhanden kommen macht mich echt nachdenklich ;-). Bei unserer HighTech Welt sollte so etwas nicht vorkommen… Und was zum Teufel diese Frontkameras sollen, die keiner jemals benutzt (Außer für semi witzige Party-Fotos von Teenagern im selbstportrait), ist mir jetzt auch klar…

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  9. WurstBefürworter

    Also wenn sich jemand derart um Kopf und Kragen schwafelt, wie der Herr Lauer gegen Ende dieser Sendung, muss man doch eigentlich des Anstandes halber ein bisschen dagegensteuern. Wir sind hier doch nicht beim Privatfernsehen!

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  10. Florian

    Wie schon von manchen angemerkt rutscht das Niveau gegen Ende merklich ab. Ich schlage Herrn Lauer die Einrichtung einer Ludditen AG innerhalb der Piratenpartei vor. Wenn Herr Lauer keine Technologie benutzen will, soll er dies privat umsetzen und uns nicht vorschreiben was wir zu tun oder lassen haben.

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  11. Daniel

    Tja, die gute alte Zeit. Das waren noch Zeiten, als wir (möglicherweise) kostbare Zeit gelangweilt an Bushalten verschwendeten und noch für jede kleinste Info, jenseits von Duden und Brockhaus, in die Bibliothek latschen mußten.
    Das war toll, da haben wir auch noch ganz ehrlich mit der Schreibmaschine getippt und nicht diese doofen Computer benutzt. Auch die Fotos waren noch auf Papier und nicht so schnell verfügbar. Was hab ich mich da immer gefreut, erst nach 7 Tagen zu sehen, daß die letzten 36 Aufnahmen offensichtlich totale Kacke waren – schade nur, daß dann auch der Urlaub vorbei war …

    Und jetzt auch noch dieses Internet, dieses NEULAND, bei dem man innerhalb von Sekunden auf das Weltwissen zurückgreifen kann, bei dem man fast problemlos über jegliche Länder, gar Kontinentsgrenzen hinweg miteinander kommunizieren kann – furchtbar!!

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  12. Technikfolgenabschätzung und Moral?

    Man darf doch endlich von seinem, mittlerweil durchfunktionalisierten, robotisitschen Roß, durch dessen Maul notwendig man sich hier anwiehrt, herunterkommen (und bitte, das ist nicht polemisch gemeint, nur mehr metaphorisch).

    Sehr bitter wieder diese Philotechnozismus, gar bis in den Technofundamentalismus hier.
    Lächerlich immer diese starren Dualitäten (“Maschinenstürmer”/Neo-Ludditen – Philotechozisten/Technokraten) gegeneinander.
    Bleibt mal der Nachteil der Technik das Thema und wird betont, sogleich halten viele die “Maschinenstürmer” deshalb für rückständige Technikfeinde. Und so wurde der Begriff auch im übertragenen Sinn oft verwendet, wenn es darum ging, eine Skepsis gegenüber technischen Entwicklungen zu diffamieren. Man muss, da nur mal eine entsprechende Haltung äußern…automatisch zieht man sich mit ihm den Ruf eines lächerlichen Maschinenstürmers zu.
    Das zeigen ja einige Reaktione wieder hier.

    Technikskeptizismus, ohne ihn zu diffamieren, dürfte doch auch endlich mal bei WRINT ankommen. Ohne dass man gleich mokiert da wären nur die irrevlexiven Neo-Luddisten unterwegs…
    Es geht doch wesentlich auch darum, das Gefälle zwischen der Unvollkommenheit des Menschen und den steigenden komplexen Maschinen einzugestehen.

    “Luddist” wird noch oft benutzt, aber nur oft ironisch, denn niemand kann heute in der entwickelten Welt ganz ohne Technik auskommen (da mag es extreme Ausnahmen (radikale Ökologie-Bewegungen) geben…obwohl, selbst dort ist die Technologische Kette irgendwie eingewobben).
    Und aus Art bitterem Humor oder einer Ironie erklären wir uns zu Maschinenstürmern, wenn wir nur mal einen digitalen Sabbat einlegen. Und die Gefahr einer solchen Ironie liegt genau in einer Ablehnung von Verantwortlichkeit.

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    1. holgi Beitragsautor

      Entschuldige, aber ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst. Kannst Du das so formulieren, dass auch ich dich verstehen kann?

  13. Martin

    Das reinhören hat sich wirklich gelohnt.

    Es hat ihn ein wenig erschrocken wie schnell man konservativ denken kann. Wenn man sich das alles ganz genau anschaut sieht man keinen Nutzen. Im Detail findet sich die Verbesserung nicht.
    Und die unsichere Zukunft die bald schlechter sein könnte als die Gegenwart. Das muss doch verhindert werden, sprach der Franz Josef Strauß :).

    Und was ist eigentlich so falsch an der Domestizierung des Menschen? Alles was Kultur bis heute macht ist doch genau das. Wildheit rausnehmen, Freiheit durch Regeln. Nur das wird uns ein besseres Zusammenleben ermöglichen.

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    1. Werner

      “Und die unsichere Zukunft die bald schlechter sein könnte als die Gegenwart. Das muss doch verhindert werden, sprach der Franz Josef Strauß”

      Auch wenn ich nicht Strauß Freund bin, nicht mal Konservativer bin, so kann man in diesem Satz doch auch das Richtige sehen. Daran konkret gibt es nichts rumzuscherzen, weil das “könnte” nicht vergessen werden darf. Man sollte auch nicht vergessen, dass es manche vergessen wollen oder für sich manipulaitv ausnutzen.
      Ebenso ist das “bald” zu bemängeln, da sich Gegebenheiten nunmal nicht bald oder kurzfristig ändern. Auch erst recht nicht, weil die Politik oder die Technik nicht mittelfrisitg die Gegebenheiten zum Umschlag bringen werden, sondern langfristig.
      Nehmen wir also das auch kritisch in Bezug, läßt sich über die Sache selbst noch überhaupt nichts aussagen.
      Dann noch mit der Totschlagautotität der Person Strauß das ganze in den Sinn stellen, hilft dann nur noch dem Vorurteil weiter.

      Was man unter “starren Dualitäten..” im Thema Technik-Pro-und-Contra verstehen kann, vielleicht genau so was: beim Christopher Lauer anzunehmen, er wolle nur “dagegen” sein, während zugleich andere nur mit einem “dafür” ihr Schlusswort beschließen.

      Ich verbinde zwar mit der Begriffswahl “Domestizierung” des Menschen weit schlimmeres als mit “Emanzipation”, aber darauf muss es nicht ankommen.
      Genau, eben weil Kultur so Inbegriff von Gestaltungsstreben ist, kann man nicht einfach sagen, wir machen, weil wir doch können.
      Und alles was Kultur b i s heute macht, ist bestimmt nicht genau das, es sei denn man versteht unter Wildheit raus nehmen das, was der Hitlerismus mit ähnlichem Sprech verstand. Für mich gesehen, wurde geschichtlich dort durch Regeln Wildheit eingeführt. Nicht alles was die Menschen sublimieren gilt reguliert der Schlechtheit vorgebeugt.

  14. Martin

    Aloha Werner,
    Der FJS ist einfach ein bekannter Konservativer, und das was Konservative machen ist grundsätzlich die Vergangenheit gegen die Zukunft zu verteidigen. Alles was du da an Negativem dranzuhängen scheinst, kommt aus deinem Kopf. Ich hab dazu kein Wort geschrieben. Zukunft und Bewahren, beides ist unausweichlich.

    Im Laufe der Jahrzentausende sind wir heute die friedliebenden Menschen die Glauben das es Liebe, Freundschaft und Fairness gibt.
    Früher bist du als Fremder getötet oder verspeist worden. Hat eine Gruppe A die Gruppe B angegriffen, vernichtet oder versklavt. Krieg war der Normalfall. Heute ist Krieg der Unnormalfall. Das mein ich mit Wildheit rausnehmen.

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    1. Werner

      Ahoj Martin, du verstehst mich evtl.. falsch. Nein, du hast dazu selbstverständlich kein weiters Wort geschrieben, deshalb habe ich auch nur ein Exempel statuiert: was wäre wenn man den Strauß-Sinn völlig verwerfen würde! Ich sprach dich nicht direkt an, jetzt aber schon.

      Und das Konservative gegen die Zukunft agieren, würde ich nicht unbedingt so formulieren, da die Konservativen durchaus nicht blöde sind und wissen, dass sie so oder so kommt. Bloß wollen sie ihre Gewohnheit (nicht generell alles vergangene) in die Zunkunft überführen.

      Was ich scheinbar “Negatives” dranhänge, ist nicht nur meiner Subjektivität verschuldet, denn,, was aus meinem Kopf ging,, war nicht schon drin. So relativ is das nicht, wenn ich denn zitierten Satzt mit seiner Betonung nehme. Der Smiley fügt das resltliche Objektivierbare hinzu, auch wenn er es nicht gleich ironisch aber scherzhaft abrundet.

      Was mich dann aber jetzt doch sehr ärgert, sind deine letzten unüberlegten Sätze, die zeugen doch sehr von historischer bis gegenwärtige Beschönigung und Verzerrung der Dinge. Da war meine Beschreibung mit “es sei denn man versteht unter Wildheit raus nehmen das…” völlig ungewollt zutreffend für dich, wenn man so ein Unfug schreibt: “Krieg war der Normalfall. Heute ist Krieg der Unnormalfall.” .. Man kann doch nicht einfach “politischen Definitionen” glauben (welche ich jetzt nur mal vermute bei dir), was Krieg ist und was nicht.

  15. Christof

    Also ich bin ja ein großer Fan von Wrint und die Lauer-Sendungen waren auch meistens interessant, vor allem um mal (wenn auch einseitige) Inside Informationen von den Piraten zu bekommen.

    Als es dann aber um das iPhone ging, von wegen Front-Kamera, 10% Verbrauchsprünge und eingebaute Batterie musste ich allerdings flink ausschalten und meine Alu-Mütze raus kramen.

    Ist das was ich jetzt von den Piraten zu erwarten habe? Techno-Esoterik? Demnächst vielleicht noch mit Tipps für vergoldete USB Kabel? Na ja, vielleicht ist das eine Nische die funktioniert, die Grünen versuchen es ja auch auf der Öko-Esoterik Schiene.

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