2 Gedanken zu „Deindustrialisierung, Karriereleiter, Chinaschock 2.0“
Thant
Bezogen auf den Strukturwandel der Industrie und die damit verbundenen Dienstleistungen: Ich habe bis letztes Jahr direkt für einen deutschen Automobilkonzern in der Entwicklung gearbeitet. Neben dem klaren Trend, die Produktion ins Ausland zu verlagern, wird auch aktiv die Entwicklung dorthin verlagert. Gerade im Bereich der Ingenieurdienstleistungen versucht man, alles nach Indien, Ägypten und Marokko auszulagern. Die Ingenieure in Nordafrika verdienen etwa 600 € im Monat.
Auf der anderen Seite werden gut verdienende, hochspezialisierte Ingenieure aktiv aus dem Ausland abgeworben. Ich bin zu einem US-Startup gewechselt und verdiene dort etwa das Dreifache meines vorherigen IG-Metall-Tariflohns. (Dafür habe ich aber statt einer 40-Stunden-Woche nun eine 50- bis 60-Stunden-Woche.) In Kombination mit KI-Anwendungen schaffen wir in den USA mit drei sehr guten Ingenieuren denselben Output wie im Konzern mit 15 Konzern-Ingenieuren und 20 externen Ingenieuren im Ausland. Sozial macht mir diese Entwicklung tatsächlich große Sorgen, weil sie de facto zu einer kleinen Elite extrem wohlhabender Menschen führen wird, während die Mittelschicht erodiert.
Off-topic:
Das ständige Stuhlgescharre ist so dermaßen laut im Kopfhörer, dass mein ADHS-Hirn komplett raus ist. Keine Chance, mich zu konzentrieren. Ich würde mich auch anbieten, das manuell rauszuschneiden.
Bezogen auf den Strukturwandel der Industrie und die damit verbundenen Dienstleistungen: Ich habe bis letztes Jahr direkt für einen deutschen Automobilkonzern in der Entwicklung gearbeitet. Neben dem klaren Trend, die Produktion ins Ausland zu verlagern, wird auch aktiv die Entwicklung dorthin verlagert. Gerade im Bereich der Ingenieurdienstleistungen versucht man, alles nach Indien, Ägypten und Marokko auszulagern. Die Ingenieure in Nordafrika verdienen etwa 600 € im Monat.
Auf der anderen Seite werden gut verdienende, hochspezialisierte Ingenieure aktiv aus dem Ausland abgeworben. Ich bin zu einem US-Startup gewechselt und verdiene dort etwa das Dreifache meines vorherigen IG-Metall-Tariflohns. (Dafür habe ich aber statt einer 40-Stunden-Woche nun eine 50- bis 60-Stunden-Woche.) In Kombination mit KI-Anwendungen schaffen wir in den USA mit drei sehr guten Ingenieuren denselben Output wie im Konzern mit 15 Konzern-Ingenieuren und 20 externen Ingenieuren im Ausland. Sozial macht mir diese Entwicklung tatsächlich große Sorgen, weil sie de facto zu einer kleinen Elite extrem wohlhabender Menschen führen wird, während die Mittelschicht erodiert.
Off-topic:
Das ständige Stuhlgescharre ist so dermaßen laut im Kopfhörer, dass mein ADHS-Hirn komplett raus ist. Keine Chance, mich zu konzentrieren. Ich würde mich auch anbieten, das manuell rauszuschneiden.