WR1407 Kommissar Bayer jagt den Heterogenen Agenten

Christian hat den Gossen-Preis bekommen für Makroökonomik mit heterogenen Agenten und sitzt in der Gaskommission.

Darin: Gossensches Gesetz – GrenznutzenÖsterreichische SchuleArbeitswerttheorieVerein für Socialpolitik – Soziale FrageThe Coronavirus Stimulus Package: How large is the transfer multiplier?Inflation und Zinsen in der TürkeiIrving FisherHaber-Bosch-VerfahrenAgglomerationseffektRezessionenArbitrageTertiärisierungOpportunitätskostenVerstaatlichung von Gasfirmen – Tinbergen-Modell

Papers zu Christians Preis: ‘Wait-and-See’ business cycles?Investment Dispersion and the Business CyclePrecautionary Savings, Illiquid Assets, and the Aggregate Consequences of Shocks to Household Income RiskSolving discrete time heterogeneous agent models with aggregate risk and many idiosyncratic states by perturbation

Auch hörenswert: WR1295 Stimulierung des Konsums – Wochendämmerung zu Fracking

12 Gedanken zu „WR1407 Kommissar Bayer jagt den Heterogenen Agenten

  1. Stefan Hartmann

    Hinweis dazu warum Deutschland, so wie praktisch jedes andere Land Kapazität zur Stickstoffdüngerherstellung vorhält und weiter vorhalten wird.
    Stickstoffverbindungen sind essenzieller Bestandteil der meisten Spreng/Explosivstoffen. Darum ist die Fähigkeit Ammoniak zu synthetisieren von überragender strategischer Bedeutung

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  2. Matthias

    Es war wie immer eine interessante Diskussionsrunde mit spannenden Themen und vor allem Wissenschaftlern, die einem ökonomische Denkweise und Abwägung fachkundig, doch trotzdem verständlich näher bringen. Besonders amüsant fand ich jedoch, wie Christian Bayer die bisherige Vorstellung der Energiewende in ein paar Sätzen zerlegt hat, als es gegen Ende der Folge um den “Stresstest” und den Energieverbrauch ging.
    Gerade bei einem Gasriesen wie Uniper und der starken Verflechtung staatlicher Akteure wie den Stadtwerken und politischen Entscheidungen wie der Energiewende oder der Beziehung zu Energie liefernden Staaten sieht man schlussendlich, dass der Staat in unserer (sozialen) Marktwirtschaft auf diversen Ebenen und mit zahlreichen Werkzeugen in die Versorgung eingreift und es meiner Meinung nach oft unterkomplex ist, allein “der Wirtschaft” die Schuld für bestimmte negative Entwicklungen zu geben.

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  3. Martino

    Der Hinweis zu den Grundversorger-Tarifen war mir (in dieser Form) nicht klar.

    Warum lassen sich dann nicht alle Bonner in den Grundversorger-Tarif fallen, wenn der (halbwegs) günstig ist?

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  4. Florian Rempel

    Da ich zufällig die Folge gehört habe und am Ende das Thema Fracking angesprochen wurde: Ich sehe grundsätzlich keinen physikalischen Grund, warum bei Fracking mehr Methan in die Atmosphäre entweichen sollte, wie bei konventioneller Gasförderung. Dennoch zweifle ich nicht daran, dass es in den USA so ist. Ursache sind dort aber vermutlich eher Leckagen übertage oder die Lagerung des Backflows (das nach dem Frack aus der Lagerstätte zurückgeförderte Frackfluid) in Gruben mit der Folge, dass dort gelöstes Erdgas in die Atmosphäre entgast.

    Könnt Ihr abschätzen wie lange werden wir in Deutschland noch Erdgas benötigen. Also mehr als wir durch Biogas ersetzen können? Es wurde nichts konkretes in der Folge gesagt, aber ich hatte den Eindruck, dass das noch einige Jahre sein könnte. In dem Interview mit Holger hatte ich nur die nächsten Jahr betrachtet. Wenn wir länger als 5-10 Jahre noch Erdgas benötigen sollten, dann wäre ausreichend Zeit die Vorgehensweisen zu optimieren und dann mit einem wesentlich kleinerem Schaden innländisches Gas zu fördern. Die Gewinnung wäre teurer, da tiefer und aufwändigere Sicherheitsmaßnahmen, dafür würde der Transport wegfallen und insbesondere würde die Unterstützung von Diktatoren wegfallen.

    Viele Grüße
    Florian Rempel

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  5. Mithrandir

    Warum sollte es technisch ein Problem sein, wenn man bei einer Gasheizung den Gashahn abdreht?
    Dann müsste ja ein Problem an einer Leitung dazu führen, daß alle Heizungen , die an dem Strang hängen nach der Reparatur kaputt wären, weil das Gas zur Reparatur sichert abbestellt wird.

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    1. holgi Beitragsautor

      Gute Frage. Eventuell kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass man komplette Stadtteile oder Städte kurzfristig abklemmt und wieder anklemmt.

    2. Mithrandir

      Mal vom Aufruhr abgesehen, der dadurch entstehen könnte.
      Technisch ist das sicherlich machbar. Wie gesagt, wenn eine Gasleitung ein Problem hat oder wenn z. B. ein Haus brennt, wird ja auch die entsprechende Leitung abgeklemmt.

    3. Christian

      Ich verstehe auch nicht ganz was mein Namensvetter da erzählt hat.
      Eine Gastherme geht bei Unterschreiten eines Mindestdrucks am Gasanschluss einfach auf Störung. Dreht man den Hahn wieder auf, springt die auch von selbst wieder an.
      Bei Industrieanlagen sieht das natürlich wieder ganz anders aus.

  6. Frank

    Stichworte Gasmangelsicherung.
    soweit ich das verstanden habe, wird bei der modernen Therme der Fehler”elektronisch” gelöscht wenn wieder Gas da ist.
    Hast du eine alte Installation, dann springt die Sicherung ein wenn der Druck weg ist und muss wieder von Hand zurückgestellt werden, wenn Druck da ist.

    Stell dir vereinfacht einen alten Gasherd ohne Flammwächter vor. Herd ist an und verbrennt Gas. Druck geht weg, Flamme geht aus. Druck kommt wieder, Gas strömt aus, aber es gibt keine Flamme die es verbrennt. Gas strömt also aus. Später ein Funke und BUMM.

    Mit Sicherung kann das nicht passieren, die muss aber halt zurückgestellt werden.

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  7. Dr. Heinrich Quast

    Ich habe mir heute endlich die 1:49 gegönnt. Hat sich wieder mal gelohnt. Christian und Rudi sind einfach Klasse. Danke für die Episode!

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