WR1253 Erasmus von Rotterdam

 

Vor 500 Jahren haben Menschen wie Erasmus das eine oder andere Weltbild durcheinander gebracht. Matthias von Hellfeld erzählt.

Die passende Ausgabe “Eine Stunde History” läuft am 5. Juli 2021 auf DLFnova.

8 Gedanken zu „WR1253 Erasmus von Rotterdam

  1. Luka

    Ich hab das jetzt gehört und war auch spannend, danke dafür. Eine Frage hab ich aber doch noch dazu:

    Wer war denn jetzt dieser Erasmus von Amsterdam und was hat der mit Humanismus zu schaffen?

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  2. Dampier

    Schade dass man nichts über Erasmus von Rotterdam erfährt. Stattdessen deutsche Parteipolitik? Leider eine missglückte Folge.

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    1. Jemand

      Dafür gibt es dann ja die “richtige” Folge im Radio. Die Wrint-Folgen sind ja nur Zusatz

  3. oscar

    zu Sachsen: Die Wähler in Sachsen entsprechen einfach nicht mehr dem “normalen” Bevölkerungsdurchschnitt. Stichwort Männerüberschuss, Abwanderung in die alten Bundesländer, etc…

    Zwischen 1990 bis 2015 sind mehr als 440.000 Menschen mehr in die westlichen Bundesländer und Berlin ausgewandert als zugezogen, rund 56 Prozent davon waren Frauen. Dabei sind vor allem aus den Landkreisen junge Frauen gegangen, die ihre »ungeborenen Kinder« mitgenommen haben. 2015 bestand in Sachsen insgesamt ein Männerüberschuss bei den Personen von 20 bis unter 40 Jahren, der in Landkreisen und Kreisfreien Städten sehr unterschiedlich ausgeprägt war.

    https://www.sozialbericht.sachsen.de/zu-und-fortzuege-3999.html

    Geblieben sind überdurchschnittlich viele, weniger gebildete, alte Männer. Zufällig ist das das Wählerklientel der AFD. Ob das als alleinige Erklärung ausreicht, weiß ich nicht. Es spielt aber sicherlich eine Rolle.

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  4. A. Lohmannn

    Ich bin seit Jahren Stammhörer und dies zu Recht. Aber zu einigen Eurer Thesen kann man schon eine andere Meinung haben.
    Zunächst die These des Bevölkerungsanteils, der AFD gewählt oder toleriert hat. Bei Einer Wahlbeteiligung von ca. 75% bedeutet 25% AFD-Stimmen ca. 19% der Wahlberechtigten. Von den 4,1 Mio. Einwohnern waren ca. 3,3 Mio. Wahlberechtigt. Also ca. 16% der Bevölkerung haben AFD gewählt. Für den 25%-Anteil Nichtwähler musst Du bedenken,, dass sie nicht nur die AFD nicht gewählt oder verhindert haben, sondern auch jede andere Partei.
    Zu Deiner These, dass alle AFD-Wähler demokratiefeindlich sein sollen, gebe ich zu bedenken, dass einige sicher nur unsere Demokratie ablehnen. Möglicher Weise wollen sie sich mit wehenden Fahnen einer anderen Demokratie zuwenden. Du solltest nicht vergessen, dass die Sachsen schon eine friedliche Revolution durchgeführt haben.

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    1. der Ralf

      Grundsätzlich halte ich diese Rechnungen mit Nichtwählern bzw. Wahlbeteiligung und übertragen auf eine Gesamtbevölkerung für reine Spekulationen.
      Die Wahlergebnisse sind immer nur: die konkrete Zahl der abgegebenen Stimmen für eine Partei sowie die Zahl der ungültigen Stimmen. Daraus lässt sich nicht ableiten für wen eine Person die keine Stimme abgegeben hat bzw. die nicht wahlberechtigt ist den tatsächlich gewählt hätte oder wie und warum usw usf

      Eine Partei die es schafft Nichtwähler, die nicht wählen da sie unzufrieden mit unserer Demokratie sind, zu einer Stimmabgabe zu motivieren tut dies mit dem Versprechen unsere Demokratie… ja was? Abzuschaffen? Verändern? Ist das nicht Demokratiefeindlich?
      Wie soll den eine “andere Demokratie” aussehen?

      Die grundlegende Frage lautet: Für was steht die AfD, neben den z.T. rechtsextremen und demokratiefeindlichen Forderungen, die so herausragend und einzigartig sind das diese Partei wählbar ist? Also was sind die Punkte, die die AfD trotz der rechten Gesinnung wählbar macht?

  5. A. Lohmannn

    @holgi: Wie wäre es mit einer Demokratie, bei der sich die Parteibonzen nicht die Taschen vollstopfen und die Flutopfer auf Almosen aus der Bevölkerung angewiesen sind. Der Wunsch ist doch nachvollziehbar, oder?
    @ralf: Die Rechnung ist tatsächlich spekulativ, aber immerhin auf der Basis realer Zahlen. Mach’s besser.

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