WR1196 Riot-Fotografie

 

Darin: Jim Rakete (Plattencover) – BundesverdienstkreuzCapitol Riot (Saul Loeb, Win McNamee, AFP: When democracy stumbles) – Gefälschte Bilder – Patent: Touchpad-AuslöserHolgis Argentum-Album – OBS Ninja Academy

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14 Gedanken zu „WR1196 Riot-Fotografie

  1. Leah

    Zu meinem Bild aus der Bilderschau… ne das ist nicht alles von einer Position aufgenommen. Ich hab mich in dem Fall um ca. 160° um den Baum bewegt und dabei Bilder aufgenommen. Am Ende sind die manuell mit sehr viel Aufwand übereinandergelegt. Dabei ist Layer 1 noch bei 0% Transparenz, jeder weitere Layer hat, abhängig von der Zahl der Bilder ausgehend von ca. 50% ein paar Prozent mehr Transparenz und ist in verschiedenen Modi überblendet. Daher ist Vordergrund auch gar nicht so einfach, es geht schon um ein zentrales Objekt vlg. https://www.pepventosa.com/gallery.html?gallery=Trees+In+The+Round&folio=The+Photographs

    Wie es geht ist hier ganz gut beschrieben: https://www.leavesnbloom.com/2017/04/pep-ventosa-photography-technique.html

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    1. Marek

      Hallo Leah,

      Dankeschön für das tolle Bild und auch Dank für den Tip mit Pep Ventosa…. ein toller Künstler den ich bisher noch nicht mitbekommen hatte…

      VG
      Marek

  2. hilti

    Chris liegt bei der Röntgenstrahlung falsch. Röntgenstrahlung ist eine ionisierende Strahlung, aber natürlich keine radioaktive wie Chris richtig sagt.

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  3. Ralf Diel

    Moinsen,

    kurz zur Sigma.

    Ich selbst habe mir 2005 eine Sigma 9 gekauft.

    Wozu sich diese Kamera wirklich ganz toll benutzen lässt, ist das photographieren (besser das nachbearbeiten hin zu) in Schwarz Weiß.

    Die Bilder werden mit 16 Bit gespeichert und mit einem passenden Programm kann man die einzelnen
    Farben sehr filigran in Grautöne umsetzen.

    z.B.: https://www.fotocommunity.de/photo/narzissus-ralf-diel/5377532
    oder https://www.fotocommunity.de/photo/s-t-oe-c-k-c-h-e-n-ralf-diel/5356581 und
    https://www.fotocommunity.de/photo/die-mauer-bleibt-ralf-diel/5363856

    Leider ist das Rauschen speziell im Blauen Kanal sehr hoch.

    LG

    Ralf

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  4. 80KiloMett

    Zur Haltbarkeit von mechanischen Kameras:

    Ich habe auch immer das Gefühl, dass mechanische Kameras haltbarer sind. Ich glaube aber das ist ein Bias, der darauf beruht, dass es noch keine Digitalkameras gibt, die 50+ Jahre alt sind. Und von den gebrauchten mechanischen, die es gibt, bekommt man auch nur die zu sehen, die so lange überlebt haben. Im Zweifelsfall wird eine Kamera mit mehr mechanischen Teilen wahrscheinlich auch schneller verschleißen, als der Chip, der die gleiche Bewegung in der elektronischen Kamera steuert. Erschütterungen schaden der Mechnik auf jeden Fall mehr als der Elektronik und bei Wasserschäden stehen sie beide blöd da.

    Bei der Reparierbarkeit nehmen sich beide vermutlich nicht viel. In beiden Fällen ist man in der Regel auf Ersatzteile angewiesen, die man aus anderen Kameras transplantiert. Hier hat eventuell die mechanische Kamera den Vorteil, dass Ersatzteile einfacher nachgefertigt werden können, wenn das Modell nicht mehr in Produktion ist und dass die die Bestandteile feiner granuliert sind.

    Der vermutlich größte Vorteil einer mechanischen Kamera in Sachen Haltbarkeit ist aber eh, dass der Sensor austauschbar ist. 😉

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    1. Dirk Moebius

      Ich wuerde an dieser Stelle die kosmische Strahlung nicht unterschaetzen wollen.
      Frueher war das nur eine rein theoretische Stoerquelle, fuer rustikale Elektrik wie einen Selen/Belichtungsmesser ueberhaupt nicht relevant. Aber je kleiner die Strukturen sind und je weiter die ASICs und Sensoren in den Kameras miniaturisiert werden, desto groesser wird das auch praktische Risiko von Defekten, einfach durch das jahrelange Herumliegen ausserhalb eines guten Bleitresors.

  5. Daniel

    Alex,

    das Schlossbild sieht an sich sehr gut aus, leider ist es auf deiner Webseite in einer schlechten Auflösung, so das es auf einem 4k Monitor fast nur noch Muster macht. und man es daher nur sehr klein anseen kann.

    Danke für die Sendung und an alle Bildeinsender!

    Daniel

    Antworten
    1. Alex

      Hi Daniel,

      ich bin gerade am überarbeiten der Seite und werde es mir zur Herzen nehmen und das Bild in einer besseren Auflösung einstellen. Wenn es noch Probleme gibt, schreib mir einfach kurz was unter “let`s talk” auf der Seite, damit ich da nochmal drüber schauen kann. Auf meinem 4K 21 Zoll Mac wird es super angezeigt. 🙂

  6. Mario

    Hallo,

    was das Batterieproblem alter Belichtungsmesser (nicht nur Praktika) angeht:
    Da gibt es auch käufliche Lösungen.
    Siehe z.B. https://www.dresdner-kameras.de/service/batterieersatz/batterieersatz.html
    Man kann natürlich auch einen Elektroniker im Bekanntenkreis fragen 😉

    Zur HDMI-Videoaufnahme:
    Im Labor haben wir eine Mikroskop-Kamera genutzt.
    Die gibt es recht preisgünstig als “China-Import”. Ein (D)SLR-Objektiv lässt sich adaptieren oder ein passendes Objektiv (Überwachungskamera, Industriekamera) nutzen.
    Die Qualität war besser als bei teuren Webcams – aber man benötigt eben ein Gerät zum HDMI-Signal mitschneiden.

    Was die “alternative Firmware” angeht:
    Es gibt Lösungen (dürfte bei Canon der Fall sein), welche die originale Firmware nicht überschreiben
    und die alternative Firmware nur im Arbeitsspeicher ausführen.
    Das Risiko, sich damit etwas kaputt zu machen ist dabei gering.

    Viele Grüße

    Mario

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  7. David

    Ich hätte gern eine Touchfläche als Shutterbutton. Anstatt hinten mit dem Joystick (den haben nicht mal alle Kameras) den AF-Punkt zu verschieben, könnte ich das dann alles mit dem Zeigefinger machen und dann anschließend auslösen.
    Haptik brauch ich da wenig, und selbst das könnte man mit einem kleinen Feedback (wie beim Handy auch einstellbar) ja versehen.

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    1. Wulf

      … musste ich schon etwas schmunzeln beim hören: ich löse mein iPhone meist über den „leiser“-Taster aus, weil man zum einen das Telefon so schön mit beiden Händen halten kann und man ein taktiles Feedback vom Taster bekommt und nicht zu letzt ich ein alter Mann bin….

  8. foobartüt

    Ein kleiner Hinweis zum Thema G20 in Hamburg:
    Die brennenden Stadtviertel (hab die exakte Formulierung vergessen, ist schon n paar Tage her, dass ich die Episode gehört habe. Sorry!) hat es so nicht gegeben.

    Ich habe das ganze Spektakel beobachtend wahrgenommen und bin der Meinung, dass die öffentliche Meinung zu den Ereignissen durch irreführende Berichterstattung stark übertrieben ist. Richtig ist, dass es natürlich Randale gab, die es auch zu verurteilen gilt. Diese ging zunächst tatsächlich zunächst aus dem autonomen Spektrum aus (vermutlich als Reaktion auf die illegale Räumung eines Camps und die zweifelhafte Auflösung einer autonomen, bis dato friedlichen Demo) und wurde dann vom eher erlebnisorientierten Spektrum weiter geführt (insb. die Plünderungen von einigen Supermärkten, die folgten).

    Tatsächlich war es aber auch während es Gipfels in den immer wieder zitierten Vierteln (Sternschanze, St. Pauli) in den meisten Ecken erstaunlich ruhig. Die brennenden Barrikaden ließen sich an zwei Händen abzählen, die Anzahl an Journalisten, welche diese aus jedem möglichen Blickwinkel photographieren versuchten allerdings nicht.

    Hier kommt auch mein größter Kritikpunkt an der Berichterstattung. Primär hat dort Katastrophenberichterstattung geherrscht, die auf möglichst spektakuläre Bilder aus war und an wenig Hintergrund interessiert war. Der Gipfel selber und auch das Vorgehen der Sicherheitsbehörden hätte mehr als genug Thema für die Berichterstattung geboten aber das war vielen Medien wohl zu aufwändig.

    Ich möchte auf gar keinen Fall, dass die Gewalt verschwiegen wird. Dass ein Großteil der Hamburger aber immer noch glaubt, der habe so etwas wie ein Bürgerkrieg geherrscht spricht aber nicht unbedingt für eine präzise Berichterstattung.

    (Auch wenn es nur eine anekdotische Evidenz hat: Kurze Zeit später hat auf St. Pauli der Schlagermove stattgefunden. Am Montagmorgen danach lag auf der Reeperbahn weitaus mehr Schutt als nach dem Gipfel.)

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