WR1190 Myonische Heliumionenlaser

 

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14 Gedanken zu „WR1190 Myonische Heliumionenlaser

  1. Christian Berger

    Aber Moment mal, ihr seit doch auch ein Promipodcast. Florian war ja schließlich auch schon mal in einer Fernsehsendung mit “Nino de Angelo”.

    Wie bizarr das mit diesen kommerziellen Plattformen ist, ist mir vor ein paar Jahren aufgefallen als mich der Britische Botschafter für Österreich gefragt hat, welche Plattform ich denn nutze. Ich fand die Frage damals extrem absurd.

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  2. Kirstin Rohrer

    Ich muss Holger widersprechen: ich höre täglich Wissenschaftspodcasts: SWR2Wissen, BR2 IQ Wissenschaft und Forschung, WDR5 Quarks, sowie Methodisch Inkorrekt.
    Es gibt also Wissenschaftsredaktionen…

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    1. holgi Beitragsautor

      Was genau habe ich gesagt? (Oder sag mir, wann. Ich kann mich nicht erinnern).

    2. holgi Beitragsautor

      Die Wissenschaftsredaktionen sind in der Regel eigene Einheiten, die sich zwar um Fachsendungen kümmern – und die auch fast immer sehr schön machen – die aber kaum mit dem Alltagsredaktionen vernetzt sind. Wenn im normalen Tagesprogramm Wissenschaftsthemen gemacht werden, ist oft das höchste der Gefühle, dass Leute wie ich diese Themen bearbeiten, die wenigstens die Sprache der Wissenschaft verstehen. Aber selbst das passiert seltener als man denkt.

      Eigentlich müsste es eine intitutionalisierte Rücksprache der Alltagsredaktionen mit den Wissenschaftsredaktionen geben, die sogar so weit geht, dass die Fachredaktion Themen freigeben muss. Aber im journalistischen Alltag habe ich sowas noch nie erlebt. Das Problem wird gelegentlich auch mal eindrucksvoll sichtbar, wie beispielsweise bei Regividerm und Plasberg – der nicht passiert wäre, hätten Redakteur:innen mit Sachverstand vorher draufgeguckt und entsprechend Handhabe gehabt.

    3. till

      Bei Quarks und WDR5 Quarks trifft Holgers Argumentation ziemlich ins Schwarze. Da scheinen viele Redakteure und im Radio die Moderatoren keinen wissenschaftlichen Hintergrund zu haben und das Leichte, Gefällige (Quote oder innere Haltung??) dem wischenschaftlichem Erkenntnisgewinn vorziehen. Glücklicher Weise kommen in WDR5 Quarks immer mal ein paar wirklich gute Beiträge mit ins Programm, die dann aber oft für sich alleine stehen und nicht mit dem restlichen Programm verknüpft sind. Eigentlich höre ich es nur weil es auf meinem Radiosender läuft und oft regionale Bezüge hat, die ich sonst nicht bekommen würde. Aber tatsächlich vergeht kaum ein Sendung über die ich mich nicht ärgere.

  3. Tina

    Zum Thema Podcast Kommunikation muss ich hier mal schamlos Eigenwerbung machen!
    Ich habe Anfang des Jahres mit einem Freund zusammen den Podcast “Im Podcastsumpf” gestartet, weil uns genau das Thema unter anderem beschäftigt. Thomas Gottschalk wird ein Mikro vorgehalten, und alle rasten aus. Dabei gibt es so viele gute kleine informative Podcasts. Und die stellen wir dort vor. Am 27.2. geht es um Wissenschaft und Bildung, wo ich unter anderem Das Universum vorstelle. Für die 2. Staffel ist eine weitere Folge zu dem Thema geplant.

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    1. Titus von Unhold

      Ich habe rein gehört und fand das schon ganz gut. Allerdings seid ihr ohne Kommentarfunktion kein Podcast, sondern ‘ne Audioshow! :-p

  4. Paul Weber

    Ich habe das Gefühl, dass gerade bei den älteren Podcasts, die noch aus der “Nieschenzeit” kommen, Spotify als Treiber der jetzigen “Mainstream” Podcasts zwar teilweise erkannt wird. Sich aber dieser Realität nicht angepasst wird.

    Was ich damit meine, ich bin jetzt um die zwanzig und höre Podcasts seit ich zehn Jahren. Ich bin also quasi mit Podcasts aufgewachsen. Wenn ich mich aber in meinem Umfeld umschaue haben alle meiner Freunde und Verwandten, obwohl ich oft versucht habe ihnen Podcasts einzureden, erst durch die Möglichkeit auf Spotify (oder manchmal sogar Youtube) angefangen Podcasts zu hören.

    Jedesmal wenn man fragt wo sie denn Podcasts hören, bekommt man zu hören “Spotify, wo sonst ?!??” und sie sind überrascht wenn man ihnen erklärt wie man sonst Podcasts hören kann.

    Deshalb halte ich es auch für vollkommen natürlich, dass Redaktionen und Werbeagenturen nur nach dem Spotify Trends und Vorschlägen gehen.

    Mein Vorschlag:
    Ich weiß, dass es moralische Bedenken gibt den Podcast bei Spotify anzubieten (oder anbieten zu lassen, hab das immer noch nicht ganz durchschaut). ABER ich fände es zielführend einen weiteren Feed auf Spotify anzubieten mit einem 1 Minütigen Disclaimer vorne dran, bitte nicht auf Spotify zu hören und ein bewusstsein für die Problematik zu machen.

    Mir geht es hier darum Menschen die gerne Podcasts hören aber nicht wissen, dass Spotify nicht die optimale Plattform dafür ist, darauf aufmerksam zu machen.

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    1. quinoa

      Von mir das gleiche: Ich bin Mitte 30 und habe mir meine ersten Podcasts mit dem Modem händisch vom CCC heruntergeladen. Irgendwann habe ich bei Thunderbird diese ominöse RSS-Feed-Funktion entdeckt und lasse mir meine Podcasts seitdem so liefern.

      Alle aus meinem Umfeld, die in den letzten Jahren zu Podcasts gekommen sind, kamen entweder über Spotify oder – ein kleinerer Teil – über iTunes. Und die hören dann eben viel die enstprechenden Charts rauf und runter. Dass es Podcasts auch außerhalb dieser Plattformen gibt, ist vielen nicht so klar.

  5. Der Schuft

    Bei den Podcasts prallen eben Welten aufeinander. Wer an Wissenschaft interessiert ist liest sich keine podcast-Hitlists auf Spotify oder bei der TAZ oder im Spiegel an. Und wen Wissenschaft nicht interessiert dem sind auch irgendwelche Downkoadcharts egal….

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  6. till

    Eine Sendung über Wasserstoff, also das Element und nicht die aktuell so gerne besprochenen Anwendungen, fände ich mal toll. Urknall -> Wasserstoff -> Entstehung der Elemente / Planeten

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  7. Wulf

    Den Unfug mit Wasserstoff in den normalen Gasleitungen erzählt nicht nur der Unbekannte Gasinstallateur in Köln, nein, erst vor ein paar Wochen gab es ein Interview in der „Zeit“ mit dem Chef eines italienischen Netzbetreibers, der wiederholte diesen Unfug direkt in der zweiten Frage. Da hätte das Gespräch eigentlich zu Ende sein müssen: https://www.zeit.de/2021/04/marco-alvera-wasserstoff-energie-klimaschutz-nord-stream-2
    Um H2 zu verflüssigen, braucht es entweder ordentlich Druck (500-1000bar) oder -250°C, das braucht mehr als eine andere Düseneinstellung…..

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