WR1105 Russland (mit Sabine Stöhr)

 

Sabine Stöhr arbeitet seit vier Jahren als ARD-Hörfunkkorrespondentin in Moskau und ich lasse mir von ihr ein wenig über Russland erzählen. Dabei haben wir versucht, nicht zu sehr auf die aktuelle politische Lage einzugehen – weil Russland und die Russen ja schließlich immer noch da sein werden, wenn die Lage sich längst geändert hat.

3 Gedanken zu „WR1105 Russland (mit Sabine Stöhr)

  1. Greg

    Hallo ihr beiden,

    das war ein ganz tolles Interview mit einem tollen Einblick in die aktuelle russische Gesellschaft.
    Ich kann sehr vieles nachvollziehen und jetzt auch besser verstehen. Viele Erläuterungen sind einleuchtend und nachvollziehbar.
    Ich war Anfang der 2000er ein paar mal für mehrere Wochen in Russland und konnte so einen guten Einblick gewinnen. Ich kenne noch die verdreckten Treppenhäuser, mit den dicken Stahltüren, mit sieben Verriegelungen. Es war eine ganz tolle Zeit damals und ich habe die Russen ins Herz geschlossen, ohne sie zu verstehen. Sie können eine unglaubliche Herzlichkeit an den Tag legen und außerordentlich gastfreundlich sein.
    Ich habe in diesem Interview die Einordnung der beobachteten Verhaltensweisen gelernt und dafür danke ich.

    👍

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  2. Rainer

    Hallo Holgi und Sabine,
    sehr schönes Interview. Ich selbst war Ende der 80er bis Mitte der 90er sehr oft in der UDSSR. Meistens in Leningrad, ein paar mal auch in Moskau. Sabine sprach in dem Interview auch ein wenig über die Musikszene. Es gibt eine sehr schöne Dokumentation. Sie beschreibt die Musik und Kunstszene in Leningrad und Moskau zu dieser Zeit. Wer mag sieht sich die mal an “Dawai Rock`n Roll”

    Wenn ich darf, hier der Link
    https://www.youtube.com/watch?v=h-LQaZ9YtOA

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  3. Nos

    Danke für das Gespräch. An einem Punkt meinte Frau Stöhr in der SU wurde versucht die Familie zu zerstören, weil Frauen arbeiten gingen. Ich weiß nicht, ob sie sich unglücklich ausgedrückt hat, oder ob sie das wirklich so meint. Wenn letzteres der Fall ist, klingt das nach einem sehr tradierten Frauen- und Familienbild. Ich halte es für eine Form von Emanzipation, wenn Frauen arbeiten und finanziell unabhängig sind.

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