WR1062 Blitze in der Nacht: Blende 8

Wir haben diese Folge Anfang März 2020 aufgenommen, als – zumindest bei uns hier – die Welt noch halbwegs in Ordnung schien. Darum klingen wir vermutlich insgesamt zuversichtlicher, als man erwarten würde.

Umfrage: Bock auf Fotografie live? und der Newsletter dazu.

Chris war am Baikalsee (Flickr) – The Next Camera Manufacturer to Fold – Hummus

Fragen: IR/UV-Fotografie – Belichtung (in Afrika) – Nahlinsen (Achromat) – Säuglingsfotos – Farben angleichen – Doppelbelichtung – HDR – Minimalausrüstung (Radler in der Nacht) – 1 hour 1000 pics – Reinigungsmittel – Gewitterblitze – Nahlinsen bei Mess-Suchern

Bilder: Tuk TukUp and downHerbst (Großformat-Workshop, Kamera: Intrepid)

Fragen? Hierher?

Bilder? Einreichen!

Jason Lutes: Berlin*(Comic)

*Affiliate-Link: Wer über diesen Link Amazon betritt, lässt mir bei allen Käufen der Session eine Provision zukommen.

 

8 Gedanken zu „WR1062 Blitze in der Nacht: Blende 8

  1. David

    Danke für die Besprechung meines Rolltreppen-Bildes. 😉

    Nein, es ist ein Schnappschuss, sonst wäre ich wirklich mittig gewesen. Ich bin ja sonst auch sehr oft in der Architekturfotografie dabei. Das war ein “huch, jetzt passiert es, hochreißen, schnapp und das wars). Ich hab danach nochmal gewartet, ob es nochmal passiert, aber es klappte nicht mehr. Entweder waren es zu viele, oder zu wenig Leute. Also einfach Schwein gehabt, aber ich mag das Bild trotzdem sehr.
    Zentralperspektive kann man gut oben sehen, daß es eben nicht stimmt, denn der Strich mit den Deckenlampen müßte wirklich senkrecht herunter gehen.

    Das Objektiv ist 35mm und hat einen IS, damit kann man prima bis runter zu 1/4 fotografieren, deswegen mag ich das so als Immerdrauf – auch in dunklen Kirchen, 1/4sek ISO1600 und alles prima ohne Stativ – obwohl ich ja eher der Stativtyp bin, aber in Kirchen darf ich ja nicht.

    Gewitterfotografie ist auch wirklich einfach. Es muß halt richtig donnern. Manchmal gibt es ja nur Blitze ohne Donner, nicht weil sie zu weit weg sind, sondern weil sich alles weit oben in den Wolken abspielt / Wetterleuchten. Da fotografierst du leicht erhellte Wolken, das kann man sich sparen. Es muß richtig rumpeln

    Wenn es richtig Nacht ist, kann man problemlos auch auf 1 Minute Belichtungszeit gehen und dann halt auf Serienbilder/Zeitauslösung… Dann machst du in einer Stunde halt 60 Bilder, schmeißt davon 58 weg und hast 2 Blitze eingefangen. Du mußt nur wissen, wo der Blitz einschlagen wird, und dich nicht ärgern, wenn er daneben außerhalb des Bildes einschlägt. 😉

    Ich hab dazu meinen großen Blitzableiter, bei dem pro Gewitter mind 3. einschlagen. 😉
    https://www.flickr.com/photos/davidcl0nel/19559434682/in/album-72157633066995963/
    https://www.flickr.com/photos/davidcl0nel/8543588975/in/album-72157633066995963/

    Manchmal ist es auch schön zu sehen, daß es von oben einen kleinen Blitz gibt, und von Gebäuden von unten nach oben schon den Gegenblitz – aber sie haben sich eben noch nicht getroffen und gewaltig hell entladen.

    Antworten
  2. Michael Lamertz

    Re: “Infrarot”

    Der “Angry Photographer” (jaja, ich weiss… 😀 ) hat mal ein Video ueber Fuji X gemacht, weil dort wohl der Infrarot-Filter extrem schwachbruestig ist. D.h., es sind Infrarotaufnahmen mit normalen Belichtungszeiten frei aus der Hand ohne Umbau moeglich.

    https://www.youtube.com/watch?v=zgZFL7M-Yb0

    Ein Selbstexperiment mit einem 720nm Infrarotfilter hat das bestaetigt, aber ich haette wohl vorher ein bisschen mehr lesen sollen, denn die beruehmten Falschfarben-Fotos gibt dieser Filter wohl nicht her, da er zu wenig sichtbares Licht durch laesst.

    Re: Kamera durchfeudeln: Im Konzert vor der Buehne, wenn alles rumpelt, tut’s auch mal das untere Ende des T-Shirts und ein Spuckefeuchter Finger (“Muttis Spucke”, jetzt in der 1 Liter Vorratsflasche), was mir auf Facebook dauernd angry-Smileys einbringt 😀 Ernsthaft, viele Leute polieren ihre Kamera wie Manta-Willi seine Karre, dabei ist es ein Werkzeug. Sensor- und Objektivreinigung ist keine Raketenwissenschaft und keine FotografIn sollte Angst davor haben.

    Antworten
  3. Paul

    Hallo ihr beiden,
    ich habe mich sehr gefreut, dass euch mein Sri Lanka Bild gefallen hat und ihr es besprochen habt! Genau wie ihr vermutet habt, habe ich im Burst fotografiert und recht viele Versuche gebraucht bis das Bild scharf war, die Belichtung die richtige Länge hatte und auch das gesamte Motiv interessant war.
    Vielen Dank für euren Podcast, macht weiter so. Beste Grüße!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar zu David Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.