WR979 Fotofragenflaute

 

Holgi war in Irland und auf Rügen – Chris war in Kirgisien und Rotterdam beim North Sea JazzFakespeicher (f3, h2testw) – Buchtipp: GRM* – Sigma fpLeica baut umFalschauszeichnung bei Amazon

Fragen: Abzüge auf andere Materialien – Leichter als 5D – Alte Akkus – Großdrucke (Zor) – Digital auf Dia belichten – Chromatische AbberationenFilter – Farbprofile – Kunst – Streetfotografie – Makro-Objektive

Bilderschau: Working Hands4×4Fernbeziehung

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6 Gedanken zu „WR979 Fotofragenflaute

  1. Devid

    Bezüglich Kratzer auf Linsen muß ich auch mal noch eine Geschichte “beichten”…
    Ich habe das TS-E-17 von Canon, welches eine außerordentlich beulige Linse hat, weil es halt ein Mittelformat-Objektiv (für Shift) mit 17mm Brennweite ist, also echt riesig. Mehr Frontlinse geht echt nicht:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Canon_TS-E_17mm_lens

    Damit habe ich mal mit einem nicht ausgefahren Stativ, etwa 40cm Höhe, bodennah durchs Geländer fotografiert in einem 2etagigen Zwischengeschoss. (deswegen nicht die Höhe). Ich habe das Stativdreieck nicht komplett groß gemacht, sondern die Standfläche kleiner gehabt. Und ihr ahnt schon, worauf ich hinaus will. Das Stativ ist mir volle Möhre umgefallen. Mit der Linse auf den Beton. Frontal. Dotz. Nicht so ein bisschen, keine Streulichtblende verfügbar, volle Lotte. Und nun? Es ist noch ganz und nicht in lauter Scherben zerbrochen.
    Kratzer kann man nicht sehen, nur minimal fühlen. Es muß also 1/10mm² oder noch kleiner die Vergütung abgeplatzt sein, daß da eine Unebenheit ist.
    Sieht man was an den Bildern? Nö.
    Ich glaube mit scharfen Glassplittern eines in sich zerbrechenden “Schutz”-Filter (geht hier bei dem Objektiv nicht) wäre es schlimmer geworden, wenn die dann auf der Frontlinse gekratzt hätten….

    Was soll also passieren, wenn ein Objektiv vornüber fällt, was nicht mal das Glas ausladend vorne hat, sondern noch Gehäuse (Filterring etc) nach vorn hat? Oder halt besagte Streulichtblende, Klar, wenn es auf einen spitzen Gegenstand fällt… Verallgemeinern kann man diese Geschichte sicher nicht, aber es sollte dann doch die Angst nehmen…

    Mit meinem 100mm Makro habe ich auch schon Sterne/Nebel fotografiert, dann nachgeführt wegen der langen Brennweite, klar. Aber so stand der Fokus wirklich auf “Unendlich” von ein paar Tausend Lichtjahren. 😉
    Da die Makros immer noch einen Begrenzer für die Nähe haben, kann man damit mal durch Ausprobieren verstehen, warum es den gibt. Beim 100er Makro als Beispiel geht der Begrenzer auf “Full”, bzw “0,5m-0,3m” und “0,5m-Unendlich”. Die 0,5m Naheinstellgrenze wären für ein 100mm schon gut, das 85er Portraitobjektiv geht sogar erst ab 0,85m los. Der Fokusweg von Unendlich bis 0,5m ist beim besagten Makro etwa 1/8 Drehung des Fokusrings. Um jetzt von 0,5m zu 0,3m weiter zu kommen, muß man fast eine weitere halbe Drehung des Fokusrings machen, so viel Weg muß die Fokuslinse intern sich bewegen für die paar Zentimeter. Und das muß in der Objektivkonstruktion vorgesehen werden, für alle anderen Anwendungen ist das dann unnütz… Und damit der Fokus nicht ewig vergeblich sucht, gibt es den Fokuslimit-Schalter – dann kann man es auch prima für alles andere nutzen.

    Das Balkonbild ist großartig, eben weil auf dem ersten Blick alles gleich aussieht, und auf dem zweiten überhaupt nicht mehr. Andere Gardinen, manche Fenster geschlossen, manche so geöffnet, manche so. Andere Blumen, anderes Gerümpel… sehr schön.

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  2. Sebastian

    Bremsenreiniger! Das ist die Universalwaffe in jeder Autowerkstatt. Damit bekommst Du alles an Schmier und sonstigem von Metall runter. Gibt es in Pumpflaschen aber auch als Dose. Kann man auch nutzen um die Kette zwischen den Schmierung en mal sauber zu bekommen.

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  3. Mario

    Hallo,

    wenn man auf eine Kamera (oder sonst ein Ding) neugierig ist, kann ausleihen eine Lösung sein.

    Das mit dem Kameraakku ist in der Tat ein Problem.
    Man kann Zellen tauschen, wenn es Standardzellen sind, welche sich in einem Gehäuse befinden.
    Das war jahrelang bei Laptops der Fall.
    Bei Fotokameras ist die Zelle selbst meist schon der Akku. Da ist kein Gehäuse drumherum.
    Der Kontaktsatz ist meist aufgeklebt/aufgespritzt, die Schutzbeschaltung befindet sich meist darunter.
    Das macht es schwierig, die Zelle mal eben zu tauschen.
    Denn erst muss man einen passenden Ersatz finden und dann muss der Kontaktsatz samt Schutzbeschaltung auf die neue Zelle “transplantiert” werden.
    Und das möglichst vernünftig, wenn man nicht den eigenen Akku umbaut.
    Alternative: Gibt es einen Batteriegriff als Zubehör?
    Alternative2: Den Kontaktsatz samt Schutzbeschaltung von der Zelle lösen, die Zelle durch einen Ersatzkörper/Platzhalter ersetzen,
    die Leitungen von den Zellenanschlüssen an der Schutzelektronik nach außen führen in einen Selbstbau-Batteriekasten. Dort drinnen befindet sich eine elektrisch passende Zelle (Nennspannung, die Kapazität ist egal). Mechanisch kann sie zum Kamerabatteriefach inkompatibel sein. Beim Zellenkauf darauf achten, dass die Zelle mit einer Schutzbeschaltung ausgestattet ist. Die Leitungen sollten ausreichend Querschnitt (min. 0,4mm² Kupfer, kein CCA) haben wegen dem Leitungswiderstand. Es schadet nicht, wenn der Ersatzzellenkörper einen Kondensator mit rund 1mF enthalt, der anstelle der Zelle angeschlossen wird. Der Kondensator “fängt”die Lastspitzen der Kamera ab, dann ist der Querschnitt weniger kritisch.
    Alternative 3: Läuft die Kamera ohne Akku mit Netzteil?
    Welche Spannung liefert das Netzteil? Eventuell lässt die sich mit Akkus bereitstellen. Das spart das Bauen eines Ersatzzellenkörpers.
    Wie handhaben Fotofachgeschäfte Anfragen nach alten Akkumodellen?
    Die haben doch ggf. Erfahrungen, welcher Ersatz brauchbar ist.

    Weiter habe ich die Aufnahme noch nicht gehört.

    Gute Nacht

    Mario

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  4. Bruno

    Ich höre Wrint und ich höre Happyshooting und ich finde die Vereinigung der beiden Podcast super.

    Zum zweiten mal hat Holgi angedeutet, dass FotoWrint eingestellt wird, wenn keine Fragen mehr nachkommen.

    Echt jetzt? Was? Ich verzichte NICHT auf FotoWrint!

    Die Sendung wäre auch ohne Hörer Fragen sehr interessant!

    Lg happyWrintFan Bruno

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  5. Felix

    Zum Thema Farbprofile.
    Für Capture One gibt es spezielle Ausführungen der Software für Fuji und Sony. Ich selbst habe eine Fuji X-T3 sowie eine RX100V und ich kann die Raws darin ohne Probleme bei der Farbdarstellung bearbeiten und bekomme diese fehlerfrei angezeigt.

    Einfach mal auf der Seite bei Capture One gucken.

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