WR970 Schalke

 

Beim Tag des Handwerks der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe hat der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke 04 eine rassistische Bemerkung gemacht und dafür einen Sturm der Entrüstung geerntet.

Wenn ein Funktionär eines Vereines so daherkommt, frage ich mich immer zuerst, ob möglicherweise der ganze Verein rassistisch ist, denn immerhin werden Funktionäre gewählt; die Einstellung solcher Menschen sollte also eigentlich bekannt sein.
Das allerdings ist bloß eine theoretische Überlegung und darum habe ich kurz mit Stephan Werschkull geredet. Stephan ist in der Schalker Fanszene aktiv und schreibt auch für die Fanzeitschrift “Schalke Unser“.

Die ZEIT über den “König der Schweine” – Die NWZ über Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen

10 Gedanken zu „WR970 Schalke

  1. frobnic

    Gelsenkirchen hatte bis in die achtziger tatsaechlich eine Galopprennbahn in GE-Horst. leider ist sie mittlerweile zum Golfplatz geworden und so bleibt nur der Besuch der Trabrennbahn.

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  2. Oliver

    Schönes Gespräch!

    Man sollte auch bedenken, daß Tönnies ein Top-Manager (Top im Sinne von Einfluß und Machtfülle) und Mul­ti­mil­li­ar­där ist, der unzählige Schulungen für freies Sprechen, Reden und öffentliches Auftreten hinter sich hat. Es ist für mich daher nur sehr schlecht vorstellbar, daß ihm da einfach mal so etwas herausgerutscht ist.

    Tönnies weiß, was er wann und wie sagen darf oder muß. Es gibt Videos von Veranstaltungen auf denen er ganz der der Manager und Kapitalist Tönnies ist. Und es gibt Mitschnitte von Fußball-Talks, wo er in einfachen bis einfachsten Worten den Bratwurst-und-Freibier-Clemes gibt, der sagen will »Schaut her, ich bin einer von euch. Ich regel das alles schon!«.

    Für mich als Vereinsmitglied ist Clemens Tönnies schon für lange Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender per se ungeeignet. Die Art und Weise, wie in seinen Betrieben Leiharbeiter behandelt werden, wie die Mitarbeiter mit Überwachungskameras selbst in den Umkleidekabinen gefilmt wurden und das allgemeine Auftreten Tönnies’ nach Gutsherrenart. Das passt einfach nicht zu einem Vorsitzenden eines »Kumpel-und-Malocher«-Vereins.

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    1. Truhe

      Die Presse beginnt aufzuzeigen, wieviel gerade eingerissen wurde:

      https://www.zeit.de/sport/2019-08/clemens-toennies-aufsichtsratchef-rassismus-vorwurf-schalke-04-fussball/komplettansicht

      „Der Fußball hingegen ist ein multiethnisches Milieu, da genügt ein kurzer Blick auf das Schalker Mannschaftsfoto. Und ein Fußballverein mit mehr als 150.000 Mitgliedern hat heutzutage eine gesellschaftspolitische Aufgabe. Die bedingungslose Milde mit Tönnies zeigt: Diese Aufgabe ist für Schalke 04 zurzeit zu groß.“

  3. Dr. Flori

    Tönnies setzt 3 Monate aus…in der Hoffnung wahrscheinlich, dass er in einem Vierteljahr heimlichstillundleise oder geläutert zurückkommen darf.
    Dass er das so machen darf, ist ja die Schuld des Ehrenrates, der ja gesagt hat: “Nee, Rassismus war das nicht, höchstens Diskriminierung.”. WTF? Hier wurde doch keiner diskriminiert?!

    Rassismus ist was denkt, Diskriminierung ist was man macht.

    Also ist das eingetreten, was der Gesprächspartner befürchtet hat. Der Verein setzt sich nicht mit dem Problem an sich auseinander, sondern versucht mit Wortklauberein Nebelkerzen zu zünden. Tönnies kommt mit einem Blauen Auge davon.

    Was ich gerne mal wissen würde: was wollte Tönnies eigentlich sagen? Bzw. in welchem Kontext hat er den Satz mit dem “Kinder produzieren…” gesagt? Eigentlich ist ja die Grundidee in Afrika eine Energie-Infrastruktur zu etablieren gut. Aber was war seine Gedanken dahinter? Will er gegen höhere Steuern protestieren? Wer soll denn dann die Kraftwerke in Afrika bezahlen? Will er ablenken von der eigenen Verantwortung (die Afrikaner verbrennen Ihre Bäume, da sind die paar Schnitzel bei uns doch gar nicht so schlimm)??
    I don’t know…

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    1. Knut

      Die Aussage mit dem Kinderkriegen scheint so offensichtlich, dass es schon verwundert, warum niemand es erwähnt: de.wikipedia.org/wiki/Demografisch-ökonomisches_Paradoxon

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