WR934 Neue Essenszeit

 

In den letzten fünf Jahren hat sich die Art, über Essen zu reden und Essen zu sehen stark verändert. Vor fünf Jahren habe ich schonmal mit Hendrik Haase über Essen geredet (WR360), damals als Slow-Food-Botschafter. Zwischenzeitlich hat er eine Metzgerei (WR694) und ein Restaurant eröffnet und hält Vorträge. Auch sonst ist beim Thema Essen sehr viel passiert, beispielsweise Food-Startups. Wir haben uns getroffen und über die neue Essenszeit geredet. Gegessen haben wir natürlich auch.

Darin unter anderem: Rene FrankPicnicNaturweinDörrwerkJustspicesClean MeatClean LabelGustavo GustoMarktschwärmerFood Tech Campus

44 Gedanken zu „WR934 Neue Essenszeit

  1. Jürgen

    Mal wieder extrem spannend! Gibt es irgenwo mehr Infos zu dem benannten Investmentfonds bzw. zu der Investorenszene rund um gute Lebensmittel?

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  2. Niels Pelech

    Hallo Wurstsack & Moderator,
    vielen Dank für die tolle Unterhaltung!
    Kann man sich das Gespräch zwischen Herrn Tönnies und Herrn Haase auch irgendwo anhören und wenn ja, wo?
    Freundliche Grüße
    Niels

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  3. Martin

    Holgi sprach von einem neuen Supermarkt-Konzept im Ruhrpott.

    Gemeint war wahrscheinlich die neue (real) Markthalle in Krefeld.

    Hier vor Ort bei mir in Braunschweig wurde kürzlich die zweite eröffnet.

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  4. iris

    Absolut faszinierende Sendung, danke! Insbesondere der Reaktorhack, der bringt mich zum Nachdenken (bin seit 55 Jahren Vegetarier und habe unglaubliche Erniedrigungen deshalb ertragen müssen). Kann ich das essen?
    Es ist so toll, einen Blick in die (positive) Zukunft werfen zu können.

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  5. Sebastian

    Hendrik macht sich über seine Kritiker lustig, die behaupten, dass er ja nur in der Berliner Hipster-Blase lebe; und lässt dann die ganze Sendung genau den abfälligen Hipster heraushängen, der sich über sämtliche Geschmäcker anderer Leute lustig macht, dazu ausgeschmückt mit einer Ladung Tech-Fanboy-Bullshit-Bingo (Blockchain! Cloud! Tesla!). Klar, wir lassen bald alle den unterbezahlten Amazon-Logistics-Boten (wo nie zweimal der gleiche kommt) direkt unbeaufsichtig unseren Kühlschrank befüllen. Der kommt natürlich mit dem Tesla, weil die deutsche Autoindustrie längst pleite ist. Diese von der allgemeinen Bevölkerung völlig abgehobene Haltung macht Teile dieser eigentlich interessanten Folge etwas schwer zu ertragen.

    Um ein mal ein Gegenbeispiel außerhalb der Blase aufzuzeigen: Ich trinke gerne Warsteiner, einfach weil es mir schmeckt! Und das, obwohl ich schon Dutzende Biere und Sorten von kleinen und großen Herstellern durchprobiert habe. Das gleiche mit TK-Pizza: Manchmal muss es einfach die “leckere Ölscheibe” sein, wie es Alexandra Tobor in der Wrintheit einmal so schön ausgedrückt hat. Mit geht es da wie ihr: Ich bin eher enttschäuscht, wenn ich die Pizza vom “guten Italiener” (hier auch schon einige durchprobiert) um die Ecke esse, weil ich am Ende oft das Gefühl habe, dass ich mit der deutlich billigeren TK-Pizza genau so zufrieden gewesen wäre. So geht es mir oft, wenn ich einmal “besseres Essen” probiere: Am Ende habe ich fast immer das Gefühl, dass es sich nicht gelohnt hat, ich bin wohl einfach eher anspruchslos, was die Essenqualität angeht. Die Nahrungsmittelíndustrie ist nicht in einer Sackgasse, sie bedient mich.

    Wenn aber Leute wie Hendrik herablassend über genau das Essen lästern, das mir schmeckt, kann ich sie nicht mehr wirklich ernst nehmen. Denn letztendlich erheben sie einfach nur ihren Geschmack über meinen.

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    1. Faiid

      Ich fand es nicht so schlimm, denn Hendrik ist einfach Visionär und spinnt aktuelle Entwicklungen weiter oder denkt über Sachen nach die es noch nicht gibt.

      Vermutlich wird nur 1% dieser Visionen wahr oder es kommt eh ganz anders. Aber das ist nicht schlimm. Hendrik macht ja nicht den Wetterbericht oder berechnet die Statik eines Hochhauses bei Sturm, sondern er zeigt neue Wege auf und denkt drüber nach wo die Reise hingehen KÖNNTE.

      Interessant wäre natürlich zwischendrin ein Faktencheck gewesen: Aktuell geht es den deutschen Automobilunternehmen sehr gut, ALDI geht es deutlich besser als Amazon Fresh, Coca Cola verzeichnet auch steigende Umsätze usw. Der Hype um Autonomes Fahren ist auch deutlich abgeklungen, viele der Smart-Devices ein Datenschutzdesaster usw.

      Den Vorwurf, dass er abfällig über dich oder Leute mit deinem Konsumverhalten spricht kann ich gar nicht nachvollziehen. Dass Geschmacksurteile subjektiv sind versteht sich von selbst. Wenn Hendrik Krombacher schlecht findet und du dich von seiner Meinungsäußerin angegriffen fühlst, dann ist das eher dein Problem…

    2. Donngal

      Es gibt so etwas wie objektiv qualititiv gut gemachte Produkte, da können wir dann über Geschmack sprechen. Es ist für dich ja praktisch wenn Industrieplörre wie Krombacher oder Warsteiner dir wirklich gut schmeckt, weil es das überall gibt, ein besonders ausgeprägter Geschmack ist das allerdings nicht. Es würde doch auch niemand einem Somelier vorwerfen, dass er nicht viel vom Weingeschmack einer Person hält wenn die gerne 2,99 Wein aus dem Supermarkt trinkt. Andere, höherpreisige und objektiv qualitativ bessere Weine schmecken eben auch Menschen mit ausgepfeilterem Geschmack und Menschen mit eher einfachem Geschmack schmecken vielleicht gar keinen Unterschied.

      Das ist ja nicht schlimm, es muss ja nicht jeder Essen und Trinken zu seinem Lebensinhalt machen. Aber wer mir sagt, dass er ein Krombacher oder ein Warsteiner aus vollem Herzen geniesst und nicht nur nebenbei trinkt, den kann ich leider auch nicht ernst nehmen. Essen aus hochwertigen Zutaten ist auch einfach besser zu geniessen als billiges Industrieessen. Das kann man auch mögen, hat dann aber wenig mit Genuss zu tun wie ich ihn definieren würde.

    3. hilti

      Es gibt so etwas wie objektiv qualititiv gut gemachte Produkte, da können wir dann über Geschmack sprechen. Es ist für dich ja praktisch wenn Industrieplörre wie Krombacher oder Warsteiner

      Du vermischt da was. Die Fernsehbiere sind objektiv qualititiv gut gemachte Produkte und keine Industrieplörre. Wir sind hier schließlich nicht in den USA. Das Problem der Fernsehbiere ist nicht die Qualität sondern der Geschmack. Der ist bei allen relativ ähnlich um den kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen. Also langweilig

    4. Donngal

      Allein die erlaubten Zusatzstoffe sprechen gegen Qualität. Und die meisten setzen auch auf Hopfenextrakt. Dass da kein gutes Bier rauskommt sollte klar sein.

    5. Mithrandir

      Ich muss Sebastian beipflichten. Er gibt genau meine Gedanken wieder.
      Da war so viel Hipster, Apple Fanbox Bullshit Bingo, dass es schon wieder lustig war.
      Besonders schmunzeln musste ich, als Hendrik zunächst klar machte, dass er nicht nach Kochbuch kostet, aber es toootaaal geniaaal fände, wenn man im Supermarkt nach zwei Produkten die ZUtaten für ein ganz tolles Rezept automatisch quasi in den Einkaufswagen, ach nöö, dann sind es ja Spacecarts oder sowas ;-), gebeamt bekommt.
      Das nenn ich mal ne Filterblase. Apple, Google oder Facebook (Fressbook passt ja noch besser) bestimmen durch ihre algorithmen, was ich im supermarkt einkaufe und koche. Die AFD Wähler kochen dann nur noch Eisbein mit Kraut, , Bibis Beauty Community Cupcakes mit rosa oder hellblauem Topping. Und ach ja, die Hipsters, die nicht nach Kochbuch kochen, bekommen das super vegane Maggi Fix.
      Nix für ungut. Immerhin hat Holgi nach wie vor die beste Selbstreflexion.

    6. Norbert

      Zum Thema Bier gibt’s ein schönes Filmchen von vor 7 oder 8 Jahren, das die Situation in den USA und Deutschland schön vergleicht: https://youtu.be/htKkU859_-g.

      Die Fernsehbiere sind objektiv qualititiv gut gemachte Produkte und keine Industrieplörre. Wir sind hier schließlich nicht in den USA.

      Wenn Du Dir anschaust, was alles mit so einem Fernsehbier in Berührung kommt, ohne daß es auf der Flasche deklariert werden muß, kann Dir ganz schnell schlecht werden. Ich sag nur “Polyvinylpolypyrrolidon”. Und bei den USA hast da um die 40 Jahre Entwicklung verschlafen. Dort wird wieder richtig gutes Bier gebraut. Die Brauereidichte ist da auch wesentlich höher als hierzulande.

    7. knut

      “Ich sag nur “Polyvinylpolypyrrolidon”.”

      Das Zeug wird unter anderem auch in der Medizin als Plasmaexpander angewendet und ist völlig unbedenklich, weil es vom Körper nicht aufgenommen wird.

      Bei Bier- und Weinherstellung dient es zum Ausfiltern von Trübstoffen und ist im Endprodukt nicht mehr enthalten.

      Nur gut, dass man bei der Abwasserreinigung nicht angeben muss, wie das Wasser wieder sauber wird, bevor es aus der Leitung tropft, DA würde dir noch viel übler werden 😉

      Solche Argumente haben immer sowas von “Igitt, Chemie, wir werden alle störben” ..

    8. Norbert

      Reinheitsgebot: Wenn weder Koriander noch Honig ins Bier darf, haben auch Polyvinylpolypyrrolidon und Zuckercouleur nichts darin verloren 🙂

  6. Stephan

    Die Gustavo Gusto habe ich vor ein paar Monaten mit ähnlicher Verblüffung probiert. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass das bei TK-Pizza möglich ist.

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  7. Wauther

    Das klingt so als könnte ich mir als normaler Dienstleistungs – Jobber Die neue tolle Ernährungs Welt nicht leisten. Also doch wieder Klassen bewusst sein und die da oben können das konsumieren was sie wollen? Ich bin in der DDR aufgewachsen. Da hieß es immer Bananen gibt es nur in Pankow.

    Jetzt gibt es gutes Fleisch nur noch in Berlin – Mitte?

    Ich bin kein Mensch, der besonders viel auf die morgens Traditionen oder Volksaufstände hält. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir meine Miete kaum noch leisten kann, wenn nun auch noch der Brotpreis steigt… Dann muss ich sagen stecke ich eure Hackfleisch – Inkubatoren mit Freude in Brand.
    Ich habe mit meinem schmalen Lohn meine 2 Kinder zu ernähren und ein Besuch auf der Markthalle ist schlicht nicht Dein. Sonntagsbraten hin oder her.

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    1. holgi Beitragsautor

      Selbstverständlich kann mehr oder teurer konsumieren, wer mehr Geld hat. Das ist der Kapitalismus den alle immer haben wollen.
      Aber abwarten… Du kannst dir ja auch keine S-Klasse leisten, aber nach einiger Zeit ist deren gute Ausstattung in allen Fahrzeugen Standard. Auch in den günstigsten.
      Und der Brotpreis steigt eh. Allein schon wegen des Klimawandels.

    2. Faiid

      Man könnte das ganze auch anders drehen: Die gute Fertigpizza ermöglicht auch Leuten wie dir guten Geschmack ohne dass man 15€ beim Italiener blechen muss.

      Und die ganze Bewegung zu Fairtrade, regional einkaufen und schauen wie Sachen produziert werden, dürfte gerade Niedriglöhnern entgegen kommen in Form von fairer Bezahlung und fairen Arbeitsbedigungen.

      Ansonsten Holgi Recht: Neue Entwicklungen sind immer erstmal teuer, werden aber oft später billiger.

    3. knut

      “Und die ganze Bewegung zu Fairtrade, regional einkaufen und schauen wie Sachen produziert werden, dürfte gerade Niedriglöhnern entgegen kommen in Form von fairer Bezahlung und fairen Arbeitsbedigungen.”

      Sorry, ich musste grad herzhaft lachen.

      Theoretisch muss bei der Ernte Mindestlohn gezahlt werden, praktisch wird nach geernteten Kilo abgerechnet, wodurch in den wenigsten Fällen der Stunden-Mindestlohn erreicht wird, meist liegt die Bezahlung deutlich darunter.
      Das gilt beim “regionalen” Erzeuger, der mit seiner Bude auf dem Markt steht, genauso wie beim Landwirt, der den Supermarkt bedient.
      Der Grund, warum die Landwirte ihre Erntehelfer aus Osteuropa holen und nur wenige Deutsche diese Jobs machen ist ganz einfach: die Einen kann man nach Strich und Faden bescheissen, bei Deutschen geht das in der Form nicht, die stellt man dann eher als Minijobber in die Verkaufsstände und lässt den Steuerzahler die Differenz zum Existenzminimum blechen.
      Um die Leute auskömmlich zu bezahlen und damit entsprechende Kaufkraft zu generieren, müssten die Preise in Höhen steigen, die schon für Normalverdiener sehr saftig wären, für Geringverdiener ist und bleibt das völlig utopisch.

      Ein kleiner Artikel könnte eventuell den Horizont erweitern:

      https://www.zeit.de/arbeit/2018-07/erntehelfer-saisonkraefte-mangel-landwirtschaft-agrarbereich

      Das sind übrigens solche Details, die man den “bewusst Genießern” täglich um die Ohren schlagen müsste ..

    4. Donngal

      Wenn gegen Gesetze verstossen wird, was in der Landwirtschaft ganz offensichtlich der Fall ist, dann muss dagegen vorgegangen werden. Die Nachfrage bestimmt dann, welchen Preis Bauern für ihren Spargel nehmen können. Wenn Spargelanbau nicht kostendeckend möglich ist, dann wird er vermutlich soweit zurück gehen, dass es ein reines Luxusprodukt ist. Wäre auch okay, ist bei Austern ja auch nichts anderes.

      Dann würde es eben auch weniger Spargel geben. Allerdings denke ich nicht, dass durch faire Bezahlung die Preise wirklich steigen würden. Das Kilo Spargel kostet zur Zeit ca. 10 Euro. Selbst wenn die Erntehelfer 2 Euro pro Kilo bekommen würden (4 mal soviel wie die Zahl die im Artikel genannt ist, blieben noch 8 Euro für Verkauf, Transport Anbau etc. Ich glaube einfach, dass der Gewinn den die Bauern sich einstecken viel zu hoch ist. Denn wenn Bauern eins gut können, dann ist es jammern. Und ich habe noch nie einen wirklich armen Bauern gesehen. Vor allem keinen armen Spargelbauer. Die haben eine hohe Marge und es wäre ohne Preissteigerung möglich sich an Gesetze zu halten. Das ist reine Habgier. Und dagegen gehört vorgegangen.

    5. Faiid

      @knut: Verstehe dein Argument nicht. Ich sage: Wenn in Zukunft die Leute mehr darauf achten wie was produziert wird und wo es herkommt, dann müsste sich das positiv auf Arbeitsbedingungen und Bezahlung auswirken.

      Deine Replik darauf ist dann die Beschreibung eines Missstandes, der einfach nur zeigt, dass sowas dringend nötig ist.

      Ansonsten ist die Frage ob sich jeder Spargel leisten können muss. Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen “Fairer Lohn für alle” und “Spargel für alle” – ich würde den fairen Lohn nehmen 😉

    6. knut

      @Faiid

      Die Sache ist ganz einfach:

      Sogenannte biologische Landwirtschaft ist viel aufwändiger als konventionelle und zudem liegen die Erträge sorten- und bodenabhängig um bis zu 50 Prozent niedriger.

      Wir haben also weniger Ertrag und mehr Arbeitsaufwand. Das verteuert den Spass so schon, wie man unschwer an den derzeitigen Preisen sehen kann und funktioniert nur deshalb, weil es Menschen gibt, die sich das noch leisten können und weil es in Deutschland überwiegend auf Kleinstflächen stattfindet, die noch mit überschaubarem Aufwand bewirtschaftet werden können.
      “Bio” aus dem Ausland funktioniert nur deshalb, weil es dort genug billige Arbeistsklaven gibt, die man zum Unkrautjäten übers Feld jagen kann. Oder was glaubt der Konsument denn, woher ausserhalb der Saison das Gemüse kommt?

      Die Idee, dass die Bauern ihre Produkte besser verkaufen könnten, indem sie die Lohnkosten in die Höhe treiben, ist völlig absurd.

      Die Leute kaufen billige Lebensmittel nicht, weil sie das wollen, sondern weil die Alternativen schlicht nicht zur Kaufkraft passen.

      Deshalb ist “Bio”, oder das, was die Leute dafür halten, ein Nischenprodukt und wird es auch bleiben.

      Die Fantastereien, die da teilweise in der Sendung ausgewalzt werden, leiden an der selben Ignoranz wirtschaftlicher Zwänge.

    7. Mithrandir

      Hey Holgi, ich freue mich immer über solche Kommentare. In der Wochendämmerung kommen die aber zu kurz.

    8. Faiid

      @knut: Danke für deine Erläuterung, ich verstehe jetzt besser was du meinst.

      Ich glaube wir sprechen auch ein wenig von unterschiedlichen Dingen. Ich glaube auch nicht, dass Bio die Löhne für Bauern erhöht oder höhere Löhne den Umsatz steigern.

      Ich meinte eher den Teilaspekt “Der Kunde interessiert sich dafür wo die Ware herkommt”. Ich gehe naiv davon aus, dass der Kunde keine ausbeuterischen Zustände möchte und dann evtl. eher bereit ist mehr auszugeben. Außerdem dürfte regional einkaufen auch den Druck etwas weg nehmen vom Bauern, weil er weniger mit Billigware aus dem Ausland konkurrieren muss.

      Natürlich können nicht alle mehr zahlen und der H4ler oder Niedriglöhner wird vielleicht auch weiterhin billige Lebensmittel kaufen (müssen). Aber ich glaube umgekehrt: Wenn alle, die es sich leisten können Lebensmittel kaufen, die unten fairen Bedingungen (für Mensch und Umwelt) produziert wurden, dann ist schon ein ganzes Stück erreicht. Insbesondere eben auch für die Niedriglöhner in der Landwirtschaft, von denen es dann vielleicht auch noch weniger gibt als jetzt.

  8. understater

    Auch ich finde es eher gruselig was der Hendrik da so “visioniert”.
    Die ganze Hitec Food Geschichte wird nicht ohne Profitdenken der Hersteller funktionieren und damit letztendlich neue Belastungen für die Umwelt und den Geldbeutel generieren. Auf der anderen Seite hat die Digitalisierung, so wie ich sie derzeit erlebe, vor allem Abhängigkeit und Entmündigung beim Konsumenten, und Begehrlichkeiten bei den Anbietern und der Regierung erzeugt. Bevor ich mir bei Amazon (oder was auch immer) einen Spargel bestelle von dem behauptet wird, dass er öko und was auch immer ist, kaufe ich ihn lieber auf dem Markt hier im nächsten kleinen Ort, oder baue ihn selber an (letzteres mache ich schon ).
    Wie schon gesagt, das klingt alles sehr “hipster”. Auf der anderen Seite sehe ich das Problem noch nicht, was es zu lösen gilt. Die konservative Food-Industrie in Deutschland retten? Die ist doch eh’ nicht gut für die Umwelt. Und die Alternativen, die Hendrik aufzählt sehe ich in ihrer Ökobilanz auch nicht wirklich positiv.
    Btw.: Hendrik, was hast du gegen die metallenen Einkaufswagen? Ich finde die immer noch am effektivsten. Die sind up-cycel fähig (Prolo-Grill), sind auch beim Schrotthändler noch zu Geld zu machen, und sind gegen Vandalismus noch am widerstandsfähigsten. Wenn es dir nur darum geht das da auch noch ein digitales Gadget dran hängen soll, ja, klebe wegen mir noch ein Smartphone drauf, aber ressourcenschonend ist das auch nicht. Den dadurch zusätzlich entstehenden Müll will ich nicht !

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  9. Thorsten

    Danke für die Sendung, auch wenn ich persönlich nicht alle Ansichten teile,
    seltsam, wo es doch um Geschmack geht;).
    Wollte Holgi und der Hörerinnenschaft noch ein Feature nachliefern zum Thema Gastrosexualität…
    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kulturfeature/audio-wir-gastrosexuellen—eine-aufklaerung-102.html
    Ist bereits aus dem Jahr 2014 wurde 2018 wiederholt und hörenswert und hörbar, da noch nicht depubliziert.
    Wundere mich das Hendrick diesen Begriff für sich kapert, da das Buch „Der gastrosexuelle Mann“
    ebenfalls bereits 2014 erschien als Hendrick gerade eher slowfood sagte.
    Stocken musste ich dann doch, wie offensichtlich andere auch, bei dem Bullshitbingo Wortpaar
    iot und blockchain In einem halbgaren Zusammenhang..
    Das lässt Hendrik leider etwas zu sehr durchgebraten aussehen, um kulinarisch zu enden…

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  10. Alex

    Ein kurzer Kommentar zum Lebensmittelchemiker: Dieser ist Experte für die Untersuchung auf die Inhaltsstoffe und Einhaltung der gesetzlichen Regelungen. Derjenige der die Lebensmittelproduktion optimiert, skaliert und an rezepten bastelt ist der Lebensmitteltechnologe. Im übrigen gibt es die Dienstleistung Lebensmittelchemiker schon ewig. Das sind große Handelslabore, die sämtliche Dienstleistungen von einfachen regelmäßigen Qualitätskontrollen bis hoch zur Vollanalyse mit Nährwertkennzeichnung und Prüfung der Verpackungsangaben alles anbieten.

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  11. MVausBrasilien

    Der Bayrische Rundfunk hatte Gustavo Gusto für einen TV-Beitrag besucht und zeigt u.a. die “Handarbeit” beim Pizza machen.
    https://www.youtube.com/watch?v=DxZ76gNLpHo (BR24 – Soll Tiefkühlpizza kleiner werden? – Zu Besuch bei “Gustavo Gusto” in Geretsried)

    Wie Holgi schon vermutet hatte, wird beim Teig nicht wirklich viel mit der Hand gemacht. Industrieller Teig, der per Hand (!) in einer Sekunde (!) auf Standardgrösse gezogen wird.

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    1. Martin

      All dieses tolle neue Zeug ist am Ende der ganz normale Kapitalismus der mir hier als nachhaltig und alternativ verkauft wird.
      Dieses Iot, blockchain cloud gedöns machen alle.
      Normale automatisierung, die die Effizienz steigert, Kapital konzentriert, und genau die Lebenittelkonzrrne schafft die hier offenbar die böse alte Welt symbolisieren, die disruptet werden muss.
      Schöne neue Facebook Food Welt?

      Supermärkte sind böse, aber Amazon das mir das zeug liefert nicht?
      Supermärkte kaufen gerne Zeiug ein das sie dann teuer entsorgen müssen und sind nicht daran interessiert weniger wegzuwerfen?

      Landwirte geben gern teuer Geld für Chemie aus?
      Landwirte haben keine Ahnung ohne Iot wann ihre Tomaten reif sind?

      Wochenmärkte gibt’s seit vielen hundert jahren.
      Auch in Deutschland. wer erlebnis beim Einkaufen brauch kann da schon immer hingehen.
      Der Großteil macht es nicht.
      Warum wenn das doch das neue heiße Ding ist?

      Wer nicht in den Rewe gehen will, kann sich seit langer Zeit das ganze online klicken und liefern lassen oder einfach abholen. Ich denke andere Ketten machen ähnliches.

      Warum kaufen denn die Leute trotz dieses vorgeblich so desaströsen UX mit dem Wagen im Supermarkt?

      Mir wurde es helfen wenn Hendrik versucht die Probleme zu beschreiben die er lösen will.
      Im Podcast beschreibt er Lösungen die nach Problemen suchen.
      aufgestoßen sind mir die Buzzwords IoT und blockchain. Fürs Bingo fehlt eigentlich nur noch 5G.

    2. Oliver

      Ich habe mal bei Wagner in der Produktion von Piccolinis gearbeitet. Der größte Anteil der “Handarbeit” war das Schaufeln der TK-Beläge in die Verteilmaschinen und das Auflegen der fertigen Pizzaböden auf das Band der restlichen Produktion.

  12. T.Jay

    Ich habe diese Folge mit gemischten Gefühlen gehört.
    Natürlich bemerke ich auch vermehrt, dass mit biologisch erzeugten Lebensmitteln geworben wird und das sich hier die Produktpalette ausweitet.
    Dennoch kann ich die Euphorie von Hendrik so nicht teilen.

    Das nun viele Menschen auf Lebensmittel aus unbedenklichen Quellen vermehrt beim Einkauf achten ist eine Strömung.
    Auf der anderen Seite finden sich nach wie vor breite Gesellschaftsschichten, für die das Vorfinden von Fleischberge das Kennzeichen eines gelungenen Essens sind.
    Viele mögen nun auch vielleicht nicht mehr gerne Cola trinken, stattdessen greifen sie dann auf der Suche nach Erfrischung zu Energydrinks, von denen es mittlerweile eine für mich unübersichtlich große Anzahl an Herstellern gibt.
    Mir fällt auch auf, dass die Gesellschaft weiterhin von der altbekannten Amerikanisierung durchzogen wird. Das finde ich lässt sich gut an dem Wunsch nach nun völlig überdimensionierten Autos ausmachen oder, auch unter der Rubrik Fleischberge zu verorten, dass sich Fast-Food-Eventveranstalter wie XXL- Redo etablieren.

    Insgesamt sehe ich keinen großen Umbruch, sondern es zeichnet sich für mich ein absolut heterogenes Bild der Gesellschaft, was deren Ernährungsvorstellungen ausmacht. Ähnlich und auch entlang der zunehmenden Zersplitterung der Gesellschaft in verschiedene politische Strömungen..

    Persönlich finde ich das Thema “Ernährung“ sehr müßig.
    An der Stelle möchte ich gerne an Frank in WRINT – 438 erinnern, dessen Herangehensweise an das ich äußert sympathisch fand. 🙂

    https://wrint.de/2015/05/22/wr438-soylent-frank/

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  13. holgi Beitragsautor

    Mich beeindrucken der Furor und die ad hominems, mit denen hier Kritik geäussert wird. Einige Kommentare habe ich nichtmal freischalten können. Das bin ich von den Wrint-Kommentaren so eigentlich nur gewohnt bei Themen wie (Auto-) Mobilität, Pseudomedizin oder gelegentlich im Geschichtsunterricht. Sollte ich verallgemeinern, würde ich sagen: Bei Themen, die dermaßen identitätsstiftend sind, dass man jede Zustandsveränderung als kaum zu ertragende Zumutung empfindet und reflexartig ablehnt.

    Das finde ich zumindest schonmal interessant, denn damit hätte ich bei diesem Thema nicht gerechnet.

    Was ich reichlich erbärmlich finde, ist die Haltung einzunehmen, wie: “Der ist ein Idiot, denn er hat Blockchain gesagt”, und das dann auch noch hierhin zu schreiben – anstatt vielleicht mal nachzufragen, warum er denkt, dass das ein sinnvolles Mittel in Lebensmittelproduktion und -vertrieb sein könnte. Oder halt zu erklären, warum das eben nicht sinnvoll sein kann. Bloß mal vielleicht bei Fefe gelesen zu haben, dass er das albern findet, reicht halt nicht als Argument, und – ganz ehrlich – solche Kommentare mag ich hier eigentlich gar nicht haben, denn sie bringen das Thema nicht einen Millimeter nach vorne, sondern verhindern von vornherein, dass hier überhaupt in einer Weise diskutiert werden kann, bei der man vielleicht inhaltlich nochwas lernt.

    Übertragen auf einen echten Raum sieht mir das hier so aus, dass zwar grundsätzlich Menschen miteinander reden wollen, aber bei Ankunft in der Kneipe schon hören, wie irgendjemand “Bullshit-Bingo” bellt. Wer ein echtes Erkenntnisinteresse hat, macht dann auf dem Absatz wieder kehrt – und ich kann das auch niemandem verdenken, denn letztlich ist das auch bloß Trollerei, oder hat zumindest dieselbe Wirkung.

    Ich überlege jetzt, ob ich meine Kommentar-Regeln (“Entweder, Du bringst das Thema nach vorne, erzählst einen guten Witz oder huldigst mir”) noch schärfer anwende als ohnehin schon, aber das würde dazu führen, dass ich hier manche Leute rausschmeiße, von denen ich weiß, dass sie sich gelegentlich im Ton vergreifen, eigentlich aber fast immer einen sinnvollen Beitrag leisten.
    Vielleicht schafft ihr es ja, euch in einer Weise zu mäßigen, dass wir hier auf Dauer ein Ding haben können, von dem sich niemand ausgeschlossen fühlen muss, bloß weil der Umgangston unnötig aggressiv ist (oder sich so liest, weil man ja nicht die Stimme hören kann, die ihr im Kopf hattet, als ihr ihn geschrieben habt).

    Um versöhnlich zu enden: Ich bin, trotz aller gelegentlicher Enttäuschung, sehr froh, dass ich euch habe, denn diese Seite ist eine von insgesamt vielleicht fünf oder sechs, bei denen ich die Kommentare gut finde und auch dann gerne lesen würde, wenn ich nur zu Besuch wäre.

    Ich wünsche allseits ein feines Wochenende 🙂

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    1. Eule

      Thomas Brandt hat in der vorletzten Folge seines Podcasts “Hörchaos”[1] ja über die Probleme von Utopien gesprochen, und darüber wie die Utopie des einen leicht die Dystopie des anderen sein kann. Ich schätze, das hier ist ein gutes Beispiel dafür. Bei vielem von dem was Hendrik beschreibt würde ich auch laufen gehen, bzw. was er kritisiert würde ich genau so dringend beibehalten wollen (z.B. Supermärkte und Bargeld). 🙂

      [1] https://www.advdiaboli.de/2019/04/23/hch051-utopie-distopie-totalitarismus/

    2. holgi Beitragsautor

      Echt? Du gehst gerne in Supermärkte? O_o
      Für mich sind das grauenhafte Orte…

    3. Eule

      @holgi:

      Das kommt natürlich auch auf den Supermarkt an. Grundsätzlich kommen dort aber zwei Dinge zusammen, die mir persönlich beim Einkaufen wichtig sind: Die Ware sehen/anfassen/aussuchen zu können, und mit niemandem reden zu müssen. (Ich bin introvertiert; Wochenmärkte oder Bedientheken sind für mich Streßsituationen.)

    4. Picknick

      Ich hab mir schon beim Hören gedacht, dass das einige Leute triggern wird. Über Kochen und Essen werden massiv Konflikte ausgetragen. In Familien, zwischen Familien, in Freundeskreisen, zwischen Millieus und zwischen Klassen. Auch zwischen Fraktionen einer Klasse. Oft subtil, manchmal auch sehr offen. Schon in antiken griechischen Texten spielt Nahrung und Nahrungsaufnahme eine enorme Rolle.

      Noch was Persönliches: Ich gehe für mein Essen und Trinken in alle möglichen Fachgeschäfte, quetsche mich durch Erzeugermärkte, lasse mir vom Bio-Bauern liefern, bestelle in spezialisierten Internetshops und gehe in immer größer werdende Supermärkte mit Markthallenelementen die die gleiche Produktkategorie an verschiedenen Orten verstecken. Zumindest hab ich das alles schon gemacht. Nix ist aber nach einem anstrengenden Tag so angenehm wie der Lieblings-Discounter. Extrem angenehm, alles wohlsortiert und kleines Sortiment, handlungsentlastend keine Reizüberflutung, keine Belästigungen von anstrengenden Verkäufern. Ich hoffe das Konzept wird nie aussterben.

    5. holgi Beitragsautor

      Das ist tatsächlich das Angenehme an Discountern. Meine Hoffnung ist, dass diese Annehmlichkeit irgendwann irgendwie mit ordentlichen Produkten zusammengebracht wird – weil im Discounter habe ich sogar leichtes Bauchweh, wenn ich dort Bio-Produkte kaufe.

  14. Benjamin

    Ich war überrascht wieder etwas von dieser scheinbar einzigartigen Algenproduktion aus meiner alten Heimatstadt Klötze zu hören. Und dann auch noch im Programm von Holgi. Es gab zwar hin und wieder vereinzelt Berichte in den 2000ern und damals zum Ende meiner Schulzeit gegen 1999 wurde uns das als große Vision verkauft, aber in meiner Wahrnehmung waren die Produkte damals bei uns nicht sehr beliebt. Ich hab das früher häufig als Beispiel für sehr naives Nudging herangezogen oder auch um meinen Pessimismus zu rechtfertigen. Hat sich bei mir aber mittlerweile geändert. Schön das es weiter geht, und die Zeiten sich ändern. Die ursprüngliche Firma (ÖPA) wurde offenbar aufgelöst und die Anlage von einer neuen Firma übernommen wie es aussieht.

    Antworten
  15. Christine

    Hier mal ein kleiner Bericht aus dem Picnic-Land.

    Zuerst gab es das in Neuss und Kaarst. Und dann in Mönchengladbach und nun auch im (Kreis) Viersen. Wenn man die App lädt und sich anmeldet, gelangt man auf eine Warteliste und die wird peu a peu freigeschaltet – so man im bedienten Gebiet wohnt. Zufälligerweise wohne ich in Rufweite der Basis hier in MG.
    PicNic hat das Logistklager vom ehemaligen Kaisers (–>Tengelmann) in Viersen Dülken übernommen und arbeitet eng mit Edeka zusammen. Man macht seine Bestellung über die App bis 22Uhr und wird dann frühestens am anderen Tag beliefert. Man kann sich das Lieferdatum aussuchen. An jedem Tag ist das Lieferfenster ein bißchen anders – eigentlich ist für jeden was dabei. Aber leider stimmen alle Zeitfenster nicht mit meiner Lebensrealität überein. Was aber mein persönliches Problem ist.Die Ware wird in Viersen in Körbe gepackt und nach MG per LKW geliefert. Hier werden die Körbe dann in niedliche kleine Elektrokarren gepackt, die die “letzte Meile” übernehmen. Fahrer sind meistens Studenten, die in roten Schürzen durch die Gegend sausen. Ist alles sehr sympathisch gemacht! Die Preise sind absolut auf Supermarkt-Niveau. Es gibt auch die “Gut&Günstig” Artikel und die sind gewohnt billig. Das Gemüse hat eine hervorragende Qualität und das Fleisch ist auch prima und frisch. Leergut wird angenommen und verrechnet. Das Liefermaterial (Tüten aus Bioplastik)(nein, bitte hier keine Diskussion darüber) wird wieder mitgenommen. Ich finde Picnic prima, wie man vielleicht hört. Sie haben einen prima Start in der Region hingelegt und offenbar ein super Geschäftsmodell entwickelt. Schauen wir in ein paar Jahren nochmal.

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  16. Mausi

    Während der Interviewpartner von intelligenten Einkaufswägen redet, sehe ich eine alte Frau die sich von der Kassiererin das Geld aus der Brieftasche nehmen lässt. Ist die Idee nicht völlig am Bedarf vorbei? Klar, eine alte Frau könnte auch mit dem Smartphone in einer Sekunde bezahlen. Will sie das aber?

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    1. Greg

      Sorry, aber das soll nicht respektlos der alten Frau gegenüber sein, aber es geht um Weiterentwicklungen, die sowieso passieren und darum, ob wir gestaltend an diesen Entwicklungsprozessen teilhaben oder sie anderen Playern überlassen.
      Und um deine Frage aufzunehmen, ob die alte Dame das wirklich will. Was ist denn wenn sie das will?

    2. understater

      Ich kenne da eine alte Frau die wollte nicht Internet Banking machen, muss es aber!
      Das Ergebnis ist, dass ich wieder mal einige Stunden meiner (nur für mich) wertvollen Zeit geopfert habe, um ihr das zu erklären, ihr eine gebrauchten Laptop klar zu machen und bei der Installation der Handy App zu helfen, weil die nette Dame am (demnächst abgeschafften) Bankschalter dafür keine Zeit hat.
      So ähnlich wird es mit dem digitalen Einkaufswagen auch sein ….

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