WR921 Dieselautos

 

“Die einzige Konstante ist, dass der Diesel in den USA einen schlechten Ruf hat”, sagt Christopher Neumaier.

Er ist eigentlich Historiker am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, zurzeit Vertretungsprofessor für neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg und hat 2008 promoviert zum Thema “Dieselautos in Deutschland und den USA. Zum Verhältnis von Technologie, Konsum und Politik. 1949 – 2005”, und ich habe mir von ihm erzählen lassen, warum der Diesel in den USA einen so ganz anderen, nämlich schlechteren, Ruf hat als in Deutschland.

4 Gedanken zu „WR921 Dieselautos

  1. Helge

    Ein sehr kompakte und faktengeladene Folge! So viel Forscherwissen, demman auch noch so angenehm zuhören kann.
    Und ja, bitte den Christopher Neumaier nochmal einladen zu seinem aktuellen Forschungstheme (Die Geschichte der Familie in Deutschland im 20. Jahrhundert).

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  2. Clemens

    Ich betrachte meinen Mercedes Benz W 123 300 D, Baujahr 1979 – also einen 5-Zylinder-Diesel mit satten 88 PS –, immer noch als den absoluten Höhepunkt des Diesel-Pkws …

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  3. Thomas Herrmann

    Ich glaube, ein Grund weshalb Diesel in den USA weniger gut ankamen als in Deutschland ist folgender:

    In Deutschland waren Autos bis 2000 nahezu ausnahmslos Schaltwagen, in den USA gab es praktisch nur Automatik. Die Durchzugsstärke des Diesel kommt beim Schaltwagen deutlich stärker zum Tragen, da man ohne herunterzuschalten bequem die Leistung abrufen kann. Beim Automatikauto liegt unabhängig von Benziner oder Diesel die passende Leistung an, da die Automatik einfach in den passenden Gang schaltet.

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  4. Mithrandir

    Ich hatte als Student einen Sierra 2,5 l Diesel. Meine Freundin nannte es “das Schwungradauto”.
    ABer mit 7 Litern/100 km war es einfach nur ein cooles Schiff.
    Fahre seit 17 Jahren Smart 42 Diesel Cabrio (aktuell mein zweiter). Der nächste wird ein E-Smart. Wenn kein anderes annehmbares Elektrocabrio auf den Markt kommt.

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