WR904 Dauervasektomie

 

Darin: Brexit – Brüssel – Johannes S – Facebook – Ballast – Video: Wir ziehen ins Auto  – Toby hat eine neue Kamera – Tobys Sion wird teurer – Holgis Kumpan kann nur in der Pampa testgefahren werden – Das Kraftfahrtbundesamt macht Werbung für deutsche Autofirmen – Das Geburtstagsproblem – Rippenprellung – Ficksteak – Das Wetter

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In dieser Sendung hat Holgi in ein Rode Procaster* gesprochen

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40 Gedanken zu „WR904 Dauervasektomie

    1. Dominik

      Ganz schön ist dazu auch die interne Korrespondenz, die jemand hier angefragt hat https://fragdenstaat.de/anfrage/kommunikation-mit-ministerium-und-kfz-hersteller-zu-informationsschreiben-an-diesel-besitzer/

      “… in nachstehender Mai I haben Sie ausgeführt, dass für das geplante Halteranschreiben eine Kostenübernahme durch die Hersteller nicht erwünscht ist. Allein an Portokosten würden je nach Versandart zwischen 0,28 € und 0,70 € pro Halteranschreiben entstehen zzgl. Kosten für Papier. Das Gesamtvolumen ist mir persönlich derzeit noch nicht bekannt, ich gehe jedoch von mindestens ca. 1 Mio Anschreiben aus, so dass bei dieser Dimension Kosten zwischen mindestens ca. 300.000,-€ und 700.000,-€ entstehen.”

    2. Donngal

      Auch sehr schön:

      “Aus bisherigen Aktionen ist als Erfahrungswert davon auszugehen, dass ca. 1% der angeschriebenen Fahrzeughalter telefonisch oder schriftlich nachfragen, was im vorliegenden Fall ca. 15.000 (entspricht täglich bis zu 500) zu bearbeitende Anfragen auslösen wird, für die eine personelle Ausstattung noch aufzubauen ist. “

  1. Gökhan

    Nus-ret, Salt Bae ist ein Kurde der von einfachen Metzger zum Multi Millionär geschaft hat. Ich kenne ihn persönlich und esse regelmäßig in seinen Restaurants. Er hat 6 Geschwister und selber 6 Kinder glaube ich. Das ganze Getue ist natürlich Show, aber was er an Qualität bietet ist unerreicht.

    In Dubai würde ich nicht mehr essen. Alleine mit Reservierung muss man eine Stunde warten und reiche Typen zu schauen die mit Lambo, Bentley und Models usw. vorfahren. In Istanbul sieht es nicht besser aus, aber in mehreren Restaurants arbeiten auch seine Brüder die unglaublich nette Menschen sind.

    Ich habe in meinem Leben noch keine Familie kennengelernt, die so fleisig und bodenständig sind.

    Wer bei Nus-ret noch nie gegessen hat, verpasst einiges.

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  2. Robert

    Zum Thema Sammeln:

    Da empfehle ich Waffen, sehr wertbeständig, und verkaufen ist nur mit hohem Aufwand möglich! 😜

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  3. Rebekka

    @Toby: Holgi hat meiner Meinung nach recht. Brüssel ist – abgesehen von seiner historischen Altstadt – nur eine mittelmäßige Attraktion. Alles sehr eng, stressiger Autoverkehr und eine teilweise eigenartige Architektur. Amsterdam ist da ein ganz anderes Format. In den Niederlanden kann man überhaupt so gut wie jede Stadt besichtigen, es ist immer ein Erlebnis. Insbesondere Rotterdam und Den Haag mit ihren gut gemeisterten Kontrasten zwischen Hochhäusern und historischen Gebäuden sind spannend und attraktiv. Aber auch die kleineren Städte sind ausnahmslos Augenweiden.

    Das Schmuckstück von Belgien ist zweifelsohne Brügge, auch eines der diveresen Venedige des Nordens, nur nicht so kulissenhaft wie das Original. Ein wohlverdientes UNESCO Weltkulturerbe. Auch Gent kann man sich antun, da gibt es einige schöne Ecken.

    Der Rest von Belgien ist architektonisch nicht immer ein Highlight, weil man im letzten Jahrhundert weitgehend verpasst hat, die Einhaltung von Bauvorschriften zu kontrollieren und zu sanktionieren. Die traurigen Ergebnisse sind z.B. die Küstenstädte Ostende und Knokke. Charleroi im Süden des Landes hat sogar den inoffiziellen Titel “Hässlichste Stadt der Welt” und auch sonst sieht man viele amüsante architektonische Eigenwilligkeiten über das Land verteilt. (Siehe dazu auch das Tumbler-Blog uglybelgianhouses.tumblr.com)

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    1. Anne

      Ich fand Brüssel sehr spannend, aber schön ist es eben nicht, sondern eher verbaut und unübersichtlich, das macht dann wiederum auch den Charme aus, die Stadt selber zu entdecken. Brügge ist allerdings natürlich viel schöner, in Gent war ich noch nicht, da habe ich aber auch sehr viel positives gehört. Lüttich ist ebenfalls verbaut und dreckig, hat aber einen tollen Flohmarkt (einmal in der Woche, glaube ich).

      Generell lohnen sich die Niederlande übrigens sehr, um verhältnismäßig günstig gut essen zu gehen. Das klingt erst mal unwahrscheinlich, es gibt aber viele moderne Restaurants, die zu halbwegs moderaten Preisen Mehrgängemenüs anbieten. Ich habe da letztens ein bisschen rumgesucht und nachdem ich Amsterdam wegen doofer Erreichbarkeit (wäre zu aufwändig, das zu erklären) erst nicht berücksichtigen wollte, musste ich dann irgendwann umdenken, weil ich dauernd über tolle Restaurants stolperte. Dann habe ich weiter recherchiert und einen ziemlich tollen Campingplatz in akzeptabler Nähe zum Zentrum gefunden und jetzt brauchen wir nur noch ein langes Wochenende, um die Pläne in Realität umzusetzen.

      Wenn man in den Niederlanden ist, sollte man nicht vergessen, bei Albert Heijn die Vorräte aufzustocken. Neben Vla und Hagelslag gibt es da eine überraschend umfangreiche Auswahl an Lebensmittel für asiatischen und mexikanische Gerichte.

  4. H. Tanjun

    Tja, das mit dem Minimalismus ist so eine Sache. Ich habe mir auch schon 1000 Mal gedacht, dass es doch vollkommen reicht, wenn man Fotos und Musik digitalisiert (was ich auch getan habe) und sich auf künftig auf digitale Quellen beschränken würde. Weitere Fotos oder Musik als Download würde man dann zumindest nicht mehr als physischen Ballast durchs Leben tragen.

    Auf der anderen Seite liebe ich meine Schallplattensammlung, meine alten HiFi-Geräte und meine zahlreichen analogen Kameras. Letztlich bleibt es dabei, dass ich im Alltag digitale Medien konsumiere und wenn ich Zeit habe, zu analogem Gerät greife. Wichtig ist mir, dass die Geräte (Kameras, HiFi-Geräte) samt Zubehör (Negative, Platten, Tonbänder, Kassetten etc.) funktionieren, ordentlich aufbewahrt und auch genutzt werden. Außerdem habe ich mir selbst auferlegt, dass die Plattensammlung nicht über ein Kallax-Regal hinauswachsen darf.

    Es steht für mich außer Frage, dass ich mehr Freiheit im Kopf gewinnen würde, wenn ich auf meine analogen Geräte verzichten würde, weil ich theoretisch jederzeit meinen Rechner einpacken und woanders hinziehen könnte (was ich wegen intakter Ehe und Kindern nicht vorhabe) und trotzdem Musik aus der Sammlung hören oder mir alte Fotos aus anschauen könnte. Nur ginge die Freiheit in meinem Fall mit Verlust am Spaß an altem Gerät verloren. Computer machen auch Freude, aber es ist eben etwas anders, eine Platte aufzulegen oder einen Film zu entwickeln als in iTunes oder Lightroom auf virtuelle Abbilder von Medien zu klicken.

    Was ich nicht schaffe, ist rational an die Sache heranzugehen. Wenn man nur aufs Ergebnis schaut, sollten digitale Fotos und die Wiedergabe von Audio-Dateien weit überlegen sein. Filme und Platten samt Zubehör zur Aufbewahrung zu kaufen, ist außerdem teuer. Aber aus irgend einem Grund nehme ich das auch im Jahr 2019 noch in Kauf. Woran das liegt, kann ich leider nicht in Worte fassen. Die Haptik alleine kann es nicht sein. Ich gehe davon aus, dass Erinnerungen bzw. Emotionen und die Neigung, sich mit Dingen zu beschäftigen, eine Rolle spielen. Was keine Rolle spielen dürfte ist die Verwendung analoger Technik als Distinktionsmerkmal oder der Aufbau von Sammlungen, um eine besondere Feingeistigkeit zum Ausdruck zu bringen. Ich kann das recht genau sagen, weil außer den Betreibern diverser Online-Shops und Mitgliedern aus der Familie niemand weiss, dass ich die ein oder andere Sammlung aufgebaut habe.

    Interessant ist, dass mir Bücher und Filme vollkommen egal sind. Meine Bücher habe ich bis auf wenige Ausnahmen vor Jahren schon Scannen lassen. Filme kaufe ich (trotz DRM) als Download. Frage an Holgi: Hast Du Dir digitale Pendants der aussortieren Bücher und Filme gekauft oder hast Du nur die Sache abgegeben, die Sir nichts bedeutet haben? Ich verbinde mit Musik, Fotos oder Texten immer auch eine Zeit. Es gibt auch Podcast-Episoden, die ich so beeindruckend fand, dass ich heute noch weiss, wann und wo (z.B. im Zug wischen Berlin und Hamburg) ich sie gehört habe und wie die völlig unbekannte Person aussah, die auf dem gegenüberliegenden Platz gesessen hat. Mich hat es jedenfalls sehr beruhigt, als Du angefangen hast, die Kamerabestände auf eBay “leerzukaufen”, obwohl noch eine Kamera einen auch nicht zum besseren Fotografen macht. Für mich gilt. Spaß muss es machen. Sobald einen zeug belastet, sollte man zusehen, dass man es loswird.

    Virtuelle Grüße, Tanjun

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    1. holgi Beitragsautor

      Ich hab die Bücher und Filme nur abgegeben. Ich habe festgestellt, dass ich Bücher sowieso nur einmal lese (es kommen ja ständig neue, interessante dazu) und die Handvoll Filme, die ich tatsächlich immer mal wieder gerne sehe (Big Lebowski, Back to the Future, James Bond und sowas) habe ich tatschlich auch digital gekauft – und lebe in der Hoffnung, dass mir nicht irgendwann mal das Recht entzogen wird, sie zu sehen 😉

      So lange Du die Dinge auch regelmäßig benutzt, ist ja alles in Ordnung – ich neige aber dazu, mir zu viel Kram hinzulegen und dann liegenzulassen – vor allem, wenn die Dinge wenig kosten, wie alte KB-Kameras. Die Kameras sind da auch ein super Beispiel: Ich habe drei analoge KB-Spiegelreflex, benutze aber fast immer entweder die Rollfilm-SLR oder eine KB mit Mess-Sucher. Von all den Isoletten und wie sie heißen mal ganz zu schweigen.

  5. David

    3 Tage Amsterdam, 3 Tage Brüssel kann ich empfehlen, hab ich vor ein paar Jahren gemacht. Und zwischendrin mit dem Thalys gefahren, war prima.. 😉
    Und daß es auch komische Viertel gibt, kann ich bestätigen, ich bin quer durch gelaufen vom Europaviertel auf dem Weg zum Atomium – und da kam ich auch durch Molenbeek durch, das dann später “”Berühmtheit”” erlangte…

    Antworten
  6. Chris

    Gibt zum Thema Brüssel fast nichts mehr hinzuzufügen.
    Und Holgis Ansichten sind nicht getrübt, eher sogar noch schlimmer. Gefühlt dauerhaft dreckig, lärmend, chaotisch usw….
    Da ändert es auch nichts, dass man den Boulevard Anspach vor der Börse zur Fußgänger- und Flaniermeile erklärt hat. Damit haben immerhin die Obdachlosen eine ruhige und Abgasfreie Straße zum schlafen gefunden.

    Fährt man 20min. mit dem Zug bis nach Leuven hat man das Gefühl, in einem völlig anderem Land zu sein.

    Aber hey, Europa und so ne? Ja genau, beispielsweise das Parlamentarium. Wo unterbezahlte Leiharbeiter als Guides arbeiten/arbeiteten(?) und von Vorgesetzten sogar beim Klogang schikaniert werden/wurden(?) (der fairnishalber: Stand 2015)

    Vielleicht ist es nur ein Rant und meine getrübte Sicht….wer weiss….

    Gruss aus einem ruhigerem Vorort-Städtchen von Brüssel,
    Chris

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  7. Peter

    Zum Thema Anstand:
    Ich denke man kann ein unanständiges Verhalten nur minimieren wenn man sich die Ursachen anschaut und an diesen ansetzt. Im Fall von Johannes S ist das wie ihr ja schon angesprochen habt wohl unter anderem eine “Sucht” nach Anerkennung. Wie kommt sowas zustande? Elternhaus? Probleme in der Schule? Was auch immer es ist dieser Mensch sollte zum einen beigebracht bekommen was Anstand bedeutet. Doch gleichzeitig sollte man in Erfahrung bringen welche Talente er hat, diese fördern und Ihm beibringen wie er das zum wohl von allen einsetzt und dadurch Anerkennung bekommen kann. Nach dem was man so hört (Linus in LBNP aber auch aktuelle Berichte vom BKA nachdenen er den Beamten nicht zeigen konnte wie er an die Daten kam) scheint er ja nicht soooo fähig im IT Bereich zu sein.
    Das Zerpflücken von ihm in der Öffentlichkeit macht leider genau das Gegenteil. Er wird von weiten Teilen der Gesellschaft gehasst, bekommt aber seine Anerkennung in seiner Szene. Wohin wird er sich also entwickeln? Zum “anständigen” Teil der Gesellschafft?
    Was ich mir als “Behandlung” vorstellen könnte wäre eine geschlossene stationäre Psychotherapie inklusive Medienentzug, suche und förderung seiner Talente, Training in Selbsteinschätzung & Selbstbewusstsein, Empathietraining.
    Ok, ok . You may say I’m a dreamer. aber es sollte doch in unserem Rechtssystem nicht um Rache gehen sondern um die Wiedereingliederung einer Person die “dem Anstand abtrünnig” wurde.
    Wie ihr schon gesagt habt kann man das Geschehene leider nicht ungeschehen machen.

    Zum Thema Sammeln:
    DVDs? Kinderkacke. Ich hab hier ca 5000 Vinylscheiben von denen ich mich nicht trennen kann/will. Ich darf garnicht dran denken nochmal irgendwann umzuziehen. Krank? ja ein bisschen schon 🙂

    Im Übrigen: Schöne Sendung. Hab schon ne Weile kein Realitätsabgleich mehr gehört da ich mich irgendwann auf WRINT Wissenschaft reduziert habe. Da aber in letzter Zeit da weniger los ist musste ich hier wieder abonnieren um die Holgiquote in meinem Podcastplayer zu erfüllen ;o)

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Bei Schallplatten hätte ich aber auch Probleme, mich davon zu trennen 🙂

  8. Thomas

    Das war ja mal eine sehr differenzierte Meinung zum Datenschutz. Kennzeichen scannen ist egal, ich muss ja nicht mit dem Auto in die Innenstadt. Aber Gesichter erfassen am Südkreuz ist nicht egal, weil ich da ja keine Alternative habe? Du musst doch nicht Bahn fahren und du könntest ja auch eine andere Haltestelle oder das Fahrrad nehmen. Beim Auto geht das schließlich auch. Hmm.

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    1. Martino

      Die schlagfertige Alternative zum videoüberwachten Südkreuz ist hier natürlich das Auto! 😉

  9. knurrre

    Ich war etwas erschrocken über Holgis klares Bekenntnis zur Selbstjustiz. Die Opfer von Straftaten leiden immer – ob sich das nun darin manifestiert, dass sie sich nicht mehr nach Hause trauen, oder ob sie einen geliebten Menschen schmerzlich vermissen, oder ob sie körperliche Einschränkungen ertragen müssen. Wenn man damit anfängt, was Holgi fordert, müsste man auch all die anderen Straftäter analog bestrafen: Vergewaltiger vergewaltigen (oder es zumindest androhen) und so weiter, darüber sind wir ja zum Glück hinweg!
    Danke, Toby, dass Du so ruhig und sachlich dagegen argumentiert hast.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      … und ein beeindruckender Hinweis darauf, wie leicht man im Zwefelsfall bereit sein könnte, unzivilisiert zu werden, nur weil das Unrecht einem selbst näher kommt.

    2. Morgan Schönberger

      So ging es mir ehrlich gesagt auch. Holgis Ansatz erinnert mich sehr an Selbstjustiz. Das hat mich erstaunt, weil ich so eine Reaktion sonst nicht von dir erwartet hätte. Ich will dir nicht unterstellen, dass du mehr aus dem Bauch heraus argumentiertest, „nur“ weil du, zumindest am Rande, betroffen bist.
      Ich bin tatsächlich der Meinung, dass manches Verhalten nur dadurch unterbunden werden kann, indem man den Unanständigen Angst macht. Aber das muss ja nicht nach dem Prinzip Gleiches mit Gleichem geschehen. Der besagte „Hacker“ hat vor fast zwei Jahren schon bei Fabian Siegismund (Redakteur und mittlerweile selbstänger Tausendsassa) den Mailaccount aufgemacht, und damit auch wie hier Twitter und alles was halt sonst so dran hängt. Damals hat man ihm von Seiten der Polizei gesagt, dass man in solchen Fällen nichts machen kann, die Täter bekommt man eh nicht.
      Wenn sich dieser Hacker gemerkt hat, dass dieses Verhalten nicht sanktioniert wird, warum sollte er dann damit aufhören? Eine Sanktion muss aber nicht dadurch geschehen, dass seine Daten veröffentlicht werden. Wenn die bestehenden Gesetze damals schon durchgesetzt worden wären wäre der Schaden heute nicht so groß. Dass erst einige hohe Tiere betroffen sein müssen um zu ermitteln ist schade. Zumindest fühlt es sich danach an. (Fabian hat das auch damals in einem Video aufgearbeitet: https://youtube.com/watch?v=f3ENhSHcmBw).

      Außerdem: Selbst wenn du seine Daten veröffentlichst. Es sind ja die Anständigen betroffen, und die gehen nichts zu dem Typen nach Hause und lauern ihm auf. Dann sind sie nämlich nicht mehr anständig.

    3. Dnns

      Einerseits scheint es ja gar nicht so schwer zu sein die Daten des Beschuldigten herauszufinden. Irgendwelche Journalisten sollen ja sogar vor seinem Haus gestanden haben, um irgendwelche Interviews oder sonstiges zu bekommen.

      Aber auch mich hat ziemlich erschreckt, dass Holgi “Auge um Auge, Zahn um Zahn” an dieser Stelle gutheißen würde. Das mit der Abschreckung halte ich übrigens für eine gewagte These. Ist das nicht die Hoffnung der Todesstrafe, dass die Strafe so unfassbar schlimm wirkt, dass ich lieber niemanden umbringe. Und auch da funktioniert die Abschreckung nicht.

  10. Norbert

    Theresa May war unter anderem für den Windrush-Skandal verantwortlich (für den dann ihre Nachfolgerin zurücktreten durfte): https://en.wikipedia.org/wiki/Windrush_scandal

    …a 2018 British political scandal concerning people who were wrongly detained, denied legal rights, threatened with deportation, and, in around 63 cases, wrongly deported from the UK by the Home Office. Many of those affected had been born British subjects and had arrived in the UK before 1973, particularly from Caribbean countries…

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  11. Hannes

    Eine Like-Steuer, oder sonst irgendeine Steuer auf Kommunikation find ich schlecht… wo hört man auf? Müssen Foren, die Werbung schalten, für jeden User-Beitrag Steuer zahlen? Oder würde dieser Blogpost was kosten? Schließlich profiliere ich mich hier ja auch :).

    Facebook bekommt sein Geld nicht von den Usern, sonder wegen den Usern. Das Geld kommt von den Firmen die Werbung schalten: “We have ads, senator.”. Damit werden Umsätze und Gewinn generiert und das muss versteuert werden. Wird es auch, nur nicht bei uns. Das ist ein Problem das gelöst werden muss. Technisch und rechtlich schwierig, aber man muss sich ja nicht abschrecken lassen.

    Ein anderer Vorschlag zum Thema Sicherheit: Im Bereich Medizintechnik usw. gibts es zum Teil sehr teure und schwierige Zulassungsverfahren. Warum das nicht auf Firmen wie Facebook (Definition müsste vielleicht an Größe/Umsätzen/etc. festgemacht werden) ausdehnen? Wer zu einfache Passwörter zulässt: Strafen. Sicherheitsloch mit Datenleck: Strafen. Strafen: Geld und Sperrung des Angebotes für 48 Stunden.

    Antworten
    1. Krischan

      Zur “Entschärfung” von Social Media Kanälen fielen mir zwei mögliche Regeln ein, bei denen dennoch der Kern-Nutzen solcher Dienste erhalten bliebe:

      1. Kommentare müssen(!) moderiert werden. Das skaliert nicht wenn zu viele Kommentare aufschlagen? Pech gehabt. Dann skaliert das Geschäftsmodel nicht!

      2. Likes/Favs, Retweets/Reposts etc kann man weiterhin implementieren. Diese werden -anderen- aber nicht mehr angezeigt. Mit ihnen kann man weiterhin interne Profile erstellen, sei es für Werbung, sei es für “könnte Dich interessieren” Optimierung. Man bekommt aber nicht mehr das Feedback, wie beliebt der eigene abgesetzte Content ist. Es wird weiterhin angezeigt, -dass- bestimmter Content ein Repost ist, aber nicht -vom wem. Fragwürdige Inhalte kann man melden, dann muss sich das Unternehmen damit auseinandersetzen -> ähnlich Punkt 1.

  12. Peter

    Frau May beruft sich ja die ganze Zeit auf die Entscheidung des Volkes welches beim Referendum 2016 mit 51,89% FÜR den Austritt stimmte. Mit diesem Ergebnis lässt sich doch nix anfangen. Man wird immer die Hälfte der Bevölkerung verärgern und kann somit auch nicht vom “Willen des Volkes” sprechen. “Willen der Mehrheit” ist zwar mathematisch richtig meiner Meinung aber in solch wichtigen Fragen nicht zu gebrauchen.
    Um ein klareres Ergebniss zu bekommen wäre eventuell eine Wahlpflicht angebracht. Zudem natürlich auch eine Informationskampagne in der alle Vor und Nachteile eines Austritts sachlich dargestellt werden. Die Leute müssen doch wissen welche Folgen ihre Entscheidung hat. Wenn es dann trotzdem zu einem nahe 50% Ergebnis kommt ….tja……..Bürgerkrieg? Teilung des Landes und Bevölkerungsumschichtung?
    Wie dem auch sei. Ich hoffe es gibt ein zweites Referendum. Ja ich kenne die Kritik von wegen “solange abstimmen lassen bis das Ergebnis stimmt” aber ein 50/50 Ergebnis ist nicht tragbar da sollte man zum einen zumindest eine 2/3 Mehrheit verlangen.
    Ich bin mal wieder ein Träumer und glaube (je nach Tagesform und Nachrichtenkonsum) immer noch an die Vernuft der Menschen wenn sie denn mit allen Informationen versorgt sind.

    Eigentlich finde ich Volksentscheide als Instrument der direkten Demokratie ganz nice aber am Beispiel Brexit wird mal wieder deutlich wie soetwas in die Hose gehen kann. Wenn ich mir vorstelle was hier in Deutschland für Ergebnisse kommen würden …….wenn man die von Kadda in Wochendämmerung 173 angesprochenen Studie zu Antisemitismus liest……..da wird mir schlecht und der Glaube an die Vernuft sinkt auf nahezu NULL.
    Ich denke aber auch hier liegt es an
    mangelnder sachlicher Information (das geht an die großen Medienhäuser und ihrem Hang nach überemotionalter Berichterstattung)

    Frust über politische Entscheidungen die sich zum Nachteil der Bevölkerung auswirken (Stichwort: Verteilung. 8 Stunden schuften und trotzdem nicht genug Geld? Gehts noch? oder auch das Ohnmachtsgefühl wenn man ALGII Empfänger ist. Die Erfahrung wünsch ich keinem.)

    Schwarz/Weiss- und Wir/Die-Denken. Wenn man keine Infos (oder Infos aus schlechten Quellen) hat und frustriert ist, ist alles ausserhalb der eigenen Blase eine Gefahr. DIE da oben, DIE die woanders herkommen, DIE die anders Aussehen, DIE die sich anders Verhalten, DIE sind Schuld an meiner Situation. ICH bin verfolgt von DENEN. Daraus folgt: WIR(Blase) müssen uns wehren, WIR müssen zusammenhalten, WIR sind das Volk……….

    Wir brauchen mehr Bildung!!! Und eine Vermögenssteuer. Das wäre schonmal ein Anfang :o)
    Ach mit Bildung meine ich auch eine Weiterbildungspflicht für Politiker in bestimmten Themen. Damit die peinlichen Aussagen mancher Herren und Damen zB im Bereich IT aufhören (siehe Herr Mayer bei Illner).

    Antworten
  13. Uwe

    Zum Thema 50ig werden!

    Ich wurde am Montag 14.1. 50 und hatte nur im kleinsten Kreise gefeiert (dafür ordentlich, Dienstag war ich fast hinüber) und ich muss sagen alles OK.
    Bekam ein herausforderndes Geschenk (kann man hier nachhören http://podseller.de/podseller-news-podcast/ geht nur 8min, sorry für die Selbstwerbung 🙂 ) von meiner Frau und alles ist gut.

    Hab keine Angst und gehe es an:)
    Gruß
    Uwe

    Antworten
  14. Jürgen Plauensteiner

    Möchte ausdrücklich von 3 Tagen Brüssel abraten. Alles kann man an einem halben, vielleicht einem Tag sehen. Und den Tag braucht man meiner Meinung auch nur, wenn man zum Atomium rausfährt. Ich bin selbst mal mitten in der Innenstadt von einer Kinderbande überfallen worden – bei helllichtem Tag. Und da sind wirklich viele Ecken wo ich mir dachte, naja schnell weg.
    Brügge ist was anderes. Die Stadt ist einfach toll, viele Museen und eine tolle Brauerei mitten in der Innenstadt mit einer Crowdgefundeten Bierpipeline. Viel zum einfach rumlaufen und tolle Fotomotive. Also definitiv dorthin fahren. Aber Achtung: Sehr viele Briten fahren dort zum Urlaub machen hin, kann also schon mal sehr voll sein, wenn der Termin günstig für die Briten fällt; Fenstertage, Urlaubszeit, war einmal in der Karwoche dort und da war es echt voll. naja hat sich vielleicht mit Brexit auch erledigt.

    Falls euch Brügge allein zu wenig ist, kann ich auch einen Tagesausflug nach Gent empfehlen. Ist auch eine tolle nette Innenstadt.

    Antworten
  15. Hendrik

    Ist der letzte Realitätsabgleich schon so lange her? Das Schreiben vom KBA und auch die Preiserhöhung für den Akku waren doch schon vor mehreren Monaten Thema in den Medien/Blogs…?

    Antworten
  16. Julian

    Bezüglich “wo bleibt die Adresse von Johannes S.”
    Nachdem ich noch mal zwei Artikel quergelesen habe, ist das Erschreckende, dass nur eine für jeden einsehbare Information aus dem Umfeld fehlt, um die Adresse zu haben. Und allein die Information, dass nur eine Information fehlt, reicht für findige Leute. Das ist schon irgendwie unheimlich.

    Antworten
  17. Knut

    Man scheint unisono der Meinung zu sein, der Brexit wäre das Schlimmste, was den Briten und der Welt widerfahren könnte.

    Ist das tatsächlich so?

    Unbestritten wird es für GB und seine Partner Umstellungen geben, möglicherweise auch kurzfristige Ärgernisse. Na und?

    GB wird ohne EU anders sein, aber doch nicht notwendigerweise schlechter.

    Könnte ein Teil der Hysterie vielleicht darin gründen, dass Alternativlosigkeiten bestenfalls in den Hirnen von Politikern herrschen? Oder Leuten, die ihren Verstand weniger zum Nachdenken als zum Bestätigen ihrer Vorurteile nutzen?
    Hat man Angst vor Nachahmern und will deshalb ein Exempel statuieren, wird deshalb das scheinbar oder tatsächlich Negative so überbetont?

    Sind die Bedenken vielleicht nur die Bedenken von Konservativen, die Veränderungen fürchten, so wie alle Konservativen, die überall den Teufel an die Wand malen, wenn die Gefahr besteht, sich verändern zu müssen? Die Bedenken der Wirtschaft, kurzfristig ein paar Taler weniger einzusacken?

    Wenn bei einer ausgewogenen(!) Berichterstattung über das Für und Wider als Fazit bliebe, der Brexit wäre Scheisse, dann Ok. Dann bleibt aber trotzdem immernoch der demokratisch geäußerte Wille, auszutreten. Ein schöner Test für das Demokratieverständnis des Einzelnen und der Gesellschaft.
    Und wenn das alles dumm und populistisch ist, welche Verhältnisse haben die Leute denn dumm gemacht, in welchen Verhältnissen blüht der Populismus? Fällt das vom Himmel?

    Lasst uns doch einfach mal zehn Jahre oder so warten und dann nochmal drauf gucken.

    Antworten
    1. Der Freibeuter

      Ja ich denke auch, dass das ein typisches Thema ist, bei dem man (Medien/Politiker) meint durch Angstmacherei Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu können.
      Ich persönliche bedauere den Brexit sehr, weil ich denke, dass UK wirklich zu Europa und auch der EU gehört. Das “Empire” gibt es ja schon lange nicht mehr.
      Bei all der Gehässigkeit, Besserwisserei und Arroganz die jetzt ausgeschüttet wird, kann ich allerdings verstehen, dass sich die Brexit Befürworter auf der Insel voll und ganz bestätigt fühlen.
      Da es aber letztlich nicht unsere Entscheidung war und wir auf den weiteren Verlauf des Brexit wenig Einfluss haben erkenne ich keinen Sinn darin sich über irgendetwas aufzuregen.

      Ist es vielleicht nicht die größte Sorge, dass einfach gar nix Schlimmes passiert und nach ein paar holperigen Wochen/Monaten viele Dinge einfach wieder ihren Gang gehen (von ein bisschen Schmuggelei zwischen Nordirland und Irland abgesehen…) ?

      Ich bin gespannt auf die nächsten Monate, weil ich für einen Kunden arbeite, dessen Lieferketten durch langwierige Abfertigung von LKW an der Grenze unterbrochen werden könnten. Vielleicht gibt’s eine kleine Rezession?
      Abwarten…

  18. Stefan

    Toby meint dass der Tesla Model 3 auch deutlich teurer wird als ursprünglich angekündigt.
    Das stimmt so nicht.
    1. Kann er nicht davon ausgehen, das das Modell 3 in Europa statt für 35.000 Dollar für 32.000 Euro angeboten wird, es kommen natürlich noch Transportkosten und Zölle hinzu. Da sind wir schon locker bei 35.000 Euro.
    2. Hat er unterschlagen, das Preise in den USA un immer Nettopreise sind. Wenn wir also die Steuern hinzu rechnen sind wir bei ca. 42.000 für das Fundstätte Modell 3 in Deutschland, wenn Tesla den Preis von 35.000 Dollar halten kann.

    Antworten
  19. Tom

    Ich war echt erschrocken von Holgi’s racheglüsten.
    Das ist ein 20 jähriger Junge, der noch zu Hause wohnt scheinbar Probleme hat sich in die Gesellschaft einzufinden. Der hat das getan, nur für Anerkennung, ohne einen materiellen persönlichen Vorteil zu haben. Diese Unverhältnismäßigkeit zwischen verursachtem Schaden und Profit für ihn, hat nix mit Anstand zu tun, sondern meiner Meinung mit einer Störung die ihn bestimmt auch in der Vergangenheit hat auffällig erscheinen lassen. Wieso hat das niemand gemerkt? Hier hat imho die Gesellschaft das erste mal versagt.

    Strafe schreckt auch nicht ab, sehr schön sieht man das z.B. auch an Staaten die eine Todesstrafe eingeführt oder abgeschafft haben.

    Noch vor einem Urteil nach der Identität eines Tatverdächtigen zu schreien ist auch absolut daneben.

    Aber zwei Punkte stoßen mir noch viel mehr auf, der Typ hat sein Zeug bei Twitter gepostet und niemand hats gemerkt, bis dann doch Medien aufgesprungen sind und auch noch von einem Hack geredet wurde der so gar nocht stattgefunden hat. Das hat die Leute gebracht nachzusehen. Über Selbsttötungen berichten die Medien nicht warum dann hier, erst dadurch gibt man die Aufmerksamkeit und richtet den wirklichen Schaden an. Stattdessen hätte man Ermittlungen aufnehmen sollen, die Daten löschen, erst die Betroffenen informieren und dann die Öffentlichkeit imho. Warum scheint hier überhaupt niemand auch nur eine Teilschuld zu sehen?

    Der andere ist ich empfinde es in diesem Fall so, als wenn mir mein Tagebuch oder Fotoalbum aus einem nicht abgeschlossenen Auto geklaut wurde oder einem Verschlag mit Baumarktvorhängeschloss. In anderen Bereichen hätte man den Opfern eine Fahrlässigkeit vorgeworfen. Hier muss dringend Aufklärung passieren, weil solch ein Datensiebstahl mit basic best practices einfach zu verhindern gewesen wäre.

    Andererseits frag ich mich eh für wie abgefuckt man eigentlich eine Gesellschaft halten muss, dass man Angst um Leib und Leben hat weil die eigene Identität veröffentlicht wurde, und wie wenig vertrauen in Sicherheitsorgane doch eine. Mob vor der Haustür zu verhindern.

    Antworten
  20. Janos

    zum Thema Anstand – bzw. wie können wir dem ganzen entgegentreten freies Zitat (nicht wörtlich) nach Hans Söllner.

    “Früher dachte ich immer bloß keine Kinder in diese beschissene Welt setzen. Heute denke ich soviel Kinder machen das bloß speien wenn se Kinder sehen und ein jedes dieser Kinder so erziehen, dass SIE sie nicht gern haben”

    Antworten
  21. Marko Luft

    @toby wenn irgendwie möglich, solltet ihr Brügge besuchen.
    wenn ihr über nacht bleiben wollt kann ich euch die Unterkunft Wilgenhof empfehlen, sie ist etwas ausserhalb von Brügge, man kann aber gut am Kanal lang hinein laufen. Die Unterkunft ist zwischen Brügge und Damme … (Damme ist ein ganz kleines Dorf, die Heimat von Till Eulenspiegel nicht sehenswert weil klein aber man kann mal durch fahren ;)).
    In Brüssel, hat mich der Justizpalast am meisten beeindruckt.. Ein wirklich großes Gebäude!
    Das Atomium kann man mal gesehen haben aber ist es eigentlich nicht wert die Innenstadt zu verlassen.

    Antworten
  22. Frank

    Wenn es noch nicht zu spät ist, lieber Brügge statt Brüssel. Hab ein Jahr in Belgien gearbeitet und bin viel lieber und öfter ins bildhübsche Brügge statt ins überbewertete Brüssel gefahren. (Antwerpen fetzt auch).

    Antworten
  23. Mario

    Hallo,

    bezüglich China und Autoindustrie:

    Zu welchen Kosten für Gesellschaft und Umwelt ist deren Autoindustrie weiter entwickelt / fortgeschritten als die in Deutschland?

    Ich vermute, dass in China gänzlich andere Bedingungen (Auflagen bezüglich Umweltschutz als auch Arbeitsregelungen) gelten als hier.
    Will man das in Deutschland?
    Wir in Deutschland könnten Wissen und Weitblick haben, gewisse Entwicklungsschritte ganz zu übergehen…

    Denn es stellt sich mir wieder die Frage: Lösen wir ein Energie- bzw. Ressourcenproblem, wenn wir elektrisch fahren?

    Das dürfte auch der Grund sein, warum derzeit die “Dieselfahrer” mal eben böse sind.
    Das geht vorbei. Übermorgen ist jemand anders der Böse…
    Wir diskutieren über Feinstaub, der dem Dieselmotor zugeschrieben wird.
    Stimmt nur physikalisch bzw. chemisch nicht ganz – es liegt am Direkteinspritzverfahren.
    So ein oller (Diesel-) Benz verbraucht zwar viel Kraftstoff und wird schwarz rußen, wenn man Vollgas gibt – das ist aber Grobstaub.
    Der Feinstaubanteil ist sicher geringer als der bei modernen Direkteinspritzern.
    Und das gilt auch für Ottomotoren (Beziner).
    Und moderne Diesel rußen nur deswegen nicht, weil die Elektronik kein Vollgas im dem Sinne zulässt.
    Sprich: Der Kraftstoffüberschuss beim Gas geben wird begrenzt auf ein Maß, wo es noch nicht zur Rußbildung kommt.

    Nun kommt aus dem Ottomotor bei gleicher Leistung mehr CO2 – wenn das allen im großen Stil bewusst wird, sind die Benzinfahrer die Bösen.
    Da war doch etwas mit dem CO2-Ausstoß im Jahr 2018…

    Leider hat kaum einer einen Blick für das Ganze.
    Vermutlich weil sich damit nicht gut einfache Meinungen machen lassen.
    Auch das Elektrofahrzeug stellt für mich keine Lösung dar.
    Denn die Einrichtungen zur Umwandlung von Elektroenergie müssen auch gebaut werden (Windräder, Solarzellen, …),
    brauchen Platz (Solarzellen gehören nicht auf Felder!) und haben unter Umständen nachteilige Auswirkungen auf die Natur,
    die man bisher verschwiegen hat oder an die man noch gar nicht gedacht hat.
    Solange der Wirkungsgrad jener Einrichtungen nicht zur Reproduktion selbiger ausreicht, wird es ohnehin schwierig.
    Man bedenken hier, was zur Stahlproduktion, Aluminiumproduktion, Kupferproduktion und Kunststoffproduktion – und Elektronik brauchen wir ja auch noch –
    alles dazugehört und wie sich all diese Prozesse auf die Umwelt auswirken.
    Und auf die Menschen.
    Wie wird Lithium gewonnen?
    Auch auf Kosten von Menschen. Aber über die reden wir nicht, solange sie nicht als Flüchtlinge nach Deutschland / Europa kommen.

    Leider ist das alles nicht so einfach.
    Meine Meinung ist immer noch: Wir haben ein Energieproblem. Dem müssen wir uns stellen.
    Sonst regelt die Natur das allein, denn die Natur ist ein Regelkreis. Und der Überschwingt derzeit stark in eine Richtung.
    Wir müssen weniger Energie verbrauchen.
    Dazu zählt nicht nur Kraftstoff welcher Art auch immer, sondern auch Elektroenergie und Lebensmittel.
    Wir versuchen derzeit den “Wirkungsgrad” der Natur für die Nahrungsmittelproduktion hochzutreiben.
    Weniger landwirtschaftliche Fläche und immer mehr Wohnfläche.
    Nun ist die Natur kein wirtschaftliches (oder gar kapitalistisches) System, sondern ein biologisches.
    Das wird sich sicher in gewissen Grenzen und mit einem recht hohen Zeitbedarf (sagt der ungeduldige Mensch) weiterentwickeln – in welche Richtung auch immer.
    Wobei die Bewertung der Richtung auch an der Perspektive und Position des Betrachters liegt.

    Und was mir auch immer wieder auffällt:
    Jene Menschen, die von Technik am wenigsten verstehen, sprechen von ihren zuküftigen Entwicklungen am positivsten.
    Da fahren Autos schon autonom und die Akkus sind kein Problem.
    Spricht man mit den Technikern / Ingenieuren, welche daran arbeiten, dann sieht das alles ganz anders aus.

    Ebenso ist es mit der “Industrie 4.0”.
    Aber das hat auch eher mit Daten erfassen um der Datenerfassung willen zu tun als mit technischem Fortschritt.

    Chemiker haben mir gleiches aus ihrer fachlichen Weltsicht berichtet.
    Beruhigend das festzustellen.

    Viele Grüße

    Mario

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  24. Jeena

    Was mir richtig misfallen hat war die Idee den Zugang mit dem Auto zur Stadt darueber zu regeln ob jemand reich oder arm ist, anstatt ob jemand viel Schaden verursacht oder wenig.

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