WR832 Strukturierte Gymasiastenlamoryanz

 

Erdbeefeature (DLF) – Gruselbeere (Instagram)- Alexandra liest am 2.10.2018 in Rödental

Und Fragen zu Besonderheiten – Kleidung – Soße – Verwendungszwecke – Zeitreisen –  Demokratie – Justus Jonas – Jahreszeiten – Spinnen – Schlaflosigkeit (Headspace) – Artikel – Glück – Englisch – Zukunft der Menschheit – Onlinegames für Kinder – Panik – Poetry Slam – Neureligion – die obligatorische Höflichkeitsfrage von esureL.

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30 Gedanken zu „WR832 Strukturierte Gymasiastenlamoryanz

  1. Robert

    Erster Arbeitstag nach Urlaub, da ist so eine frische Wrintheit wie ein opulentes Frühstücksbuffet. Eine Wrintheitreligion mit Euch als Aposteln würde mich durchaus meine Skepsis gegenüber dem Religionskonstukt allgemein überdenken lassen. Die Eckpfeiler wären Wissenschaft, Literatur und Toleranz, da lägt Ihr bei mir schon klar vorn.
    Vielleicht könnte man da auch was gegen die Plage von schlechten hellen Saucen unternehmen, was man so als Hollandais, Bechamel und Carbonarasauce in Kantinen und Provinzrestaurants angeboten bekommt, ist schon häufig ein Skandal, und das Heimatministerium tut nichts dagegen.
    Dankeschön!

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  2. Clemens

    Hiragana und Katakana bestehen schon aus Silben, genauer aber aus Moren, also immer maximal zwei Buchstaben … ein wichtiger sprachlich-schriftlicher Unterschied, da deshalb auch das japanische Versmaß bei deutschsprachigen »Haikus« nicht funktioniert …

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  3. Jo

    In der Schweiz gab es bis 2011 „Nummernschilder“ für Fahrräder: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Velovignette

    Dass das da, trotz Demokratie, relativ gut funktionierte hängt wohl auch damit zusammen, dass in der Schweiz das Maß an „sozialer Kontrolle“ und „jeder kennt jeden“ relativ hoch ist. (Zumindest außerhalb Zürichs) Wenn man sich da daneben benimmt ist der Nachbar sofort da.

    Das ist also keine komplett abstruse Idee im deutschsprachigen Raum. Ob es ein passender Vorschlag im Kontext einer Diskussion ist, sei dahin gestellt.

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    1. holgi Beitragsautor

      Naja, Versicherungsnachweise. Das ist ja nochmal was anderes als Kennzeichen im Sinne von Nummernschildern, die von der vorbeifahrenden Polizei gelesen werden können.

    2. bernhard kirsch

      Nee nee, lieber Holgi. Bis 1990 hatte alle Fahrräder in der Schweiz richtige Alu-Nummernschilder! Steht da auch! Und die Schweiz war damals auch kein „autoritärer Polizeistaat“. Also bitte nicht nur „den Scheiß zu Ende denken“, sondern auch mal googeln und Wikipedia lesen! Diese arrogante Passage im Podcast war nicht gerade Deine Sternstunde. Ich bin allerdings, wie Du, natürlich trotzdem gegen so viel Bürokratie am Fahrrad. Lieben Gruß und weiter so….

  4. Clemens

    Zu den Hosen von Manomama hätte ich auch einen Erfahrungsbericht abzuliefern, da ich mir wegen meiner jahrelangen, stetig steigenden Unzufriedenheit mit Levi’s-Jeans nach Holgis Podcast mit Frau Trinkwalder vier Jeans Modell »Basty« in 32/32 in zwei Chargen zugelegt hab, das dürfte Anfang 2013 gewesen sein.

    Ich trage diese vier Hosen also seit fünf Jahren reihum – der zyklische Wechsel erfolgt bei mir stets freitags – und das bei geschätzten 97 Prozent Auslastung, denn andere Beinkleider gibt es nur in Ausnahmefällen wie extremer Hitze mit Badepflicht oder Wanderungen bei sommerlichem Klima.

    Abgesehen davon, dass mir mein Spyderco sowieso jede rechte Gesäßtasche ruiniert, gab es folgende Probleme mit den Hosen:

    1. Bei zwei Hosen hängt die Uhrentasche vorne oben etwas ab, da die Naht aufging.

    2. Bei zwei Hosen löste sich der innere Stoff der vorderen rechten Hosentasche an der Nahtverbindung zum Taschenrand auf, das heißt ich stecke mir manchmal Münzen »ins Hosenbein«.

    3. Besonders interessant – und deshalb schreib ich auch – fand ich aber, dass mir diesen Winter bei zwei der Hosen der Schritt ein paar Zentimeter links neben der Naht, die von der zentralen Nahtkreuzung am Hosenboden zum Reißverschluss hochläuft, aufriss und das erstaunlicherweise innerhalb von zwei Wochen.

    Somit kann ich für die Jeans von Mamomama eine Halbwertszeit von rund 5 Jahren angeben, verglichen mit meinen letzten Levi’s – alles Modelle von vor 2013 – mit rund einem Jahr ist das ein guter Wert bei günstigerem Preis für die vor mir favorisierten Modelle, als die »511« bzw. Modell »Basty«.

    Ich werde mir in absehbarer Zeit wieder ein paar Jeans bestellen, mittlerweile dürfte mein Favorit »Max« heißen …

    … nur an die Geschichte mit dem Vererben der Hosen, an die glaube ich nicht mehr ….

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  5. Protokollant

    anlässlich des Gipfels in Helsinki…

    Wann werden die wahren Verursacher des Klimawandels zur Kasse gebeten? Wieviel CO2 wird beispielsweise für die Produktion eines PKW freigesetzt?? Die Automobil-CEO’s könnten die Produktion durchaus so weit rationalisieren dass der Löwenanteil der vor Steuer-Marge trotzdem in Deutschland abschöpft wird?!

    Bill Gates mahnte vor Monaten dass womöglich nur der Sozialismus den Planeten retten kann, ihm reicht es noch laut seinen Excel-Berechnungen.

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  6. David

    Wir sind alle Anhänger der Holgion!
    Religionslogo ist natürlich ein Fahrrad auf ner Kamera und Wallfahrtsort ist irgdndwo in Irland.

    Zu dem 10/100/1000er Sprung. 10er erleb ich natürlich noch (nicht nur 1x), das konmt früh genug – 100 Jahre sehe ich eher grenzwertig, denn das könnte richtig häßlich werden – und 1000 haben „wir“ es entweder geschafft und leben in Frieden und innerer Ruhe – oder es gibts uns nicht mehr. Dann stelle ich mir aber auch die Archologie spannend vor – was ist hier wo falsch gelaufen. Was könnte in welcher Reihenfolge passiert sein.
    Von daher lieber 1000 Jahresprung.

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  7. VI

    Pommes mit Senf. Und ich dachte immer ich bin der einzige der das macht…
    Wirst du an der Pommestheke auch immer auch schief angeschaut?

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  8. Lisa

    Beim regionalem Poetry Slam konnte ich bis jetzt 3 Typen festellen:

    trauriges Mädchen: schreibt über Liebe, Trennung und vor allem Verlust. Dabei müssen die Formulierungen unbedingt sehr intellektuell wirken und viele Metaphern enthalten. Meiner Erfahrung nach ausschließlich Frauen und Frauen fallen sehr oft in die Kategorie.

    witzige Alltagsgeschichten: meist von Männern vorgetragen und eher wie eine Kurzgeschichte, weniger wie ein Gedicht mit Versmaß. Kommt bei den meisten am besten an, da man am besten folgen kann. Feel Good Beiträge.

    und seltsam damit es seltsam ist: verdreht Worte und Silben, ersetzt Worte absichtlich durch andere, macht, was und wie er vorträgt absichtlich äußerst befremdlich. Wirkt auf den ersten Blick sehr interessant, aber spätestens beim dritten Mal stellt man dann fest, dass es das einzige ist, was dieser Mensch für den Slam zu bieten hat, das es einfach nur seltsam ist ohne das man durch einmaliges Hören verstehen kann worum es geht

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  9. CK_eins

    Wer es übrigens schafft, Karls Erdbeerdorf in Brandenburg bei klarem Verstand zu durchqueren, bekommt ein wirklich besonderes Special freigeschaltet: In einem der Häuschen befindet sich nämlich der Eingang zum dahinter beginnenden Gelände der Sielmann-Stiftung. Ja, der Heinz mit den Tierfilmen. Mit dem Stiftungskapital wurde hier nämlich ein riesiger ehemaliger Truppen-Übungsplatz erworben und darf als märkische Natur vor sich hinwachsen. Kombiniert wird dies mit dem Bestreben, ehemals heimische Arten wieder anzusiedeln, so dass es in Brandenburg bald nicht nur Wölfe, sondern auch Wildpferde und Wisente gibt.

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  10. Stefan

    Lieber Holgi,
    nachdem Du so begeistert von Karls Erdbeerwelt erzählt hast, muss ich es nun doch tun:
    Wenn Du es ein wenig „erwachsener“ magst, dann lege ich Dir ans Herz, falls Du mal in der schönen Steiermark in Österreich sein solltest, dort in der Schokoladenmanufaktur Zotter vorbeizuschauen. Dort erfährst Du alles über Kakaoanbau und Schokolade, kannst Dich dabei kugelrund futtern. Außerdem gibt es dort noch einen „essbaren Park“. Grob gesagt: Dort leben Tiere, die gelegentlich auch gegessen werden. Auch Obstbäume, Kräuter, Gemüse etc. Alles Bio. Lohnt sich.
    Evtl. findet sich da auch ein toller Gesprächspartner für Deine Podcasts.

    Allerdings gibts dort keine Achterbahnen.
    War das jetzt schamlose Werbung? Ich hoffe nicht, ich war da auch nur als Schokoladenkonsument 🙂
    Als Zeitpunkt empfehle ich den Sommer, weil die Landschaft dort, wenn alles grün ist… ist ein absoluter Traum!

    Ich finde ja, wenn Holgi eines Tages auf eine einsame Insel auswandert und dort zum Oberguru wird, dass das Schokolade auf jeden Fall dazugehören muss.

    Vielleicht schaffe ich es, Dir demnächst eine Postkarte zukommen zu lassen, wenn ich nächste Woche wieder unterwegs bin. Zumindest erinnere ich mich düster, dass Du gerne Postkarten bekommst 🙂

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  11. Dave Remmel

    Eine andere einfache Variante die Politik zu revolutionieren wäre es, (wie beim Bundespräsidenten) einfach JEDES politische Amt auf zwei Legislaturperioden zu begrenzen.

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    1. bernhard kirsch

      Sehr richtig. Sogar die sonst so bekoppten Amis bekommen das doch hin! 1000 Jahre Kohl oder Merkel tun keinem System gut und verfilzen alle Lebensbereiche.

  12. Till

    Hallo ihr Zwei,

    zu eurem Thema: Insekten töten/retten – ins Glas und zum Fenster raus

    Ich mache das genauso. Wenn sie nicht zu klein sind, werden die Störenfriede nach draussen befördert.
    Allerdings habe ich letztens ein interessantes Radiofeature über „Insekten essen“ gehört. Dort wird ein vegetarischer Philosophieprofesseor, der sich mit Tierethik beschäftigt, befragt.
    Am besten selber hören. Ca. 1 Minute lang, ab Minute 47:30
    https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/02/04/made_in_mayo_insekten_essen_dlf_20180204_2005_2f2c0979.mp3
    DLF – Freistil – https://www.deutschlandfunk.de/insekten-essen-made-in-mayo.866.de.html?dram:article_id=407056

    Holger hat diese Legende, die sicherlich schon jeder zahlreich in etlichen abweichenden Ausführungen gehört hat, zitiert.
    “ Jede Nacht/im Leben ißt man unbewußt so und so viele Spinnen.“
    Ich hab mich schon immer daran gestört. Inzwischen bin ich aber auf den Kern der Geschichte gekommen. Es sind nicht klassische Spinnen, sondern Spinnentiere, genauer Milben wie zum Beispiel Hausmilben gemeint. Die atmen wir ständig mit der Luft ein.

    Im selben Feature führt ein Protagonist an das man pro Jahr unbewußt 400g Insekten zu sich nimmt. Ich nehme mal an der er insgesamt Gliederfüßer meint und das zum Großteil Milben sind. Die sind ja zumeist so klein sind das man sie nicht wahrnimmt und gleichzeitig fast überall.

    PS: Es wird bald Zeit für eine Odonien-Ankündigung. Zumindest zum Zweck der Abgleichung, wer was zu Essen mitbringt.

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  13. Florian Freistetter

    Viel Spaß bei der Lesung in Rödental, Alexandra!

    Da hab ich auch schon gelesen; war sehr nett. Hab nen Bierkrug geschenkt bekommen – weiß aber nicht, ob jeder Gast sowas kriegt oder ob die Präsente individualisiert sind 😉

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    1. Alexandra

      Individualisierte Präsente? Good grief! Jetzt hab ich schon ein bisschen Angst, dass ich nachher mit ausgestopfter Eule im Zug sitze! :‘D

    1. holgi Beitragsautor

      Ich könnte natürlich behaupten, das sei Absicht, ein Test gleichsam.

      Die Wahrheit ist: ich hab’s sicherheitshalber nochmal nachgeschlagen gehabt – und dann doch falsch geschrieben 😂

  14. Jens

    Huhu Alexandra,
    gibt es schon eine Seite mit dem Termin für deine Lesung? Ich wohne in Coburg und würde gerne kommen und es nicht verpeilen.

    Also 2.10.2018 in der Stadtbücherei in Rödental. *merkversuch*

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    1. Jens

      PS: Wünscht du dir nun eigentlich eine ausgestopfte echte Eule, oder eine riesen Plüscheule? 😉

    2. Alexandra

      Ich wünsche mir überhaupt keine Eule!!! Eulen werden angezündet oder vor Ort gesprengt.

    3. Michael Scholz

      Hallo Jens,

      wenn Du mir Deine E-Mail-Anschrift schickst bekommst Du vorher eine Erinnerungsmail.

      @Alexandra *versteckt eine riesige Eule hinter seinem Rücken und guckt harmlos*

      Viele Grüße
      Michael

  15. Sanjuro

    Hey Holgi!

    Schade, dass du solche Probleme mit deinem Gewicht hast. Ich höre jedesmal, wenn du über das Thema redest, heraus, dass du dir selbst bzw. deinem Essverhalten die Schuld gibst, und dass du nur dein Verhalten ändern und mit Disziplin und weniger Essen das Problem meistern könntest. Es gibt Leute die schaffen das, aber die allermeisten geben nach einiger Zeit wieder auf, weil es einfach zuviel Energie erfordert.

    Ich war solange ich denken kann dick. Ich habe dann nach einer enttäuschenden normalen Diät vor 6 Jahren – wo ich schnell 25kg abgenommen dafür aber auch innerhalb kürzester Zeit wieder drauf hatte – meine Ernährung dauerhaft auf Low-Carb-High-Fat umgestellt. Ich weiß, das ist alberner Scheiss, aber ich fürchte, es ist der einzige alberne Scheiss, der funktioniert 🙂
    Ich habe 38kg abgenommen und halte das Gewicht im großen und ganzen seit 5 Jahren. Ich treibe überhaupt keinen Sport. Meine Gesundheit hat sich trotzdem maßgeblich verbessert. Meine Blutwerte sind völlig unauffällig und besser als mit Anfang 30 – und das obwohl meine Ernährung extrem auf tierische Fette setzt. Ich brauche keine Medikamente gegen Bluthochdruck mehr. Ich kann nachts wieder durchschlafen. Mein Appetit hat sich so normalisiert, dass ich manchmal gar nicht merke, dass ich den ganzen Tag noch nichts gegessen habe.

    Ich freue mich einfach nur, dass ich ein Problem weniger habe in meinem Leben 🙂 Ich kann zu dem Thema sehr „Why We Get Fat“ von Gary Taubes empfehlen.

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  16. Micha

    Denkanstoß zu 10/100/1000 Jahre Zukunft:
    Würde sich eine Person von vor 100 Jahren in unsere Zeit zurecht finden?

    1918, Ende des erstes Weltkriegs, Gründung einer Republik, Einführung des Frauenwahlrechts.

    2018, Computer, Smartphone, Soziale Medien, Terror, Hate-Speech und Fake news.

    Würden intelligente Leute wie Einstein, rausgerissen aus 1918, in unsere Zeit leben können?

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    1. David

      Ich denke, ja, das würde funktionieren.
      Die Technik ist zwar wesentlich weiter, aber man kann sie auch einfach als gegeben ansehen und sie nur benutzen, ohne sie genau zu verstehen. Wer weiß denn, wie ein Smartphone wirklich funktioniert, was ist ein IP-Paket, und wieso geht mein Internet nicht, ich hab doch da das WLAN(=Internet)-Symbol!
      Und ich denke, die nachfolgenden Generationen nehmen immer mehr einfach hin und benutzen es einfach – oder kannst du ein Auto reparieren? Ich weiß, wie ein Motor im Prinzip funktioniert, aber nützt mir das bei den heutigen Motoren noch etwas?
      Auch Gesellschaftlich gab es solche und solche Phasen. Man sagt nicht umsonst, die Wilden & Goldenen 20er Jahre – die wieder von einer recht prüden Zeit gefolgt wurden – bis es dann die Aufklärung der 70er wieder zurück kam.
      Frauenwahlrecht – zu der Zeit vielleicht wenig vorstellbar bzw nicht zutraubar, aber spätestens wenn die zeiteisende Person sich mit der ersten Frau heutiger Zeit über Politik und Gesellschaft unterhalten hätte, würde er sofort merken, wie weit ab von der Vorstellung „Heimchen am Herd“ eine Frau (zu Recht!) sein kann.

    2. christian von praun

      Ich denke der „Sprung“ 1850 – 1920 wäre größer als der von 1918 – 2018.

  17. ニコ

    Hmm, meine Versuche, japanisch zu lernen sind schon eine Weile her … Klein würde ich als クライン transkribieren und Tobor als トボア.

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