WR830 Zeigezeh

 

Schule, „Konservative“ Kommentatoren (Niggi vs. Marti), Camping (Langweilige Flickr-Bilder) und Wohnwagenkauf, Millernton-Podcast, Cleanelectric-Podcast, Sitzen, Negroni, Politik, das Wetter.

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65 Gedanken zu „WR830 Zeigezeh

  1. Jens

    @Holgi: Ich hasse Gehässigkeit und ich kann auch nichts Positives an der AfD und die anderen Rechten finden.

    Aber ich finde du blendest bei dem Thema immer die Gehässigkeit der Gegenseite aus. Gerade der Begriff „alte weiße Männer (bzw. eben „old white man“) ist in den sozialen Medien so mit Gehässigkeit und Aggression aufgeladen, dass ich den Begriff bei einer ernsthaften Diskussion für gänzlich ungeeignet halte.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Finde ich nicht (und ich entspreche exakt dem, was durch diese Bezeichnung ausgedrückt werden soll).

    2. Bruno

      @holgi Ich finde da hat Jens durchaus recht.

      Man findet Martenstein und Nuhr nicht gut. Dann kann man sich hinstellen und diese Leute ignorieren. Was aber passiert ist:
      Es ist wichtig diesen Menschen mitzuteilen wie fehlgeleitet sie sind, es ist auch wichtig das andere wissen wie fehlgeleitet sie sind. Am Besten sollten sie „gar nicht passieren“ auf einer medialen Platform, weil sie sonst andere gewissermaßen fehl leiten.

      Ob dieser Ansatz, in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit, zu Ziel führt, mag ich nicht abwägen. Es erinnert aber leider fatal an einen Spruch:

      Der Fromme findet keinen Frieden, solange es dem Ketzer gut geht.

      (ich finde Nuhr und Martenstein übrigens nur bedingt unterhaltsam und habe letzteren nur über die Werbung zu seiner Person (ist böse) wahrgenommen. Habe jetzt aber seinen Radio1 Podcast abonniert)

    3. hilti

      Tja, ist halt schwierig , wenn was gesagt wurde, was gemeint wurde und was verstanden wurde nicht das selbe sind. Bei aller Ironie, die durchschimmert finde ich „alte weiße Männer“ gehässig.

      Und weiterhin entbehrt es nciht einer gewissen Ironie, wenn diejenigen, die sich gegen Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen eine Problemgruppe ausmachen und die auf Alter, Hautfarbe und sexuelle Orientierung reduzieren… Davon abgesehen sind sie ja nicht allein für die Sturkturen verantwortlich.

      Oder anders gesagt: Wenn man Kampfbegriffe einsetzt, un ich empfinde „alte weiße Männer“ inzwischen durchaus als Kampfbegriff, um andere zu beschämen und belehren, dann kann dabei nichts produktives rauskommen. Und das sollte man eigentlich anstreben, denn abwarten, dass die „alten weißen Männer“ wegsterben und hoffen, dass die Nachfolgegeneration besser ist Kanns ja auch nicht sein. Und würde zu lange dauern.

      Nebenbei bemerkt sind überall die Eliten, die es sich im Status Quo eingerichtet haben. Die bestehen im Westen nicht nur aus alten weißen Männern und nicht alle alten weißen Männer gehören dazu. So wie es in Afrika nciht auschließlich alte schwarze Männe oder in Asien nicht ausschließlich alte asiatische Männer sind.

  2. Cedric

    Zum Wohnmobil Thema, Holgi kauf dir doch eins und vermiete es selber weiter, ich habe mir in den USA über die App Turo ein Auto von einer Privatperson gemietet, die Versicherung wird über die Allianz Versicherung abgewickelt.

    Antworten
  3. Oliver

    Warum kein gebrauchter Wohnwagen? Ca 5k € plus Renovierung (neue Matratzen ;-))

    Haben Freunde (mit Kindern) von mir gemacht und sind 8 Jahre damit ausgekommen bevor sie ein Wohnmobil geleast haben.

    Grüße

    O.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Der Preis, den ich genannt hatte, ist für einen gebrauchten :‘(

    2. Inside_Man

      Ich kann ebenfalls zu einem gebrauchten Wohnwagen im Bereich 5-7TEur raten. Haben das selber vor 8 Jahren gemacht, das Teil fühlt sich heute noch wie neu an. Wir machen damit wunderbare Urlaube. Der kann immer spontan genutzt werden, auch in HochNutzungszeiten, Des Weiteren kann man das auf einen schönen Stellplatz parken, und kann jederzeit dort spontan Kurzurlaube verbingen…
      Anhängerkupplung ist ebenfalls schnell nachgerüstet, habe iuch gereade vor zwei Wochen gemacht. Die Unterhaltskosten bei einem Anhänge sind sehr überschaubar. Wenn man vor Ort mit dem Gespann angekommen ist, hat man ein leeres wendiges Auto für Tagesausflüge. Es ist sicher eine Philisophie Frage, aber ein Wohnmobil (was ja dann eher ein kleiner LKW ist) ist aus meiner Sicht wesentlich teurer und innen trotzdem sehr ähnlich einem Wohnwagen. Anfang des Jahres planen wir unsere Urlaube und meine Frau und ich freuen uns immer wenn wir mindestens drei Wochen WoWa Urlaub geplant haben, weil es uns wirklich spass macht.

    3. mithrandir

      In den letzten Jahren hat der Markt so geboomt, dass die Preise quasi ins utopische gestiegen sind.
      Wir haben vor 8 Jahren einen Dethleffs Alkoven für 27k gekauft, der 4 Jahre alt (Neupreis 55k) und in Topzustand war.
      Obwohl ich mittlerweile die ein oder andere Schramme dran habe, würde ich das aktuelle Teil wahrscheinlich ohne großen Verlust verkaufen können.

  4. Henning

    Habe mich ehrlich gesagt ein bisschen über eure Kritik des Schulsystems in DE in der ersten Viertelstunde aufgeregt. Ich bin derzeit Referendar an einem Hamburger Gymnasium und bekomme als solcher natürlich all die Momente mit, in denen das Schulsystem den SchülerInnen nicht gerecht wird. Und natürlich ist Vieles reformbedürftig. Aber eure Kritik an „Auswendiglernen“ und „Angestelltenmentalität“ klingt so, als ob sie selbst aus den 70er Jahren kommt. Auswendiglernen ist schon lange keine Methode mehr an deutschen Schulen, und „Unternehmergeist“ wird von diversen Berufsorientierungs-Kooperationen in die Schulen getragen. Im übrigen ist die verbreitete Zeugnispanik unter den SchülerInnen im Wesentlichen auf die Arbeitsmarktlage zurückzuführen, bei der man (schein-) Selbstständigkeit nicht wirklich als massenkompatible Lösung ansehen kann. Hier schlägt einfach eure Perspektive als „gemachte Männer“ durch, aber ihr solltet euch darüber im klaren sein, dass sich aus euren Erfolgsbiografien (und der von R.D. Precht) keine Empfehlungen für Regelschulen ableiten lassen.

    Antworten
    1. Podcarsten

      Mag sein, dass das Auswendiglernen und der Gymnasiumsdünkel in Hamburg ganz gut raus sind. Mein Abi ist aus Rheinland-Pfalz von einer Gesamtschule, deshalb sind mir diese Konzepte erspart geblieben. Nun lebe ich in Bayern und bekomme den geballten Konservatismus in die Fresse und freue mich schon, wenn in wenigen Jahren meine Kinder entweder aufs humanistisch, musische oder naturwissenschaftliche Gymnasium gehen können, denn die anderen beiden Schulformen… nee, da wirste ja nix. Erst mal Altgriechischvokabeln lernen, danach die größten Flüsse Chinas… *kotz*

    2. holgi Beitragsautor

      „ihr solltet euch darüber im klaren sein, dass sich aus euren Erfolgsbiografien (und der von R.D. Precht) keine Empfehlungen für Regelschulen ableiten lassen“

      Gutes Argument! 🙂

    3. njorg

      @Henning
      Es gibt sicherlich Veränderungen, aber ich sehe durchaus noch Kinder die mit stumpfem Auswendiglernen konfrontiert sind. Es gibt ja auch immer noch altgedientes Lehrpersonal, das nicht so gern und einfach seine Methoden ändert.
      Und auch bei nachkommenden Lehrern bin ich nicht durchgehend optimistisch. Gestern erst hab mit einem Lehramtsstudenten gesprochen, der felsenfest davon überzeugt war, dass längeres gemeinsames Lernen das Hauptproblem an den Schulen sei, weil es die Leistungsstarken runterziehe. Meine Bemerkungen, dass dann vielleicht in der Methodik etwas nicht ordentlich hinhaut, wurden abgewatscht. Und das von jemandem der gerade mal ein Jahr lang als Hilfslehrer Referendar im System steckt!

    4. Dirk Moebius

      Sicher gibt es dieses stumpfe Auswendiglernen.

      Aber das größte Problem (IMHO) ist, daß Sitzenbleiben als Makel betrachtet wird, von Lehrern und Eltern.
      Wenn ich die Skills nicht habe, dann schaffe ich das Level nicht. Dann muß ich das Level noch einmal spielen. Und noch einmal, und noch einmal, wenns nötig ist. Sonst scheitere ich in späteren Levels um so eher.
      Wenn ich nicht richtig lesen kann oder die Grundrechenarten, dann nützt es doch nichts, mitgezogen zu werden. Dann ist es (wieder nur IMHO) doch am sinnvollsten, das erst mal zu können, ansonsten hab ich doch überhaupt keine Chance, den Kram, der später kommt, nachzuholen.

      Klar gäbe es Alternativen – selbstbestimmtes Lernen, gruppenzentriertes Lernen – aber auch die werden nicht alle mitnehmen können.

    5. hilti

      Aber das größte Problem (IMHO) ist, daß Sitzenbleiben als Makel betrachtet wird, von Lehrern und Eltern.
      Wenn ich die Skills nicht habe, dann schaffe ich das Level nicht. Dann muß ich das Level noch einmal spielen. Und noch einmal, und noch einmal, wenns nötig ist. Sonst scheitere ich in späteren Levels um so eher.
      Wenn ich nicht richtig lesen kann oder die Grundrechenarten, dann nützt es doch nichts, mitgezogen zu werden. Dann ist es (wieder nur IMHO) doch am sinnvollsten, das erst mal zu können, ansonsten hab ich doch überhaupt keine Chance, den Kram, der später kommt, nachzuholen.

      Hat mich sehr gewundert, mit welcher Vehemenz Holgi den Zweck des Sitzenbleibens als Strafe bezeichnet hat. Dabei ist der Zweck genau der, den Dirk hier beschreibt. Wiederholung, um das zu lernen, das beim ersten Mal nicht verstanden wurde.

      Was grundsätzlich ja nicht falsch ist. Falsch wirds durch die dadurch verursachten Probleme. Bringt ja keinem was wenn er wegen Englisch auch noch Mathe wiederholen muss und sich da dann langweilt. Und Kinder aus dem vertrauten Klassenverband reißen ist schlecht.

      Es müsste von den Schulen Nachmittagskurse für die betroffenen Schüler geben (nachsitzen, hihi). Oder Kurse während der Sommerferien, um den Stoff aufzuholen.

    6. donngal

      Wir bräuchten von der ersten Klasse an das Gesamtschulsystem. Dann kann ein Schüler auf Klasse 4 Niveau Mathe machen und auf Klasse 2 Niveau schreiben lernen. Dafür bräuchten wir eine Aufweichung des Klassensystems. Die Laborschule in Bielefeld hat doch in die Richtung geforscht.

      Hartmut von hentig habe ich immer als wegweisend empfunden. Warum ist so wenig dieser Erkenntnisse im Regelschulbetrieb angekommen?

    7. Rolf

      Der hier so vehement postulierte Vorteil des Sitzenbleibens zeigt sich in keiner einzigen anständigen Untersuchung. Statt dessen sieht man Verlust von bereits gekonntem, Kränkung und Entmutigung.
      Individuelle Förderung ist wesentlich erfolgreicher und preiswerter.

  5. Dennis

    @Holgi
    Ich schwöre bei Blasen an den Füßen auf Compeed Blasenpflaster.
    https://www.compeed.de/produkte/blasenpflaster?gclid=EAIaIQobChMI9raj25iF3AIVzbTtCh1VIgUOEAAYASAAEgKFqPD_BwE
    DIe gibt es in allen möglichen Formen und machen nicht nur sofort den Schmerz weg da sie die offene Stelle komplett abschließen sondern verhindern auch das es weiter scheuert.
    Sie funktionieren im Grunde wie Tesafilm da sie nur aus Klebefläche mit Wirkstoff bestehen.
    Gibts in fast jeder Apotheke oder Drogerie.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Joa, wenn die Blasen an normalen Stellen sind, nehme ich auch immer Compeed. Aber für zwischen den Zehen…? Oo

    2. Dennis B.

      Die haben auch mittlerweile welche die genau dafür sind. Schau dir das Sortiment mal an. Habe mich letztens auch über die Vielfalt gewundert.

    3. holgi Beitragsautor

      Ach, krass. Da scheint ja genau das dabei zu sein, was ich gebraucht hätte. Danke 🙂

  6. Andreas

    Ich soll also den Barkeeper bitten „ihn mir zu schütteln und dann wird er rosa und schmeckt komisch“?

    Ich glaub,das trau ich mich nicht…
    🙂

    Antworten
    1. Donngal

      Mir hat mal ein Barkeeper einen Negroni geschüttelt und dann in eine Cocktailschale gefüllt die so gar nicht zum Drink passte. Das brauche ich nicht noch einmal. Ich hatte das auch so nicht bestellt. Negroni war die Notfallbestellung weil er nicht wusste was ein Manhattan ist. Die Bar sah mich kein zweites Mal.

  7. Ina

    Als Ostsozialisiertes Berliner Kind, habe ich die letzten 20 Jahre regelmässig in Usedom verbracht. Ich glaube, du stellst dir das etwas zu romantisch vor, weil du noch in der Vorsaison da warst. Man kann mittlerweile im Sommer kaum noch treten, muss Campingplätze monatelang vorher reservieren (früher sind wir einfach hoch gefahren und haben uns irgendwo hingestellt) und noch dazu wird alles von Schwaben überflutet und damit totrenoviert und unbezahlbar.
    Es gibt doch genug Camping-Plätze, auf denen du dort fest stehende Wohnmobile anmieten kannst. Schau doch mal nach sowas.
    PS: Warst du auf dem Grossen in Ückeritz? 🙂

    Antworten
  8. Verena

    Ich bin auch seit kurzem extrem verliebt ins Campen! Meine Lösung, um mein (Studenten-) Budget nicht zu überschreiten ist ein gebrauchter Sprinter Van, den ich mir selbst einrichte.
    Ich wollte schon immer meine handwerklichen Fähigkeiten ein bisschen verbessern und kann mir so ein „tiny home“ bauen und das genauso, wie ich es gerne haben möchte. Auf YouTube findest du unzählige Möglichkeiten und Ideen. Es gibt auch Leute, die ältere (aber immer noch technisch einwandfreie) Wohnmobilmodelle kaufen und umgestalten. Vielleicht hast du ja Lust auf so ein Projekt. 🙂

    Liebe Grüße aus Wien!

    Antworten
  9. Uwe

    Leider kann ich nur Pro Wohnwagen / Wohnmobil antworten.
    Der Wagen der Dame des Hauses hat die Grätsche gemacht und wir haben uns einen T5 mit Aufklappbarem Dach und Wohnmobilausbau gekauft.
    Einfach los und wo ist das Wetter schön und hin, ist unbezahlbar….
    Wohnwagen muss man nur abholen und kann auch sofort los. Une wenn man ihn nicht braucht, kann man den auch über die üblichen Vermietbörsen arbeiten lassen.

    Antworten
  10. Jan

    Hallo Holgi,

    zum Thema Camping: Aus eigener Erfahrung lohnt sich ein Wohnmobil vor allem wenn man damit viel an unterschiedliche Orte reist. Also nach spätestens 2-3 Tagen einen Ortswechsel macht. Da hat man dann mit Stellplätzen noch mehr Ziele. Fährt man eher gezielt an einen Ort ist ein Wohnwagen wunderbar. Den selber zu besitzen und alleine zu nutzen macht „gefühlt“ so ab 3-4 Wochen Urlaub im Jahr Sinn.

    Mir sind noch ein paar weitere Ideen gekommen die vielleicht für dich interessant sein könnten:
    ⁃ Wohnwagen mit mehreren Leute kaufen und „privates Sharing“ machen
    ⁃ Auf einem Campingplatz ein Mobilheim mieten. Gibt es sowohl von privat (also Dauercamper vermieten ihre Hütte) als auch direkt vom Campingplatz.
    ⁃ Such mal nach „Glamping“: es gibt immer mehr luxuriöse, feststehende Zelte und andere Behausungen die man auf Campingplätzen mieten kann.

    Und falls das doch was mit dem digitalen Nomadentum werden soll, kannst du ja mal in die (YouTube) Szene reinschauen. Zum Beispiel bei https://herman-unterwegs.de/

    Bis bald auf einem schönen Campingplatz,
    Jan

    Antworten
  11. Martin

    Also ich hab mir vor 2 Jahren ein Wohnmobil gekauft und genieße die Möglichkeit einfach ohne buchen spontan wegfahren zu können. Ich würde Dir raten kauf Dir einen Wohnwagen/Wohnmobil, viel Verlust machst Du bei einem eventuellen Wiederverkauf in der Regel auch nicht.

    Antworten
  12. blub

    Hat Holgi schonmal drüber nachgedacht warum man eigentlich besonders freundlich und argumentativ zuvorkommend zu Leuten sein sollte die einen völllig unsachlich angreifen?

    Wenn einen stört das jemand mit einem „aha und weil ich weiß bin bin ich daran schuld?“ ausweichen sollte man halt nich so kreuzdämlich sein und vorher mit unsachlichen Angriffen genau die Vorlage dafür liefern.

    Antworten
  13. Christoph

    Für klares Eis zuhause seien die Produkte von Wintersmiths.com empfohlen. Auf Kickstarter läuft derzeit auch eine neue Kampagne.

    Antworten
  14. mithrandir

    Ich bin Wohnmobilbesitzer, trotzdem rate ich dir nicht unbedingt zum Kauf eines Mobils oder Wagens.
    Folgendes solltest du Bedenken:
    – hast du einen guten Stellplatz, an den du immer schnell und problemlos ran kommst (und Vandalen nicht)zu einem günstigen Preis?
    – Hast du die Möglichkeit das Teil kurzfristig 30-60 Minuten Minimum vor deinem Haus zu parken und einzuladen (Wassertank füllen), wenn du los willst?
    – Hast du die Kohle für so ein Teil wirklich übrig? – Auch die laufenden Kosten (Reparatur, Tüv, Verschleiß, etc.)
    Ich will dir die Sache nicht vermiesen. Schließlich haben wir uns auch ein Wohnmobil gekauft um immer spontan losfahren zu können.
    Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich die 27 kEuro seinerzeit für den Spaß nicht weh taten.
    Ich habe einen Stellplatz auf einem Privatanwesen, der mich nichts kostet.
    Spontan los fahren ist aber nicht ganz so oft der Fall. Es ist halt doch ein gewisser Aufwand, den auch der Partner mittragen muss. Zugegeben bei mir sind noch zwei Kinder im Spiel, die das ganze aufwändiger machen.
    Obwohl ich damit mein eigenes Verhalten in Frage stelle, empfehle ich grundsätzlich zu mieten.
    – Für den Kaufpreis kannst du mehrfach mieten.
    – Letzten Endes hast du auch übers Jahr Kosten. TÜV, Gasprüfung, neue Batterie, Reifen, kleinere Defekte, Basteleien. Wenn du das Ganze als Hobby siehst und viel selbst machen kannst, ist es OK.
    – Oft steht das teil dann doch mehr rum als erwartet, weil dann doch wieder was dazwischenkommt, wenn man weg will oder man doch die Mühe scheut das Mobil für den Ausflug zu rüsten,
    Und bedenke. Wenn du kein Zimmer mehr bekommst, sind auch die Campingplätze oft voll.
    Ich bin ein echter Campingfan, manchmal penne ich mit meiner Tochter schon in der Nacht vor der Abfahrt im Wohnmobil, wenn es noch im Hof steht.
    Trotzdem denke ich mir oft, dass es wahrscheinlich günstiger bzw. zumindest nicht teurer wäre, ein Mobil zu mieten.
    Das holst du ab und bringst es zurück. Kein weiterer Stress oder Ärger
    Dann fällt es auch leichter mal wieder einen anderen Urlaub zu machen. Mit Mobil hat man doch manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn man trotzdem mal einen „normalen“ Urlaub macht.
    Zum Wohnwagen ist noch zu sagen, dass es damit oft schwieriger ist, einfach irgendwohin zu fahren und „frei“ zu übernachten.
    Dafür ist man vor Ort flexibler.
    Mach es wie Toby sagte, leg immer ein bisschen Kohle weg für den Kauf und nimm die Kohle dann für die Miete.
    Lies dich mal ein bisschen ein bei wohnmobilforum.de Viele Nerds und man glaubt gar nicht um was man sich sorgen machen kann. Stichwort Nudelwasser, Tankdesinfektion, Gasüberfall, Kuschelcamping

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Es ist furchtbar… Im Grunde sind das genau die Fragen, die ich mir gerade stelle. Und ich habe halt keinen nahegelegenen, sicheren Unterstand und die 25-30k, die mein Wunschfahrzeug kosten würde, täten mir sogar ordentlich weh.
      Das Problem mit dem Mieten ist, dass Du sowohl in Vor- als auch Hauptsaison spontan entweder keins bekommst, oder für mindestens sieben bis zehn Tage mieten musst.
      Und abgesehen von vielleicht zwei mal zwei längerfristig planbaren Wochen im Jahr (da wäre mieten dann nicht so problematisch – bis auf die Preise von 80 – 100,- Euro am Tag) würde ich so ein Gefährt hauptsächlich dafür haben wollen, mal spontan Freitags bis Montags an die Ostsee oder so zu fahren. Und da drängt sich mir dann auch wieder die Frage auf, ob man sowas mit einem Wohnwagen überhaupt machen würde, wenn man ihn erst beim Bauern aus der Scheune holen muss. Ein WoMo würde ich iim Sommer einfach hier auf der Straße parken können, hier ist Platz genug. Aber da wäre dann wieder das 27k-Problem.
      Am besten kaufe ich mir ein geräumigeres Zelt und schmeiße das in den Kofferraum. Ich würde ja eh nur bei schönem Wetter loswollen – und da kann man ja vielleicht auch mal zwei Nächte im Zelt pennen.

    2. mithrandir

      Wenn die Wohnmobile ausgebucht sind, sind auch die Campingplätze voll.
      Das würde dir keinen Spaß machen.
      Zelt auch nicht. Nachts aufs Klo ist nur das Eine. Frühstück auf wackligem Hocker mit Kühlbox das andere.
      Ist halt aktuell auch ein ungünstiger Zeitpunkt zum Einstieg. Der Wohnmobilmarkt boomt. Die Preise die aktuell für manche Möhre aufgerufen werden grenzen schon an Sittenwidrigkeit.
      Aber Toby hat schon recht. Hier ein Fahrrad, dort nen Roller und dann noch der Mercedes. Man kann nicht alles haben.
      Nichts für ungut.
      Frag doch mal Toby, ob ihr euch nicht ein Wohnmobil teilen wollt.
      Oder eine Wohnmobilgenossenschaft.

    3. njorg

      Wenn du jetzt nicht übermäßig gesteigerten Wert aufs Campen legt, würde ich doch eher zu last-minute Ferienwohnungen bzw. Häusern tendieren. Da gibt’s meistens irgendwas, was preislich im Rahmen ist und auch für nur ein paar Tage zu haben ist. Gerade an der Ostsee ist das Angebot ziemlich groß.
      Ich habe jetzt z.B. für dieses Wochenende (ab morgen bis Sonntag) eine Ferienwohnung für 2 Menschen für insgesamt 130€ gefunden – nur 800m zum Strand. Und das war nicht mal das billigste.

    4. holgi Beitragsautor

      Suchst Du da an zentraler Stelle oder hast Du eine Liste von Pensionen etc., die Du dann abtelefonierst?

    5. Donngal

      Ich würde das Thema Zelt noch nicht komplett verwerfen. Es gibt doch, wenn man bereit ist etwas zu investieren wirklich geräumige Zelte, in der man einen überdachten Aufenthaltsbereich mit Fenstern hat und dazu mehrere nutzbare Kabinen, da hat man dann auch Stehhöhe.

      Das Toilettenproblem lässt sich doch durch eine mobile Toilette in einer der Zelt-Kabinen lösen. Als Bett gibt es sicherlich auch Feldbettlösungen auf die man Klappmatratzen legt oder so. Mit nem 1000er Budget könnte man da schon recht weit kommen. Und dein Mercedes sollte ja einen ausreichenden Kofferraum haben um das alles mitzunehmen. Das einzig nervige könnte der Zeltaufbau sein, das kann ich nicht ganz beurteilen.

    6. njorg

      @holgi
      Ich hab einfach „ostsee ferienwohnung last minute“ gegooglet 🙂

  15. KatrinX

    Du kennst mit Tim doch jemanden, der einen Wohnwagen besitzt und diesen überdies noch mit allerlei technischen Spielereien ausgestattet hat – warum fragst Du ihn nicht, ob Du das Teil bei Bedarf leihen kannst? Zumindest kannst Du ihn mal nach seiner Einschätzung zum Thema fragen – gerne auch im nächsten NSFW 😉

    Ansonsten sehe ich es genauso wie Toby – man muss nicht immer alles selbst besitzen und gerade so ein teures Teil, was man nur relativ selten wirklich benutzt, wird eher zur Belastung, weil man entweder Kosten und Aufwand hat oder ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man es nicht benutzt, sondern anderen Urlaub macht.

    Und nur weil Dir Urlaub im Camper Spaß macht, heißt das doch wahrscheinlich nicht, dass Du nicht auch andere Urlaubsformen magst und weiterhin nach Irland etc. fahren wirst…durch den Besitz eines eigenen Gefährts legt man sich meiner Meinung nach zu stark auf diese eine Urlaubsform fest, wie lange man dann wirklich Spaß daran hat, ist fraglich.

    Antworten
  16. Mokkel

    Ich war von der 5. bis zur 13. Klasse auf einer ganztags IGS in Niedersachsen.
    Mit einem Argument gegen die IGS möchte ich hier mal genauer auseinandersetzten.

    Immer kommt dieses „Ohhh, nein, da müssen die guten Kinder mit den Assis zusammen lehren und werden ausgebremst/haben einen schlechten Einfluss“.

    Nein. Genau das passiert nicht. Bei mir war es so, dass in den wichtigen Fächern (Naturwissenschaften, Mathe, Deutsch, Englisch), in der 7. Klasse Kurse eingerichtet werden. Es gab A-Kurse auf Gymnasialniveau und B-Kurse auf Realniveau. Man kann immer durch die Entscheidung des Lehrers wechseln und so den Kurs wählen, der seinen Leistungen entspricht. Inzwischen gibt es glaube ich auch C-Kurse.

    Was soll jetzt daran so schlimm sein, wenn man Sport/Musik/Kunst mit Schülern hat von denen welche Hauptschul- und Gymnasialniveau haben?

    Dazu kommen Wahlpflichtkurse für Diejenigen die unterfordert sind oder Nachhilfe brauchen. Diejenigen die Unterfordert waren, hat man regelmäßig die Möglichkeit geboten eine Klasse zu überspringen und durch entsprechen Wahlpflichtkurse gefordert zu werden. Es muss ich keiner sorgen machen das sein „schlaues Kind“ zu kurz kommt. Zugpferdsystem wurde das bei uns genannt. Die guten helfen den weniger guten und lernen dabei Sozialkompetenz.

    Zu meiner IGS ist zu sagen, dass wir im Ort auch ein „Elite-Gymnasium“ haben. Die immer hochnäsig waren, weil besonders das Abitur angeblich so leicht an der IGS wäre. Bis das Zentralabitur in Niedersachsen kam und die IGS, seit der Einführung die stadtbeste Schule ist. Aus dem „Elite-Gymnasium“ gibt es regelmäßig einen Exodus nach der 10. und 11. Klasse. Wenn man die Schüler dann fragt warum diese gewechselt sind, hört man immer wieder dass es einfach ist, weil ihnen keine Steine in den Weg gelegt werden. Etwa weil man nicht den richtige Stallgeruch hat oder irgendwie anders ist.

    Die IGS auf die ich gegangen bin, hat für die 5. Klasse immer doppelt so viele Bewerbungen wie Plätze und man muss schon glück haben. Ich würde sagen von meinem Jahrgang (120+ Schüler), haben etwa 50% den Realschulabschluss geschafft, 40% Abitur und 10% den Hauptschulabschluss. Diejenigen ohne Abschluss, konnte man an einer Hand abzählen.

    Antworten
  17. Rolf

    Hallo,

    mal was zum Thema Wohnwagen. Ich hatte vier Jahre einen eigenen, leider bin ich in den ganzen vier Jahren nur ca. 10 mal damit losgefahren. Oft hat die Zeit gefehlt oder es war einfach bequemer sich ein schönes Hotel zu buchen. Und wenn ich jetzt im Nachhinein darüber nachdenke, hat sich der Kauf und die damit verbundenen Zusatzkosten für mich nicht gelohnt. Bei meinem Bruder sieht das schon anders aus. Mit Familie und festen Stellplatz und regelmässiger Nutzung amortisiert sich der Wohnwagen dann auch recht schnell.

    LG von der Nordseeküste

    Rolf

    Antworten
  18. Michael

    Moin,
    Meine Meinung zum Urlaub:
    Wenn ich Vorlauf zum Buchen habe und längere Zeit an einem Ort bleiben möchte: Hotel oder Ferienwohnung.
    Wenn ich Kinder habe und längere Zeit an einem Ort bleiben möchte: Wohnwagen. Unsere Kinder haben die Zeit auf Campingplätzen immer sehr geliebt.
    Wenn ich spontan verreisen möchte und kein festes Ziel habe: Reisemobil.
    Seit unsere Kinder nicht mehr mit uns in den Urlaub fahren wollten haben wir ein Reisemobil. Wir genießen es sehr auch am Wochenende spontan irgendwohin zu fahren. Bei einem längerem Urlaub wissen wir am Anfang noch nicht einmal genau wo wir eigentlich hinwollen. Wir lassen uns einfach treiben und genießen es sehr. Übernachten kann man in Deutschland fast überall. Wir fragen oft bei Gasthöfen: „Guten Abend, wir würden hier gerne essen und auf Ihrem Parkplatz übernachten. Geht das?“. Es hat noch nie jemand Nein gesagt. In Süddeutschland übernachten wir gerne bei Winzern und haben schon ganz tolle Weine entdeckt. Bei immer mehr Bauernhöfen in Deutschland kann man kostenlos für eine Nacht stehen. Die Leute freuen sich aber dann auch wenn man im Hofladen einkauft.
    Obwohl ich noch arbeite fahren wir etwa 12000 – 15000 km im Jahr. Kurze Entschuldigung zur Ökobilanz;: Meine eigentliches Zuhause und meine Arbeitsstelle liegen rund 100 km auseinander. Um die Strecke nicht täglich fahren zu müssen habe ich mir am Arbeitsort eine kleine Wohnung gemietet und fahre öffentlich. Meine Frau hat im Wohnort einen Elektroroller und nur für den Notfall ein kleines Auto (Dorf eben). Könnte noch ewig schwärmen…

    Antworten
  19. Patrick

    Ich habe auch noch einen Kommentar zum Thema Wohnwagen / Wohnmobil. Ist ein Klapfix eine Alternative http://www.campwerk.de/de/produkte/economy-zeltanhaenger/zeltbasis
    Ansonsten ist privat Mieten vielleicht doch eine Option. Deine Bedenken das man Ärger hat wenn was kaputt geht teile ich nicht. Wir haben uns für ein Festival einen Bulli geliehen. Vollkaskoversicherung war im Mietpreis mit drin und die Selbstbeteiligung war die Kaution. Die Vermieterin meinte das etwas kaputt geht damit muss man rechnen dafür sei die Versicherung. Ich vermute private Vermieter sind sich bewusst das sowas passieren kann.
    Gruß Patrick

    Antworten
  20. Thomas

    Als Lehrer in Bremen fand ich den ersten Teil sehr spannend. Hier gibt es nur noch Gesamtschulen (Oberschulen genannt) und ein paar CDU-Bestands-Gymanisien. Natürlich kann man bei uns nach der 10. auch aufs Gymnasium gehen und Abi machen aber wer die Wahl hat, schickt seine Kinder öfter aufs Gymnasium als auf eine Gesamtschule.
    Wir hatten auch gerade einen spannenden Fall: eine Schulleiterin eines Gymnasiums wollte gegen die Inklusion am Gym. klagen. Aber leider erfolglos. Zum einen durfte sie wohl als Schulleiterin nicht selbst klagen und zum anderen muss auch am Gymnasium jeder Schulabschluss erreicht werden können (wie also an der Gesamtschule auch). Also können auch Kindern mit (Lern-)Behinderung ans Gym.
    Bei uns bin ich auch sowas wie der Vorreiter in Sachen digitaler Bildung und habe mich über den Podcast-Tipp sehr gefreut.

    Zum Thema Camper nun noch ein Tipp von mir. Ich bin vor kurzem auf https://paulcamper.de gestoßen. Dort kann man seinen Camper, Bulli, sein Wohnwagen vermieten oder eben einen mieten. Macht auf mich den Eindruck wie ein AirBnB für Camper.

    Antworten
    1. Christian

      Der Vergleich von PaulCamper mit AirBnB passt schon einigermaßen.

      Ich habe mir im Mai ein Wohnmobil gekauft und habe für die Kalkulationsplanung die Vermietung mit eingerechnet. Damit sind die Kosten überschaubar und wenn ich Glück habe bleibt sogar was für die anfallenden Reparaturen und Modernisierungen übrig.

      Wenn diesbezüglich jemand noch Fragen hat, schreibt mir gern eine Mail oder schaut euch die Seite selbst mal an. Und wenn mich jemand unterstützen will, nutzt doch gern meinen Freunde-werben-Freunde-Link: https://paulcamper.de/i/christia14i

  21. njorg

    Kann man dem grandiosen Beinahe-Entdecker des Bernsteinzimmers eigentlich bis zu seiner Genesung irgendwas gutes tun? Ich vermisse den Geschichtsunterricht mit ihm sehr 🙁

    Antworten
    1. quinoa

      Wer den Geschichtsunterricht mag, dem könnte vielleicht auch „In Our Time“ gefallen. Ist eine britische Radiosendung, die seit ca. 20 Jahren läuft und auch als Podcast erhältlich ist. Der Moderator hat drei (universitäre) Gäste zu einem Thema, die Sendungen sind etwa eien Dreiviertelstunde lang. Ist aber auf (britisch) englisch. https://www.bbc.co.uk/programmes/b006qykl

  22. Till

    Nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag.

    Wohnwagen kaufen,
    Stellplatz in Berlin finden und mieten,
    Wohnwagen über AirB&B vermieten

    = Finazierung gesichert.

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  23. Stephan

    Zum Thema Wohnmobil/Wohnwagen noch was au eigener Erfahrung. Wir haben uns letztes Jahr sich mal wieder so ein Ding gemietet. Bei PaulCamper. Das ist ein Vermittler für eben private Wohnmobile/Wohnwagen. Da gibt es eigentilch einen Menge Auswahl.Versicherung läuft über die Allianz und die Selbstbeteiligung lässt sich auch reduzieren. Wir hatten nämlich auch einen „Markisenvorfall“, da war ich ganz froh, nur 350 statt 1500 zahlen zu müssen. Das war relativ stressfrei zu klären. Uns haben die drei Wochen in einem 6-Sitzer knapp 2T gekostet. Hauptsaison. Das als Hausnummer. Aber: Ich sitze auch regelmäßig vor den WoMo-Anzeigen im dann mit einem Anfall von Vernunft festzustellen, dass ich eigentlich nur prokrastiniere… 🙂

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  24. Martino

    zum Bildungsthema ist schon viel geschrieben worden, daher hier nur noch das, was ich für neu halte:
    (kurzer Abriss zu mir: NRW, Gymnasium, Gewinner des Systems)

    Das Zentralabi ist kein guter Maßstab, um die Qualität von Schulformen zu vergleichen. Die zentralen Abschlussprüfungen sind der einfachste Teil auf dem Weg zum Abitur. „Deutlich schwieriger“ (wie gesagt, ich kann mich nicht beklagen, dass mir irgendwas schwer gefallen ist) sind die vom jeweiligen Lehrer erstellten Klausuren und mündlichen Noten, die die Abiturnote nicht unerheblich beeinflussen.
    Hier geht es nicht nur um den Unterschied zwischen Gymnasium und Gesamtschule, teilweise sind die Unterschiede zwischen einzelnen Gymnasien bereits spürbar – z.B., wenn in der Oberstufe in Kooperation mit anderen Gymnasien Kurse gemischt wurden.

    Gerade kurz gegoogelt und diese Statistik gefunden (natürlich nur NRW). Einfach mal auf Seite 2 auf die „nicht bestanden“ Quote gucken.
    https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/upload/abitur-gost/berichte/Zentralabitur-Gymnasiale-Oberstufe-2016.pdf
    Ja, mir ist bewusst, dass ich hier natürlich mit Noten argumentiere, von denen ich oben behaupte, sie seien auf dem Gymnasium schwieriger zu erreichen.
    Und ja, mir ist auch bewusst, dass man viele andere Gründe finden kann, warum die Ergebnisse in Gesamtschulen schlechter sind. Zum Beispiel, weil dort tendenziell mehr Leute an der Abiturprüfung teilnehmen, bei denen der Erfolg zweifelhaft ist, und die es deshalb auf dem Gymnasium nicht gibt.
    Und mir ist natürlich auch bewusst, dass diese Zahlen keine Aussage darüber zulassen, welches Ergebnis ein einzelner Schüler auf der jeweils anderen Schulform erreicht hätte.

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  25. Marc

    Hi, als jahrelanger Italien Camper kann ich nur berichten: auch dort wird es immer schlimmer, immer überlaufener, immer starrer (jeden halbwegs brauchbaren Platz musste vorbuchen, grr) und immer weniger freier Raum, Mobile-Homes finden die CP Betreiber offenbar total geil heutzutage, zulasten von Stellplätzen. Boom an Wohnmobilen voller Alter Weißer Männer noch dazu. Unser Wohnwagen stand letztes Jahr in der Scheune, es macht einfach keinen Spass mehr *heul*, dabei ist es einfach sau schön sein eigenes Ding dabei zu haben, grad auch für die Kids. Ich würde dir einen Camping VW-Bus empfehlen. Kann man gut abstellen, taugt auch als Alltagsfahrzeug. California Ausbau oder so, auch mit Klo zu haben. Taugt dann auch super für Events wie den Kongress o.ä. Und: der ist so kompakt, da fährt man auch nicht gleich den Spiegel weg *duck-und-weg*

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  26. Anne

    Aus genau dem Grund haben wir uns den VW-Camper gekauft. Ich wollte kein zusätzliches Auto, wir haben jetzt also nur den Camper, damit kann man aber in der Stadt (fast) alles machen.

    Ich weiß aber nicht, ob das was für Holgi ist, weil der Camper halt schon sehr eng ist, nichts im Vergleich zu Wohnwagen oder Wohnmobil. Dafür aber halt sehr flexibel und wenn man nicht damit campt, ist es halt das Alltagsauto.

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    1. Marc

      gibts ja auch mit klappdach, dann kann man auch aufrecht stehen in einem teil des raumes

    2. Anne

      Ja, das stimmt, aber wenn dir eigentlich ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil vorschwebt, dann ist ein Camper doch platztechnisch ne ganze Nummer kleiner, das muss man schon bewusst in Kauf nehmen

  27. Podcarsten

    @ Toby
    Wenn es mein Verein übrigens wieder schafft, Fußball zu spielen, wie wir ihn auf dem Betze gern haben (Kääääääämpfen!) und ihr einen Podcaster braucht, twitter mal @vun_allem_ebbes an. Aber bis Lautern wieder oben steht und stabil bleibt, fließt noch viel getrunkener Riesling die Lauter runter…

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  28. minilancelot

    Hallo Holgi,

    falls Du Kontakt zum Matthias von Hellfeld haben solltest. Bitte richte ihm ganz liebe Grüße aus und dass er bald gesundheitlich wieder auf die Füße kommt. Ein virtueller Blumenstrauß ist natürlich auch mit dabei…

    Mach weiter so!
    minilancelot

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  29. Marcel

    Zum Thema Wohnmobil noch was. Hatten uns auch überlegt was zu kaufen und dann sein gelassen. Grund bei uns war das für das Geld wo Wohnmobile anfangen interessant zu werden ( Dusche+WC ) kann ich mir die nächsten 20 Jahre AirBnBs mieten. Wir haben diesen Sommern eine 4 Wochen Rundreise mit dem PKW + AirBnB für +-1300€ durch den kompletten Balkan gemacht. ( Immer ganze Wohnung + Internet ). Okay, in West-EU wird mann nochmal was drauflegen müssen…
    Spontan bleibt man da ebenso, das jeweils nächste haben wir meist immer 24h vorher gebucht. Und vor Ort Tagestrips mit nem WoMo? Ne, dann lieber mit nem Auto ohne Wertsachen drin.

    Mit dem Wohnmobil kaufen war es das ja dann auch nicht mit den Kosten, Thema Stellplatzgebühren.

    Zu guter letzt, aber das ist eine Geschmackssache, ich hab kein Wohnmobil gefunden was nicht immer noch nach Rentnermuff von außen aussieht, kann da nicht mal ein ordentlicher Designer was ändern? Die Teile sehen immer noch so aus wie vor Jahrzehnten.

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