WR814 Dublin Lidl Looting

 

Darin: Alexandra las in München – Wissenswertes über Erlangen (Video) – Moldau Treetboot Overkill – Kometeneinschlag – Oida – Wirtschaftskrisen – Ernährung – Gewalt – Klofrauen – Klima – Polyamorie – Schwimmbad Mödling – Gewinnspiele – Kritik (Anekdotisch Evident über Wut) – Gute Menschen – Autoradios – Staaten – Büchersortierung – die obligatorische Höflichkeitsfrage von esureL.

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28 Gedanken zu „WR814 Dublin Lidl Looting

  1. Robert

    Mensch Holgi, ich könnte mir echt in den Arsch beißen! Du warst bei mir im Lokal und ich nicht da! 🙄

    Und natürlich wird am Burgerbrötchen gearbeitet, ich vermute eine zu lange Zeiteinstellung am Toaster.
    Melde Dich bitte unbedingt wenn Du wieder in der Gegend bist, gerne auch mit Frau und Kindern, Ihr seid dann natürlich meine Gäste und bekommt auch eine persönliche Führung durch unsere Miniatur-Welten-Ausstellung….
    Unter Café-Bistro Papillon bei Facebook eine Nachricht schicken dann klappt das auch 😊

    Und was unsere Windbeutel angeht, wir hatten schon Gäste die meinten sie wären bei „Verstehen Sie Spaß“ weil die Dinger so pervers groß sind 😂

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  2. Christian von Praun

    Alex, du darfst die Banane nur nicht bis zum Zäpfchen in den Hals schieben… Schneide sie doch einfach in Scheiben 😁

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  3. Anne

    Krakau lohnt sich sowieso, ich fand aber auch Warschau sehr spannend, allerdings ist das eben eine wilde Mischung an unterschiedlichen Baustilen und nicht zwingend in jeder Ecke schön (war nur zwei Tage da, würde aber jederzeit wieder hin).

    Ansonsten kann ich nur Karlsbad und die ganze Gegend drumherum empfehlen. Das ist auch sehr touristisch, viel kleiner als Prag, aber auf eine ganz eigene Art faszinierend. Aus der Ecke kommt die Hälfte meiner Vorfahren, die Cousine meiner Oma lebt sogar noch da, deshalb bilde ich mir immer noch eine innere Verbundenheit ein. Vielleicht mag ich aber einfach nur gerne Knödel und habe in meiner Kindheit zu viele tschechische Kinderserien gesehen.

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  4. Daniel

    Das mit den Klofrauen und -männern geht sogar noch weiter.
    Oftmals (wenn nicht sogar eher in der Regel) dürfen sie das Geld von dem Tellerchen nichtmals behalten, sondern es wird von dem Betreiber der Einrichtung einkassiert. Die Reinigungskräfte bekommen ein reguläres Gehalt (natürlich miserabel bezahlt) und sehen nichts von dem was dort als „Trinkgeld“ abgegeben wird.
    Darüber gab es mal vor ein paar Jahren irgendwo eine Reportage/Bericht (Googelt es selbst) und ich habe darauf hin mal eine Klofrau im Einkaufscenter bei uns in der Stadt direkt gefragt was mit dem Geld passiert. Sie müssen es nach Feierabend in so einen Kassenbeutel stecken und abgeben. Mir fiel auch auf, dass auf den „Trinkgeldteller“ eine Überwachungskamera gerichtet war. Diese dient allerdings nicht um Diebstahl durch Kunden zu verhindern (oder zumindest nicht hauptsächlich), sondern um zu überwachen, dass die Reinigungskräfte nichts von dem „Trinkgeld“ einstecken.
    Mittlerweile steht dort auch nicht mehr ein Tellerchen, sondern eine abgeschlossene Kassette mit Schlitz oben und darauf.
    Wenn ihr also den Reinigungskräften selbst ein kleines Dankeschön zukommen lassen wollt, drückt es ihnen in die Hand oder steckt es ihnen in die Kitteltasche (oftmals dürfen sie nichts direkt annehmen) undzwar möglichst außerhalb des Sichtfelds der Kamera (will ja nicht, dass sie evtl. Stress mit dem Arbeitgeber bekommen)

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  5. kraeuterzucker

    Hallo Holger, ich habe mich sehr darüber gewundert, dass du in der Frage von beleidigender und diskriminierender Sprache auf Noah Sow verweist, aber trotzdem sehr locker mit der Verwendung des N-Worts umgehst. Ich erinnere mich noch gut an ein Gespräch mit dir Noah, die dich damals darauf hingewiesen hast, dass man diskriminierende Sprache auch nicht benutzen sollte „wenn man es nicht so meint“, was auch gut im Buch erklärt wird. Du hast damals in einer NSFW Folge dies auch Tim erklärt und verkündet, dass du dies in Zukunft auch tun willst, vor Allem in der Öffentlichkeit, sprich z.B. N-Wort sagen anstatt dieses auszusprechen, weil es immer rassistisch ist. Inwieweit hat sich deine Meinung dazu in den letzten Jahren geändert, oder ist das nur Gedankenlosigkeit?

    Achja, kurzer Tipp für Audiophile:
    Deutschland – Schwarz Weiß gibt es übrigens auch auf Spotify, sehr gut vorgelesen.

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    1. spaTzenTisch

      Ich meine zu verstehen was ihr beide meint, wenn ihr von Selbstgerechtigkeit bei manchen (potentiell nicht betroffenen) Menschen, die eure Sprache kritisieren und ich kenne solche Fälle.. Allerdings frage ich mich woran ihr das im konkreten Fall unterscheiden wollt. Ist jede Person, die von Marginalisierung X nicht betroffen ist, sich aber für die vermeintlichen Interessen von Personen die von Marginalisierung X betroffen sind (in deren Abwesenheit) einsetzt, dadurch selbstgerecht? Ist Holgi also selbstgerecht, wenn er Noah Sow wiedergibt?
      Ich glaube auch, dass es viele Menschen gibt, die sich diverses „Linkssein“ zu gern als Label anheften, nur um sich deeper und besser zu fühlen und zu glänzen, halte es aber trotzdem für geboten, Menschen, die radikalere Ansichten als man selbst vertreten nicht per se als selbstgerecht abzustempeln, nur um die eigene gedankliche Bequemlichkeit nicht verlassen zu müssen..

      Ton und Musik spielen hier aber wohl die entscheidende Rolle

  6. Mithrandir

    1992 können keine 10 euro im Handschuhfach gelegen haben. Maximal 10 Mark.
    So, das musste mal gesagt werden, auch wenn Holgi sich tierisch darüber aufregt 🙂

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  7. Bernhard

    @Holgi: Mit welchem regelbaren Wasserkocher wurdest Du beglückt? Auf der Wunschliste kann er ja nicht mehr sein.

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  8. David

    Oh, meine Zeitkapsel ist angekommen – ist ja nun schon ewig her. 😉 (Bücherregalfrage)

    Ein Regalmeter – so wie ich ihn eigentlich definiere – ist Multipliziert mit der Anzahl der Fächer. Also ein Standard-Billy sind 6 Fächer und 80cm (ohne Aufsatz), also sind es fast 5 Regalmeter. Wenn du doppelt stellst und 4m hast, komme ich bei dir auf 48 Regalmeter. 😉 Die Zahl ist dann schon erschreckend, aber bei mir ist es ähnlich viel.
    Die Methode von Alex find ich interessant, doch die Bücher sofort wieder zu veräußern.
    Umso mehr ist die Frage, welche Bücher da bleiben, interessant.
    Bezüglich Wert meinte ich auch den ideellen Wert, wenn zb ein Buch hat, was noch von der Oma kommt, oder einem Freund, der es zu bestimmten Anlaß geschenkt hat – und man das einfach nicht vergessen kann. Das sind dann auch die Bücher, unabhängig vom Kaufpreis, die als letztes stehen bleiben.

    Zur Sortierung habt ihr gar nichts mehr gesagt, also nehme ich Chaos an. 😉
    Ich suche noch nach dem idealen Konzept, denn ich hab es eher nach Kategorien geordnet, so ähnlich wie im Buchladen. Science-Fiction da, allgemeine Romane da, Biographien, Reiseführer und Bildbände, etc pp… Ich find mich zurecht, aber vielleicht gibt es ja noch was besseres. 😉

    Eine Bibel habe ich jedoch nicht, interessant. 😉

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  9. Sven

    Reiseempfehlung: Riga! (oder allgemeiner Baltikum)
    Tolle Architektur: Nette Altstadt, außenrum Park (ehemaliger Festungsgraben), außenrum abgefahrene Jugendstilbauten. Die werden momentan von der Innenstadt kommend modernisiert. Aber nach ein paar Fußminuten finden man noch unsanierte Straßenzüge mit besonderem Charme.

    Wir kamen auf zweiwöchiger Baltikumsreise vorbei. Vilnius+Tallinn+Umgebung sind auch sehenswert. Aber wenn nur eines geht: Riga.

    Und Bierkultur haben die deutschen Hanseaten auch hinterlassen.

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    1. Anne

      Wir waren eine Woche in Tallinn, die Altstadt ist sogar hübscher als die in Krakau, allerdings ist Krakau lebendiger. (Wir waren aber auch im Sommer in Krakau und im Winter in Tallinn, insofern kann es auch daran gelegen haben.) Vorteil außerdem: Man kann mit der Fähre in zwei Stunden nach Helsinki, so als Tagesausflug ist das auch schick.

    2. David

      Helsinki –> Fähre –> Tallinn –> Bus –> Riga hab ich letztes Jahr eine Woche gemacht (Gabelflug), kann ich sehr empfehlen. Und ja Tallinn ist auch voll, also der mittelalterliche Teil mit den ganzen Türmchen.

  10. Der Quotenrusse

    Zum Thema Neger sagen und so weiter…
    Ich bin ein weißer, russlanddeutscher Mann. Wenn jemand in der deutschen Sprache in meinem Beisein Neger sagt oder Kanacke, dann spreche ich ihn oder sie drauf an.
    Ich bin in der Regel weder mit dem einen noch mit dem anderen Wort gemeint, weil ich ein weißer Deutschrusse bin. Aber mich stören diese Wörter. Nicht nur, weil sie Schwarze beleidigen (und wer auch immer alles mit Kanacke gemeint ist). Ich fühle mich von ihnen beleidigt als Mensch.
    Ich bitte, ohne groß Drama zu machen, darum dieses Wort nicht zu benutzen. Wenn das nicht ausreicht, und die Person benutzt solche Wörter weiterhin, entferne ich mich einfach aus der Situation bzw. dem Gespräche und erkläre, warum.
    Mir ist nicht daran gelegen, den Negersager zu belehren oder besser zu machen. Mir geht es wahrscheinlich in erster Linie nicht einmal um den Schwarzen oder was weiß ich. Mir geht es um mich. Ich finde diese Worte widerlich und menschenverachtend. Sie bereiten mir Unbehagen. Ich will sie nicht hören.
    Wer mit mir reden will, muss diese Wörter auslassen. Wenn er es nicht kann, gibt es kein Gespräch.

    Das gilt natürlich nur für face to face Kontakte. Im Internet kann man das so nicht machen.
    Sobald jemand online diese rassistischen Wörter benutzt, ist er geblockt und es gibt weder eine Erklärung noch sonst was. Denn online hat sowas keinen Sinn.

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  11. Saza

    Hallo Holgi – ich selbst habe es leider noch nicht nach Prag geschafft, daher bin ich mir leicht unsicher ob der Äquivalenz. Ich würde jetzt aber mal behaupten:
    Menschen die Prag mochten, reisten auch gern nach Budapest.
    Ich war erst vor kurzem das erste Mal dort. Leider ist der Flieger die günstigste Variante, mit dem Zug ist man dann doch etwas länger unterwegs. Aber die Stadt ist wirklich mindestens eine Reise wert! Ich hoffe ich bin nicht das letzte Mal dort gewesen – ich will jetzt gar nicht die ganze Vorzüge aufzählen – die Stadt muss man selbst entdecken 🙂

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  12. Peter Zvegad

    also ich plädiere für die Abschaffung der allgemeinen Rentenpflicht – es reicht!

    Herzliche Grüße
    euer Peter

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    1. Der Quotenrusse

      Was reicht? Dass Menschen im Alter hier nicht verhungern? Wenn es keine Rentenpflicht gibt, werden die Armen nichts einzahlen, weil sie es sich jetzt nur leisten können, weil sie es müssen.

  13. Jubsi

    Holgi,
    wenn du kein Bock mehr hast auf deine alten Bücher, kannst du sie ja beim Büchertrödel lassen.
    Damit meine ich konkret dieses kleine Regal unten in der Bibliothek in Alt-Tempelhof. Da fand ich schon manches Kleinod und wurde auch mein altes Zeug schnell wieder los.

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  14. Christine

    Ich hänge ein bißchen hinterher beim Hören (zum Glück brauche ich nicht mehr bzur Arbeit zu pendeln und habe kaum noch Gelegenheit zum Podcasthören). Deshalb jetzt erst mein Senf:
    – Alternativen zu Prag: Budapest ist eine wirklich sehr tolle Stadt, die ich schon mehrfach besucht habe. Aber in Anbetracht von Orban und der Ignoranz der Ungarn ist das Land für mich im Moment nicht besuchbar. Aber ich würde gerne mal über die Donau von Wien aus mit einer Fähre/Flußkreuzfahrt dorthin.
    – Kometeneinschlag: Ziemlich parallel zum Hören des Kaptiels über das, was man vor einen Komenteinschlag in den letzten Minuten machen würde, sah ich durch Zufall das Musikvideo von „Dancing with tears in my eyes“ von Ultravox. Dieses behandelt exakt diese letzte Stunde. (https://de.wikipedia.org/wiki/Dancing_with_Tears_in_My_Eyes) Und exakt so würde ich es auch machen: Mein Kind fest in den Arm nehmen und dann mich überollen lassen.
    – Polyarmorie: In den letzten 20 Jahren habe ich jede Menge Lebensentwürfe und (sexuelle) Spielarten kennengelernt. Ich kenne sogar Paare, die seit vielen Jahren erfolgreich eine Ehe zu dritt praktizieren und alle sind sehr zufrieden in der Situation. Ein bißchen bin ich inzwischen sogar selbst darin: Der Mann, mit dem ich verheiratet bin, liebt mich nicht mehr. Und ich ihn nicht. Und wohnt auch nicht unter meinem Dach. Aber wir sind beste Freunde und kompetente Eltern eines großartigen Kindes. Er ist mit einer anderen Frau zusammen, die ich sehr schätze. Alles prima.
    -Thema Bücher: Entweder ich leihe mir das Buch aus der Bücherei. Oder kaufe es gebraucht. Nur sehr sehr selten erwerbe ich neue Bücher. Und dann auch nur, wenn ich es unbedingt behalten will. Sortiert wird bei mir alphatisch nach Autor bei der Belletristik. Sachbücher/Reisebücher stehen unsortiert in einem anderen Regal.

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  15. Nullzins Sparfuchs

    Hallo Holger,

    mir fallen spontan zwei Dinge ein die wesentlich für das Verständnis der Weltwirtschaft sind:
    – Bretton-Woods-Konferenz
    – Ende des Goldstandards
    Ersteres war die logische Konsequenz auf die Exzesse in Europa und letzteres beschäftigt uns heute noch (Eigenkapitalquote).

    Herzlich Grüße
    Nullzins Sparfuchs

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  16. Anna

    Meine Reiseempfehlung ist Budapest! Fand ich noch etwas eindrucksvoller als Krakau. Die Stadt ist nachts so schön beleuchtet, wie kaum eine andere Stadt in Europa. Ein später Spaziergang lohnt also auch.

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    1. David

      Aus fotografischer Sicht widerspreche ich da. Leider hat Budapest in der Nacht vielerorts nur die monochromatisch-gelben Natriumdampflampen. Dann ist zb das Parlament, was architektonisch sehr schick ist, total pissgelb und man bekommt es auch nicht in eine andere Farbe, wenn man in der Bildnachbearbeitung versucht gelb/orange etwas zu dämpfen. Da bleibt nichts übrig.
      Aber vielleicht ändern sie das nach und nach…

  17. Winona

    Auf die Frage, wohin man außer nach Prag sonst noch sollte: Zagreb!
    Ich bin zwar sicher biased, weil ich 2016/17 dort gewohnt habe für 12 Monate und es einfach grandios fand. Aber, meiner Meinung nach, hat es viel der guten Seiten von Wien und Prag. Tipps für gutes Bier und tolles Essen gebe ich bei Bedarf gerne 😉

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