WR791 Schleifgehänge

 

Darin: Spielen – Bukarest – Toby war bei D64 – Langstreckenflüge – Nesta – Spurassistenten – Autofahren bei Glätte – Thermounterwäsche – Tobys neues Rad – Holgis Youngtimer – Verzicht – Ersatzteile – Das Wetter

46 Gedanken zu „WR791 Schleifgehänge

  1. Titus von Unhold

    In Deutschland gibt es sehr weit verbreitet „First Responder/Hilfer vor Ort“ die bei der Notrufafrage direkt von der Rettungsleitstelle alarmiert werden und das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Regelrettungsdienst verkürzen. Dabei gilt natürlich das übliche: Ordentlich qualifiziert, Versichert, professionel ausgestattet, etc.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Helfer_vor_Ort

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  2. Christian Nur Anders

    Ein Tipp um den nächsten vereisten Hügel zu nehmen, einfach im Rückwärtsgang hoch. Damit machst du deinen Frontantrieb zu einen Heckantrieb mit Gewicht (Motor)

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  3. Urs

    Die Zuverlässigkeit von neuen Autos, speziell Elektroautos, wird kaum ein Problem sein. Da ich mich vor allem mit Elektroautos gut auskenne, beziehe ich mir ausschliesslich auf diese.

    Bei den Akkus rechnet man durchaus mit 300’000 bis 500’000 möglichen Kilometern, was jedoch auch vom Fahrzeug abhängt. Z.B. halten Akkus mit aktiver Kühlung länger als solche ohne. Durch den kaum vorhandenen Verschleiss der Motoren, sind diese auch selten ein Problem.

    Zu den Displays und Computern. Nehmen wir mal 500’000 km Fahrleistung an, und dass man über diese 500’000 km im Durchschnitt 40 km/h fährt. Dann kommt man auf 12’500 Betriebsstunden des Displays. Das steckt ein Display locker weg. Habe diverse Monitore im Einsatz die deutlich mehr haben. Die Computer selbst laufen natürlich länger, einige sogar 24/7 (wenn man das will, z.B. bei Tesla). Ist ja auch nicht so, dass Verbrenner keine Computer haben (Motorsteuerung, Bordcomputer, Navi, …). Hab mal geschaut was mein oller Mac Pro aktuell an Betriebsstunden hat, und das sind etwas über 60’000. Das sind ja auch schon ein paar Jahre. Und in Fahrzeugen wird man anständige Industrieware verbauen die auch Vibrationen und Temperaturschwankungen wegstecken kann. Die Voyager 1&2 sind ja z.B. auch schon seit 40 Jahren unterwegs.

    Also ich sehe daher der Haltbarkeit von neuen Autos sehr entspannt entgegen.

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    1. mario

      Naja.
      Die elektronischen Teile (diverse Steuergeräte, Display,…) mögen die 10 Jahre halten.
      Mit den Elektroantrieben gibt es noch keine Erfahrung, systembedingt sind die natürlich wartungsärmer.
      Schaut man sich industrielle Antriebe an, dann sollte es da auch kein Problem geben.
      Ist aber eine Sache der Dimensionierung.
      Bei den Voyagers schaut man nicht so sehr auf die Herstellungskosten.
      Einfach deswegen, weil a) Prestigeobjekt und b) ein Ausfall _richtig_ teuer wird im Vergleich zu den etwas höheren Herstellungskosten.

      Bezüglich dem Rest fragt man mal in diversen freien Werkstätten.
      Was oft kaputt geht sind z.B. die Stellmotoren für die Leuchtweitenregulierung.
      Und dann bekommt das KFZ (gerechterweise) keinen TÜV, denn die Scheinwerfer können blenden,
      wenn sie zu hoch stehen.
      Für Elektroniker wie mich ist das natürlich ein geringeres Problem, da oft nur das Geberpoti „kratzt“.
      Trotzdem sage ich: Konstruktionsfehler! So ein Poti im KFZ an so einer wichtigen Stelle gehört gekapselt,
      vor Feuchtigkeit geschützt und verschleißfest ausgelegt. Oder durch geeignetere Systeme ersetzt.
      Auch im modernen VW mit LED-Scheinwerfer wird der Lichtkegel motorisch geschwenkt!
      So weit ist man bei VW mit LED-Arrays noch nicht, dass man einfach LED gezielt aus-/einschaltet.

      Wie es mit der Ersatzteileversorgung in Zukunft (kürzere Nutzungszyklen) aussieht, mag ich nicht beurteilen wollen.
      Bei 10 Jahre alten KFZ wird es heute schon teilweise kritisch bei einigen wesentlichen Teilen.
      (10 Jahre alt heißt nicht automatisch viel Laufleistung!)

      Die Elektronik von solchen „alten Kisten“ (wie den Benz) kann man zum großen Teil selbst reparieren.

      Bezüglich dem öffentlichen Nahverkehr:
      Es gibt nicht nur Großstädte wie Berlin.
      Oder Frankfurt a.M., wo der ÖPNV wirklich gut funktioniert (ich habe dort 1,5 Jahre gewohnt).
      Da kommt man in angemessener Zeit überall hin innerhalb der Stadt.
      Spätestens wenn man für 30km 1,5h braucht (oder 2,5h, weil die Anschlüsse knapp sind und der Zubringerbus an der Ampel warten muss und man dann seinen Zug verpasst), muss man einem schon Geld bezahlen, dass man den ÖPNV nutzt.
      Weil die 30km zwei Mal am Tag bewältigt werden müssen und man dazwischen arbeitet (8,5h mit Pause).
      Oder man fährt mit dem Rad. Braucht genau so lange, weil es hier bergig ist.
      Immerhin hat man sich sportlich betätigt.
      Leider gibt es keine Duschen auf Arbeit und Spinde aucht nicht.
      Einen PKW kann ich mir von meinem Gehalt nicht leisten, umziehen auch nicht (es gibt keine angemessenen und bezahlbaren Wohnungen).

      Was das ständige Online-Kaufen angeht:
      Im Ladengeschäft kann ich persönlich die Qualität und Eignung besser beurteilen als auf Bildern.
      Und wer da keine Ersatzteile verkauft, sollte sich schämen!
      Denn das macht Service aus.
      Die richtige Antwort wäre gewesen: Haben wir nicht vorrätig, können wir ihnen aber bestellen.
      Wir informieren Sie, wenn es da ist. Wenn Sie möchten, können wir das auch gleich tauschen.

      Aber meckern in der Art „Der Onlinehandel macht uns kaputt“ ist einfacher.
      Das höre ich nämlich sehr oft.
      Andererseits bringt es mir etwas, wenn ich dann den Onlinekäufern mit ihren Ersatzteilen technische Hilfestellung geben kann 😉

  4. Thomas

    Holgi schreib hier doch nochmal was für eine kamerahalterung du für dein Fahrrad brauchst.
    Vielleicht findet sich auch was auf thingiverse?
    Evtl kann ich den 3d drucker damit füttern 😉

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    1. nico

      Ich glaube Holgi meinte diese Kamera hier.
      https://www.amazon.com/Camile-R100-Smart-Cycling-Camera/dp/B01CTPMQ78

      das mit dem 3d Drucker duerfte schwierig sein, das mount enthaelt bewegliche Teile und drei Arten Kunststoff (etwas schaumstoffartiges, das Gummiband, und hartes Plastik).

      Ich habe auch so eine, und bin nach meiner Erfahrung mit deren Kundenservice (nachdem mein erstes Geraet defekt war) nicht ueberrascht von Holgis Erzaehlung. (Ansonsten, Hardware ist ok, android-app ist furchtbar.)

      cheers, Nico

  5. Jens

    zu den Display-Tachos:
    Die Tachos mit Zeiger werden auch schon ewig nicht mehr mit einer mechanischen Tachowelle betrieben, sondern elektronisch. Displays sind auch schon ewig bewährte Technik … na was der Urs da oben schreibt.
    Ansonsten sind die Autobauer auch gesetzlich verpflichtet, einen ausreichenden Bestand an Ersatzteilen vorzuhalten.

    Was mich ja eher umtreibt sind die Überwachungsmöglichkeiten: Die ganz modernen Autos telefonieren ja alle fröhlich nach Hause.

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  6. spyri

    Mal so generell aus einer zugegeben etwas misanthropischen Stimmung heraus – schade, dass sich zwei so intelligente Menschen dann am Ende doch sehr oft nur über ihren Konsum unterhalten. Macht gern mal wieder was anderes bitte.

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  7. Jan Karsch

    Moin aus Hamburg.
    Zu deiner Fahrradkamera: Vielleicht kann dir dein lokaler Makerspace helfen, die haben meisten einen 3D Drucker mit dem du dir vielleicht eine neue Halterung drucken lassen kannst.
    Oder wir kommen in Kontakt, dann könnte ich dir auch was konstruieren und drucken.

    Außerdem Danke für dein Schaffen.
    Grüße Jan

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  8. Jan Lange

    Hatte bei mir auch gestern in einer mittelgroßen Großstadt SPD Arbeitsgruppensitzung digitales.

    Als Neumitglied bin ich enttäuscht. In meinem Ortsverein ist der EDV Beauftragte Mitte 80 (kein Scherz). Meine Kritik, das es sicherlich geeignetere Menschen gibt, kommt kommt nicht richtig an – wie meine Mails mit einem Antrag und auch angefragte Informationen an Jusos (90er Jahre Ausrede zur Ignoranz).

    Ich werde von der Gleichstellungsbeauftragten kritisiert ich sei unverschämt, weil ich auf ein Generationenproblem hingewiesen habe AbgeordnetenmitarbeiterInnen, die aggressiv werden – wenn man vorschlägt, das derjenige mit der besten Sachkunde den Antrag präsentiert – da sie irgendwie schon intern als junge weibliche PR-Kombilösung bestimmt wurden.

    Diese Frau versteht unter „Disruption“ nichts. Auch nicht, das es dafür kein Deutsches Wort gibt (finde Zäsur trifft es auch nur zu 85%) und möchte auch ausschließlich diesen Begriff „von mir“ nicht gegenüber „den Alten“ verwenden, sondern sie möchte diese „Mitnehmen“.

    Für einen €50-100 Server mit slack oder Kommunikation ist kein Geld dar, obwohl Millionen für SPD Zeitungen ausgegeben wird. Aber Sie will sozusagen Mittel klar machen, damit sie nicht mal Halbwissenwissen von ihr als Rehamaßnahme beispielsweise an meinen 80 Jährigen EDV Ortsvereinsvorsitzenden in Form von Kaffee und Kuchen fließt.

    Das geht alles auf kosten jüngerer Generationen und das der Herr mit 80 EDV Ortsvereinsvorsitzender ist unverschämt.

    Ich hoffe ja auch nicht, das er von seinem 486er erschlagen wird – sondern, das er woanders mehr Freude dran findet.

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  9. Donngal

    Zu den Sehnsuchtsbildern von sich selbst:

    Ich sehe mich als alter Kauz auf einer Nordseeinsel leben, mit Stammkneipe, wortkarg und verwittert. Vielleicht singe ich im Shantychor, wenn ich noch singen lerne. Das ist was was ich mir sehr schön vorstelle. Geht natürlich nur wenn ich wieder erwarten älter werden sollte als meine Frau. Sonst eben nicht. Ich bin glaub ich tief in mir drin eigentlich Einzelgänger. Geniesse aber auch das Leben mit meiner Familiie. Hat beides was für sich. Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner.

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  10. HH2012

    Autos – auch so ein schönes Thema ..

    Die Frage nach der Haltbarkeit von E-Mobilen treibt mich auch um. Antrieb, Akkus und vor allem Blech, Plastik und Leder sind getestete Komponenten. Und auch die Bordelektronik (Relais und Steuerelemente) sollte für gute 20 Jahre funktionieren. Spannend wird es doch eher bei den Infotainment-, Navigations- und Bedienungscomputern mit Touch. Und den ganzen Kameras und Sonesoren. Meine Skepsis ziehe ich aus dem erlebten Verfall von Tablets und Smartphones. Ob diese Teile und deren Innenleben 20 Jahre überdauern? Oder ob ein Austausch bzw. Ersatz der Komponenten auch nach 3, 6, 9 oder 12 Jahren noch wirtschaftlich sinnvoll ist? Das Thema wird uns noch begleiten, glaube ich.

    Zum Wunsch nach einem Mercedes Kombi kann ich aus eigenem Erleben berichten: zurück bis zur Reihe W 210 kann man mit etwas Glück und der nötigen Basis-Pflege (Öl, Wasser, nicht nur Kurzstrecken fahren und regelmäßig zum Check beim freien Schrauber) viele 100tausend Kilometer gemeinsam verbringen. Besonders mit der Automatik ist das ein extrem angenehmes Gleiten. Höhere Geschwindigkeiten sind allerdings mit dem Serienfahrwerk nicht so ratsam (nach heutigen Kriterien). Aus Gründen ist ein trockenes Plätzchen zu bevorzugen, Dichtungen und der Lack sind leider längst nicht mehr so langlebig wie früher (TM).
    Ein W 124 Kombi wäre auch mein Favorit, aber ich selbst mag nicht schrauben und ein entsprechendes Budget würde ich nicht in einen Youngtimer versenken. Teile gibt es bei MB oder Matthies neu bzw. beim lokalen Autoverwerter. Aber der Preis und der Aufwand machen das dann tatsächlich zu einem Projekt. Lesenswert ist auch dieser Text
    http://www.autobild.de/klassik/artikel/mercedes-t-modell-s-124-717276.html

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  11. Thomas

    zur Fahrradkamera und Halterung: Es gibt massenhaft Actionkameras zwischen 40 und 90 Euro die teilweise mit riesigen Zubehörpaketen kommen. Das ist dann meist auch eine Fahrradhalterung dabei (neben Unterwassergehäuse und anderem Tüdelkram). Das Zubehör gibt’s aber auch ohne Kamera in Paketen um die 20 Euro. Du hast nicht gesagt, welche Kamera du hast, aber vielleicht geht da ja was.
    Und dein Seat müsste übrigens automatisch bremsen, zumindest wenn er Tempomat hat. Mein Leon tut das auch, und der hat den Spurhalteassistenten noch gar nicht. Mach mal auf der Autobahn den Tempomat an und guck, ob er langsamer wird wenn einer vor dir fährt.

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  12. Mo

    Zu Deinem alten Mercedes bzw. allgemein zu Oldtimern würde ich Dir als Oldtimerfahrer raten darauf zu achten, dass das Auto immer gut gepflegt wurde und eine gute Substanz hat. Insbesondere zu dem „einmal neuer Lack drauf“ vor dem Kauf würde ich dir soweit zur Vorsicht raten, dass das neu Lackieren immer ein gern benutzter Trick ist um über Schäden wegzutäuschen. Ich habe schon Oldtimer gesehen da war toller neuer Lack drauf und wenn man mit dem Finger draufgedrückt hat war man plötzlich einmal durch die völlig verrostete Karosserie durch. Besser erst einmal anschauen und an den rostigen stellen auch mal vorsichtig abklopfen und erst später lackieren lassen. Das gleiche am Unterboden und am Auspuff. Auch da kann man z.B. mit Wachsversiegelung schnell Schäden verstecken.

    Bei Baujahr 89 ist auch zu beachten dass zu der Zeit bereits einiges an Elektronik verbaut wurde. Während mechanische Probleme meistens relativ einfach zu beheben sind und auch Ersatzteile oft noch zu beschaffen sind, wird es bei Problemen mit der Elektronik schon schwieriger. Da ist man auf Teile des Herstellers angewiesen die irgendwann nicht mehr zu haben sind.

    Am besten jemanden der etwas Erfahrung hat mitnehmen und das Auto anschauen, auch von unten. Gut ist es zu wissen wie das Auto vorher stand (draußen, Carport, Garage) und ob einer der Vorbesitzer das Auto besonders beansprucht hat (meiner war z.B. für 4000km im Iran unterwegs inkl. verschiedenen Umbauten am Tank). All das kann zusammen mit den Reparaturarbeiten der letzten Jahre massive Unterschiede machen. Du solltest auch stark überlegen den Mercedes in einer Garage oder wenigstens überdacht unterzubringen, damit du auch lange was davon hast.

    Ansonsten macht es verdammt viel Spaß mit so einer alten Kiste zu fahren und daran rumzubasteln. Erfahrungsgemäß nimmt letzteres deutlich mehr Zeit in Anspruch, gerade wenn man das Auto auch fahren möchte und nicht nur zweimal im Jahr bei gutem Wetter zum Oldtimer Treffen auf Schloss Johannisberg fährt um sich und sein Auto zu präsentieren.

    Bezüglich der Umweltzone ist es heute (noch) kein Problem mit einem Oldtimer, da man mit einem H Kennzeichen in die Umweltzonen fahren darf, wäre für dich also „nur“ ein Jahr lang ein Problem. Ob sich das in der Zukunft noch ändert und wie sich etwa ein Dieselverbot auch auf Oldtimer auswirkt steht noch in den Sternen. Die Zulassung ist jedenfalls günstig, ca. 192€ pro Jahr und auch Versicherungen sind für ~200€ zu haben. Vollkasko lohnt sich dabei normalerweise nicht, denn die Versicherung findet immer einen Grund warum „so eine Alte Karre“ nichts mehr wert ist. Bei den Versicherungen muss man aber aufpassen, denn fast alle verlangen, dass auf den Versicherungsnehmer bereits ein normales KFZ zugelassen ist, damit man den günstigen Tarif nicht „missbraucht“ und mit dem Oldtimer seine Alltagsfahrten macht. Oft gibt es auch Beschränkungen der maximalen Kilometer die du dann im Jahr fahren darfst (bei mir sind das z.B. 8000km/Jahr)

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  13. Klaus

    Alter Fahrradfahrertrick für richtig kalte Tage. Zu unterst eine aufgeraute Damenstrumpfhose anziehen. Wärmt wirklich und man bleibt beweglich auf dem Bike.

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  14. Konrad

    Hallo Holgi,
    soweit ich weiß braucht man für das Zulassen eines Oldtimers auch noch ein Alltagsfahrzeug.
    Somit bräuchtest du dann noch eine „normal“ angemeldetes Auto als Erstwagen.

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  15. Tarifkenner

    Als Tobi die Konsequenzen seines Amazon-Rückfall auf die Dauer seines Aufenthalts im Fegefeuer abschätzte, warf Holgi ein, das Fegefeuer sei vor kurzem abgeschafft worden. Hier liegt höchstwahrscheinlich eine Verwechselung vor: Die Lehre vom Fegefeuer (Purgatorium) erfreut sich in der römisch-katholischen Kirche nach wie vor großer Beliebtheit. Abgewertet wurde dagegen im Jahre 2007 die Lehre vom Limbus (im Volksmund auch Vorhölle genannt). Dort sollen sich die ungetauft verstorbenen Kleinkinder aufhalten, die bei ihrem Tod noch nicht so vernunftbegabt waren, um selber sündigen zu können, und daher nicht in die richtige Hölle kommen, aber mit der Erbsünde belastet sind und daher ohne Taufe nicht ins Paradies können. Der Lehre vom Limbus wurde die Unterstützung durch das kirchliche Lehramt entzogen, aber sie wurde nicht verurteilt. Wer möchte darf also weiter dieser Theorie anhängen.
    Als vor elf Jahren von dieser bahnbrechende Entscheidung in den Massenmedien berichtet wurde, verwechselten manche Redakteure, die sich in katholischer Theologie eher so mittelgut auskannten, (z.B. bei Spiegel online) Limbus und Purgatorium.

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  16. David

    Als Wärmeunterbekleidung kann ich Uniqlo HeatTech empfehlen. Die Marke ist aus Japan und hier noch nicht so weit verbreitet, aber zb in Berlin am Leipziger Platz vorhanden.
    Das ist relativ eng anliegende Bekleidung, wie man sie vielleicht mit Damenstrumpfhose vergleichen könnte. Sehr sehr dünn (in der normalen Variante) und hält trotzdem wärmer als die „alten normalen Unterhosen“. Jetzt bei -12° hab ich auf die 2. Variante gewechselt, die etwas dicker ist – ich mag es sonst, daß die dünne nach dem Waschen fast sofort wieder trocken ist. Preislich liegen die bei 10-20€ je nach Ausführung, also nicht zu vergleichen mit Merino- oder anderer „Funktions“kleidung…

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  17. Tim Holzhausen

    Hallo.
    Um welche Kamera handelt es sich denn?
    Evtl. kann ich da was 3D Drucken…

    Finde nur die Kamera nicht.

    Grüße

    Tim

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  18. Christian

    @ Holgi: Schau dir mal KTM Bikes an. Hatte mal im Urlaub ein 29er Carbonrahmen ausgeliehen, fuhr sich super. Die haben auch viele Modelle in Orange 😉

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  19. quinoa

    Ich musste doch sehr über Holgis Mercedes-Wunsch schmunzeln, weil ich wenige Tage zuvor die Folge mit dem Finanzwesir nochmal gehört hatte …

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    1. Mithrandir

      Darüber hatte ich auch schon geschmunzelt. Der Ober-Anti-Auto-Ranter kauft sich womöglich ein völlig unnützes, ökologisch komplett inakzeptables Kfz.
      Aber Holgi sagt dann: „Bin ja auch nur ein Mensch und wenigstens gebe ich zu, dass ich Mist baue“
      Dafür lieben wir ihn ja auch….

    2. holgi Beitragsautor

      Wie Du auf die Idee kommst, ich sei der „Ober-Anti-Auto-Ranter“, müsstest Du mal erklären. Bisher sage ich doch eigentlich nur, dass ich kaum jemandem abkaufe, er bräuchte ein Auto, und Bequemlichkeit unterstelle.

      Und das Ökologieproblem treibt mich momentan tatsächlich um…

    3. mithrandir

      Naja, vor Kurzem hast du in einigen Podcasts einiges zum Thema Autobesitz losgelassen, das bei mr so ankam, als sei jeder Autofahrer/-besitzer ein Antichrist für sich.. OK, das war jetzt überspitzt, aber im Anschluss gab es ja auch heftige Diskussionen.
      Auf jeden Fall musst du dich nicht wundern, dass wir uns jetzt über dein Verlangen nach einer stinkenden Spießerkiste lustig machen. Lass uns den spaß, wir mögen dich ja für deine Rants und Übertreibungen 🙂

  20. Andreas

    Da habe ich mich sehr wiedergefunden. Mich nervt die Selbstverständlichkeit, mit der wir uns dem Auto in so vielen Belangen total unterwerfen. Raum, Lärm, Gesundheit, Zeit. Meinen Alltag bestreite ich mit ÖPNV und Faltrad.
    Trotzdem habe ich einen 29 Jahre alten Diesel-Bulli, der gerade für viel Geld einen neuen Motor bekommen hat. Mal schauen, wie lange ich den noch fahren darf. In die Städte darf er eh nicht mehr. Damit fahren, darin einfach irgendwo pennen und morgens Espresso und Brötchen in der Sonne, aber auch mal zum Ikea oder mit 6 Leuten irgendwohin – da ist das halt doch grandios.
    Konsequent wäre, den abzuschaffen. Aber nach 12 Jahren und 150000km macht man das nicht.
    Ist halt einer dieser vielen Widersprüche, mit denen man heute lebt – da muss man halt durch. Konsum, Reisen, Wohnraum, Ernährung… alles so Sachen, die man eigentlich so gar nicht machen sollte.

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  21. Björn

    Das mit dem H-Kennzeichen ist alles nicht so einfach. Zu einem wurde das Alter vor einigen Jahren von 25 auf 30 Jahre hochgesetzt. Weiterhin müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden, damit das Kennzeichen von TÜV/Dekra vergeben wird.

    Ich denke, dass folgernder Artikel von der Zeit einen guten Einblick gibt:
    http://www.zeit.de/auto/2013-02/oldtimer-kennzeichen

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  22. mithrandir

    Zu Tobis Amazonfasten:
    Natürlich steht es mir nicht zu, über deine Fastenart zu urteilen, aber die Nichtntzung von Amazon als Fasten zu bezeichnen finde ich doch echt billig.
    Das ist doch kein echter Verzicht, zumal du dich deinen Leidenschaften ja trotzdem hemmungslos hingibst.
    Und dass du damit dein Gewissen bezüglich Arbeitsmethoden oder anderer moralischer Verfehlungen bei Amazon beruhigst, finde ich auch ein wenig scheinheilig.
    Fasten bedeutet ja im christlichen Sinn tatsächlich fast schmerzhaften Verzicht. Wenn das bei Amazon bei dir der Fall ist, solltest du dir über eine Therapie Gedanken machen 😉
    Mal 40 Tage ganz auf Genusskäufe verzichten (brauchst du die Tasche wirklich auf der Stelle?) oder gar mal komplett auf das Internet verzichten (ganz notwendige Bankgeschäfte und Mails sind vielleicht erlaubt). Da merkt man erst mal was für eine Droge das ist.
    Aber auch dir nix für ungut Toby. Nur meine 5 Cent zum Thema.

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  23. quinoa

    Ich fand das Gespräch über das Fasten etwas seltsam. Ist es im norddeutschen Raum so ungewöhnlich in der Fastenzeit auch als nichtreligiöser Mensch auf etwas zu verzichten? Ich höre Holgis Podcasts noch nicht so lange, aber er kommt doch aus dem rheinischen Raum, oder? Zugegeben, ich habe den Podcast nur so nebenbei im Auto gehört, aber ich war mir jetzt nicht sicher, ob Holgi beim „Christ“ Tobi etwas sticheln wollte oder ihm das wirklich alles fremd ist. :o)

    Hier im Süddeutschen (BaWü, Bayern) kenne ich viele, die mit der Kirche nichts am Hut haben und trotzdem in der Fastenzeit auch etwas verzichten: Frauen, die in den 40 Tagen einfach eine Diät machen, viele die keinen Alkohol trinken oder die Süßigkeiten weglassen. Eigentlich ist die Fastenzeit hier noch eine der wenigen ehemaligen Rituale neben Weihnachten, Fasnet und schließlich Ostern, welche von vielen Menschen in irgendeiner abgewandelten Form weitergeführt wird. Also: hier an der schweizer Grenze gibt es die Fastenzeit noch, auch wenn die wenigsten wirklich religiös sind. Ich bin zum Beispiel auch nicht in der Kirche und nutze wie Tobi den Anlass etwas wegzulassen, was im Alltag fest etabliert ist: Kaffee, Süßigkeiten, Alkohol oder von mir aus auch Zucker. Und auch ohne das ganze spirituell zu erhöhen oder von Schlacken oder sonst etwas zu faseln bin ich dann doch regelmäßig schockiert, wie schwierig es etwa ist, auf den gemeinsamen Kaffee mit der Partnerin nach der Arbeit zu verzichten oder am Freitag Nachmittag kein Teilchen vom Bäcker zu naschen um das Wochenende einzuleiten.

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    1. morrrk

      Hier auch BaWü, kurz vor der Landeshauptstadt – kenne keine einzige Person, die fastet. Habe in meinem ganzen Leben nur eine einzige fastende Person kennengelernt, und das ist Jahrzehnte her.

  24. Frank

    Oh ja, Bukarest ist sehr schön.

    Vor allem die Altstadt, nur wenn man genau hinschaut, sieht man leider auch den langsamen Verfall.
    Farben blättern, Putz fällt herunter, Fenster schon mal gerne kaputt.

    Aber trotzdem eine schöne Stadt. Als ich da war vor ein paar Jahren, konnte man schon sehr viel an den Ausgrabungen um den alten Palast von König Vlad III (Draculea) besichtigen.

    Antworten
    1. Romconstruct

      Da würde ich eher Brasov oder Sibiu empfehlen. In Brasov ist man, wenn ich nicht recht erinnere, in grob einer Stunde mit dem Zug.

      Und die ganzen „Dracula“ Sachen bloß auslassen wie z.B. Bran. Tourismus Overkill und Rumänien hat weit mehr zu bieten.

  25. Dnns

    Dass Holgi mit einer Kamera am Fahrrad durch die Gegend fährt, kann ich einerseits nachvollziehen. Also den Wunsch im Zweifelsfall sanktionieren zu können, mindestens im Falle einer Gefährdung durch andere Verkehrsteilnehmer. Und doch bereitet mir der Gedanke, dass jeder Fahrradfahrer und auch jeder Autofahrer mit einer solchen Kamera unterwegs ist.

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    1. holgi Beitragsautor

      Vor zwei Jahren hat einer versucht, mich über den Haufen zu fahren. Ich habe den angezeigt, hatte aber keine Zeugen. Das Ergebnis war entsprechend (nämlich keins). Um solches Gesocks von der Straße zu bringen, sind mir alle Bedenken recht.

    1. holgi Beitragsautor

      Das wüsste ich auch gerne. Ich nehme immer Abus mit maximaler Schutzwirkung (ist dann halt auch entsprechend schwer).

  26. Daniel

    Zu den Garmin Armbändern… da hast Du vermutlich genau das gemacht, weswegen Du auf Amazon verzichten wolltest. Hast Du mal geschaut wer der Verkäufer ist? Shenzhen? Das fiese ist, dass viele Firmen aus China inzwischen direkt über Amazon Fullfillment in Europa (per Prime) verkaufen.
    Oft ohne Einfuhrzoll, fast immer ohne USt. (Nicht sichtbar für die Kunden, grad für Firmenkunden sehr ärgerlich, da quasi 19% teurer).
    Der Verkäufer zahlt (im Gegensatz zu Garmin) keine Einfuhrumsatzsteuer, keinen Zoll und weder er noch Amazon zahlen Gewerbe- Kapitalertrags- oder Einkommenssteuer in D. Der Staat versagt hier völlig in der Kontrolle. Container und die Firmen die diese importieren werden stärker vom Zoll kontrolliert als die Millionen Amazon Pakete direkt aus China.

    Viel wichtiger für Dich: der Verkäufer testet auch nicht auf reach (Giftstoffe) oder etwaige CE Normen, kontrolliert ja auch keiner, ist aber schweineteuer. Sind aber Pflicht beim in Europa vermarkten! Bei einem Fahrradreifen wäre mir das noch egal, da kann man bei der Montage Handschuhe anziehen. Aber bei einem Armband was man dauernd trägt und mit dem man schwitzt? Greift da nicht die Vernunft die einem sagt, zu dem Preis muss da was nicht stimmen?

    Ich finde den Amazon-Fasten Ansatz gut, aber genau diese Sachen sind schlimm und werden dazu führen das zig europäische kleine und mittlere Hersteller den Bach runter gehen weil sie sich den Regulierungen, Vorschriften (Elektroschrott, Verpackungsverordnung, DSGVO, CE-Tests… um nur einige Kostentreiber zu nennen) und Abgaben unterwerfen, vom Kunden aber als Abzocke wahrgenommen werden wenn die Wäre vom Chinesen oder Grauimporteur für nen Zehner angeboten wird.

    Bei 10 Euro… 2 davon sind Umsatzsteuer, Zoll, Transport, Verpackung, grüner Punkt, Chemie und CE Tests, Gewinn Verkäufer, Provision Amazon, WKZ Amazon, Zahlungsgebühren, Gewinn Chinese… was kann das Teil wert sein? Wir sind sooooo sehr Billig gewöhnt.

    Nicht falsch verstehen, ich will niemanden fertig machen, nur mal aufzeigen… wenn man es mal aus der anderen Sicht sieht. Und ihr redet oft über Arbeitsbedinungen, Gesundheit, Europa usw…

    Seid mein liebster wrint Podcast, danke!

    Antworten
    1. das-pearl

      Bei 10 Euro… 2 davon sind Umsatzsteuer, Zoll, Transport, Verpackung, grüner Punkt, Chemie und CE Tests, Gewinn Verkäufer, Provision Amazon, WKZ Amazon, Zahlungsgebühren, Gewinn Chinese

      bei 10 € kannste die Umsatzsteuer abziehen -> 8,40 €
      dann schauen wir uns doch mal genauer an, was ein Container an Zoll kostet. Der Transport eines Container kostet im Vergleich zu nem einzelnen Paket nix. Verpackung mit grünem Punkt wird alles in China fertig gemacht. Provision von Amazon sin 3% soweit ich weiß (10ct -> 8,30€) Gewinn Chinese geht über masse und seehehr viel geringeren Lohnstückkosten. Zahlungsgebühren und WKZ ist prozentual sicherlich auch im einstelligen Bereich meinetwegen 5% (50ct -> 7,80€). von den 7,80€ kannst du jetzt Verpackung (50ct) grünerpunkt (2%) gewinn Verkäufer (3€) wkz Amazon (10% -> 78ct) abziehen etc. Herstellungskosten werden sicherlich in China 2€ oder so sein…

      der Einzelhändler wirft auf die 10€ Amazon noch seine kosten drauf… schon sind wir bei 12 oder 15€ und dann kommt er meist einen noch pampig, wenn man was Ersatzteil oder anderes braucht, was meist auch extra kostet. extra kosten darf es ja, aber ohne Mehrgewinn oder rumgejammer nicht…

  27. Andreas Kaluza

    Ich glaube nicht, dass autonomere Autos in Zulunft unbezahlbar sind. Wenn man sich überlegt, dass es „Radar guided Cruise Control“ (Abstandsregelautomatik) vor 10 Jahren nur in der S-Klasse gab und man das heute in besserer Form in einem Seat Öeon für 20.000€ bekommt, sagt das schon viel.

    Antworten
  28. Nespresso

    Moin,
    auch wenn die Folge schon etwas her ist.
    Als Kamerahalterung kann ich Quad Lock empfehlen. Klappt sogar mit Vmax auf dem Motorrad. Dazu gibt es Universalpads die auf jedes Handy / Kamera geklebt werden können.
    Funktioniert ähnlich wie ein Bajonettverschluss.
    Gruß, Frank

    Antworten
  29. Hörer Andreas

    Zum Thema Langstreckenflüge und sich ausknipsen mit Schlaftabletten:
    Ich habe mal von einem Arzt gehört, man solle dies tunlichst lassen wegen Trombose-Bildung in den Beinen. Langes verharren in der selben Sitzposition beim Schlafen würde zu genau dieser Problematik führen. Ich selber habe mich bisher bei solchen Flügen durch unverhältnismäßig häufige Toilettengänge fit gehalten, bzw. ent-langweilt.

    Antworten

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