WR765 Schlumpfdiät gone wrong

 

Die Leitung war ungezogen, aber wir redeten dennoch über Political Correctness, Fernsehserien (Essay: Bing-Watching als Notwehr), Internet im Alter, Soziale Medien, Arztbesuche, Alexa, Vaterunser und das Wetter.

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28 Gedanken zu „WR765 Schlumpfdiät gone wrong

    1. Norbert

      Wenn ich mir die Erklärungsversuche in der Wikipedia so ansehe, könnte auch die von Flavius Josephos in seinem „Jüdischen Krieg“ geschilderte Auslosung als Erklärung herhalten (Kapitel 8, Zeilen 387 bis 391 – Josephos schildert hier den Fall von Jotapata, dessen Verteidigung er geleitet hatte). Das wäre aber noch makaberer, als die Ableitung aus dem Strategikon, dafür gäbe es eine Verbindung zu Jerusalem: Als „Sieger“ dieser Aktion ging Josephos in Gefangenschaft, und wohnte dann der Belagerung Jerusalems, und der Zerstörung des Tempels durch die Römer 70 n. Chr. bei.

  1. Kai

    Zu den IGeL-Leistungen gehören übrigens auch AIDS-Tests (und andere Laboruntersuchungen, die nicht aus einer akuten Krankheit resultieren). Die finde ich persönlich nicht unnötig, auch wenn sie leider in die Definition von „Kosten überwiegen den Schaden“ fallen. Sehr viele dieser Untersuchungen sind aber wohl tatsächlich eher Luxus (wie beispielsweise die zwanzigste Ultraschalluntersuchung ohne Auffälligkeiten)

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    1. Venyo

      Gibt es eine Quelle für die Sache mit dem AIDS-Test? Also angenommen ich bin ein homosexueller Mann in einer festen Beziehung mit mehrmals Sex in der Woche und dann beichtet mein Partner mir, dass er HIV positiv ist.

      Dort kein AIDS-Test zu bezahlen wäre mindestens fahrlässig.

  2. Truhe

    „Im Zeitalter des vertikalen Storytellings braucht „Daredevil“ die gesamten 13 Folgen, um mit sich und seiner Aufgabe als Superheld klarzukommen“

    Ein wunderbares Thema. Ich bevorzuge ja Serien, die beides hinbekommen: Erzählerische Dichte, ein Fortschreiten der Handlung pro Episode und eine eine oder mehrere Staffeln durchlaufenden Basishandlung. Deep Space Nine und Battlestar Galactica hatten das z.B. sehr gut hinbekommen. Halt and Catch Fire bis zur Staffel 3, die erste Staffel von Broadchurch, Jessica Jones, Stranger Things, Glow ebenso. Das sind deshalb auch alles Serien, die ohne Bingen funktioniert hätten, sogar in einer wöchentlichen Ausstrahlung.

    Immer häufiger reihen sich allerdings Serien bei den Streaming-Anbietern ein, in denen nichts passiert oder bei denen eindeutig schlechte Autoren am Werk waren. Bingen ist hier tatsächlich Notwehr, da man die kaum vorhandenen Handlungsfäden ansonsten verlieren würde. Meine Liste an Serien, die ich nach spätestens zwei Folgen abgebrochen habe, wird immer länger, da ich keine Lust mehr habe, mir nach zehn Folgen die Frage zu stellen, was eigentlich passiert ist (Antwort meist: Fast nichts).

    Beliebt ist auch eine computerspielartige Erzähltechnik: Es wird ein Ziel für die Staffel gesetzt, der Hauptdarsteller beginnt, arbeitet sich dem Ziel entgegen und pro Folge wird ihm 1 Problem entgegen geworfen, welches er lösen muss. Am Ende wurde zwar das Problem gelöst, aber die Folge hätte man auch nicht schauen brauchen, da die Gesamthandlung nicht weitergebracht wird. Die erste Hälfte der ersten Staffel von Prison Break und Stargate Universe sind z.B. derartig. Bei nicht 10 der 12, sondern teilweise 24 Folgen pro Staffel ist das frustrierend.

    Insgesamt ist das Serienergebnis der letzten Jahre allerdings erfreulich. Als Kunde von Amazon und Netflix habe ich immer noch das Luxusproblem, dass es zu viele qualitativ hochwertige Filme und Serien gibt, die ich schauen möchte. Die Streaming-Dienste ermöglichen mir zudem, jederzeit pausieren, die kommenden Storylines in der IMDB überfliegen und abbrechen zu können, um andere Dinge zu starten. So kann ich leicht heraus finden, ob sich die nächste Staffel noch lohnt, wie lange die nervige Computerspielerzählweise andauert und ob ich durchhalten möchte.

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  3. Juergen

    Die Echo-Besitzer unter euren Hörern die diese Folge via Lautsprecher gehört haben werden euch jetzt hassen – insbesondere die die den „Mikro-Aus“-Knopf nicht rechtzeitig erreicht haben und jetzt Hundefutter gekauft haben 😉

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  4. Venyo

    Zum Thema IGEL: Ich gehe mal davon aus, dass die KK ökonomisch rechnen. Was aber wenn die Kosten für die Vorsorge relativ hoch und für eine Behandlung relativ niedrig sind? Dann macht es für die Kasse doch ökonomisch Sinn eben NICHT die Vorsorge zu bezahlen, obwohl es für den einzelnen sinnvoll sein kann, weil er ja nicht nur Kosten hat, sondern auch Beschwerden. Aspirin zahlt die Kasse ja auch nicht, macht aber bei Kopfschmerzen trotzdem manchmal Sinn.

    Beispielrechnung: Vorsorgeuntersuchung 100€, 1 von 100 hat was, Behandlungskosten: 5.000€. Kosten mit Vorsorge 10.000€, ohne Vorsorge 5.000€

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    1. Donngal

      Das ist nicht wie Krankenkassen rechnen sollten. Ich würde als gutverdiener auch gerne mehr für meine Krannkenkasse zahlen damit sie nicht so rechnen muss.

      Und ich hätte gerne, dass Dinge die nicht evidenzbasiert nachweisbar wirken, wie Homöpathie, nicht unterstützt werden DÜRFEN. Ich sehe hier nicht die Krankenkassen in der Pflicht (der Markt regelt das nicht), sondern den Gesetzgeber, der so einen Bullshit bei Krankenkassen halt einfach verbietet.

    2. Venyo

      Naja, so komplett wird man ökonomische Aspekte nicht ignorieren können. Konkretes Beispiel von mir persönlich: Ich bin an Ostern umgeknickt und hatte Schmerzen im Sprunggelenk. Der Hausarzt hat das von außen begutachtet als Kapselriss diagnostiziert. Ziemliche Standardverletzung, gerade beim Sport und dem Verlauf. Sollte nach 6-10 Wochen von alleine verheilen. Mehr als ein halbes Jahr später ist es noch nicht komplett verheilt und derselbe Arzt hat mich zum MRT geschickt.

      Ein MRT ist ein sehr teures Gerät und entsprechend kostet eine Untersuchung relativ viel. Mal abgesehen von der Zeit, die Patient und Radiologe investieren müssen. Es ist also einfach nicht sinnvoll jeden, der beim Sport umknickt in ein MRT zu stecken.

      Ich zumindest bin dem Arzt überhaupt nicht böse, dass er mich erst jetzt dort hingeschickt hat. Ich hätte als Arzt genauso gehandelt.

      Gedankenexperiment: Den MRT jetzt zahlt die KK, ich hätte aber als IGEL zuzahlen können den MRT schon an Ostern zu machen, obwohl sich das in 99% der Fälle einfach nicht lohnt. Hätte ich das gemacht? Wäre das falsch von der Krankenkasse gewesen? Keine Ahnung ehrlich gesagt. Alles nicht so leicht…

  5. Donngal

    Zum Thema Alexa:

    Ich war auch erst der Meinung es gäbe keinen Use Case, jetzt hat der neue Kollege eine Alexa mit ins Büro gebracht und ich bin erstaunt wie gut das funktioniert. Wir hören im Büro Musik, wenn jemand telefonieren will muss er den Kollegen nicht stören und sagen „Mach mal die Musik aus“ , das sag ich dann Alexa und der Kollege muss nicht aufhören sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Find ich schon praktisch. Ich kann mir auch Erinnerungen stellen ohne meinen Code verlassen zu müssen. Das ist schon ordentlich Komfort.

    Zuhause krieg ich trotz mulmigen Gefühls so ein Teil jetzt tatsächlich für die Küche. Einmal aus den genannten Vorteilen mit den schmutzigen Händen, aber auch weil meine Frau überhaupt nicht technikaffin ist. Das klingt paradox, aber für sie ist die Hürde ein Internetradio zu bedienen so hoch, dass es für sie uninteressant ist. Wenn sie aber sagen kann „Alexa, spiel Weihnachtsmusik“ dann hört sie auch mal was anderes als immer nur den gleichen Radiosender. Insgesamt ist die Bedienungshürde so niedrig, dass sie das Gerät viel mehr nutzen wird als jedes anders zu bedienende Gerät. Und man muss zugeben: Diese sehr gute Spracherkennung macht echt Spass.

    Ich habe gesehen, dass es Analysen gibt, dass das Gerät tatsächlich nur Daten sendet, wenn das Aktivierungswort gesprochen (oder vermeintlich gesprochen) wurde. Es gibt false-positives, klar, aber die halten sich hoffentlich in Grenzen. Das beruhigt mich nur ein wenig. Datensparsam bin ich aber schon lange nicht mehr, wenn ich ehrlich bin. Und ich sehe meine Daten lieber bei privaten Konzernen als bei staatlichen Überwachern.

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    1. Knut

      „Und ich sehe meine Daten lieber bei privaten Konzernen als bei staatlichen Überwachern.“

      Fazinierend, dass es noch Leute auf diesem Planeten gibt, die trotz Edward Snowden da noch Unterschiede erkennen wollen 😉

      ps @Holgi: Error: Time limit is exhausted. Please enter CAPTCHA value again. Click the BACK button on your browser, and try again. -> nervt total

  6. der Lars

    Zum Thema Sprachassistenten: Die Geräte erlauben einen barrierearmen Zugriff auf Medienangebote. Meine Mutter (76) kommt nicht ohne weiteres mit der Fernbedienung Ihrer Stereo-Anlage klar, um Radio-Sender zu wechseln oder den Eingang auf die Quelle zu stellen, auf der der WLAN-Empfänger für Spotify liegt. Spotify habe ich ihr angedient, weil ich sie so überzeugen konnte, Ihre 50 Jahre alte Plattensammlung beim Umzug aus dem Einfamilienhaus in eine kleinere Wohnung zurückzulassen. Jetzt kann Sie relativ einfach Radiosender auswählen und wechseln, ihre Wunschmusik bei Spotify auswählen usw. Ich muss dazu sagen, dass sie seit dem Tod meines Vaters vor ein paar Jahren ein IPhone und IPad nutzt um mit der Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, zu spielen und Printmedien zu konsumieren.
    Mein persönlicher Haupteinsatzzweck ist, Bluetooth-Lautsprecher zum Einschlafen und steuern der Beleuchtung und Heizung.

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  7. PeterB

    Zu Serien:
    Von „Der Lack ist ab“ gibt es seit dem 19.12.17 die vierte Staffel, jetzt bei Amaton Prime (alle vier Staffeln).
    Außerdem sehr sehenswert bei Amazon Prime: Catastrophe und Red Oaks.

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  8. Dominik

    Ich dachte ja auch, dass mit dem neuen Instagram-Algorithmus alles ganz schlimm wird und sehe mich überhaupt nicht bestätigt. Tatsächlich macht er nach kurzer Zeit auch genau das, was du willst, Holgi: Dir beim Öffnen der App zuerst die Inhalte anzeigen, die dich interessieren, weil du Fotos vom selben Account in der Vergangenheit geliked oder gespeichert hast. Gibt eine handvoll Freunde, deren Bilder ich immer sehen will, und die werden sehr zuverlässig hochsortiert. Insbesondere wenn man vielen Menschen folgt, verpasst man damit weniger, würde ich meinen.

    Und dass ich mal ein Facebook-Produkt verteidige, hätte ich auch nicht gedacht. Aber unterm Strich bin ich bei Instagram jedes Mal überrascht, wie gut Neuerungen funktionieren, die ich woanders schrecklich finde.

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  9. David

    Ich finde ja 90min-Filme sind oft nicht sehenswert. Da wird was kurz angeschnitten, aufgebaut, entsorgt, Ende mit Namen. Ich finde Filme mit 2,5h oder gern noch mehr gut, weil sie dann mehr Zeit haben, eine Welt aufzubauen. Klar sind dann viele Details im Endeffekt auch unwichtig, aber sie machen die dort beschriebene Welt runder. Genau wie ein Buch, welches anschließend verfilmt wird – es beschreibt die Welt sehr wortreich, damit man sie sich vorstellen kann.
    Und das finde ich bei Serien dann großartig. Ich bin aber auch nicht derjenige, der hier 1 Serie pro Woche guckt oder so – aber es gibt viele gute Serien, die ich gar nicht als 2h Film sehen wollen würde. Klar gibt es viel Schrott, bei Filmen doch auch. Kein Problem – Der nächste bitte.
    Aber auch Sitcoms, wo man auch mal viele Folgen verpassen kann, aber die Folge trotzdem gucken kann, weil man das etwaige Grundsetup kennt, sind auch gut, wenn sie dann über eine ganze Staffel einen großen Handlungsbogen aufbauen. Seinfeld machte das oft großartig, könnte man mal wieder schauen. Und ja, ich gucke so etwas trotzdem nochmal irgendwann, obwohl ich die Handlung kenne. Aber beim 2. Mal sieht man andere Details, die man beim ersten Mal ignoriert hat… oder erst im Nachhinein klar ist, welche Personen das überhaupt sind.
    Bei Game of Thrones habe ich mich die ersten 2 Staffeln sehr schwer getan, weil es einfach zu viele Personen sind/waren, aber dann ging es irgendwann. Mit dem Wissen die Staffeln nochmal sehen hilft, was man so alles verpasst/ignoriert/nicht zuordnen konnte.
    Aber man kann und muß ja nicht alles sehen, dazu ist der Markt echt zu groß. Ich habe zb nie Lost oder Walking Dead gesehen – kann ich damit weiterleben? Na klar! Dafür war Breaking Bad sehr genial.
    Insgesamt uns das wiederum aber als Gesellschaft immer mehr in verschiedene Filterblasen, ich weiß nicht, ob das auf Dauer gut ist. Früher halt der Straßenfeger, den jeder gesehen hat, darüber konnte man am nächsten Tag mit fast allen reden…

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  10. Laura

    Eine chronologische Ansicht kann Facebook auch noch: im Browser links bei „News-Feed“ auf die 3 Punkte klicken und dann dort „Neueste Meldungen“ auswählen.
    Nur einmal aufwendig, aber danach super: den Menschen, deren Sachen man lesen möchte, eine eigene Kategorie geben. Und dann kann man auf die Kategorie klicken und tadaaa! Dieses „Ich zeig Dir irgendwas, von dem ich halte, dass Du es sehen musst“ ist definitiv total ätzend. Aber früher war ja eh alles besser.

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  11. Daniel

    Ich arbeite für einen, sagen wir mal „führenden Social-Media-Konzern“ 😉 und kann dir nur sagen, dass jede kleinste Änderung an jeder App genauestens untersucht wird. Dazu werden Test- und Kontrollgruppen in verschiedensten Metriken verglichen. Wie Toby auch sagte kommt es darauf an, welche Metrik man optimieren möchte. Bei uns ist es so, dass es nicht eine Metrik gibt, sonder hunderte verschiedener Metriken. Jede Änderung an der App wird erst in einer Testgruppe ausgespielt und der Einfluss auf die Metriken untersucht. Diese Metriken sind alles möglich, von „time spend“ über „photos posted“, aber auch wesentlich technischere wie „skipped frames“, etc. Änderungen werden nur ausgespielt, wenn die Metriken sich zum positiven verbessern. Oftmals gibt es dort auch Zusammenhänge, die sich nicht wirklich erklären lassen, aber bei einer großgenugen Userbase sind diese Ergebnisse statistisch signifikant.

    Das Problem mit Statistiken ist halt immer, dass sie sich nicht für den Einzelfall interessieren. Und du scheinst hier ein Einzelfall zu sein. Jetzt könnte man argumentieren, dass man den Nutzern optional ja auch das alte Verhalten geben könnte. Der Aufwand dafür ist aber zu hoch um diesen Aufwand für Einzelfälle zu betreiben. Das betrifft Wartung der Apps, Aufbereiten und Bereitstellen der Daten vom Server, Auswertung der Daten, etc.

    Das man man mir jetzt glauben oder nicht, aber aus meiner Erfahrung wird immer nur auf Metriken der Nutzerperspektive optimiert. Änderungen für Werbetreibende dürfen nie die Nutzermetriken verschlechtern.

    Das ist übrigens auch der Grund, warum es für große Apps unmöglich ist Release-Notes für App updates zu schreiben. Es lässt sich einfach überhaupt nicht sagen, welche Features welcher Nutzer bekommt und welcher nicht.

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    1. Anne

      Natürlich ist auch das anekdotisch, aber kaum etwas nervt mich mehr als der nicht chronologische Stream bei Instagram. Es wäre so, so, so einfach, das als Option freizugeben, aber nix. Ich nutze Instagram ziemlich genau seit der Einführung des nicht chronologischen Streams deutlich seltener, weil der Nutzwert für mich nach unten gegangen ist.

      Vermutlich ist der Großteil der Nutzer da nicht so empfindlich, aber es gibt zumindest zwei Einzelfälle, was diese konkrete Angelegenheit betrifft.

  12. Lars

    Seichte Serienunterhaltung für Holgi:
    Castle mit dem großartigen Nathan Fillion als Krimiautor, der beim NYPD hospitiert. Meist bananige Krimiplots, aber sehr liebevoll und hochgradig lustig gemachte Serie. Es gibt zwar einen sehr großen Storybogen, aber der spielt für viele der Fall-der-Woche-Folgen nur eine untergeordnete Rolle, sodass man die Serie auch sehr gut zwischendurch mal gucken kann.

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  13. Roland

    Bei Toby’s Bemerkung zu den „Christenhassern“ ist mir immer spontan die Steinigungszene aus „Life of Brian“ eingefallen…Jehova Jehova…das die Religiösen auch immer so empfindlich sind 🙂

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  14. Céline

    Zum Thema Mansplaning: es gibt durchaus auch Womensplaning. Besonders schön zu lesen in Foren rund um Kinder. Z.B. Thema: wie Stille ich am besten ab. Da fühlt sich mehr als eine Frau berufen einem zu erklären, warum abstillen doof und weiterstillen gut ist.

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  15. Wongar

    Zum Glaubensbekenntnis „Vater unser“
    Vater unser im Himmel
    Geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    Und führe uns NICHTS in Versuchung,
    sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich
    und die Kraft und die Herrlichkeit
    in Ewigkeit. Amen.

    Im obigen Text hab ich das eine Wort groß geschrieben, daß in dem Glaubensbekenntnis meiner Meinung nach „falsch“ ist. Eigentlich heißt es: Und führe uns nicht in Versuchung.- Ihr habt drüber geredet, daß es ja eigentlich Satans Aufgabe ist „in Versuchung zu führen“. Nun ja, vielleicht hätte es heißen sollen: Und führe uns nichtS in Versuchung. Es würde zumindest „Gott“ nicht unrecht tun, wenn das kleine bescheidene „s“ in dem Satz noch seine „Daseins Berechtigung“ hätte.

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