WR551 Südafrika und die Apartheid

 

wrint_geschichtsunterricht_120Im Juni 1976 beginnt in den Townships von Soweto der Aufstand gegen ein Bildungssystem, das schwarze Südafrikaner systematisch dumm zu halten versucht. Der Aufstand ist der Anfang vom Ende der Apartheid in Südafrika – das allerdings erst in den 1990er Jahren tatsächlich erreicht wurde. Matthias von Hellfeld erzählt…

Die zum Thema passende Sendung “Eine Stunde History” auf DRadio Wissen ist vom 12. Juni 2016.

5 Gedanken zu „WR551 Südafrika und die Apartheid

  1. Florian

    “der Aufstand gegen ein Bildungssystem, das schwarze Südafrikaner systematisch dumm zu halten versucht.”

    Hat sich denn seit dem Ende der Apartheid das Bildungsniveau verbessert?

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  2. Der Freibeuter

    Vielleicht zeigt es sich schon an der kärglichen Kommentierung hier: eher schwache Folge über ein hochinteressantes Land mit sehr komplexer Geschichte.

    Auch in der Kürze der Zeit wäre es zum tieferen Verständnis nötig gewesen ein wenig mehr Hintergründe zu beleuchten.

    Beispiel: Die ethnische Zusammensetzung Südafrikas war und ist bei weitem mannigfaltiger als ein einfaches “schwarz” und “weiß”.

    Den Begriff “Weiße” (alle europäisch-stämmigen Südafrikaner) / “Buren” (calivistisch geprägt, Afrikaans sprechend) synonym zu verwenden trifft die Sache nicht (an der Stelle 10min40).
    Auch wenn’s was her ist – es gab da mal die Burenkriege und die richteten sich nicht gegen die Schwarzen, sondern da habe Weiße gegen Weiße gekämpft. Buren haben auch heute meist einen niedrigeren sozial-ökonomischen Status.

    “Schwarze” sind eben auch nicht einfach Schwarze sondern Zulu, Xhosa etc.
    Die Volksgruppen sprechen ja auch unterschiedliche Sprachen – wobei Englisch und sogar auch Afrikaans als Lingua Franca dienen kann (selbst gehört…).

    -> Ein Weißer in Johannesburg mit Ferraris und schwer gesichertem compount während der Apartheid:
    Der war aller Wahrscheinlichkeit nach kein Bure sondern Engländer, der sein Geld im Rohstoff-Bereich gemacht hat.

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  3. sebastian

    Ich fand den Abschluss ab 22:45 echt beängstigend. Das spiegelt ziemlich gut meinen aktuellen Blick auf die Welt wieder. Ich verstehe nicht wieso das bei der SPD einfach keiner merkt, dass sie untergehen. Wenn die jetzt ihren Kurs wechseln würden und mal wieder etwas solzial werden würden gäbe es vielleicht noch Hoffnung. Die hätten schon bei der letzten Bundestagswahl in die Opposition gehen müssen. Politisch hätten sie gemeinsam mit den Linken (ohne mit ihnen koalieren zu müssen) durch Beeinflussung von Außen mehr erreicht als direkt in der Regierung und würden jetzt gestärkt da stehen mit geradem Kreuz und nicht am Boden als Furunkel am Hintern von Merkel.

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  4. Jan

    Der Geschichtsunterricht ist mein Lieblingspodcast aus dem WRINT-Universum. Vielen Dank dafür und gerne länger!

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  5. gustl

    Schöne Folge, aber die Geschichte von Mandela sollte man sich doch mal genauer angucken. Hier gilt er als Held aber wieso? Unter seiner Regierung ist die Lebenserwartung der Schwarzen in Südafrika um mehr als 10 Jahre gefallen!
    Er kam aus dem Knast, bekam positive Presse und den Friedensnobelpreis … und saß mit mehreren Weißen in einer Regierung die Südafrika an den IMF auslieferte. Es ist doch schon sehr bezeichnend, dass ausgerechnet die IMF-Chefin Legarde Mandela nach seinem Tod 2013 in höchsten Tönen lobte. Er hat prima mit mitgemacht, wurde als Held aufgebaut und hat sein Land in Armut gestürzt.
    Dazu empfehle ich das Buch “Weltmacht IWF” von Ernst Wolff, da sind dann auch Quellen.

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