WR550 Ochsenschreck

 

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15 Gedanken zu „WR550 Ochsenschreck

  1. Mokkel

    Ich habe einiges mit Open-Access an Hochschulen zu tun.
    Selbst ich weiß nicht, was sich die Verlage da bezahlen lassen. Wer mal wissen will, was so ein Verlag für eine reine Open-Access Veröffentlichung nimmt, hier gibt es eine Liste:

    https://github.com/OpenAPC/openapc-de/blob/master/data/apc_de.csv

    Das Problem liegt auch teilweise bei den Autoren. Bei denen ist nicht mehr nur „Publish or Perish“ sondern der Druck vorhanden bei einem „bekannten“ Verlag zu publizieren, damit man sagen kann „sieh mal, mein Text wurde in der Nature veröffentlicht“. Wer ihnen diesen Druck macht, kann ich nicht sagen, da habe ich keinen Einblick.
    Karieretechnisch, so die Aussage, bringt das traditionelle System halt mehr Anerkennung, als wenn man einfach ein Autor unter vielen auf einem Publikationsserver ist.

    Wissenschaftliche Bibliotheken würden gerne mehr Aufgaben übernehmen, die klassischerweise von Verlagen übernommen wurden. Allerdings haben die Verlage einfach zu viel macht und die Bibliotheken zu wenig Geld.

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  2. Der Herr Nick

    “Natascha und Uwe Ochsenschreck”

    Bitte haut mir was Schweres auf den Kopp, damit die schlechten Einspielungen aus meinem Hirn aufhören.

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  3. Chris

    Die statistische Untersuchung bezüglich Umzug und Spätfolgen lässt meiner Meinung eine wichtige mögliche Erklärung ungeklärt. Ist die gesamte Familie umgezogen oder sind in den Umzügen auch die enthalten, in denen nur die Kinder umziehen mussten (in Heime oder Pflegefamilien) oder nur ein Elter mit den Kindern umziehen.
    Bei ersterem sind die späteren Folgen längst nachgewiesen, bei zweiterrm legt die aktuelle Forschung dies auch nahe. So dass es eine einfache Erklärung unabhängig von der einfachen Umzugsbegründung nahe liegen würde.
    Aus dem Text wird dies für mich zumindest nicht deutlich.
    Ich finde, dass solche scheinbar statistischen Zusammenhänge gerade in letzter Zeit häufig aufgebracht werden und wette fast, dass die Wissenschaftler wie immer auch gesagt haben, Zusammenhang könnte bestehen, die Idee Einkommen und Bildungsstand konnten wir ausschließen, weiteres müssen nähere Untersuchungen zeigen. Die Schlagzeile ist dann jedoch: Ein Zusammenhang besteht – wo doch richtiger wäre – scheint zu bestehen.

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  4. David

    Bezüglich “Niemand arbeitet dann (bei BGE) mehr”…
    Ich glaube, das ist auch Angst, daß für manche Arbeiten dann niemand mehr (für den Hungerlohn) arbeiten muß, (will streich ich mal). Und das könnte so manche beunruhigen, andere nicht mehr ausbeuten zu können, worauf sich bei einigen halt auch der eigene Reichtum bezieht.
    Dann werden manche Arbeiten vielleicht auch mal wieder ordentlich wertgeschätzt, und für “Drecksarbeit” muß einfach mehr bezahlt werden, damit sie wer macht.
    Und ich könnte mir echt vorstellen, daß viele dann in den Bereichen arbeiten, an der sie selber Spaß haben – bzw worin sie gut sind – und das bringt die Gesellschaft im Allgemeinen auch ordentlich nach vorn. Ist aber vielleicht eine völlig idealisierte Vorstellung.

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    1. Don Quichote

      Man bräuchte in Europa einen Experimentierstaat, in dem man solche Dinge einmal ausprobieren könnte.
      Irgendwas kleines – Liechtenstein vielleicht.
      Wenn’s klappt super, wenn nicht auch nicht schlimm 😉
      Das Konzept des BGE ist interessant, ist aber zu komplex in seinen möglichen Auswirkungen, als dass jemand den Mut hätte es einzuführen.

  5. Mithrandir

    Ihr hattet ein online Magazin für Kinder erwähnt, das Wissenschaft vermitteln will. Wie hieß das noch mal? Gibt’s einen link? Finde die Stelle nicht mehr.

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    1. Frau Kirschvogel

      Hallo Zusammen!

      Vielen Dank für die Erwähnung unseres Comics KLAR SOWEIT? Der erscheint tatsächlich einmal im Monat unter http://www.helmholtz.de/comic und setzt sich mit Phänomenen aus dem MINT-Bereich auseinander. Die Comics sind kostenlos und stehen unter CC-Lizenz, so dass sie unter Nennung der Urheber geteilt und weiterverwendet werden dürfen.

      Wir bieten damit einen niedrigschwelligen aber informativen Zugang zu Naturwissenschaften an, der sich hauptsächlich an Erwachsene richtet (nicht explizit an Kinder). Einige Comics (z.B. die KLAR SOWEIT? Basics: Seife, Energieerhaltung, Energie…) könnten aber sicher auch für Kinder interessant sein.

      Frau Kirschvogel (Zeichnerin)

  6. Jürgen

    Zum Tensor:

    Ist der Unterschied zwischen einem Tensor und einem normalen Skalar/Vektor/Matrix nicht, das der Tensor eine (Material-) Eigenschaft beschreibt?

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    1. Jubsi

      Kann sein, wie in der Festkörpermechanik, muss aber nicht. Es gibt auch Tensoren die die Raumkrümmungen beschreiben (Riemanntensor).

      Ein Tensor ist eigentiich eine lineare Abbildung, z.B. eine Multiplikation einer Zahl mit einer Matrix. Deswegen lässt sich auch ein Tensor als Matrix abbilden. Aber nicht jede Matrix ist ein Tensor.
      Eine Tabelle in Excel z.B. kann man als eine Reihe von Daten, also eine Matrix sehen. Dahinter steckt aber keine Abbildung.
      Wichtig ist immer dass ein Tensor eine Abbildung von einem mathematischen Raum in einen anderen oder den gleichen darstellt.,z,B, wenn man eine Zahl einer Zahl multipliziert, bleibt es eine Zahl, oder Skalar genannt. Also ist dies eine Operation in den selben Raum. So gesehen ist ein Skalar ein Tensor nullter Stufe.

    2. alex

      Naja, man kann jede Matrix auf natürliche Art eineindeutig mit einer linearen Abbildung aus dem entsprechenden Homomorphismenraum identifizieren (zur m×n-Matrix A mit Einträgen aus dem Körper K gehört die lineare Abbildung, die jeden Vektor x ϵ K^n auf Ax ϵ K^m abbildet). Insofern “ist” jede Matrix schon eine lineare Abbildung.

      Was man üblicherweise meint, wenn man Dinge wie “nicht jede Matrix ist ein Tensor” sagt ist, dass es Objekte gibt (Standardbeispiel in der Physik sind die Christoffelsymbole), die sich in Koordinatendarstellung als Matrix schreiben lassen, die aber bei Koordinatenwechseln ein anderes Transformationsverhalten haben.

  7. sprocket

    Titelgeschichte von Spektrum der Wissenschaft, November 2015 (bitte mit Holgis Sensationsstimme im Kopf denken): “Dunkle Materie! Sie scheint noch seltsamer zu sein, als die Physiker dachten!” 🙂

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  8. frank

    Noch was zm Them Fertigmachen 🙂

    Die Ediacara-Fauna habt ihr mit dem Kambrium bunt zusammengemischt:

    Der Burgess-Shale in Kanada ist eine bekannte Fundstelle für Fossilien aus dem Kambrium.

    Die ‘absurd’ aussehenden Fossilien beziehen sich wohl auch aufs Kambrium. Die aus der Ediacara-Zeit sehen eher langweilig aus, wie Pflanzenteile oder Schwämme.

    Auch die früher falsch zusammengesetzten Fossilienteile sind typisch fürs Kambrium. Bekanntestes Beispiel ist Anomalocaris (=ungewöhnliche Garnele), bei dem die wie ein Garnelenschwanz aussehenden Fangarme zuerst gefunden und als eigenständiges Tier interpretiert wurden. Später wurden dann komplette Fossilien gefunden, die auch sehr ungewöhnlich aussehen, aber ganz anders als eine Garnele.

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