WR490 Süppchen kochen

 

wrint_kombuese_2014_200Der Winter steht vor der Tür. Da kann eine warme Suppe nicht schaden. Also reden Sven und ich über Suppen und so. Im Einzelnen geht es – unter anderem – um Brokkoli, Flüssigkeit, Gewürze, Kartoffeln, den besten Pürierstab aller Zeiten*, Eintopf, Suppe, Brühe, Bindung, Zucker und Salz, Nudeln, Kraftbrühe, Fleischextrakt, Eierstich, Gelatine und den Thermomix.

Ohne Sven ginge es nicht. Er freut sich über Geschenke (wer nicht) und so.

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57 Gedanken zu „WR490 Süppchen kochen

  1. Clemens

    Die ESGE-Pürierstäbe findet man oft auch auf Flohmärkten unter dem Markennamen »Bamix«. Die Dinger sind unkaputtbar und auch nach Dekaden noch kraftvoll, nur das Messer klebt sehr leicht fest, also bei seltener Verwendung immer abziehen und geölt (z. B. mit Kamelienöl) wieder aufstecken …

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  2. Sebba

    Nen Zauberstab hab ich von meiner Mutter damals zum Auszug geschenkt bekommen. Wenn man das Ding pflegt hält es wirklich ewig. Nur der Mühlenaufsatz den sie zwischendrin mal im Programm hatten (und den ich auch habe) finde ich nicht wirklich gut…der alte ist da wesentlich besser gewesen (und es sieht so aus, als sei der jetzt auch wieder im Programm).

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    1. Rebalina

      Am genialsten sind für mich die Spaghetti von La Vialla (gibts leider nur im Internetversand). Die sind bisschen dicker als normal, aber sie sind auch sehr rauh.

    2. Anne

      De Cecco gibt es meines Wissens auch in besser sortierten Supermärkten, aber vielleicht bilde ich mir das nur ein. Ein Kollege von mir schwörte auch darauf. Und bei De Cecco ist auch noch niemand wegen homophoben Äußerungen unangenehm aufgefallen. 🙂

      (Oder wie ich mal meinem Mann den Einkaufszettel diktierte: „Nudeln, aber nicht die von Barilla! Die sind böse!“)

    3. Sebastian

      De Cecco gibt es selbst in der Provinz meistens bei Real und Rewe. Wenn man die einmal hatte möchte man auch kein Barilla mehr kaufen. Entweder selber machen oder die.

      Die Sache mit dem Gemüse zum Binden mache ich immer bei Schmorsoßen. Wenn ich z.B. Wild in viel Rotwein mit Suppengemüse geschmort habe passiere ich das ab und püriere dann portionsweise das Gemüse, das sich ja mit Wein und Fond vollgesogen hat, wieder in die Soße hinein um so Bindung zu bekommen.

      Ich weiß nicht worauf ihr euch bezogen habt das es bei Sven nun Speck und Ei Nudeln gibt, aber in original Carbonara ist definitiv keine Sahne drin. Das sieht sogar die italienische Wikipedia so https://it.wikipedia.org/wiki/Pasta_alla_carbonara#Ingredienti

  3. Phil

    „Kastenkuchen ist auf seltsame Weise kein Kuchen“ Danke, ich hätte es nicht besser formulieren können. 1-2 mal im Jahr kann ich „Herrenkuchen“ bzw. „Comtesse“ ausm Regal einfach nicht widerstehen. Der Lacher gleich danach war auch schön.

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  4. Mina

    Ich habe Fragen:
    Ich hab etwas nicht verstanden. Einerseits habt ihr gesagt, dass schnelles Kochen den Geschmack ausschwemmt, aber danach dass mit weniger Wasser es schneller Kocht. Ist ein Schnellkochtopf dann vorteilhaft oder eher nachteilig für eine Suppe?

    Woher kommt das, dass so viele Menschen „Gelantine“ sagen und ihr auch, obwohl es Gelatine heißt?

    Ich kenn diese Hackfleisch-Lauch-Suppe auch. Ich mag aber keinen Frischkäse, kann ich Sahne und
    Mascarpone nehmen? Kann das etwas gut Essbares werden?
    Dann noch eine Käse-Frage, welchen Käse nehme ich am besten für einen Cheeseburger?

    Ich mag manchmal Schmelzkäse (den Sahnigen, nicht die Scheibletten) weil der so süß ist, dieses Milkana oder Kiri, . Ich bin keine Käseesserin, weil ich sonst auch nur jungen Gouda, Emmentaler und Mozzarella essen würde, sonst kaum etwas anderes. Ich esse Käse fast nie zu Brot, das schmeckt mir nicht, außer beim Cheeseburger, weil da das schön Fleisch warm ist. Ich benutze Käse meistens zum überbacken, Pizza usw.

    Ich hatte wirklich früher jemanden in der Klasse, der extrem häufig einen solchen Kuchen (Nachmacher von Comtess) wie einen Schokoriegel gegessen hat in der Schulpause.

    In Russland macht man zu Pelmeni (Nudeln, die Fleisch drin haben) auch Lorbeer (und wenn man mag Pfeffer) ins Wasser. Zu Suppen, in denen Rind drin ist, wird auch Lorbeer reingetan, z.B. in Borschtsch.

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    1. Mina

      Ich wollte Lorbeerblätter schreiben.
      Entschuldigt, dass ich meine Wörter manchmal durcheinander hab. Ich versuche das wirklich zu vermeiden und lese alles durch und es fällt mir trotzdem erst auf, wenn ich das schon abgeschickt hab. 🙁

    2. Anne

      Immer, wenn jemand Gelantine sagt oder schreibt, stirbt ein kleiner Teil von mir einen schrecklichen Tod. Es ist ein Drama.

  5. Anne

    Ich muss die Folge noch zu Ende hören, aber zum Thermomix-Thema hätte ich dann noch was anzumerken. Der Thermomix ist nach meinem Verständnis ein Gerät für Leute, die kochen müssen, aber keine Lust dazu haben, also zum Beispiel Eltern mit Kindern, für die es eher eine Notwendigkeit oder Pflicht ist, etwas Vernünftiges auf den Tisch zu bringen. Das gibt jetzt bestimmt Kloppe von Leuten, die auf Thermomix schwören, aber das ist so die einzige sinnvolle Erklärung, die ich mir bislang zurechtbasteln konnte.

    In der Hinsicht kann man eben nach Anleitung einfach Lebensmittel in das Gerät packen, nach Anleitung auf Knöpfchen drücken und hat am Ende vermutlich tatsächlich ein ordentliches Essen. Meines Wissens kann man darin dann auch unterschiedliche Komponenten garen, also Fleisch, Kartoffeln und Gemüse alles zusammen, was sicherlich weniger Aufwand sowohl beim Kochen als auch nachher beim Saubermachen bedeutet. Man kann also auch etwas anderes machen als Suppen, Soßen und Crèmes. Ein Bekannter hat mal eine Zabaione im Thermomix gemacht, die zugegebenermaßen sehr lecker war.

    Mir fehlt aber genau das, was beim Kochen Spaß macht, nämlich das geschäftige Rumwerkeln und Rumprobieren und im Zweifel auch ein bisschen das Chaos. Dementsprechend ja auch meine Theorie, dass das Geräte sind für Leute, die gar nicht kochen wollen, aber es aus irgendwelchen Gründen doch tun müssen. Praktisch ja, aber der Hype ist etwas verdächtig.

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    1. Rebalina

      Du hast Recht, es ist eine ander Art zu Kochen. Ich koche selbst eher so mittelgerne, habe auch nicht immer die Zeit, die Lust oder die Power, den Vorgang selbst zu genießen. Da ist der TM schon ganz praktisch. Außerdem unterstützt er auch ganz tatkräftig, wenn man mal ein tolles Menü auf konventionelle Weise kocht, denn es gibt gerade dann viele nervige Arbeitsgänge, die er einem abnimmt, ohne dass man danebenstehen und aufpassen muss, dass nichts anbrennt oder überkocht.

    2. Donngal

      Ja, ich glaube genau dafür ist es gedacht. Meine Frau will so ein Gerät, ich nicht. Für mich ist kochen mit Thermomix wie malen nach Zahlen. Aber meine Frau hat in der Zeit zwischen Kinder zum Kindergarten bringen, Hundespaziergang und häuslicher Arbeit keine Lust zu Kochen und fänd es gut, wenn der Thermomix kocht während sie die Kinder wieder abholt. Da kann ich das verstehen, auch wenn ich die über 1000 Euro da immer noch happig finde. Ich würde das nicht nutzen.

      Ich habe allerdings eine alte Kenwood Küchenmaschine die vieles für mich macht, namentlich Brotteig kneten, Sahne schlagen, Eischnee und alles was Küchenmaschinen so können. Die will ich auch nicht wieder abgeben, habe ich aus einem Nachlass quasi geschenkt bekommen. Super Teil.

    3. Rikibu

      Naja, kochen müssen und keine Lust dazu haben? da frag ich mich dann schon, wie die Kinder zustande bekommen haben. Man mag mich für einen Moralapostel in der Hinsicht halten, aber wenn einem es schon zu viel ist, bewusst mit Lebensmitteln umzugehen um seinem Nachwuchs das bestmögliche an Nahrung zukommen lassen zu können bzw. es zu wollen, dann hat man vor dem erfolgreichen Paarungsakt wohl nicht verstanden was es heißt Nachwuchs zu generieren und verantwortungsvoll für eben jenen da zu sein, zu entscheiden usw.

      Aber stimmt schon, in der Generation „ich lass das wasser anbrennen“ kommt so ein Dummiegerät wie der Thermomix sicher nicht verkehrt, aber halt… die Leute sind ja sogar zu faul Anleitungsbücher zu lesen (wobei die vom Thermomix wirklich gut ist und sogar direkt im Gerät steckt als digitales Gedöhns)…

      Wa mit dem Thermomix wirklich gut geht ist schokolade schmelzen, aber wenn ich die Wahl hätte zwischen diesem Staubsauger der Essen zubereiten kann (ist ja von vorwerk 🙂 ) oder ner Kitchenaid – dann würde ich definitiv die Kitchenaid nebst allem möglichen Zubehör nehmen… wie ich diese Artisan nebst Nudelvorsatz, Fleischwolf, Entsaftervorsatz usw. lieb gewonnen habe in den letzten 12 Monaten…

      und wer kauft überhaupt fertig getrocknete Nudeln? Nudeln machen ist so einfach wenn man das richtige Handwerkszeug hat…und dafür brauch man nicht zwangweise ne KA.

    4. Donngal

      Gutes Kochen ist ja wohl auch eine Zeitfrage. Und Zeit spart der Thermomix vermutlich wirklich. Und relativ gutes essen fällt auch raus. Und mehr Zeit für die Kinder kann nur gut sein. Aber bleibt eben ein teures Nischenprodukt. Wer aus Leidenschaft kocht braucht das Ding nicht.

    5. Rebalina

      Da frag ich mich aber schon, wie oft und wie leidenschaftlich meine beiden Vorredner(innen?) kochen. Solche Reden führen für gewöhnlich die, die es nur alle paar Wochen mal machen. Für mich ist die Leidenschaft indirekt proportional dazu, wie oft ich kochen MUSS und da finde ich es immer noch verantwortungsvoller, für den Nachwuchs frisch mit dem TM zu kochen und hochwertige Lebensmittel zu verarbeiten (ja, das schließt sich nicht gegenseitig aus) als Tüten aufzureissen.

      Viele lernen anscheinend mit Hilfe des Chips das erste Mal kochen, und das ist gut so, denn es scheint Spaß zu machen. Den wenigsten ist Kochen in die Wiege gelegt und nicht alle haben Gourmetköche unter den Eltern und Großeltern, von denen sie sich etwas abschauen hätten können. Ich persönlich verurteile niemanden, der nicht gerne kocht. Es gibt auch noch andere Hobbies und gemessen am Zeitaufwand kommt nicht immer viel rüber. Wenn ich am Wochenende mal Zeit habe, lasse ich auch gerne mal etwas stundenlang schmurgeln, aber im Normalfall hab ich weder Zeit noch Lust dazu und trotzdem soll mit vertretbarem Aufwand etwas ordentliches auf den Tisch kommen, und dazu ist mir jede Hilfe recht. Ob das jetzt eine Kenwood ist oder ein TM ist, ist Geschmacksache wie IOS oder Android und ein Diskussion darüber ist vollkommen unnötig.

    6. Rikibu

      @Rebalina
      @Donngal

      ich koche täglich mein Mittagessen selber, sogar auf der Arbeit nehme ich meine Zutaten mit und mache mir mein Essen auf m Herd fertig. Gutes Essen brauch nich zwangsläufig zig Stunden Zeit, es bedarf eher guter Organisation vom Einkauf, Lagerung, Vorbereitung bis hin zur Zubereitung. Brühe ist zb. so ein Thema, die kocht man in großen Mengen vor und friert sie portionsweise ein und fertig is die Sache…
      da stellste dich einmal hin machst den Anfang, der Rest läuft ja dann von selber für die lange Einkochphase…

    7. Rebalina

      Das kann ich gut nachvollziehen und ich finde es auch gut, wenn man die Möglichkeiten hat. Bei mir bleibt allerdings beim Alltagskochen. die ohnehin eher mittelmäßige ausgeprägte viel gepriesene und allerorts geforderte Leidenschaft auf der Strecke.

    8. Anne

      Ich koche mehrmals die Woche, wir sind allerdings auch nur zu zweit. Manchmal gibt es dann abends auch nur Brot, das ist dann aber auch okay.

      Man kann allerdings auch das Alltagskochen vereinfachen, wenn man die richtigen Rezepte kennt. Spaghetti Carbonara ist zum Beispiel supersimpel und man braucht nur vier Zutaten (sechs, wenn Pfeffer und Salz mitgezählt werden). Oder Gnocchi in Tomatensauce (vorausgesetzt natürlich, man macht die Gnocchi nicht selbst), die Tomatensauce kann man auch als Basis kaufen und dann mit Gewürzen oder z.B. Chili noch mal etwas verfeinern. Gnocchi anbraten, Tomatensauce drüber, bisschen Mozzarella drüberschnippeln und anschmelzen lassen, fertig.

      Als Argument hab ich auch noch gehört, dass man sich mit dem Thermomix auch eben einzelne Arbeitsschritte abnehmen kann. Wenn man Gäste hat zum Beispiel das Dessert vom Thermomix machen lassen, während man sich auf die Hauptspeise konzentriert. Das Problem für so Leute wie mich ist halt, ich WILL ja das Dessert selber machen. Wenn ich keinen Bock habe, mach ich halt ne Quarkspeise, die dauert zehn Minuten.

      Insofern mag es auch sein, dass manche Leute mit dem Thermomix kochen lernen, man könnte diesen Leuten aber alternativ auch das Kochen beibringen, indem man ihnen sehr simple und idiotensichere Rezepte zeigt und von da aus den Schwierigkeitsgrad steigert.

    9. Donngal

      Alltagskochen würde mich auch nerven. Mir macht Kochen nur Spass wenn ich richtig viel Arbeit und Vorbereitung rein stecken kann, das fängt bei der Auswahl der Zutaten an und führt dazu dass ich wenn ich koche immer mindestens 2 Stunden in der Küche stehe. Aber ich koche ja auch nur am Wochenende. Für das Aufräumen und spülen brauche ich dann übrigens auch noch mal ca. eine Stunde. Das mache ich gerne und mit Leidenschaft, aber wenn man es sich in der Woche unter Zeitdruck so einfach wie möglich machen will, finde ich das ok.

    10. Rebecca

      Das ist schon richtig, Anne. Ich habe es auch einige Jahrzehnte ohne TM geschafft. Aber man kann alles in Frage stellen, wenn man so heran geht, denn es gibt immer billigere und einfachere Methoden, mit denen „es auch geht“. Ich bräuchte kein Smartphone, denn ich hab einen Computer und ein Telefon und auch kein e-bike, denn man kann auch ohne Strom von A nach B radeln.
      Ich muss zugeben, dass mir der TM einfach auch Spaß macht und mir der Spaß neben seiner Nützlichkeit das Geld wert ist, das er gekostet hat.

      Und wenn jetzt wirklich jemand das Kochen mit dem neuen Chip-Thermomix entdeckt, was ist schlimm daran? Das ist nichts anderes als eine neue Form des Kochbuchs. Besser als Fertiggerichte aus der Mikrowelle. Und nicht jeder hat Freunde, die ihn an der Hand nehmen, und ihm das Kochen beibringen.

      Ich weiß auch nicht, warum viele Leute fordern, dass Kochen immer ein sinnlicher und mit Leidenschaft erfüllter Akt sein muss. Das erinnert mich an die Fernsehwerbung, die ständig suggeriert, dass wir alle Italiener sind und mit der Großfamilie an einem großen Holztisch unter Orangenbäumen speisen… 🙂 (Der TM ist übrigens in Spanien und Italien wesentlich stärker verbreitet als in Deutschland)

    11. Anne

      Das stützt ja wieder meine These, dass der Thermomix vor allem für Leute ist, die zwar kochen müssen (oder meinen, es zu müssen), aber eigentlich keine richtige Lust dazu haben. Wenn ich gerade keine Lust habe, zu kochen, dann koche ich halt nicht oder mache etwas sehr einfaches. Aber ich hab halt auch keine Kinder und zudem auch kein Problem damit, eine Dose Ravioli aufzumachen, wenn wirklich sonst gar nichts geht.

      Das ist aber auch eine ganz persönliche Einstellung. Weil ich gerne koche, möchte ich mir genau das eben auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Ich glaube schon, dass der Thermomix einem sehr viel Arbeit abnehmen kann, aber genau diese Arbeit mache ich ja gerne, oder zumindest so gerne, dass es mir das Geld nicht Wert wäre.

      Dass man mit dem Thermomix kochen lernt, finde ich zumindest ein streitbares Argument, weil man ja eben unter anderem auch lernt, sich alles mögliche abnehmen zu lassen. Ich habe gerade ein Rezept für Kartoffelpüree aus dem Thermomix gefunden, das ungefähr genau so funktioniert wie der Kartoffelstampf, den ich am Wochenende gemacht habe. Der größte Unterscheid bestand darin, dass man das ganz einmal in einen Thermomix warf und bei mir halt in einen Topf. Und am Ende hat das Gerät püriert und ich hab halt drei Minuten von Hand gestampft. Ich weiß nur nicht, ob jemandem, der Kochen mit dem Thermomix lernt, auch bewusst ist, dass er das exakt gleiche Gericht mit minimalem Mehraufwand auch mit herkömmlichen Küchengeräten herstellen kann.

      Vorteile gibt es sicher zu Hauf und einige davon kann ich auch nachvollziehen, aber ich bin ziemlich sicher, dass die Vorteile für mich eben irrelevant sind. Aber auf der anderen Seite schwöre ich auch auf meinen Reiskocher und lasse in der Weihnachtszeit den Plätzchenteig von der KitchenAid kneten. Die Wahl des Küchengeräts ist also immer sehr individuell.

    12. Rebalina

      Vollkommen richtig, jeder sollte mal lernen, dass man Kartoffelbrei auch mit einem Stampfer machen kann und nicht zwangsweise ein Gerät für über 1000 € dazu benötigt. Ich glaube, das kriegt jeder im Laufe seines Lebens mal mit und auch ein Butterbrot hat sich jeder schon mal geschmiert. Aber genauso wie sich die Kommunikation im 21. Jahrhundert ändert, tun sich auch für die Nahrunszubereitung neue Wege auf. Diese schließen aber die traditionellen Methoden nicht aus und man kann täglich neu entscheiden, womit man kocht.

      Man kann vom TM halten, was man will, aber er ist nicht der kulinarische Untergang des Abendlandes. Er ist eine Ergänzung und jeder hat die Wahl, ob überhaupt und inwieweit man ihn mit einbezieht. Und es bleibt immer noch Kochen, im Gegensatz dazu, sich Fertiggerichte aufzuwärmen. Freilich ist er nicht zu allem zu gebrauchen und so manches wird mit anderen Methoden besser, aber mit und ohne TM hängt das Ergebnis von dem ab, der kocht.

    13. Mina

      @Rikibu, wie viele Stunden pro Woche verbringst du mit Essen einkaufen, zubereiten, kochen usw.?

      Ich hab manchmal so viel Zeitdruck, dass ich nicht mal schaffe zu essen, da ist an kochen nicht zu denken. Mir ist meine Ernährung einigermaßen wichtig, aber das Kochen nur ein Mittel zum Zweck. Besonders anstrengend ist es für mich Sachen zu schälen und zu schneiden, vielleicht bin ich zu langsam dabei. Je nachdem, wie es mir geht, überlastet mich das Stehen an sich schon und dann auch noch kalt-nasse Dinge wie Fleisch anzufassen, ist nicht gerade einladend, obwohl ich gern etwas Tolles essen würde. Ich koche oder backe nur, weil mich das Ergebnis interessiert und der Weg dahin ist nicht mein Hobby, obwohl ich mich total dafür interessiere, wie das alles geht und wie man etwas hinbekommt. Ich probiere auch Dinge aus, aber auf keinen Fall jeden Tag. Wenn ich mal Lust hab in der Küche etwas zu machen, dann ist das Backen, weil ich dabei meistens nichts schneiden und schälen muss, bzw. meinen Freund dazu verpflichten kann, dass er mir Äpfel für den Apfelkuchen putzt und schneidet. Das am Herd stehen und Sachen wenden usw. ist für mich noch das Angenehmste am Kochen, deswegen kann ich auch nicht nachvollziehen, wieso man sich einen teuren Thermomix kauft. Beim Thermomix muss man ja auch alles mögliche Schneiden, vorbereiten usw. Das bisschen Rühren und auf die Zeit achten bekomme ich auch hin, da brauch ich nicht so viel Geld ausgeben.

    14. Rebalina

      @Mina
      Den Zeitdruck und die Unlust kenne ich nur zu gut, daher verstehe ich auch nicht, warum viele immer so vom meditativen Erlebnis des Gemüseschneidens schwärmen. Auch mich interessiert in erster Linie das Ergebnis und das muss in einem akzeptablen Verhältnis zum Aufwand stehen. Leider nimmt der TM solche Lästigkeiten wie Gemüseputzen nicht ab, aber die 20 min, die er alleine vor sich hinrührt, kann ich anderweitig nutzen und hab dadurch einen unerwarteten Zeitgewinn für mich oder für etwas anderes.
      Das geht natürlich auch ohne TM, sofern nicht die Gefahr besteht, dass das Kochgut überläuft oder anbrennt.
      Ich würde schon sagen, dass der TM in gewisser Weise ein Luxusgut ist, aber er erleichtert vieles und bringt einen auch weg von Fertiggerichten, von dem her amortisiert er sich irgendwo auch wieder ein bisschen.

    15. Rikibu

      @Mina
      zeit ist nicht der treibende Faktor sondern grundsätzlich die Organisation.
      Ich – seines Zeichens Fußgänger und ggf. mal Bus-Mitfahrer besorge alles zu Fuß, bin also nicht ansatzweise so schnell wie einer mit nem eigenen fahrbaren Untersatz – habe aber das Glück, dass ich hier in meinem Wohnungsradius Supermarkt + Discounter habe und direkt neben meinem Arbeitsplatz der Wochenmarkt stattfindet.

      Ich gehe die Woche etwa 4-5 mal die Woche einkaufen, ich weiß was ich wo kaufen kann, vor allem was im Geschäft wo liegt usw. -d as spart ne Menge Zeit – das hat man nach kurzer Zeit raus, außer wenn die Irren Idioten vom Supermarkt-Marketing denken sie räumen um und ich kaufe dann mehr weil ich ja so viel mehr sehe als ich brauch – mitnichten ist das so, denn es gibt im Supermarkt 99% Produkte die ich für sinnfrei erachte, die durch mein Raster fallen – und wenn ich nicht das finde was ich suche kaufe ich gar nix…

      Was das kochen angeht kommt es auch hier auf 2 essentielle Dinge an.

      1. die passenden Küchenutensilien wie Messer, Schüsseln, Pfanne, Topf, Brett und auch ein Gemüseschneider/Hobel ist ein zeitsparendes extra, genauso wie ein Apfelteiler und ein Sparschäler… wenn ich alles mit Küchenmesser machen müsste… nene, das muss nich sein.

      Ok, ich bin was meine küchenausstattung angeht sicher dekadenter ausgestattet als der Durchschnitt. Ich hab hier ne Kitchenaid Artisan nebst diversen Zubehören stehen und hab das Teil schätzen gelernt, weil ich während das Teil meinen Teig knetet zb. andere Sachen machen kann… und sei es nur die Spülmaschine befüllen.

      Auch wenn man wenig Zeit hat kann man sich meiner Meinung nach gesund und nahhaft und vor allem abwechslungsreich ernähren. Dazu bedarf es nicht mal Kochbücher oder Kochseminare, einfach mit saisonalem Gemüse experimentieren – oder mit dem was grad so als Rest im Kühlschrank ist…
      ich kann zumindest – obwohl ich keinerlei professionelle Ausbildung im Ernährungs- oder Medizinbereich habe – empfehlen, sich für die tägliche Ernährung Zeit zu nehmen. Wofür denn sonst, wenn nicht für DEN Schmierstoff des eigenen Körpers mit dem die eigene Leistungsfähigkeit und das Wohlgefühl steht und fällt? Ich finde, wer hier falsche Prioritäten setzt könnte sich ggf. mehr schaden als nützen – gut, jedem seine Sache – aber der soll am Ende nicht jammern „ach hätt ich früher mal…“
      Ich will hier auch nicht den moralapostel raushängen lassen. Vor 3 Jahren (vor meiner Ernährungsumstellung) und dem nicht auseinandersetzen mit Lebensmitteln, Inhaltsstoffen und der Funktionsweise des menschl. Körpers wie Energie verarbeitet wird, habe ich auch nru das gegessen was mir schmeckt – und so sah ich auch aus. Heute bin ich diszipliniert, freue mich richtig wenn mal Familiengeburtstag ist – weils eben nicht mehr jeden Tag Sahnetorte gibt sondern es ein kulinarisches Fest ist mal über die Stränge zu schlagen… man lernt auch viel über sich und seinen eigenen Körper und kann Feste wie ein ausuferndes Weihnachtsessen viel besser kompensieren (zumindest kann ich das jetzt viel viel besser als vor 3 Jahren).
      Das man nicht immer Lust hat zu kochen, weil man die viele Arbeit bis zum Ergebnis auf dem Teller sieht, das ja so schnell wieder „vernichtet“ ist, kann ich nachvollziehen. Es sollte ja auch immer der Spaß im Vordergrund stehen, wenn es zur sturen Pflicht wird geht das ggf. auf die Psyche die dann sagt „ich muss das jetzt so oder so zubereiten und essen sonst tut mir das nicht gut“

      Wie bei allem ist es meiner Erfahrung nach wichtig, den gesunden Mittelweg zu finden, zu genießen, Spaß zu haben neues zu entdecken, mal über die Stränge zu schlagen, aber auch ernährungstechnisch diszipliniert zu sein… und Bewegung in Form von Sport sollte auch nicht all zu klein geschrieben werden dann ist das alles kein problem.

      Ich habe zb. mittlerweile so ein Stadium erreicht, dass ich mich im Supermarkt größtenteils innerlich davor ekele, was Leute an der Kasse vor und hinter mir so in ihrem Einkaufswagen haben… Tiefkühlpizza, fertig gegarte Bratkartoffeln im Vakuumbeutel, fertig zubereitete Salate aus dem Convenianceregal (die schon zig stunden vor sich hin marodieren) usw. usw.
      bei so ner Ernährungsweise muss man sich wahrlich nicht wundern das die Leute krank werden… zumindest ist das für mich ne Erklärung für vieles…

      Man darf natürlich – wenn sich die Zeit findet – bzw. man sich diese gezielt nimmt – keine Angst davor haben, Dinge zu versuchen. Einfach selbermachen, sich Literatur kaufen und sich einfach damit auseinandersetzen… mir macht das Spaß… ich tauche zb. gerade in die Herstellung von Käse ab…

      Aber wie gesagt, ich will hier kein Moralapostel sein, jeder muss selbst wissen welchen Stellenwert Ernährung, Nahrungsmittelzubereitung usw. in seinem Leben einnehmen kann und soll. Auf der anderen Seite finde ich, dass viele Menschen so viel zeit mit Dingen vertun, die sie lieber für sich, für gutes und bewusstes Essen, nutzen sollten statt für facebook und nebenbei ne TK Pizza vertilgen…
      das kann man mal machen, klar, aber regelmäßig?

    16. Mina

      Ich hoffe, ich darf euch mit einer Gerätefrage belästigen.
      Habt ihr irgendein Gerät, um feste Dinge zu zerkleinern? Z.B. Nüsse klein machen. Ich hab einen Pürierstab und einen Standmixer, da braucht man immer Flüssigkeit, sonst funktioniert das gar nicht. Ich glaub beide Geräte würden ohne Flüssigkeit überhitzen. Ich nehme das normale Küchenmesser. Wie schon beschrieben, finde ich das furchtbar aufwändig, schon allein vom Zeitverbrauch. Ich stelle mir irgendwas vor, wo ich auch Zwiebeln, Knoblauch und Chilis drin häckseln könnte ohne Flüssigkeit, weil ich für solche kleinen Dinge immer ewig brauche, außerdem mag ich Zwiebeln nicht als Stücke in meinem Essen, der Zwiebelgeschmack soll trotzdem rein.

    17. holgi Beitragsautor

      Ich hab nen „Turbochef“ von Tupper und freue mich jedesmal, wie hübsch der hackt 🙂

    18. Donngal

      Fürs Zerkleinern habe ich einen Zerkleinerer. Die gibts unter dem Namen in verschiedenen Größen und Formen und auch als Aufsatz für Küchenmaschinen, da kannst du eigentlich einen generischen mit gutem Motor und scharfen Messern nehmen, würde ich behaupten. Damit pulverisiere ich auch schon mal Parmesan, und Zwiebeln macht der auch ohne Wasser zu Brei, wenn man das will. Ich persönlich schneide Zwiebeln aber (aus Stolz) mit einem scharfen Messer in kleine Würfel. Je öfter ich das mache, desto besser werden die Würfel.

  6. Rebalina

    Der Thermomix hat ein paar große Bequemlichkeitsvorteile, die ich nicht mehr missen möchte (ich hab allerdings noch das Vorgängermodell ohne Chip) Im Gegensatz zu anderen Küchengeräten hat er nicht tausende von Zusatzteilen, die man auf Küchenschränke verteilen muss, sondern steht immer bereit, man muss nicht erst alles mögliche zusammensuchen und zusammenbauen. Daher verstaubt er auch nicht im Schrank und auf lange Sich im Keller, sondern er steht bei mir immer auf der Arbeitsplatze, von der er gerade mal den Platz eines DIN A4 Blattes beansprucht.

    Der Thermomix hat einen ganz eigenen Workflow, vor allem wenn man auch noch den großen Dampfgarbehälter (Varoma) nutzt, kann man mehrere Arbeitsschritte zusammenlegen.
    Er ersetzt natürlich keine Pfanne und kein Backrohr, wegen der fehlenden Röstaromen, aber es gibt viele Gerichte, die ohne auskommen. Ich habe durch die Rezepte (siehe auch Thermomix Rezeptwelt) schon vieles ausprobiert, wovon ich vorher Abstand genommen habe und es ist mir meist auf Anhieb gelungen (z.B. Russischer Zupfkuchen!).

    Z.B. Broccolisuppe: man gibt Wasser/Brühe unten in den Mixtopf, das Gemüse hängt man in den Garbehälter drüber. Dieses wird quasi gedampfgart. In der Zwischenzeit kann ich mich bequem aufs Sofa setzen, was mir besonders nach einem anstrengenden Arbeitstag sehr entgegenommt und von Fertigprodukten fernhält. Am Schluss gibt man das Gemüse unten in die Flüssigkeit und mixt alles bis zu einer unendlichen Sämigkeit zusammen. Diese selbst mit einem guten Mixstab hinzubekommen (ich hab parallel auch den ESGE) erfordert schon eine gewisse Ausdauer.
    Auf ähnliche Art und Weise koche ich auch Kürbis-Karotte-Ingwer-Apfelsuppen oder auch Tom Ka Gai.
    Wenn ich Gemüsepüree will, mixe ich einfach das Gemüse ohne die Garflüssigkeit im Linkslauf, dafür mit evtl. ein bisschen Sahne. Das wird dann nicht so fein, sondern behält noch ein wenig Struktur.

    Einen ganz eigenen Charme scheint das „Chipkochen“ mit dem neuen Modell zu haben, das kann ich aber nicht bestätigen, weil ich es noch nicht selbst ausprobiert habe.
    Man kann übrigens in jeden Vorwerk Shop gehen (gibt es in Berlin sicherlich) und sich den TM vorführen lassen. Der Preis schreckt natürlich erst mal ab, aber er kostet m.W. keine 1500 sonder unter 1200€. Allerdings ist der Preis nur relativ, denn es sind immer noch, TMs im Einsatz die 20-30 Jahre auf dem Buckel haben. In der Zeit gehen einige andere Küchengeräte über den Jordan. Das Material ist wirklich sehr robust, meiner ist nach 6 Jahren immer noch wie neu und lässt sich bis auf den Motorblock in der Geschirrspülmaschine reinigen. Zudem ist der Wiederverkaufswert auf Grund der Qualität und der Begehrtheit sehr gut, vergleichbar mit Appleprodukten. Allerdings muss man auch aufpassen, denn das nutzen einige Trickbetrüger im Internet wiederum aus und zocken allzu Gutgläubige ab.

    Holgi, wie ich Dich einschätze, würde Dir der TM eine Menge Spaß machen 🙂

    Antworten
  7. Bigdaddyjohn

    Mal was anderes: Ich hab in einen der letzten Sendungen gehört es gäbe ein whisky-wrint. Hab ich den verpasst oder kommt der noch?

    Antworten
    1. DocDblU

      DAS hab ich mich auch gefragt, hatte ich die doch eher mit Andrea Diener verbunden. Ein wenig gesucht und ja, es war die Frau-Diener-verreist-nach-Schottland-Folge.
      Genau darum ist meiner unmassgeblichen Meinung nach der Sammelfeed wichtig. Kategorisieren ist halt für Menschen, die in Schubladen denken 😉

  8. Florian

    Ich gebe in meine Suppen noch eine mehlig kochende Kartofell rein. Macht die Suppe sämig und sorgt für zusätzliche Bindung.

    Tolle Sendung,

    Florian

    Antworten
  9. Christian

    Ich bin von der ESGE Modellvielfalt ein wenig erschlagen. Ihr verlinkt auf den ESGE-Zauberstab 90850 G 200. Warum gerade dieses Modell?

    Antworten
    1. Sebastian

      @holgi so wie ich es sehe ist das ein Gerät aus der Gastro Linie. Hatte das einen besonderen Grund das Du den gekauft hast bzw. kann man damit auch problemlos kleinere Portionen machen oder ist der dafür dann zu groß/schwer?

    2. holgi Beitragsautor

      Den gab es mal mit aller möglicher Peripherie im Angebot, darum habe ich den. Das ist ein stinknormaler Pürierstab, mit dem man beliebige Portionen machen kann 🙂

  10. Morgan

    Ihr hattet es kurz vom Kartoffeln kochen, dazu noch eine Frage: Ihr sagtet die Kartoffeln einfach mit zwei bis drei Fingern hoch Wasser kochen. Gilt das auch, wenn der Topf nicht so weit ist, so dass ich die Kartoffeln stapeln muss? Dann haben die höheren doch gar keinen Kontakt mehr zum Wasser. Oder reicht dann der Wasserdampf?

    Antworten
    1. Culinaricast

      Ja, der Wasserdampf reicht, die Temperatur ist ja sogar höher als beim flüssigen, kochenden Wasser und er laugt die Kartoffeln auch nicht so sehr aus. Deshalb dämpft man Gemüse auch sehr gerne.

  11. W.B.

    Ich koche fast nie. Trotzdem kann ich mich beim Hoeren des Podcasts, wie auch bei Kochsendungen im TV (zumeist die auf D-Max) schoen entspannen. Gibt’s da irgend welche tiefenpsychologischen Untersuchungen zu?

    Das Thermomix-Bashing fand ich lustig! Eure Argumente gegen das Teil entsprechen meinen gegen apple Produkten. Beide bieten einen „sterilen“ aber unkomplizierten Arbeitsablauf, d.h. wenig Spielraum fuer Variationen. Man begibt sich in die Hand eines Herstellers, der alles daran setzt, nicht mit anderen kompatibel zu sein. Beide sind teuer!
    Eure handwerkliche Weise zu kochen ist dann mehr das Linux.
    Aber, wer damit arbeitet, bestimmt das Werkzeug! Deshalb hat sich meine Frau einen Thermomix gekauft und ist gluecklich damit! Und mir schmeckts!

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  12. Adam

    Die rauen Nudeln kommen übrigens aus einer Bronzeform anstatt aus einer Teflonform, welche glatte Nudeln ergibt. Entsprechend ist das auch auf der Verpackung mit „al bronzo“ oder ähnlich angegeben.

    Antworten
  13. Stefan

    Mahlzeit!

    Habe ich das richtig mitbekommen, in die Brühe kommt kein Salz, kein Lorbeerblatt, kein sonstiges Gewürz. Also nur Knochen, Fleisch und Suppengrün?
    Außerdem, Schweinebrühe, z.B. Birnen, Bohnen und Speck. Da wird geräucherter Schweinebauch in Wasser gar gekocht, dann kommen die Bohnen (und später die Birnen) dazu. Sicher ist es keine Brühe im engeren Sinne, doch erfüllt der Sud mMn genau die Funktion von Brühe in anderen Gerichten. Es gibt also durchaus Schweinebrühe! 🙂

    Danke für die Folge,
    Stefan

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  14. Daniel Stephan

    Es muss nicht immer Suppe sein oder was mir zum Hokkaidokürbis einfiel.
    Ich hab den Kürbis von außen geputzt.
    Ich hab um den Stängel ein Loch in den Kürbis geschnitten und mit einem Löffel alle Kerne und auch noch 1-2mm mehr gründlich rausgekratzt.
    Den leeren Kürbis, mit dem Loch nach oben, hab ich nun ca 15 Minuten in der Mikrowelle bei 500 Watt weich werden lassen.
    Nach dieser Behandlung sollte sich der Kürbis leicht schneiden lassen. Ich schnitt ihn erst in Streifen und die Streifen dann in Würfel, so 2-3 cm Kantenlänge.
    Diese Würfel briet ich nun einer Pfanne wie Bratkartoffeln. Ich hab sie mit Salz, Pfeffer und Curry gewürzt.

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  15. EffKay

    Ich wollte mal eben Danke sagen. Ich koche eigentlich gern, mich nervt nur immer die Schnibbelei. Daher gibt es meist Fleisch. Ohne Beilage 🙂
    Und dann erzählt ihr da was von Brokkoli, einfach weich kochen, würzen und pürieren.
    Diese Anweisungen noch im Kopf sehe ich heute Brokkoli im Angebot und nehme spontan zwei mit. Grob gewürfelt und gewaschen in Wasser weich gekocht, etwas Gemüsebrühe rein, eine Schalotte mit grob geschnitten Speckscheiben angeschmurgelt und dazu getan. Das alles püriert und mit etwas Milch cremig gemacht….
    Was soll ich sagen… ein Gedicht.
    Danke für die Eingebung! Das war so ultra unkompliziert, das mach ich mir jetzt einfach mal öfter mit Saison-Gemüse und nicht unbedingt mit Brokkoli 😉

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  16. Claudia

    Vielen Dank für die Folge. Suppen sind einfach was Tolles. Eigentlich auch wirklich nicht aufwendig, man muss sie nur in Ruhe köcheln lassen. Ich mache auch gerne Petersilienwurzeln als Röstgemüse rein, gibt einen tollen Geschmack.
    Hokkaido schmeckt auch gut einfach im Ofen geröstet mit grobem Salz, danach etwas Blauschimmelkäse darauf zergehen lassen und kurz noch mal in Salamander oder Mikro.
    De Cecco sind auf jeden Fall besser als Barilla. ich denke Barilla hat einfach viel mehr Werbung gemacht, deshalb sind sie bekannter. Auch Divella finde ich ganz gut.
    De Cecco wurden bei uns in der Gastronomie in Italien immer genommen weil sie nicht so leicht zerfallen und sie oft längere Zeit warm gehalten werden mussten

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  17. datenhalde

    Ich mag meinen „Kochblume“ genannten Überkochschutz. Seit ich einen habe, habe ich ein ruhigeres Gewissen, weil mein Topf nicht mehr offen alle Energie in die Umgebungsluft verpulvert (was beim offenen Kochen ja wohl ein Hauptproblem ist).

    Das Überkochen bei Deckelverwendung war sonst immer ein großes Ärgernis beim Nudelkochen. Kurz mal den Raum verlassen, und dann das: Die halbe Herdplatte war unter Nudelwasser. Das passierte mir selbst dann, wenn ich einen Löffel als Abstandhalter zwischen Deckel und Topf gelegt hatte. Manchmal wurde der Löffel dabei durch den Dampf rausgedrückt.

    Der einzige Wermutstropfen ist der hohe Preis, den der Hersteller für den Silikonlappen aufruft. So eine Gewinnmarge wie da hätte ich auch gern. Aber die Kochblume löst mein Problem, insofern ist sie ihren Preis wert.

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