WR386 Seewetterdienst Sprötze

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Diesmal mit einer Fähre, Tannenbäumen, einem Opel Corsa, Radiosendungen, einem Verein, Göttern und dem Wetter.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier sein Klingelbeutel.

42 Gedanken zu „WR386 Seewetterdienst Sprötze

  1. Jaloux

    Hallo Tobias, hallo Holger.
    Vielen Dank für diese Sendung. Zu Tobias Erlebnis an der Elbe kann ich als Rettungssanitäter vielleicht ein paar Worte loswerden, um ein paar Kleinigkeiten aufzuklären. Zuerst: Der Rettungsdienst in Deutschland ist ein Notarztsystem. Das bedeutet, dass Rettungssanitäter und Rettungsassistenten (Assistent vom Notarzt) ihm unterstellt sind, was die medizinische Versorgung angeht. Der Arzt kann zwar Aufgaben delegieren (Medikamentengabe, Intubation etc.) aber manche Sachen muss er schon selbst machen. Darunter fällt im Regelfall auch die Entscheidung, eine Reanimation abzubrechen. Rettungssanis und -assistenten dürfen das nur bei sicheren Todesursachen. Ertrinken ist keine sichere Todesursache, es gibt immer wieder Leute, die das überleben. Gerade bei Ertrinkungsunfällen kommt es immer von Fall zu Fall an, wie gut die Chancen stehen.
    Den Fall im Schwimmbad kann ich teilweise nachvollziehen, da meinen Eltern mal Ähnliches passiert ist und ich auf der Arbeit auch schon mit den Folgen kurzer Unachtsamkeit konfrontiert war. Ich hatte daran auch ein paar Tage zu knabbern, dann war wieder alles ok. Das muss aber nicht immer so sein und jeder reagiert auch anders. Das Gespräch mit seinen Mitmenschen hilft oft um solche Erlebnisse zu verarbeiten; wenn nicht gibt es eine Vielzahl von professionellen Angeboten die einem Hilfe anbieten. (Das gilt für alle traumatischen Ereignisse, nicht nur die oben genannten).

    P.S. Aus der Struktur des Rettungsdienstes als Notarztsystem ergeben sich auch so Situationen, dass Sanis anfangen zu reanimieren, obwohl das jemand ausdrücklich ablehnt (Patientenverfügung). Die müssen das so machen. Sobald der Arzt dann da ist, macht der sich ein Bild von der Situation und kann dann auch entscheiden aufzuhören. Sowas kann für Laien immer sehr befremdlich wirken und das Personal kommt sich dabei auch immer etwas komisch vor, aber so ist die Gesetzeslage.

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    1. Clemens

      Die einzig sichere Todesursache, die ein Sanitätshelfer feststellen darf, ist die Separation von Kopf und Rumpf. So wurde es hier in AUT im Rahmen des Zivildienstes Mitte der Neunziger gelehrt. In jedem anderen Fall – egal wie steif oder weich der Patient sein mag – ist zu reanimieren …

  2. Andreas

    Den Spritverbrauch eines Auto könnt ihr unmöglich anhand der Bordelektronik feststellen. Dort steht drin was der Hersteller möchte. Es gibt keinerlei gesetzliche Grundlage oder Standards zur Auswertung. Also arge Vorsicht hier. Wer den Spritverbrauch wissen möchte sollte meiner Meinung nach über mehrmaliges Tanken mitrechnen.

    Dann noch kurz zu: Der Stammtisch sagt “der Opel” braucht viel. – Das ist Blödsinn und genauso zu bewerten wie “die Wissenschaft”. Es gibt nur noch wenige Hersteller die eigene Motoren bauen. Die meisten, und gerade im Segment Kleinwagen und Kleinstwagen (Opel Corsa und VW Lupo ect.), gibt es fast nur noch Gemeinschaftsbau. Also so hat der Renault Clio den Benzinmotor von Opel oder andersrum der Opel Corsa den Dieselmotor von Renault. (Nur als Beispiel…)

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    1. Kilian

      Moin,

      die Motoren, die von anderen Herstellern bezogen werden, müssen dann aber auch optimal mit den anderen im Auto verbauten Teilen eingestellt werden. Und wieso stellt Opel dann in den Bordcomputern so einen hohen Verbrauch ein? Ich als Hersteller würde dann doch eher Werte am unteren Ende der Skala angeben…

    2. Andreas

      Hallo Kilian,

      die Werte werden nicht gemessen, sondern aus vielen verschiedenen Parameter berechnet. Wie das bei welchem Motor genau geschieht weiss ich nicht. Allerdings sind es nicht Autohersteller die solche Programmierungen vornehmen, sondern es werden fertige Modulsysteme eingekauft, die von Zulieferern kommen (Bosch, Magneti Minerelli ect.). Also geht Opel her und kauft ein fertiges Einspritzsystem mit allem zugehörigem Mist, angefangen bei Einspritzsdüsen bis zum Steuergerät in der Version XYZ bei Bosch ein. Dann wird in Zusammenarbeit das Fahrzeug mit diesem Einspritzsystem getestet und abgestimmt. Selbiges übrigens auch mit Sicherheitssystemen. Es gibt eine Version Bosch blabla ABS Version 5.12345 und die wird von einem Hersteller eingebaut.

      Hallo Holgi,

      es gibt viele Gründe warum du für 400 km 39 Liter verbraucht hast. Am naheliegendsten ist wohl dass dein Tank nicht voll war als du ihn als voll angenommen hast…

    3. Sebastian

      Es kann unter Umständen sein das man mit Tempomat mehr Sprit verbraucht als ohne, das hängt vom Streckenprofil ab. Wenn Du eine hügelige Strecke mit Tempomat fährst versucht der Tempomat per Drehzahl das Auto beim abfahren zu bremsen (er nimmt also die Geschwindigkeit nicht mit) und versucht bergauf die Geschwindigkeit konstant zu halten selbst wenn er dafür Vollgas geben muss.
      Auf möglichst geraden Strecken sollte es aber einen Vorteil im Verbrauch bringen.

      btw. den BMW 118D kann man aus eigener Erfahrung aber auch sehr leicht mit ca 5l bewegen ohne groß auf den Verbrauch zu achten. Ist eben auch alles eine Frage der Fahrweise und die wird bei Leihwagen sicher im Durchschnitt nicht so pfleglich sein.

    4. Marcel

      Eine nette Seite den “echten” Verbrauch eines Autos einzusehen ist übrigens http://www.spritmonitor.de Ne Datenbank wo jedermann ein Sprittagebuch führt. Man kann da dann auch in schön in der Datenbank stöbern.

      Natürlich gibt es bei jedem Modell auch 2-3 Hardcore Sparer, die mit 4bar auf den Reifen und max 70 auf der Autobahn fahren. Sollte man halt dann ignorieren.

  3. mrjerk

    Hallo,
    Kleine Ergänzung zum Thema “Hier privat unterwegs”:
    M.E. ist das ein rechtliches Problem: In Fällen, in denen ein Blog, eine Facebook-Seite, ein Twitter-Profil nicht ganz eindeutig privater Natur ist (z.b. weil ein Mitarbeiter auf seiner privaten FB-Seite sehr viel von seinem Arbeitgeber berichtet), können (wenn ich recht informiert bin) findige Abmahnanwälte das als Schleichwerbung werten (weil man die Seite als Firmenwerbung auffassen könnte, die aber mangels eines entsprechenden Impressums usw. für den Otto-Normal-User nicht als solche erkennbar ist).

    Ich meine, in Thomas Schwenke’s “Social Marketing & Recht”( vgl. auch <a href="http://community.oreilly.de/blog/2012/06/06/kol-008-rechtsfallen-im-social-web/&quot; title="Kolophon Podcast #008") gelesen zu haben, dass man deshalb besser fährt, wenn man private und Firmen-Seiten (bzw. Twitter-Accounts, FB-seiten, Blogs usw.) sehr klar durch entsprechende Hinweise voneinander abgrenzt, wenn auch nur die geringste Gefahr besteht, dass Privates & Berufliches vermischt werden.

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  4. Paul Huizing

    Moin Holger,

    ich möchte mich kurz auf deine Aussage beziehen, die du zum Thema Profilbild-Wechsel “Je Suis Charlie” gemacht hast. Trauern und Mitgefühl zeigen sind zwei unterschiedliche Dinge und man muss (!) immer, wenn eine oder mehrere Personen sterben mindestens zwei Seiten sehen. (Entschuldige ich hole ein bisschen aus.)

    Die Seite der nahen Angehörigen, denen man erlauben muss so zu trauern, wie sie wollen. Einige Menschen verkriechen sich aus dem Alltag und wollen mit nichts und niemandem etwas zu tun haben, andere haben massiven Redebedarf. Da gibt es m.E. kein richtig oder falsch, sondern nur das Tun. Man muss so mit einem Verlust umgehen wie es einem an sinnvollsten erscheint.

    Die andere Seite sind die Leute die auf die ein oder andere Art Ihre Unterstützung anbieten und ihr Mitgefühl ausdrücken wollen. Das machen in einer intakten Sozialgemeinschaft Nachbarn, erweiterte Familie und Arbeitskollegen. Wo sie das tun ist vollkommen egal, das muss jeder Mitgefühl zeigende für sich herauskriegen. Hauptsache sie tun es und zeigen damit Anteilnahme und die Möglichkeit, dass man bei Bedarf auf sie zurückgreifen kann. Du kannst dich evtl. selber erinnern als du mal einen nahen Verwandten verloren hast, ansonsten frag mal in deinem Bekanntenkreis oder mich: Was es bedeutet zu wissen, dass Menschen im Todesfall einer nahe stehenden Person für einen da sind ist zum einen unbezahlbar und zum anderen spendet es unvorstellbare Kraft durch die Zeit der Trauer und danach. Warum ich das hier schreibe: Weil Trauer und Mitgefühl vielschichtiger ist, als richtig oder falsch.

    Der Tobi von Adobi (Sorry Tobi :)) sprach von einer Parole hinter der man sich aktuell im Internet uns anderer Orten versammelt. Was da drin steckt ist die simpelste Art gemeinsam Mitgefühl auszudrücken. (Das Phänomen des Wunsches zu etwas großem Ganzen zu gehören, was man nicht unbedingt ganz versteht können andere sicher besser kommentieren.)

    Die ganze Welt solidarisiert sich im Internet und zeigt Mitgefühl mit den Familien der Opfer und das ist unbestreitbar wichtig. Warum habe ich oben geschrieben. In jeder Bewegung der viele Menschen angehören, gibt es eine ordentliche Portion Idioten, die sich darin verstecken oder egoistische Intentionen verfolgen. Aber das ist eine der hässlichsten Seite einer eigentlich positiven Bewegung. Die darf nicht alleine stehen bleiben. Es ist wichtig den Menschen die Mitgefühl ausdrücken wollen die Möglichkeit einzugestehen – für die Angehörigen der Toten und für sich selber. Die anderen Idioten darf man weiter ignorieren. Egal wo und in welcher Bewegung.

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    1. holgi Beitragsautor

      Danke. Das drückt, bezogen auf Hashtag-Aktivismus, aus was ich meinte 🙂

    2. Paul Huizing

      Es ist nachvollziehbar, dass Bewegungen schlechte Seiten haben, aber ich bleibe der gegenteiligen Meinung des Blogposts, den du verlinkt hast. Jeder Tweet und jeder Like kann in diesem Fall dazu beitragen, die Unterstützung für die Angehörigen zu vergrößern und ihnen das Gefühl von Halt und Stärke geben. Das ist wichtig. Nicht nur jeder der bei Charlie Hebdo arbeitet darf Je Suis Charlie sagen – es ist eine Parole (hinter der sich, und da bin ich bei euch, irgendwelche Trittbrettfahrer und Aufmerksamkeitserhascher verstecken). Aber es ist auch der einfachste Ausdruck massive Unterstützung und Mitgefühl zu zeigen und das darf man den Menschen nicht verwehren, nur weil es einfach ist.

  5. Benjamin

    Jau, am Demiani in Goerlitz stand auch immer die High Society auch schon um acht mit nem Bier in der Hand. Hut ab, ich kaeme nicht so frueh raus.

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    1. David

      Ja, das war immer ein Anblick.

      P.S.: ein anderer Wrint Hörer aus Görlitz, spektakulär 😀

  6. Christian

    Hi Holgi,

    finde die Idee der “quick and dirty” Interviews nur beschränkt gut. Ich kann deine Argumentation nachvollziehen das man somit den Podcast vielleicht auf nicht Stammhörer ausdehnen kann, aber ist das wirklich dein Anspruch.
    Jemand der freiwillig auf die WRINT Seite kommt weiß doch aus Erfahrung das Themen eben nicht 5 Minuten abgehandelt werden sondern ausgiebig besprochen werden und genau das ist aus meiner Sicht auch genau das was für dich spricht, sei es bei WRINT oder Resonator. Die WRINT Sendung über Golf fande ich z.B. total interessant obwohl ich zuvor Golf immer für blöde empfunden hab, nach der Sendung hatte ich mich zu einem Schnupperkurs angemeldet und war seitdem noch 2 weitere male auf dem Green, ein anderes sehr positives Beispiel war der Resonator Beitrag mit dem Paläontologe…

    Kurzum, ich finde viele Themen (selbst trivial erscheinende) weit ergiebiger als ein paar Minuten und finde es gut wenn dies in voller Bandbreite vermittelt werden kann. Die “kurzen Zusammenfassungen” gibt es schon zu genüge in anderen Medien, für mich fehlen da aber leider immer Dinge die mich ebenfalls interessieren.

    Nur meine Bescheidene Meinung… viele Grüße
    Christian

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    1. Romconstruct

      Der Meinung schließe ich mich mal an.

      Mit den letzten beiden Ortsgesprächen konnte ich eher wenig anfangen weil die für mich in eine ähnliche Richtung gingen wie normales Radio, nur ohne Musik/Werbung. Das lag weder an den Themen, noch an den Gesprächspartnern.

      Es war einfach viel zu wenig Zeit um viel zu viel Thema zu beleuchten. Halt genau das was ansonsten Podcasts für mich ausmacht und auch die große Stärke ist, wie von Holgi ja auch immer wieder betont, fällt da leider weg. Bei einem Thema das in nur 5 bis 15min besprochen wird bleibt irgendwie immer der fade Nachgeschmack von “haben wir noch was vergessen” und der eindeutigen Antwort “ja”.

      Gerade das Interview mit dem Winzer erschien mir extrem gehetzt und es war schon recht anstregend das zu hören.

    2. hüp

      Wenn kurz, dann bitte nur mit gutem Grund. In anderen Formaten mag es kürzer Sinn machen, aber gerade bei Gesprächen ist die Länge ja das tolle bei Podcasts. Abgesehen davon das es mehr Content ist – es klingt auch einfach anders, wenn eine Sendung nach hinten offen und in ruhiger Atmo aufgenommen wird und da nicht irgendwann jemand Schluss machen will.

      Und was das “dirty” angeht: Ich bin echt nicht analfixiert was Sound angeht, aber deine Sendungen von unterwegs (z.B. bei C. Lauer) fand ich oft nicht sehr angenehm hörbar und habe sie meist deswegen auch nicht zuende gehört.

  7. Yannik2503

    Ich hab nur was kurzes: Das Lied, das Holgi meinte, heißt wirklich auch an Tagen wie diesen, ist aber schon 10 Jahre alt. Auch zum Glück von Fettes Brot und nicht von der CDU. 😉

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    1. BrEin

      @Alex
      Nö! Warum?

      Die Frage ist doch, wie viele befragt wurden.
      Wenn 70% von 10 abgelehnt hätten, wäre das wenig repräsentativ gewesen. Richtig. Aber selbst bei 10 wäre es nicht der Fall gewesen. Wenn man aber 300 angefragt hat und dann 100 bereit gewesen wären zu antworten, wäre das wiederum repräsentativ.

      Ich will nicht wissen, wie viele bei Emnid oder Forsa am Telefon eine Befragung ablehnen. Ich denke die Quote dürfte mehr als 50% sein.

      Gruß
      Fabian

    2. BrEin

      @alex
      Hier auch nochmal von Niggemeier aufbereitet:
      http://www.stefan-niggemeier.de/

      Sollte mich ja freuen, wenn die gesellschaftliche Mitte nicht so weit außen am rechten Rand stehen würde.
      Aber es würde mich nicht wundern. Nicht in Sachsen und nicht bei Politik in Sachsen.

      Gruß
      Fabian

  8. Matt Sinclair

    Mach am Freitag im Blue Moon am Besten irgend ein nerdiges Nischen Thema, wenn sich das in den Szenen rumspricht, kann das Dschungelcamp nach Hause gehen.
    Zum Beispiel Game of Thrones wegen des Staffelstarts im deutschen Free TV, vielleicht mit Frau Tobor als Expertin.
    Oder Star Wars, da gab es ja auch erst einen grossen Hype um den neuen Teaser.

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  9. dede ron

    … sagte Holgi bei Minute 43:00 wirklich “DIESE PEGIDIOTEN”? 🙂
    musste doch sehr lachen, obwohl das Thema nicht lustig ist!

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    1. BrEin

      Boah du Halunke @Ermel!
      Ich wollte gerade auf deinen Post eingehen und richtig loslegen.

      So leicht kann man mich trollen, so leicht.

      Gruß
      Fabian

  10. Nico Düsing

    Zum Thema “Ohne Religion hätten wir solche Anschläge nicht”. Holgi meinte “dann hätten wir andere Anschläge”.
    Das ist natürlich richtig, ohne Religion hätten wir keine religiös motivierten Anschläge. Ohne Waffen hätten wir keine Anschläge mit Waffen. Ohne Hass hätten wir keine hassenden Menschen.
    Aber was ist denn Religion, was ist eine Waffe? Da sind doch die Grenzen fließend. Für die einen ist ein Küchenmesser ein Werkzeug, mit dem sie täglich arbeiten, es kann aber auch schnell zur Waffe werden.
    Ist das beerdigen im Sarg schon religion? Oder das Ablegen von Blumen, die der Tote offensichtlich nicht mehr wahrnehmen kann? Oder das Anzünden einer Kerze für den Toten? Oder erst das Beten für den Toten?

    Religion hat keine klaren Grenzen und es gibt scheinbar im Menschen ein Bedürfnis an bestimmte Instanzen zu glauben. Und dann ist es doch besser, die Menschen glauben an einen imateriellen Gott, den man immer hinterfragen kann, als an z. B. ein Unternehmen, dass mit Ritualen verehrt wird. Das Unternehmen könnte die Leute bzw. ihren Glauben ausnutzen. Daher muss man auch Institutionen kritisieren, die “Gott” festlegen und sagen: “So ist Gott, nicht anders und du musst das und das tun, weil er das will.”

    Da gefällt mir der Protestantische Ansatz, ganz nach dem Motto: “Wir haben hier Quellen und die weisen darauf hin, dass Gott ungefähr so sein könnte.” In dieser Religion zu leben bedeutet immer nach Gott zu suchen und ihn mal so, mal so zu interpretieren. Diese Suche wird jedoch nie abgeschlossen sein. Und es finden sich in der Bibel immer Stellen, die das eine oder das andere belegen. Sie ist voll von Widersprüchen. Ich vermute, dass das auch teilweise beim Koran so ist.

    Über die Aussagen der Bibel lässt sich daher vortrefflich streiten. Wichtig ist doch nur, dass es niemals eine Begründung sein kann die gesellschaftlichen Grundregeln zu verletzen, insbesondere die Menschenrechte nicht. Und es ist letztendlich vollkommen egal, ob es wie bei Charlie Hebdo religiös motiviert war, oder wie bei Amokläufen an Schulen aufgrund sozialer Ausgrenzung.

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  11. Leif

    Spritverbrauch:
    Dass der Corsa nicht vernünftig zeiht und gleichzeitig auf der Autobahn viel schluckt, lässt für mcih den Schluß einer Untermotorisierung zu. Der ist in der Tat bei Opel bekannt.
    Um das zu reflektieren, muss man sich vergegenwärtigen, dass die Marke Opel bisher immer die kostengünstigere Alternative zu VW war. Wer Opel kauft, findet eigentlich VW ganz passend, achtet aber auf den Preis. Hierzu passt das Konzept, im Zweifel auch etwas zu kleine Motoren zu verbauen.

    Meine Frau hat einen 2005er Corsa D. Benziner mit 90PS. Der zieht nicht besonders, aber es reicht für Stadtverkehr. Dieses Modell gibt es aber auch in einer 75PS-Version, zu der der Verkäufer schon direkt sagte “Den will ich Ihnen nicht verkaufen. Sie sparen 1000€ und werden sich immer ärgern, denn der zieht keinen Hering vom Teller.” -Das ist ja mal ne Ansage.

    Ich fahre einen 2011er Corsa D mit 90 Diesel-PS und komme laut Bordcomputer auf 4,3L Mittel bei 120 KM / Tag, wovon 2/3 ausgebaute Strecke ist. (Schnittgeschwindigkeit laut BC 54Km/h, Zum Teil reise ich mit 130/140 über die breiten leeren Straßen.

    Mache ich das mit nem kleinen Motor (1,2 oder sogar 1,0L) diese Fahrten, fahre ich natürlich höhere Drehzahlen und dann fressen alle Motoren überdurchschnittlich.

    Ich hatte vor meinem Corsa D übrigens den Corsa C 1,3L CDTI mit 62PS. Der war leichter, gut eingefahren und wurde im Schnitt (per Tank-Berechnung da kein BC vorhanden) mit 4,7L gefahren. Spitze waren mal 6,1 wegen einer 380KM-Fahrt auf der Autobahn.

    Aber das ist alles völlig im Rahmen wie ich finde…

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