WR299 Klingonen vor Jerusalem

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Diesmal mit dem Wetter, Laufen, Radeln, Skaten, Autofahren, Fotografie, Islamisten, dem Wetter, Taxis, Waffen und dem Wetter.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier sein Klingelbeutel.

 

Shownotes
von Jeremy, Christian, widder, @Quimoniz

Intro

00:00:00

Nur noch 24° C in Niedersachsen, in Berlin wird die Welt untergehen — Holgi findet die Hitze der letzten Tage nicht schlimm — Rainlegs — Fatalismus — "Laufen ist ja nicht meins. Aber ich halt lieber das Maul, das hab' ich vor zwei Jahren auch übers Fahrradfahren gesagt." (Holgi) — Klickpedale — Roller Skates — Tobys Kinder fahren Inline Skates, er selbst hat Angst — Bremsen mit Inline Skates ist das Wichtigste und sollte vor der ersten Fahrt gelernt werden — Holgi hätte fast einen Unfall mit einer Autofahrerin gehabt — "Halt die Fresse du Lutscher!" (Holgi zu einem Autofahrer) — "Die sind halt auch so doof die Leute." (Holgi) — "Auf euren Autos steht drauf wer ihr seid, warum macht ihr so einen Scheiß!" (Holgi) — Holgi hatte gerne einen Nothammerdorn an seinem Fahrradhandschmuh — Kampffahrradfahrer vs. Kampfautofahrer — StadtRAD Hamburg — Stadtmäntel (Mantel von Fahrradreifen für die Stadt, mit gering ausgeprägtem Profil).

Fotografie

00:14:20

Der Preisverfall von Kameras ist hoch — D7100 Body mit eingebautem Autofokusmotor (für alte Objektive ohne eigenen AF-Motor) — Spiegelvorauslösung — Jitter — Toby möchte seinen D5100-Body loswerden — Spiegelreflex — Chris Marquardt — Canon EOS 100D (kleinste DSLR) (mit Cashback für 300 Euro)  — Photohaus in Hamburg — "Ich spitze zu, wir sind doch Journalisten!" (Holgi) — "Sonne lacht, Blende 8!" (Toby).

Vormarsch der Islamisten im Irak löst Flüchtlingswelle aus

00:22:11

(Bericht im Deutschlandfunk)  — ISIS — "Da hat doch extra der Bush den Hussein umgebracht." (Toby) — Toby und Holgi verstehen den Irak (Toby) und die Ideologie (Holgi) nicht — Der erste Irakkrieg/Erster Golfkrieg — Zweiter Golfkrieg Kuwait/Irak (1990-1991) — Dritter Irakkrieg (2003) — "Das schhlimme ist halt, es nutzt halt nie was." (Holgi) — Krieg und Terror sind im Irak zum Alltag geworden — "Selbst Mutter Theresa würden sie in die Luft jagen." (Holgi) — "Mann sollte nichts mit dem Holocaust vergleichen." (Toby) — Erdölraffinerie von Beidschi (Heintje - Heidschi Bumbeidschi) .

Erneute Unwetter in Teilen Deutschlands mit Sachschäden

00:34:14

(Bericht im Deutschlandfunk)  — Kachelmann, Sechs Tote und der WDR: Treten Sie zurück, Tom Buhrow — Tom Buhrow, WDR Intendant — Berichterstattung über Unwetter — Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk ist das Kriesenmedium — "Ich würde zuerst das Radio anschalten, wenn die Hölle losbricht." (Holgi) — Hamburg Hauptbahnhof war voll, weil ICEs nach NRW nicht abfahren konnten — "Hast du mich grade Hohlbirne genannt!?" (Holgi zu Tobi) — Darwin-Award — Stromschlag durch oberirdische Pfuetzen, vollaufender Hauskeller — "Über Wohlwollen reden wir inf fünf Jahren nochmal." (Holgi).

Taxifahrer protestieren gegen App-Anbieter

00:42:51

(Bericht im Deutschlandfunk)  — Holgi rantet über das Taxigewerbe — uber.com — Können die neuen Anbieter das Taxigewerbe verdrängen? — "Smartphones und Internetkonnektivität verändern das Gewerbe." (Toby) — Vergleich mit der Musikbranche, beide verpassen die Veränderungen durch das Internet — myTaxi.

Deutschland weitet Rüstungsexporte deutlich aus

00:49:20

(Bericht im Deutschlandfunk)  — "Das ärgerliche ist eigentlich das ich keine Aktien von Rüstungsherstellern habe." (Holgi) — HK G36 — Musterung — Dritte-Sohn-Regel — "Wahrscheinlich wirst du nie Astronaut." (Toby philosophiert über seine T2-Musterung) — Holgi war T3 und verweigerte Kriegdienst an der Waffe (Tauglichkeitsgrad)  — Panzer Grenadier — "Kleine Männer mit Macht, ist (fast) das schlimmste was einem passieren kann." (Holgi) — Gewissensgsprüfung — "Was würden sie tun wenn der Russe kommt?" — Notwendigkeit von Armeen — "Der Klingone steht vor Jerusalem" (Holgi) (Klingonen)  — Allgemeine Dienstpflicht bei der freiwilligen Feuerwehr — Pflichtfeuerwehr.

Das Wetter: Nur im Nordwesten trocken, 21 bis 32 Grad

01:00:53

"Das Wetter: Zunächst in der Mitte, dann auch im Süden und im Osten erneut Unwetter und Gewitter möglich. Im Nordwesten teils wolkig, teils heiter und meist trocken. 21 bis 32 Grad. Morgen überwiegend heiter bis wolkig und trocken, im Süden erneut Gewitter. 20 bis 27 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag heiter bis wolkig und größtenteils trocken. Nur im Norden und Nordosten Schauer. 16 bis 27 Grad.".

45 Gedanken zu „WR299 Klingonen vor Jerusalem

    1. Malte

      Danke, Ingmar, ich wollte gerade genau den Link posten, aber er ist schon da 😉

      Das Problem an Angeboten wie UberPOP ist also wirklich nicht, dass sie uns Kundschaft abspenstig machen. Damit müssen auch wir leben und gegebenenfalls einfach besser werden als die Konkurrenz. Das Problem ist, dass sie – gegen geltendes Recht – Fahrer ohne P-Schein einsetzen.

      Ebenfalls interessant ist der Artikel von http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2014/06/11/uberflieger-des-journalismus/, in dem er vergleicht, wie über die Demonstration berichtet wurde.

    1. Christopher

      Warum quatscht ihr eigentlich nicht ins Outro? Das ist voll diskriminierend gegenüber dem Intro und so!!11einself

      Vielleicht würde das die Hörer dazu verleiten, das Outro auch tatsächlich zu hören und nicht die letzten 30 Sekunden von einer Folge mit meist über 400 Sekunden zu überspringen 🙂

  1. @Auberginer

    Die Nothammer gabs mal als Lenkerende.

    Ich empfehle immer die linke hintere Tür aufmachen. Wenig aggressiv und wirksam.

    Wer wirklich aggressiv will legt sich ein Bügelschlossgürtel zu und benutzt das als Schlagstock.

    MTB ähnliche Geometrie mit dünnen Reifen= Speedbike.

    Es heißt nicht Fahrradmantel sondern Fahrradreifen. Mantel hat höchstens der Fahrer.

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  2. Kilian

    Astronaut kann man auch mit weniger guten Augen werden. Fit muss man allerdings sein, und ein Team-Mensch. Ne Geile Sau sollte man auch sein, also entweder Kampfpilot oder promovierter Naturwissenschaftler ;-).

    Antworten
    1. Chris

      Versönlich für Toby: Mit knapp (oder über?) 2 Metern Körpergröße würde auch der fitteste T1er nicht BW Jetpilot, da war zumindest in den 90’er und 2000’er Jahren bei 1,93 m Schluss.

  3. dagobert_duck

    also, ihr hübschen…

    ich hab euch echt lieb – aber dass ihr jetzt auch schon mit diesem “das kann man doch gar nicht vergleichen!!!!111eins”-Nonsen anfang, das geht echt gar nicht.

    1. “Vergleichen” ist eben NICHT das selbe wie “gleichsetzen”
    2. ein Vergleich beinhaltet nämlich per se keine Wertung und ist nicht inhärent normativ
    3. die Bewertung ergibt sich erst aus der Semantik
    4. einer solchen Bewertung kann man sich dann aus ethischen oder sonstigen Gründen ggf. auch enthalten
    5. Man kann daher ALLES vergleichen, sofern man auf beide Vergleichsobjekte die gleiche Kategorie anwenden kann (was bei allem, über das man überhaupt sinnvoll sprechen kann, der Fall sein dürfte – siehe Wittgenstein)

    Selbstverständlich kann man “den Holocaust” z.B. mit “dem Irak-Krieg” vergleichen, wenn man das möchte. Dadurch wird weder der Holocaust verharmlost noch sonst irgendwas. Die Frage ist nur, welche Aspekte man sich herausgreift bzw. welche Aspekte man für den jeweiligen Vergleich sinnvoller Weise eben heranziehen möchte. Ich kann sagen “im Holocaust starben mehr Leute als im Irak-Krieg”. Das ist ein Vergleich. Ein Vergleich unter dem speziellen Aspekt der Opfer. Ich kann auch sagen “Der Holocast ist wichtiger als der Geburtstag von Angela Merkel”. Auch das ist ein Vergleich. Welchen Wahrheitswert ich den jeweiligen Sätzen zuordnen möchte, hat nichts mit dem Vergleich an sich oder dessen Möglichkeit oder Legitimität zu tun.

    Dass dieser doch eigentlich, zumindest für Menschen mit Abitur, relativ einfache Sachverhalt auch von vielen Leuten in Politik und Medien nicht verstanden wird, erstaunt mich immer wieder….das geht sogar so weit, dass ich manchmal irgendwelchen CDU-Betonköpfen kurzzeitig Recht geben muss, weil wieder irgendjemand in gut gemeinter Entrüstung die intellektuelle Sonne verdunkelt hat…und das tut echt weh.

    Naja…ansonsten danke für euren Podcast, weiterhin alles Gute und viel Spaß am Gerät!

    Grüße!

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    1. flyingtoaster

      Ich finde es eher gefährlich den Holocaust als singuläres Ereignis abzutun. Wenn er so unvergleichlich ist, worin unterscheidet sich der Holocaust dann so besonders von anderen Völkermorden. Die Annahme er Unvergleichlichkeit hindert uns daran die generellen Mechanismen, die zu solch unvorstellbaren Entwicklungen führen im Vorfeld zu erkennen. Dabei gibt es viele Entwicklungen auf der Welt, die einen sorgenvoll stimmen sollten, anstatt sich nicht davon ablenken lassen, wenn ein Mann mit Bart als Frau verkleidet den ESC gewinnt.
      Tatsächlich werden auch heute in vielen Regionen der Welt unzählige Menschen aufgrund von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, politischer Einstellung, Geschlecht usw. getötet oder inhaftiert. Im Übrigen werden auch in Deutschland rund 100000 Menschen pro Jahr durch Schwangerschaftsabbruch das Recht auf Leben verweigert. Damit will ich mich hier nicht als Abtreibungsgegner positionieren, sondern lediglich darauf hinweisen, dass wir das Recht auf Leben bzw. das “Mensch sein”, hier aus Gründen der Bequemlichkeit, ebenso relativieren.

  4. donngal

    Ihr habt glaube ich uberpop mit dem limousinen service von uber verwechselt. Bei dem neuen angebot fahreb amateure ohne ortskundeprufung und personen Beförderungsschein in privatautos. Das dürfen Taxifahrer gar nicht. Und dagegen richtet sich der berechtigte protest. Das die Taxifahrer ein imageproblem haben ist eine andere geschichte. Du solltest mal mit sash über taxis podcasten. Wäre sicher lohnenswert. Gestern-nacht-im-taxi.de ist sein blog.

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  5. David

    Meine spontanen Gedanken zu den heutigen Nachrichtenmeldungen:
    1. Woher haben eigentlich diese Islamisten die ganzen Waffen, die man wohl braucht, um eine Armee aus einer Millionenstadt zu vertreiben?
    2. Warum ist zwischen diese Meldung und die Meldung über steigende Waffenexporte aus Deutschland in allen Nachrichtensendungen, die ich gesehen oder gehört habe, noch eine andere Meldung wie beispielsweise über das Unwetter in NRW gepackt worden? Da gibt es doch eigentlich wunderbare Ansätze für Verschwörungstheorien, beispielsweise wird ja immer wieder vermutet, dass islamistische Kämpfer in Syrien ihre Waffen aus Ländern wie Saudi Arabien erhalten, denen wir immer mehr Waffen liefern.

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  6. Céline

    Holgi, das ein- und ausklicken üben ist sehr löblich, aber bringt nicht unbedingt etwas. Gefährlich wird’s erst, wenn Du Dich an die Klickpedale gewöhnt hast und sie quasi gar nicht mehr wahrnimmst, dann vergisst Du sie beim anhalten und legst Dich hin. War zumindest bei mir so 😀

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    1. Christoph

      Da hab ich genau die gegenteilige Erfahrung: Bin am Anfang 1-2 mal umgefallen (und das muss wirklich so scheisse aussehen wenn das passiert). Aber inzwischen hat sich das mit der leichten Drehbewegung so automatisiert: Ich denke da nicht mehr drüber nach…

      Mein Tip wäre eher, die Pedale am Anfang auf recht leichtes Auslösen einzustellen und sich dann heranzutasten.

      Weitere Tip ist noch: Auf meinem Stadtrad hab ich inzwischen Wendepedale (d.h. eine Seite normal, eine Seite Click). Ist am Anfang etwas mühsam, da man das Pedal beim Aufsteigen immer auf die richtige Seite drehen muss: Aber selbst daran hab ich mich gewöhnt (d.h. man dreht es gleich beim Anhalten an der Ampel…)

    2. tim0s

      Mir ging es nach paar Jahren Rennrad fahren genau andersherum: Ich hatte mich so an die Klickpedale gewoehnt, dass es mich jedesmal wenn ich mit einem geliehenen Rad vom Kumpel einen Berg hoch wollte
      auf’s Maul gelegt hat, weil ich rund treten wollte. 🙂

    3. Christian

      Bei mir auch so, ich merke es gar nicht mehr, dass ausklinken ist automatisiert. Wichtig auch, dass man sich von Anfang an auf ein Bein festlegt und es konsequent mit diesem Bein macht. Wendepedale schön und gut, aber wenn man mehrere Räder hat, dann nimmt man halt eines als Speedrad zum trainieren / Sport treiben – und dann ggf. auch mal über einen Helm nachdenken – und eines als Verkehrsmittel und trägt dann dementsprechend Kleidung und Schuhewerk

  7. MIchael L.

    Hallo!
    Zum Thema Klickpedale und die hässlichen Schuhe ein paar Tipps. Ich habe vor kurzem auch ein bisschen gesucht und wollte das hier teilen. Es gibt natürlich auch nettere Modelle.
    Hier zum Beispiel: http://www.quocpham.com/products/index.html ,
    oder etwas sportlicher der “Republic” von Giro: http://www.giro.com/eu_en/products/men/cycling-shoes/republic.html
    Bei Giro gibts ansonsten noch gute, unaufgeregte Fahrradkleidung, in der man sportlicher fahren kann, ohne wie eine Litfaßsäule aussehen zu müssen (so ein Polster ist was feines!): http://www.giro.com/eu_en/products/men/apparel.html Danke für die schönen Wrint-Folgen und viel Spaß am Rad!
    M

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  8. Herr Borat

    Zu diesem ewigen und unsäglichen Konflikt “die” Autofahrer gegen “die” Radfahrer: wie so oft vorab um es mal mit Hildebrandt zu sagen: jede dieser Beförderungsmittelpräferenzgruppen hat das recht auf einen Arschlochanteil von mindestens 10%. Und natürlich merkt man sich halt nur die Idioten, denn die anderen die vernünftig an einem vorbeifahren registriert man gar nicht. Selten hört man doch den Satz “also der Rad- bzw Autofahrer neulich hat hervorragend mitgedacht und mir vorbildlich Platz gemacht, o.ä.”
    Und natürlich sollte auch die Maxime gelten das trotz aller Regeln generell der Stärkere (i.d.F. ultraurbaner Mensch mit 2,9t SUV) auf den Schwächeren (i.d.F. 2 Räder ohne Knautschzone) Rücksicht nehmen sollte. Und im Urbanen Raum sind eben die Reibungspunkte auf Grund der räumlichen Enge einfach sehr dicht vorhanden. Nur leider wird oft eine Klientel kaum erwähnt, die noch dazu das schwächste Glied des Mobilitätsbiotops darstellt und zu der ich mich größtenteils zähle (fahre auch Auto udn Rad): dem Fußgänger.
    Und wenn dann ich hier mal meine höchst subjektive Meinung einbringen darf: vor meiner Arbeitsstelle ist direkt an der Straße ein Zebrastreifen und diesen quere ich nun seit über 10 Jahren an Werktagen mehrmals. Bisher haben sich, subjektiv gefühlt, 90% aller “Autofahrer” an § 26 StVO gehalten, einen Radfahrer der gebremst oder angehalten hätte damit ich ohne zu stocken, zurückzuweichen oder gar zurückzuspringen die Straße überqueren kann hab ich bisher nicht erlebt. Bisher hatte ich das Gefühl das jene Führer eines längs fahrenden, pedalisierten 2-RAd-Fahrzeugs ein Zebrastreifen keinerlei Bedeutung hat. Daher fürchte ich mich als Fußgänger eher vor “den Rad-” als “den Autofahrern”, deren Verhalten gegenüber mir als schwächersten Verkehrsteilnehmer war bisher deutlich arroganter.
    Rein subjektiv natürlich.

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    1. Konrad

      Stimmt. Für den Radfahrer ist’s auch deutlich anstrengender, wieder loszukommen und gleichzeitig deutlich leichter, doch noch fix um den Fußgänger herum zu kurven. Das ist natürlich keine Entschuldigung, klar.

  9. Chris

    Wegen dem Unwetter,
    Gestern rief eine Frau bei Domian an. Ihr Rollstuhl wurde vom Blitz getroffen, ihr ist dabei nichts passiert, ausser Rollstuhl kaputt. Also mit ein bisschen Pech kann es wohl jeden treffen, nicht nur Hohlbirnen ^^

    Anderes Thema:
    Kann mir jemand bitte sagen warum man jetzt die Lateline plötzlich am Mo gestrichen hat?! Hast du da keine Zeit Holger? 🙂

    Antworten
    1. Chris

      Nö wegen “dem”.
      Wenn ich nicht gerade eine Arbeit schreibe oder einen Brief verfasse, achte ich sicher nicht akribisch auf den Genetiv.
      Den “Dativtrend” änderst du auch nciht, indem du in Kommentaren andere Leute darauf hinweist.

    2. Max

      Hihi, Reaktanz? Im besten Fall sollte man darauf natürlich nicht akribisch achten müssen. 🙂

  10. Jan

    Moin ihr,
    tatsächlich heißt Pflichtfeuerwehr nicht Pflicht für jeden. Sondern es wird eine ausreichend große Pflichtfeuerwehr aus den in Frage kommenden Kandidaten aufgestellt.
    Bist du aber zum Dienst verpflichtet worden, ist eben nicht nur der Einsatzdienst für dich Pflicht, sondern auch die Teilnahme an Ausbildungen und Übungen. Du hast die komplette Feuerwehr Truppmannausbildung zu durchlaufen, üblicherweise ein Lehrgang der über mehrere Monate 2-3 wöchentlich nach der Arbeit ansteht. Der erste Teil der Truppmannausbildung ist mit 70 Stunden vorgeschrieben. Dazu kommt dann monatlich 1-2x der Übungsdienst in deiner Feuerwehr.

    Pflichtfeuerwehren sind meistens aber nicht wünschenswert. In Freiwilligen Feuerwehren arbeitest du halt mit Menschen, die im besten Fall Spaß an der Feuerwehrtätigkeit haben.

    Jan

    Antworten
    1. Abkueko

      Der Weg zur Pflichtfeuerwehr ist auch eher unüblich. Gibt es hin und wieder mal und das meist zeitlich sehr eingegrenzt.

      Vorher werden die meisten Wehren erstmal “offener” was schon etwas hilft. Manche haben auch Interessante Angebote. Also Dinge wie “1000€ Rabatt für den PKW Führerschein für 5 Jahre ehrenamtliche Verpflichtung”.

      Wenn das scheitert geht man eher auch den Weg in Richtung Hauptamt. Da haben Wehren dann einen gewissen Anteil an Angestellten die sich um Wartung etc. kümmern und so die Ausrückbereitschaft gerade tagsüber sicherstellen.

      In seltenen Fällen schafft man dann eine Berufsfeuerwehr. Ist aber extrem unüblich da unglaublich teuer.

  11. André P.

    Hallo ihr beiden!

    Bezüglich der Taxiproteste fühle ich mich echt auf’n Schlips getreten.

    Erstmal zur Klarstellung: Es geht nicht um myTaxi & Co., sondern um Apps, die Privatwagen vermitteln, die gegen “Trinkgeld” eine Personenbeförderung durchführen, von dem sich dann Wundercar / Uber eine Provision einbehalten.

    Die Sauerei besteht nicht nur darin, dass den streng reglementierten Taxen (Tarifbindung, Beförderungspflicht, Betriebspflicht, Fiskaltaxameter mit direktem Draht zum Finanzamt, Gesundheitsprüfung mit Augengutachten, jährlicher TÜV, steuerlich und sozialversicherungmäßige Unbedenklichkeit, etc..) völlig unreglementierte Konkurrenz gemacht wird.

    Die eigentliche Schweinerei ist, dass hier (vornehmlich junge?) Leute verleitet werden, eine Tätigkeit auszuführen, die im Zweifelsfall gewerblich ist. (Gewerblich=regelmäßig und mit Gewinnstreben) Dann kann nämlich noch nach 10 Jahren das Finanzamt (und ggf. Berufsgenossenschaft, Kfz-Versicherung, Sozialleistungserbringer) kommen und massive Nachforderungen erheben. Wundercar / Uber sind mit ihrem Provisionsanteil in jedem Fall gewerblich tätig und damit für diese Daten 10 Jahre aufbewahrungspflichtig. Würden die Fahrer jedoch offiziell ein Gewerbe anmelden, würden sie sofort feststellen, dass es sich um ein genehmigungspflichtiges handelt, es ohne die o.g. Voraussetzungen also gar nicht anmeldbar ist.

    Es steckt halt immer mehr unter der Oberfläche, als man auf den ersten Blick so sieht.

    Holgi, du kannst mich gerne zu ‘ner Sendung über Taxifahrer einladen. Ich arbeite in Hamburg und ich kann dann deinen Rant über Taxifahrer gerne mit meinem über Fahrgäste ergänzen.

    Es grüßt euch
    André

    Antworten
    1. Johannes

      Naja. In der Gewerblichkeit der Tätigkeit (also Beförderung von Fahrgästen) sehe ich eherlich gesagt das geringste Problem. Schließlich ist seit der Rechtsprechung zu den ebay-Verkäufen klar, dass ab einer gewissen Regelmäßigkeit (Verkauf von Ware oder im Fall hier Anbieten von Dienstleistungen) eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Die zahlreichen Urteile von Landgerichten und Oberlandesgerichten in ganz Deutschland sollten inzwischen allen klar gemacht haben, dass es bei der Beurteilung gewerblich oder privat weder darauf ankommt, ob tatsächlich Gewinn erzielt wird, noch wie hoch der Umsatz ist. Von daher muss jedem, der Fahrten anbietet, klar sein, dass er aus steuerlicher Sicht zumindest Kleinunternehmer ist und somit alle Einkünfte aus dieser Tätigkeit auch dem Finanzamt zu melden sind.
      Das größere Problem sehe ich zum einen bei den Haftungsfragen im Falle eines Unfalls und insbesondere in der vorgeschriebenen Ausstattung nach der BOKraft. Die gesetzlichen Anforderungen würden durch diese “quasi-privaten” Fahrer natürlich unterlaufen.
      Auf der anderen Seite stellt sich für mich schon die Frage, wie groß der Markt für diese Art der Fahrdienstleistungen überhaupt ist. Das Taxigerwerbe bietet demgegenüber ja doch immernoch Vorteile (24h Erreichbarkeit, Taxi ist innerhalb von ein paar Minuten da, Ortskenntnis der Fahrer, etc.).

    1. Jan

      Danke Holgi,
      Vorsicht beim Vergleichen. MM verkauft die billige Version von dem Zoom Kit Objektiv ohne Stabilisator und ohne ISM (absolut leise für Videoaufnahme). Kann man schnell verwechseln weil beide 18-55mm sind. Trotzdem ein gutes Angebot, wer allerdings das Kit Objektiv für Video verwenden will ist eventuell mit den Set von Saturn mit der besseren Optik besser beraten (479€ vor Cash Back)

  12. derGunnar

    Hallo
    Ich möchtemir gerne kommendes Jahr ein Reiserad kaufen. Gibt es dazu irgendwelche Tipps?

    Im Auge habe ich das Silkroad Xplore von Tout Terrain oder das Tanami vom gleichen Hersteller.

    Antworten
    1. holgi Beitragsautor

      Ich hab von sowas kaum Ahnung, aber alle Radreisenden, die ich bisher kennengelernt habe, hatten Räder von VSF. Wenn ich mit dem Rad reisen wollte, würde ich darum zuerst dort gucken. Ich würde zusehen, dass ich normale Bremsen (also keine Scheibenbremsen) habe, weil man die am Straßenrand selbst reparieren kann, und vor allem würde ich versuchen, ausgedehnt Probe zu fahren.

    2. derGunnar

      Vielen Dank
      Es wird mit dem Rad eh erst nächstes Jahr. Bei der Preisklasse muss man es sich schon genau überlegen. Bin eigentlich mit Scheibenbremsen immer gut gefahren. Mal schauen. Ich lasse mich gut beraten.

  13. Feuerwasser

    Oha, das Thema Irak und so…

    Wie kann man ernsthaft in Erwägung ziehen, dass die USA da rein sind um für Stabilität zu sorgen?

    Im Iran-Irak-Krieg haben die Amis beide Seiten mit Waffen beliefert und als Saddam die von den Amis versprochenen Ölquellen im Iran nicht bekommen konnte, da hat er sich halt “umgedreht” und sein Öl in Kuwait gesucht. Aber die Amis entscheiden ja darüber welche Länder man überfällt und welche nicht. Und da war er dann plötzlich der böse Diktator. Und ja, so wie in Syrien war das Leben insgesamt für die Menschen etwas erträglicher als heute.

    Ich hoffe ich konnte Licht ins Dunkel bringen.

    Beste Grüße

    Antworten
  14. Micha

    Bzgl. Wehrpflicht: ging mir ähnlich – ich war erst einem Studium beim Bund nicht abgeneigt. Dann bin ich als Gymnasiast zu so einer zweitägigen “Werbeaktion” in ein Fallschirmjägerbatallion eingerückt. Der Umgangston fiel mir auch so negativ auf, dass ich später verweigert habe. Kommt morgens um 5 einer mit Trillerpfeife ins Zimmer, schreit rum, kickt den Mülleimer durch die Gegend. Und plötzlich merkt er sein Versehen, entschuldigt sich und redet in normalem Ton weiter “Achso, Sie sind die Gäste – schlafen Sie noch weiter, um 8:30 gibts dann Frühstück und eine Vorführung.
    Die Vorführung war dann wieder so “DiaugnGradeeeeeeeeeAUS!Rührsch!RrrrreeeeeeeechtsUM!” – Dann doch lieber an eine “normale” Uni. 🙂

    Antworten
  15. Jens

    Hallo Holgi,

    das so ähnlich von Dir erlebte und geschilderte Szenario von im Unrecht befindlichen, idiotischen Verkehrsteilnehmern, die mir eventuell Gewalt antun wollen, ist eine echte Furcht von mir, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin. Mir hilft dabei das Wissen, dass am Sitzrohr meines Rades, parallel zum Oberrohr, ein stählernes, schweres Bügelschloss hängt, das sich mit einem Handgriff aus seiner Halterung ziehen lässt. Unter Umständen bin ich mit dem Rad nicht schnell genug. Dann liegt es wenigstens im Bereich des Möglichen, dem Angreifer irgendwas zwischen hässlichem Bluterguss und leichter Kieferkorrektur angedeihen zu lassen.

    Was den Wehrdienst betrifft: Ich musste bei der Musterung nichts vortäuschen: Kurzsichtigkeit, Wirbelsäulenfehlstellung und obszön hohe Blutdruckwerte lagen vor. Bei der zweiten Musterung verbat ich mir, ein zweites mal T4 (vorrübergehend nicht wehrdienstfähig) eingestuft zu werden. Als Rache verpasste man mir T3 mit Marsch- und Sportbefreiung und berief mich auch tatsächlich ein… Ich ging mit Abneigung hin, aber hinterher war ich der Ansicht, dass der Wehrdienst in vielerlei Hinsicht eine wertvolle Erfahrung und eine gute Schule für den Charakter war. Man kann mich altmodisch oder wie auch immer nennen, aber ich finde, auf dem Weg des Erwachsenwerdens braucht es die Einsicht, dass man selbst nicht der Mittelpunkt der Welt ist. Das leistet so ein Pflichtdienst sehr gut.

    Gruß, Jens

    Antworten
  16. Daniel

    Dann werfe ich mal den Link zu meiner Meinung zu Uber auch hier ein – für einen Kommentar ist die nämlich etwas lang (wobei das meiste schon gesagt wurde – nur halt noch nicht von mir 😀 )

    http://www.brombeerfalter.de/2014/06/uberfluessiges/

    Die Proteste wurden in der Presse missverständlich dargestellt: es geht weder um “das Internet” noch um Konkurrenz per se, sondern darum, dass gesetzliche Einschränkungen bei der Personenbeförderung, die letztlich auch der Sicherheit der Kunden dienen, hier möglicherweise mit Absicht umgangen werden – das nun treffend juristisch zu bewerten, überlasse ich denen, die sich damit auskennen.

    Antworten
  17. Morrrk

    An einundderselben Fußgängerampel wurde ich — als Fußgänger — innerhalb von 2 Wochen ca. 6mal fast überfahren, weil die jeweiligen PKW- und LKW-Fahrer das rote Lichtlein als nicht verbindlich einschätzten. Bei den meisten handelte es sich um halbstarke Bubis mit Tuning-Affinität; von den 2 Frauen war eine offenbar zu alt, die andere erkannte als Einzige von allen ihren Fehler, war geschockt über sich selbst und entschuldigte sich gestikulierend.
    Zu meinen Favoriten zähle ich den Proll, der im Berufsverkehr unbedingt abkürzen musste, folglich über rote Ampel und Gehweg bretterte. Noch gefährlicher war nur der Laster, der mit überhohter Geschwindigkeit über den Ampelübergang raste — während ich noch auf der Straße unterwegs war.
    Nicht zu unterschätzender Aspekt bei dem Ganzen: Bei all diesen Erlebnissen war ich erst mal so perplex bis ungläubig, dass ich an Autonummern erst dachte, als von den Fahrzeugen nichts mehr zu sehen war.

    Bei meiner Musterung lief ein einziger Uniformierter rum. Wenn meine Verweigerung nicht schon lange zuvor festgestanden hätte, wäre spätestens das Auftreten dieser Witzfigur für meine Entscheidung pro Zivildienst verantwortlich gewesen. 😀

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