WR217 Ferngespräche XXV – USA, Tauchen, Applestore

wrint_ferngespraeche_200Diesesmal erzählen Christopher vom USA-Besuch (er kommt etwas abrupt zum Ende, weil die Verbindung nicht mehr funktioniert hatte und ich das Geknirsche rausgeschnitten habe), Sebastian vom Tauchen und Basti von seiner Arbeit im Apple-Store.

Shownotes von mathepauker, @Manecke, @BigMcintosh91 und @kaeffchen_heinz.

37 Gedanken zu „WR217 Ferngespräche XXV – USA, Tauchen, Applestore

  1. Specialist

    Ich arbeite im Apple Store Jungfernstieg (in Hamburg) und momentan sind es für die Specialists etwa 12-13 Euro pro Stunde. Je nachdem, aus welcher Situation heraus man dort arbeitet, ist es eigentlich ganz in Ordnung (als Student neben dem Studium beispielsweise).

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    1. Romconstruct

      Dazu nur mal zum Vergleich:
      Damals Stundenlohn im PC-Laden 6€. Und man war kein reiner Verkäufer (womit man Specialist wohl übersetzen kann) sondern man musste alles machen. Also Verkauf, Technik, Reklamation, Lieferungen an Großkunden (Universitäten, Krankenhäuser etc.) usw. usw. dazu sehr viele Überstunden

      Und ich rede hier von keinem kleinen Hinterhof Laden.

      Als Student war das schon ne harte Sache, davon leben unmöglich. Und das auch vor dem Hintergrund das man ungeschult da quasi nicht mal arbeiten konnte. Wir waren halt so ein paar Informatik Studenten die den Laden geschmissen haben. Ok und ein Chef der meist unterwegs war.

      Klar ist Apple noch ne andere Nummer als eine Kette von PC Stores, aber es ja schon recht fürstlich was Apple so zahlt.

      Einziger Vorteil war halt das man Hardware zum Preis von EK + 1% kaufen konnte. Aber bei Margen um die 5% ist da auch nicht so viel abgefallen. Zumal man sich ja auch auch nicht jeden Tag ne 500€ Grafikkarte kaufen kann…bei dem Gehalt eh nicht.

      Das halt vielleicht auch mal als Kontrastprogramm.

  2. Specialist

    Sorry für den Doppelkommentar. Nächste Mal höre ich erst zu Ende.

    Es gibt keine Goal-Karten mehr. Ziele für den Einzelnen gibt es nicht.

    27% gibt es für je ein Gerät pro Klasse pro Jahr (also 1 Mac, 1 iPhone, 1 Bad z.B.). Dazu alle 3 Jahre 500$ bzw. ca. 380 Euro auf den Bruttopreis bei einem Mac.
    Für “Freunde und Verwandte” gibt es 17% –
    Rabatte gibts mittlerweile auch auf iPhones und iPads. Eigentlich auf alles außer das AppleTV.

    Die “Gebote” heißen Credo. Online hab ich es auf die Schnelle dort
    http://an.blogsport.de/2013/01/18/apple-credo-deutsche-version/
    gefunden. Das Credo trägt jeder Mitarbeiter immer in seinem Lanyard (dem Namensschild um seinen Hals).

    Die Sicherheitskontrollen, bei denen Taschen der Mitarbeiter/innen, kontrolliert werden, gibt es nicht mehr.

    Die refurbished iPhones wurden aufbereitet. D.h. alle Teile sind kontrolliert. Gehäuse und Batterie sind immer neu und werden nicht wiederverwendet. Durch die zusätzlichen Kontrollen fast besser als die neuen.

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    1. Basti

      Danke für die Ergänzung.
      Ich habe ja auch erwähnt dass ich nicht mehr dort bin und nur von “früher” reden kann. Die neuen Änderungen klingen vernünftig und es scheint auch nach Aussage einiger ex Kollegen wesentlich besser geworden zu sein, auch was das Geld angeht. 🙂

      Grüße

    2. Moss

      Hallo,

      wie sieht es mit der Organisation der Mitarbeiter aus: Mitarbeitervertretung, Gewerkschaften?
      Laut Bastis Beschreibungen war das zu seiner aktiven Zeit kein Thema?

  3. kevin

    hallo holgi, warum hattest du den ersten sprecher einfach abgeCUTTET ??

    bin jetzt extra von der hausarbeit zum rechner gelaufen, weil ioch dachte da stimmt doch was nicht?!?

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    1. Sebastian

      Leider ist die Skype-Verbindung wärend des Live-Streams langsam immer schlechter geworden. Deswegen musste Holgi das Gespräch abbrechen.

      Grüße Sebi

    2. Bigmcintosh

      Es gab Probleme mit einer Knisterleitung, man konnte Christopher einfach nicht mehr verstehen. Das hat er wohl rausgeschnitten

  4. Sebastian

    Vielen danke an Holgi für das tolle Gespräch. Ich hoffe ich konnte einiges an Wissen übers Tauchen auf diese Weise ins Netz bringen. Zur vorbereitung des Interview habe ich noch eine kleine Zusammenfassung übers Tauchen gemacht, die gerne kopiert, benutzt und verändert werden darf: https://piratenpad.de/p/r.pFqdWx6myBYVWjoD
    Natürlich würde es mich freuen, wenn sich nochmal ein Interview-Partner für Holgi finden würde, der das Tauchen noch besser aus der Sich eines Mediziners und eines Berufstauchers schildern kann.

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  5. kevin

    uuuuhi zum thema tauchen: kann mir immer wieder der gedanke auf : gefährliches halbwissen.

    Er hat zwar echt einen guten “noob” verträglichen überblick geschaffen.

    aber manche themen echt nur viel zu simpel dargestellt. wo ich nur dachte, wenn dass jetzt jemand als anleitung nimmt= uuuhiii

    und das sage ich, der sich selber noch als noob bezeichnet ( paar jahre mitgleid in einer tauchschule in Deutschland gewesen, und letztes Jahr in thailand endlich auch den “erweiterterten dive schein” gemacht. lächerliche ca.30-40 echte tauchgänge. (also see oder meer).

    Ein echter expert Taucher lief bestimmt ein schauer über den rücken beim höhren, dieses sprechers.

    🙂

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    1. Sebastian

      Tja – Kevin, solange kein besserer “noob” bei Holgi anruft wird es auch nicht besser. Wäre ja mal interessant gewesen, hättest du den Kommentar Funktion dazu benutzt mich zu korrigieren, um die gewählte Leserschaft besser zu informieren. Hättest auch gerne bei Holgi anrufen können und dich selbst ausprobieren können, ob du Tauchen besser hättest erklären können. Mehr Erfahrung als ich scheinst du ja zu haben.
      Grundsätzlich muss ja jeder der Tauchen will sowieso einen ordentlichen Lehrgang machen. Podcast hören reicht da nicht. Sollte ich mich irgendwo vertan haben, so wird der geneigte Hörer spätestens vom Tauchlehrer korrigiert werden.
      Ich wäre auch an Korrekturen interessiert. Schließlich kann ich nur so ein besserer Taucher werden.

    2. Jens

      Hallo Sebastian,
      du bist auf jeden Fall bereit für den Ozean. Ich hab nur knapp so viele Tauchgänge wie du und ausser den ersten beiden waren alle in freier Wildbahn. Wenn das Unterwasser-Wetter schön ist, ist das auch nicht anders als im Tauchbecken. Nur schöner 🙂
      Weiter viel Spaß!
      Jens

    1. Theo

      oh ja, das wäre wirklich ein sehr wünschenswerter Podcast, so verfolge ich auch schon seit 2007 diesen Blog und er entmystifizierte mir eine unverständliche Dinge an Amerika(nern).

  6. EriBigMcIntosh

    Ich glaube, das sollte man hier nicht so verbissen sehen. Es war ja auch mit Sicherheit nicht als Anleitung gedacht. Es ging darum, einen groben Überblick zu schaffen und zu zeigen worüber man so alles nachdenken muss. Für mich als Laien hat das gut hingehauen.
    Ich kann nur das wiederholen was Holgi mal gesagt hat: Wenn ich einen groben Überblick über ein Thema haben will, brauche ich keine zu 100% genaue Anleitung, das reicht wenn man 60-70% des Themas anreisst.
    Alles andere wäre auch viel zuviel.
    Wenn ich zum Beispiel jemanden Frage, wie ein ddos , Rainbowtables o.A. funktionieren, will ich ja auch keine haarfein detailierte Anleitung, mir reicht erstmal ein Überblick über die groben Funktionsweisen.

    Antworten
    1. Sebastian

      Danke, dass sich mal jemand das Thema in einen Podcast gebracht hat. Für einen “interessierten Laien” ist es ein schöner Einstieg. Wo kann man denn die Shownotes bearbeiten? Dort ist leider von Sauerstoffflaschen die rede. In den Flaschen befindet sich aber “normale” Luft. Es sind also Pressluftflaschen.

      @Holgi
      Wenn du mal in Berlin Schnuppertauchen möchtest, meld dich mal 😉 Wir sind regelmäßig im Schwimmbad in der Wuhlheide. Sind zwar “nur” 4m, macht aber auch Spaß.

  7. Clemens

    Zur Tipp-Entlohnung in der USA:

    Ich greife mir ständig auf den Kopf, wieviele Menschen hier in Österreich heutzutage beim täglichen Einkauf an Supermarktkassen Trinkgelder geben. Und mir graut vor dem Tag, an dem die Kassierin mein Trinkgeld zum Überleben benötigen wird …

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  8. Clemens

    Und nur so zum Tauchteil, da grober Fehler:

    Ab 67 Meter Tiefe wird der Sauerstoff in der Pressluft, die ja unser aller Atemluft ist, toxisch. Es kommt zu einer Sauerstofftoxikose. Bei Atmung von reinem Sauerstoff tritt dieser Effekt übrigens ab einer Tiefe von 6 Metern auf. Daraus resultieren auch die für Nitrox-Gemische (N2 wird anteilig durch O2 ersetzt) gelten Tiefengrenzen, die genauestens beachtet werden müssen, da es sonst unweigerlich zur O2-Toxikose kommt. Man verlängert mit Nitrox quasi seine Tauchzeit zum Preis von Tauchtiefe. Mit Trimix lässt sich sowohl die Tauchzeit als auch die -tiefe günstig beeinflussen.
    Diese Sauerstofftoxikose hat allerdings nichts mit der im Zuge erwähnten Stickstoffnarkose (= Sahnekapsel lässt grüßen) zu tun. Die bekommt man mit Pressluft schon ab Tiefen um die 40 Meter unabhängig von der Tauchzeit. Durch das Verringern der Tauchtiefe hören die Symptome jedoch unmittelbar auf und es gibt keine weiteren Beschwerden, einzig der zunehmende Kontrollverlust bei steigender Tiefe ist das Problem daran. Auch ist der Toleranzbereich für eine Stickstoffnarkose von Taucher zu Taucher sehr individuell, manche mögen den Tiefenrausch gar suchen.

    Und dann noch:

    In einem Anfänger-Tauchkurs lernt man definitiv nicht zu tauchen. Die Theorie, die dabei vermittelt wird, kann man an einem Abend auf der Couch verinnerlichen, die Praxis befriedigt eher die Organisationsrichtlinien. Man bekommt eigentlich nur den »Tauchschein« und vielleicht den Segen in Form einer »Tauchertaufe«. Ein autodidaktes Vorgehen ist auch nicht verantwortungsloser.

    Das stets gepredigte Buddy-System birgt auch Gefahren in sich, allen voran das Tauchen mit völlig unbekanntem Tauchpartner mit gänzlich unbekannter Ausrüstung. Durch Buddy-Suchseiten im Internet kann ein Tauchgang schnell zum Horrortrip à la Mitfahrzentrale werden, nur ist die Schwelle zu einem tödlichen Ausgang wesentlich leichter überschritten.
    Auch vermittelt es dem unbedarftem Anfänger, dass mittlerweile etablierte Sicherheitsstandards wie eine Pressluftflasche mit doppeltem Abgang, doppelte erste und zweite Stufe sowie Finimeter, Backup-Computer, nur im Profibereich Sinn ergeben.

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    1. Sebastian

      Danke Clemens für deine korrekturen. Man mag über die Tauchausbildung streiten können. Ich denke gerade bei den Kommerziellen anbietern, die dir Quasi garantieren, das du nach 4Tagen tauchen kannst, kann man kritik üben. Hier wäre eine noch bessere Ausbildung sicherlich nicht am falschen Platz. Und natürlich würde ich auf einen Cmas Schein mehr geben, als auf einen Padi schein. Natürlich sollte man seinen Tauchpartner kennen. Über Internet irgendwelche Tauchpartner suchen würde ich nicht machen. Aber ok – bis jetzt hatte ich noch kein Buddy-Mangel. Flaschen mit dem doppelten Abgang habe ich bis jetzt erst in einer Tauchbasis vereinzelt rumstehen sehen. System bringt sicher mehr Sicherheit. Aber meiner beobachtung nach, hat sich das in den Tauchbasen noch nicht in die Leihflaschen-Beständen etabliert.

    2. Helena

      Vermutlich schlagen alle Tauchlehrer in Deutschland die Hände überm Kopf zusammen, denn mein allererster Tauchgang ging nach ca. 1 Stunde Theorie und Einweisung auf max. 12 Meter runter, dauerte 43 Minuten und die Flasche war noch halb voll. Dabei sind wir auch noch in eine Höhle mit Ausstieg getaucht. Ich fands cool und je tiefer wir waren, umso wohler und ruhiger fühlte ich mich. Auch fand ich es nicht weiter wild mich in voller Ausrüstung durch ein 1m Loch zu quetschen. Aber erstens neige ich nicht zu Panik und zweitens habe ich mir dafür einen sehr pingeligen Thüringer Tauchlehrer gesucht und tauche auch nur mit ihm. 12 Meter sind – wenn man das mit den Tauchkursen in Deutschland vergleicht – natürlich total unverantwortlich und normalerweise müsste man erst mal 3 Tage im Swimmingpool üben, etc… Aber ich finde, wenn einem Wasser liegt und man sich gut anstellt, warum sollte man dann nicht lieber im Urlaub mal einen Crashkurs machen, statt tagelang in einem trüben kalten Tümpel im Troki rumzublubbern. Das andere ist ja auch, wo und wie man tauchen will. Normalerweise heißt ja Tauchen, dass man in einer Gruppe unterwegs ist, geselliges Beisammensein, Vereinskultur, etc.
      Wenn man aber auf das alles keinen Bock und die Möglichkeit hat mit einer Art Privatlehrer an einer Tauchschule in der Wärme alleine zu tauchen, dann finde ich das voll in Ordnung mit mehr Praxis als Theorie zu starten. Die ganze Theorie bleibt einem eh nicht erspart, macht aber zwischen 2 Tauchgängen im Meer weit mehr Spaß, als im Dorfweiher 😉
      Und so groß ist das Risiko nicht bei 10-12 Metern, denn da kann man im Notfall noch einen Notaufstig machen, ohne dass einem alles platzt…
      Nu bin ich auf den Aufschrei gespannt… *g*

      Sonnig 25 Grad Grüße aus Antalya

      Helena

      PS: @Holgi: Du kannst auch ohne Badehose in den Tauchanzug rein 😉

  9. Sasomodi

    Ich muß zugeben, dass ich als ehemaliger Rettungstaucher (CMAS ** ) der DLRG manchmal über die Aussagen zum Tauchen irritiert war. Jedoch hat Sebastian Anfängern sicherlich Lust auf mehr gemacht!

    Zu beachten ist auch das zwischen Paddy und dem CMAS Welten liegen. Paddy stellt darauf ab möglichst viele Menschen schnell unter Wasser zu bekommen. Im Paddy-System muß man schon einige Scheine mehr machen um sich mit einem CMAS-Taucher vergleichen zu können. CMAS hat deutlich höhere Sicherheitsanforderungen und Stufen. Ich persönlich halte diese auch für mehr als angebracht.

    Ach, und es heißt Tarieren mit rollendem R ;O)

    Antworten
    1. W.B.

      GENAU: Tarieren! Tachier ist der Platz in Kairo!

      Muss zugeben, dass ich beim Hoeren des Tauchgespraeches auch oft das Beduerfnis zum Verbessern hatte. Aber Sebastian hat immerhin seine Begeisterung ausgedrueckt!
      @Sasomodi: PADI und CMAS liegen weit auseinander, und ich bin immer wieder erstaund was die PADI Leute alles duerfen wenn man den Ausbildungsaufwand vergleicht (Ausbildungs-Zeit nicht aufgewendetes Geld!)
      Grundsaetzlich, denke ich, ist es aber gut wenn der Durchschnittsurlauber mit PADI schnell im Meer Tauchen darf. Dafuer muss er halt ordentlich Geld hinlegen.
      In einem CMAS Verein, in Deutschland, legt man auf die Dauer sicher mehr Geld in die Vereinskasse, aber (so hab ich es zumindest erlebt) man erhaelt eine durchhgehende gute Ausbildung und kann sich in Ruhe an die Menschen gewoehnen unter denen man sich dann seine Tauchpartner (Buddy) aussucht. Und, den Austausch mit erfahrenen Tauchern im Verein kann kein PADI Lehrgang ersetzen.
      Wie schon angedeutet, Tauchen ist kein billiger Sport, aber man kann den finaziellen Aufwand etwas reduzieren. Wenn man die Augen offen haelt, kann man ueber Sonderangebote einiges sparen. Es hat sich fuer mich als vorteilhaft erwiesen, ziemlich bald das ganze Neopremgeraffel , (Anzug 7mm, Eisweste 7mm , Handschuhe, Socken , Schuhe + Geraeteflossen) fuer 360 EUR auf der Boot zu kaufen. Der Anzug muss sitzen, weil es sonst nur unangenehm wird, und man traegt ihn auf der Haut, was fuer mich schon sehr “intim” ist. Alles weiter kann man sich leihen, bzw. wurde mir von meinem Verein bis zum ersten Brevet kostenlos gestellt. Auf die Dauer will man aber alle Teile selber besitzen! Z.B. weil die Atemregler in den Mund gesteckt werden, oder ich mich sicherer fuehle wenn ich selber ueber den Wartungsstand meiner Druckluftflasche wache! Wenn man dann alles zusammen hat, kostet der Tauchgang nur noch den Eintritt zum Tauchplatz (ca 8 EUR), die Flaschenfuellung (ca 4 EUR /12l) und die Anfahrt. Ich rechnen dann in Tauchtagen, also Fahrt zu einem Tauchplatz wo wir 2-3 Tauchgaenge machen. Da liegt man dann bei ca 20 bis 30 EUR pro Tag, wenn man Fahrgemeinschafen hat.

      Was mir beim Gespraech definitiv gefehlt hat ist das Thema “Techniches Tauchen” oder “Tec-Diving”. Da wird sicher einiges uebertrieben, aber es gibt auch dort viele gute Ansaetze.
      Vielleicht sollte ich dazu mal einen Anruf machen…

    2. Sebastian

      @W.B.
      Auf der Boot war ich auch und habe dort einige Sachen sehr günstig bekommen. Das ist schon ein super Tipp.
      Auch wenn man regelmäßig günstig tauchen gehen will, ist man bei CMAS besser aufgehoben.
      Das einem die Leihausrüstung schon mal widerlich vorkommt, kann ich auch nachvollziehen. Allerdings steigt man damit eh meistens in Wasser, das auch nicht das sauberste ist (See, industrieanlage, etc.). Ich habe mich damit arrangiert für den Anfang.
      Ich kann dich nur ermutigen bei Holgi an zu rufen. Das war damals schon meine Hoffnung, das sich nochmal jemand Meldet, der noch mehr Taucherfahrung aufweist. Gerade Tec-Diving finde ich interessant. 😀

    1. Basti

      @Marco:
      Ich mache beim 2guys1cam Podcast zum Thema Fotografie und beim ABSRadio mit.
      Beides momentan extrem auf Sparflamme von meiner Seite aus leider. 😉

  10. Romconstruct

    Bin noch nicht ganz durch und gerade erst beim Apple-Store angekommen. Dazu aber mal eine Anmerkung.

    Eingangs wird erwähnt das die Mitarbeiter da nahezu alles selber aufbauen und es wird schon ein wenig wie ein Alleinstellungsmerkmal und etwas ganz Nettes dargestellt. (Den Tisch habe ich gebaut…den Mac habe ich eingerichtet…)

    Dazu kann ich sagen das ich mal als PC-Techniker/Berater/Verkäufer (Specialist ist man da ja nicht :)) in nem Laden einer größeren Kette gearbeitet habe. Und jedes einzelne Regal im Laden, der Verkaufstresen, jeder einzelne PC, die gesamte Verkabelung etc. also alles wurde da von den Mitarbeitern aufgebaut, eingerichtet usw.

    Dann habe ich mal ein Schulpraktikum in ner Apotheke gemacht. Bis auf die Schaufenster Deko wurde da im Laden auch alles von den Mitarbeitern gemacht. Ich hatte damals das “große Glück” genau in einer Phase da zu sein als umgeräumt werden musste. Von daher musste ich mit anpacken und die Mädels konnten auch berichten das sie da alles selber gemacht haben.

    Von daher möchte ich einfach mal bezweifeln das es so was Besonderes ist wenn da bei Apple und von mir aus noch Ikea alles von den Mitarbeitern aufgebaut werden muss. Es kommt vermutlich viel häufiger vor als es der Kunde so mitbekommt.

    Ein Unterschied zwischen Apple-Store und PC-Laden besteht aber dann wohl auch darin das man im PC-Laden sieht wie gering die Margen sind und deshalb auch weiß warum man scheiße bezahlt wird. Bei Apple dürfte es da anders aussehen, wie ja hier auch geschildert wird. Aber weiter bin ich noch nicht.

    Danke auf jeden Fall schon mal an Holgi und seine Gäste 🙂

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  11. Kai

    Zum Kreditkarteneinsatz in den USA:
    ich war 2003 und 2011 länger in den USA und mir ist aufgefallen das zwar immer noch sehr viel (und kleinste Beträge) mit Kreditkarte bezahlt wird. Allerdings sind die Läden nicht mehr so sorglos, man wird deutlich häufiger beim Bezahlen mit der Kreditkarte nach einer ID gefragt um sich auszuweisen. So wie am Anfang des bezahlen mit Karte in Deutschland. Auch gibt es viele Tankstellen die billiger sind wenn man mit Bargeld bezahlt. Kreditkartenbetrug scheint ein deutlich größeres Problem als Raubüberfälle zu sein.
    Zum Thema Dicke Amerikaner:
    Das Gewicht von Amerikanern steigt mit der Entfernung zum Meer.
    Der Shutdown kann auch in Deutschland zum Problem werden, wenn man Daten von der NIST braucht.

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  12. Fabian

    Hallo,

    Zum USA Thema:
    Ich finde es ausgesprochen lustig, Amazon als technologischen Fortschritt hier zu nennen der einen in die USA zieht. Amazon funktioniert wesentlich besser in DE, hier (USA) gibt z.B. Prime nur eine Garantie auf 2 Tage Lieferzeit. Viele Dinge funktionieren hier dann doch eher schlechter also in Deutschland. Z.B Stromnetz (nicht wirklich eine neue Erkenntniss, ich weiss;) )
    Ich kann auch Kai zustimmen in der Gewichteverteilung 😉

    Lustig finde ich auch, dass bestimmte Dinge sich hier wesentlich buerokratischer anfuehlen als das in der Buerokratiehochburg Deutschland der Fall ist: Fuehrerschein umschreiben von DE auf MA;) (laengere Wartezeit, mehr Formulare, mehr Aemter beteiligt)

    @Holgi, weil du ja nach schoenen Dingen fragtest:
    Ich bin neulich in einen Taco Bell gefahren und die Leute vor uns hatten die Rechnung schon bezahlt. Wir haben uns natuerlich dann spontan entschlossen die Rechnung fuer die Hinter uns zu zahlen. Ein bisschen googlen hat dann ergeben, dass das gerade wohl ein bisschen ein ‘Hipster’-Ding ist. Einfach mal was gutes tun. Das nur mal als eine ‘schoene’ Geschichte die, wenn man ploetzlich damit konfrontiert wird, fast schon irritiert.

    Es gibt dagegen natuerlich auch die andere Seite mit Obdachlosigkeit. In bestimmten Gegenden, selbst in eher Wohlhabenden Staedten (Cambridge/Boston) deprimiert das dann doch schon etwas.

    Christopher hat auch die Freundlichkeit angesprochen. Vieles ist sicher oberflaechlich, aber selbst oberflaechliche Freundlichkeit ist immernoch Freundlichkeit und sorgt generell fuer eine entspanntere Stimmung. Das lustige ist aber auch, wenn man dann mal eine ‘oberflaechliche’ Einladung ‘Why don’t you come over for diner some time?’ annimmt, sind die zwar im ersten Moment ein bisschen Ueberrascht, freuen sich aber dann doch einfach mal mit dir zu quatschen, so kann man das dann ausnutzen um sehr schnell neue Freunde zu finden.

    Disclaimer: Ich war bis jetzt noch nicht wirklich in der Provinz (bible belt,etc ), daher kann ich nur fuer New England sprechen. Hier sehen sich die Leute auch als etwas besser an, d.h. die meisten hier Laestern, bzw haben diesselben Vorurteile ueber den Rest der USA, wie wir (=nichtamerikaner) ueber die USA.

    Viele Gruesse,
    Fabian

    ps. quelle: ich wohne und arbeite seit April in Cambridge(MA)

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  13. Poppi

    Mal etwas konstruktive Kritik: Gespräche der Kategorie “Ich hab nen Schnupperkurs gemacht und erzähle jetzt mal drauf los” mögen ja manchmal ganz interessant sein. Das Besprochene basiert aber in vielen Fällen auf Hörensagen oder ist einfach heisse Luft. Beispiel: Es gibt keine festgelegten Regeln, wie mit Logbüchern verfahren wird. Das macht wohl jeder anders. Ist ja auch klar, da es keine Formvorschriften oder Kontrolle gibt.
    Ich finde die Gespräche mit Leuten, die auch etwas Erfahrung auf dem Gebiet haben, doch deutlich interessanter. Der letzte Anrufer war so ein Beispiel. Nette Geschichten, ohne mit der Erzählweise irgendwie Allgemeingültigkeit verkaufen zu wollen. Hat mir wirklich gut gefallen.

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  14. Nemi

    Zu der Frage: Warum kommt es in den USA so heftig zu Haushaltsfragen und Shutdowns und in Deutschland nicht?

    Während der Präsident derzeit ein Demokrat ist, die Exekutive also von den Demokraten besetzt ist, gibt es in der Legislative andere Mehrheiten, sprich da können die Republikaner blockieren.
    Legislative und Exekutive werden auch in getrennten Wahlen vom Volk bestimmt.

    In Deutschland wählt das Volk den Bundestag, der wiederum bestimmt dann die Kanzlerin. Sprich die Mehrheit, die die Regierung bestimmt, die “Regierungs-Koalition”/”Regierungsmehrheit”, ist am Ende auch die Mehrheit im Parlament, die den Haushalt des Finanzministers abnickt. Und zur Haushaltsabstimmung sind in der Regel die meisten Parlamentarier anwesend, so dass es auch da wenig Spielraum zur Verzögerung gibt. Dank Fraktionszwang geht so ein Haushalt also durch wie ein Zäpfchen.

    Antworten
  15. Tim

    Noch ein paar Ergänzungen / Kritik zum Thema Tauchen:
    Das Thema Tauchtauglichkeit -> Ich würde abraten einfach so sich eine Tauchtauglichkeit ausstellen zu lassen und dringend empfehlen zu einem qualifzierten Mediziner. Es gibt verschiedene Erkrankungen, die dem Tauchen gegenüber stehen. Einen Überblick über die Thematik Tauchtauglichkeit findet man bei der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin. Hier gibt es auch eine Datenbank mit Mediziner mit einer Zertifizierung als Tauchmediziner.
    http://www.gtuem.org/76/Tauchtauglichkeit.html

    Thema Fitness -> In der Spaßindustrie Tauchen geht der Trend leider immer mehr dazu, dass dir alles abgenommen wird und alles an Material geschleppt wird. Die Fitness der Taucher leidet. Und wenn Unterwasser im Freiwasser dann Strömungen auftreten bringen sich solche Taucher in Gefahr. Deswegen sollte man sich auch mit Fitness auseinander setzen. Zumal auch der Temperaturunterschied ein enorme physischer Stress auf den Körper ist.

    Thema Stickstoff-Narkose -> Der Stickstoff lagert sich in verschiedenen Kompartimenten des Körpers ( also Gewebe etc) verschieden schnell ein. Zum Beispiel lagert sich Stickstoff schneller in Fettgewebe ab. Dies ist auch ein Grund warum weniger fitte Taucher konservativere Tauchprofile tauchen sollten. Dies lässt sich heutzutage auch in den Tauchcomputern einstellen.
    Die Auswirkungen einer Stickstoffnarkose sind divers und stellen sich bei jedem Taucher anders und bei unterschiedlichen Tiefen ein.

    Thema Atemgase / Tiefenrekorde -> 40m ist die “normale” Sporttauch-Grenze , ab dort fängt das technische Tauchen an. Dort wird mit verschiedensten Atemgasen getaucht um Probleme wie die Stickstoffnarkose oder Sauerstofftoxizität zu vermeiden.

    Thema Nitrox Durch die erhöhte Sauerstoffkonzentration im Nitrox hat man mehr restriktivere Tiefengrenzen.

    Thema Trockentauchen -> Ein Trockentauchschein ist i.d.R. keine Voraussetzung zum Trockentauchen, auch wenn er sehr empfehlenswert ist was einen sicheren Umgang mit den Besonderheiten des Trockentauchanzugs angeht. Übrigends bewegen die Preise sich im Bereich von 400 – rechts unten. Kommt drauf an ob Neopren, crushed Neopren oder Trilaminat und andere Besonderheiten.

    Thema Kontaktlinsen -> Cmas macht nicht umsonst solche Übungen. Es ist empfehlenswert mit richtigen Gläsern zu tauchen. Wenn dir deine Brille beim Tauchen durch Flossenschlag abgeschlagen wird. Kannst du mit Brille mit richtigen Gläsern wieder ergattern, während die Kontaktlinsen weg sind.

    Thema Ausrüstung allgemein -> Es ist wie bei allen Hobbies: Wer billig kauft, kauft oft mehrfach. Und beim Tauchen ist es sehr wichtig sich wohl zu fühlen. Deswegen sollte die Ausrüstung unbedingt anprobiert werden.

    Thematik Faszination -> Tauchen ist der Wahnsinn ! Einmal angefixt ist es schwierig davon wegzukommen. Mein geilstes Taucherlebnis ist übrigends das hier: http://www.youtube.com/watch?v=pQr3SJMgdkE
    Dort habe ich auch einen kleinen Höhlentauchschein gemacht. Falls Interesse besteht kann ich darüber noch mehr berichten.

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