WR199 Realitätseinbruch

wrint_realitaetsabgleich_200Mein lieber Herr Gesangsverein! Wir hatten derart fiese technische Probleme, dass ich mich weigere, die komplette Sendung im Feed zu veröffentlichen. Als wir die Technik dann halbwegs im Griff  und uns gerade warm gequatscht hatten, brach die Realität in Form eines kleinen Menschen über uns herein und wir mussten abbrechen. Aber so ist das halt manchmal mit der Realität.

Ohne Toby ginge es nicht. Sein Klingelbeutel geht hier herum.

Shownotes (der Gesamtkatastrophe) von mathepauker, @das-pearl und @Quimoniz

(Hier läuft jetzt übrigens ein Mumble-Server und ich hoffe, die Skype-Probleme gehören damit weitgehend der Vergangenheit an)

39 Gedanken zu „WR199 Realitätseinbruch

  1. soulis

    Ich ertrage es nicht wenn Toby über ernsthafte Sachen redet, finde sein Beitrag sollte sich auf schnicki-schnacka-Realität beschränken.

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    1. holgi Beitragsautor

      Ich habe den als Ironie verstanden, sonst hätte ich ihn nicht freigeschaltet 🙂

    2. Lawine

      Mir geht die Stunde auch immer viel zu schnell vorbei. Sicheres Zeichen für kurzweilige Unterhaltung!

    1. Frank Elsner

      Danke für den Tip mit der xenim-app.
      So konnte ich die Supersendung in ganzer Pracht …

  2. un im portant

    Moin,

    jetzt greifen „SIE“ schon kleine Menschen an, damit sie heulen und Sendungen abgebrochen werden. 🙁

    Doch Holgi, Technik ist interessant.

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  3. manka

    Zum nicht mehr zu Ende geführten Punkt der Grundsteuer.
    Auch diese Steuererhöhung trifft in erster Linie ‚den kleinen Mann‘. Denn die Grundsteuer zahlt in einem Mietverhältnis nicht der Eigentümer, sondern der Mieter. Die überwiegende Mehrheit wohnt zur Miete, also zahlt auch die überwiegende Mehrheit die erhöhte Grundsteuer in Form von erhöhten Nebenkostenabrechnungen.
    Und weil die Nebenkosten noch nicht hoch genug sind, wird demnächst noch ein jährlicher Legionellentest fällig. Dass dieser Test eigentlich vom regionalen Wasserversorger geleistet werden sollte, der bereits für seine Dienstleistung entlohnt wurde, muss selbstverständlich nicht weiter verwundern.

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    1. Lawine

      Ich dachte, Legionellen enstehen erst im lokalen Heißwassersystem, wenn die Wassertemperatur nicht hoch genug ist?

  4. Donngal

    Gut dass in den Shownotes steht, dass es Tobys Nachwuchs gut geht, da macht man sich ja direkt Sorgen… Leider hat der kurze RA nicht für meine wöchentliche Dosis gereicht. Jetzt bin ihc auf Entzug! So ein Ärger. Ein Bier Podcast wäre jetzt genau richtig, schade dass das nciht auf Kommando geht 😉

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  5. Venty

    Uh, da steht mir ja was bevor, wenn ich so die Shownotes les. Kindergeschrei kann ich nicht ausstehen… Aber hey, wenns mir nicht passt, kann ichs ja wegspulen. Ist ja Podcast.

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  6. Ludwig

    Zu der Guardiansache: Das Ziel war ja nicht, die Daten wirklich zu zerstören, sondern zu zeigen: wir sind da, wir wissen alles. Die wollten einfach nur einschüchtern. Aus demselben Grund haben sie ja auch Greenwalds Partner so lange festgehalten. Sie können nichts gegen die Veröffentlichungen tun, also versuchen sie die dahinter stehenden Leute zum Schweigen zu bringen.

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  7. Jan

    Hallo ihr beiden,

    mein Highlight der Woche ist der Offshore Windpark Riffgat – ein Windpark mit Dieselantrieb. Hier eine kleine Übersicht:

    http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/riffgat133.html

    Irgenwie hat man wohl in der Gesamtplanung ein Stromkabel vergessen. Deshalb:

    „Statt Strom zu erzeugen, verbrauchen die Windräder und die Umspannstation Strom für die Kühlung. Außerdem müssen die mechanischen Bauteile regelmäßig bewegt werden, damit sie in der aggressiven Seeluft nicht einrosten. Um „Riffgat“ so in Wartestellung zu halten, schlucken die Stromaggregate nach Angaben des Oldenburger Energieversorgers EWE deshalb monatlich rund 22.000 Liter Diesel. Abgase statt umweltfreundlichen Stroms – so lautet die erste Bilanz von „Riffgat“.“

    Kostet auch nur 100 Miollionen, die wahrscheinlich wieder beim Steuerzahler hängen bleiben…

    Gruß
    Jan

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    1. Jan

      Diese Berichterstattung ist wahrlich gruselig. Das ändert allerdings auch nichts an den Fakten. Ich bin weder Gegner noch Befürworter von Windparks. Ich bin nur Fan des realen Irrsinns 😉

    2. tp1024

      Am schlimmsten fand ich daran die völlig herablassenden Interviews der Pressesprecherin(?) von dem Windpark. So nach dem Motto „es weiß doch jeder, dass da Bomben liegen.“ Ich würde ja vorschlagen: macht es doch selbst!

      Und da ist das Problem. Den Stromanschluss bekommen sie kostenlos zur Verfügung gestellt (der Verbraucher natürlich nicht, der bezahlt dafür das Netzentgeld) und dann beschwert man sich, dass die Leute sich lieber 6 Monate mehr Zeit lassen als zu risikieren, dass ihnen beim Verlegen der Leitung der Arsch um die Ohren fliegt. Das ist leider die übliche Arroganz geworden, mit der man bei den erneuerbaren Energien der Öffentlichkeit gegenüber tritt.

      Überall sonst beklagt man, dass Unternehmen die Kosten die sie verursachen nicht selbst tragen. Aber um so höher subventioniert die Branchen um so höher die Ansprüche und um so weniger kümmert das eigene Gerede. (Off-Shore Windparks werden heutzutage pro kWh deutlich höher subventioniert als Solarzellen.)

      (Ich bin auch gespannt wann eines Tages einmal ein Entsorgungskonzept für die beliebten, weil billigen, Cadmium-Tellur Solarzellen. Eigentlich verlangt der Umweltschützer an sich soetwas im voraus – nur bei den Leuten von der eigenen Lobby nicht. Die zahlen zu gut.)

  8. Tfwrstsmml

    Hübsch, wie es klingt, als müsste Toby Holgi erklären, dass das Kind wichtiger als die Sendung ist.
    Ansonsten: freu mich auf nächstes Mal.

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    1. holgi Beitragsautor

      Wahrscheinlich hatte ich ihn versehentlich freigeschaltet, obwohl er irgendeine Form oder irgendeinen Inhalt hatte, den ich hier nicht haben will, und das dann korrigiert.

    2. oiB

      Der praktizierten Redefreiheit ist hier anzumerken, wie nicht selten woanders auch, dass sie eine bescheidende sein muss, was mit diesem Verständnis nicht bewundernswert wäre .
      Auf Demokratie könnte ich ja verzichten, ein gütiger Monarch wäre mir auch recht. Aber eines möchte ich nicht missen: meine Meinungsfreiheit und die Möglichkeit meine Meinung kundzutun. Dass die Persönlichkeitsrechte anderer davon nicht von vorneherein vermöbelt werden dürfen, kann ich gerade noch so verstehen.
      Eine erwünschte Lobhudelei zur Meinungsfreiheit beschränkt sich hier eben stark auf ihre Kreise (?).
      So viel mal zwischendruch. Ich will nur hoffen, man fasst das hier nicht als „trollen“ auf (polemisch darf man es gerne auffassen), wobei es doch am „trollen“ um der Sache wegen und prinzipiell weniger vielen um das sinnfreie „trollen“ liegt. – so auch bei mir, um diese Unschuldsvermutung darf ich doch mal bitten!

  9. Timo Altfelde

    Ich habe gerade den Podcast gehört und war vom Ende ziemlich berührt. Ich fand das Verhalten von Tobi super. So super, dass ich es hier loben wollte.

    Die Wrintheit ist inzwischen ein fester Teil meines Alltags geworden, vielen Dank euch allen. 🙂

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  10. chrysophylax.de

    Ich hab nur die Kurz-Version gehört und falle auch ständig über dieses seltsame Verhalten, Opferzahlen anzugeben. Wozu gibt man Zahlen an ? Damit man irgendwas miteinander vergleichen kann. Allerdings sträubt sich irgendwas in mir, wasauchimmer über „die Anzahl Tote“ zu vergleichen. Jeder Tote ist immer ein Toter zu viel. Deswegen vergleicht man nicht mit „und da war noch mehr zuviel“. Aber irgendwie scheint diese Art „Katastrophen-Schwanzlängenvergleich“ per „ich hab mehr Tote als du“ essentieller Bestandteil von Nachrichten zu sein.

    Alles sehr seltsam. Interessieren würde mich bei den 170 Toten eigentlich nur, wieviele Menschen (bei Betrachtung dieser Millionen-Anzahl von Betroffenen) während des gleichen Zeitraums im betroffenen Gebiet eh an Altersschwäche gestorben wären. Vielleicht sind dann 170 gar nicht so viele, und in China (wo man mit solchen Zahlen vielleicht eher Hausnummern-Erfahrungen hat), war die Aussage der Meldung „eigentlich“ eine ganz andere: „Seht her, so viele Millionen Betroffenen – und nur so wenige Tote“.

    Noch skurriler wirds (und für mich auch irgendwie noch unerträglicher), wenn die Toten dann auch noch Nationalitäten bekommen, die unbedingt erwähnt werden müssen. „Beim Bla-Blubb-Unglück starben 27 Menschen, darunter 4 Deutsche“. Warum müssen die extra erwähnt werden ? Sind die anders als andere Menschen ? Muss man um die mehr oder weniger trauern ? Bringt diese Aufschlüsselung irgendjemandem irgendwas ? Alles sehr seltsame Gebräuche.

    chyrysophylax.de

    P.S.: Schön zu lesen, dass Tobis Nachwuchs nichts ernsthaftes passiert ist.

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  11. Florian

    Als Vater von 2 2/3 Mädels kann ich Tobys Verhalten nachvollziehen. Holgi, könntest Du die letzte Minute rausschneiden? Die Szene finde ich für einen Podcast zu persönlich.

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  12. Bianka Hofmann

    Holgi,
    Aktham Suliman
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aktham_Suliman
    wäre doch mal ein interessanter Gesprächspartner!

    Er hat übrigens in der SZ vom WE auch einen schönen Kommentar ‚Der innere Araber staunt‘ über das Verhalten deutscher Journalisten und deutscher Politiker geschrieben (Westerwelle gibt mit saudischem Minister eine PK zum Thema ‚Demokratie in Syrien‘ … Saudi-Arabien hat noch nicht mal ein Parlament).

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  13. Florian

    Eine kleine sprachliche Feinheit: Nicht Menschen werden evakuiert (das wäre grausam und tödlich), sondern Gebäude, Landstriche etc.

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