WR194 Der Seerosenteich deiner Mutter

wrint_wrintheit_200Heute mit Georg, Martin, Julius, Jimmy, Peter, Jonas, Rene, Harry, Tobias, Johannes, Nino, Andreas, Jens, Maurice, Philip, Anne, Sebastian, Oliver und Jens.

Ohne Alexandra ginge es nicht. Hier steht ihr Spendendings.

Shownotes vom Mathepauker.

Die Wrintheit macht eine kleine Sommerpause und meldet sich wieder am 18. August 2013 mit einer Romatnik-Sondersendung, zu der ihr eingeladen seid, eure Fragen zum Themenkomplex “Liebe, Sex und Zärtlichkeit” einzusenden. Wie alle anderen Fragen, bitte auch an fragen wrint de – nur bitte mit dem Subject “LSZ…”.

61 Gedanken zu „WR194 Der Seerosenteich deiner Mutter

    1. Susanne

      Ich nutze den Tolino shine und bin mit ihm super zufrieden. Die Beleuchtung lässt sich super gut einstellen und ist sogar bei Sonne super gut zu lsesn.

    2. DasStef

      Soll nicht nur, es lässt sich damit wirklich toll lesen. Egal bei welchem Umgebungslicht

    3. silenttiffy

      Hab mir das Kindle Paperwhite gekauft und bin wirklich begeistert. Mit iPhone wurden meine Augen nach 20 Minuten Lesen müde und haben dem Restkörper kommuniziert, dass er sich dringend hinlegen muss. Matschbirne mehrmals täglich war das Ergebnis. Mit diesem Gerät jedoch kann ich frischen Augapfels wirklich studenlang lesen und es macht Tag und Nacht Freude. Ich hatte Bedenken bezüglich der Größe: Ob es auch so gut “in der Hand” liegen würde wie ein iPhone? Ob ich mich damit auch seitlich hinlegen könnte? Turns out: funktioniert alles noch besser als mit dem Smartphone. Auch hier nochmal Danke an alle, die mir dazu geraten haben! 🙂

    4. kumi

      @ silenttiffy:

      Gut gemacht! Jetzt nur noch »Calibre« installieren, um eBooks zu verwalten und auch aus anderen Quellen gekaufte für den Kindle zu konvertieren* (von wegen amazon-Abhängigkeit).

      http://calibre-ebook.com/

      * Wenn du es nicht schon längst getan hast, versteht sich. 🙂

  1. Marco

    Zum Thema Bahnschalter:

    wenn man weiß wo man hin will und was für ne Fahrkarte man braucht, wieso geht man dann nicht einfach an einen Automaten? Dass Oma Gertrud damit nicht klar kommt, und weiterhin zum Schalter geht, seh ich ja ein, aber euch beiden würde ich das schon irgendwie zutrauen!?

    Und falls ihr doch irgendeine Form der Beratung brauchen solltet, ist der Rant irgendwie ziemlich daneben.

    Antworten
    1. Dr. Azrael Tod

      Ich find es auch etwas albern sich darüber aufzuregen dass die Bahn Kunden hat, welche tatsächlich Beratung wollen und somit verhindern dass man selber Kontakt zum Berater bekommt.

      Warum sollte das nicht auch (wie so viele andere Dinge) eher ein Problem sein was dadurch entsteht dass die Bahn halt was falsch macht? In allen anderen Branchen (auch Transport, siehe Reisebüros außerhalb vom Bahnhof und sogar Post und Telekom schaffen das inzwischen… die haben aber auch wenigstens etwas was wie Konkurrenz aussieht) funktioniert das doch auch. Imho liegen die Probleme bei der Bahn eher darin dass die einerseits garnicht beraten wollen (“das kostet nur und bringt nichts ein”) und gleichzeitig eine absurd unübersichtliche Tarifstruktur betreiben. Natürlich dauert die Beratung dann auch mal länger und die Leute stapeln sich am Schalter.

    2. Anne

      In größeren “Fahrgastzentren” zieht man ja mittlerweile solche Nummern, man stellt sich also gar nicht irgendwo an, sondern wartet einfach, bis die Nummer aufgerufen wird und die Gefahr, dass man genau hinter so einem Beratungskunden steht, ist so zumindest nicht mehr gegeben.

      Die Fahrkartenautomaten finde ich nach wie vor furchtbar unübersichtlich, da stand ich oft schon vor und wusste nicht, auf welchen Knopf ich überhaupt drücken musste. Fängt im Rheinland schon damit an, dass du zwei bis drei Verkehrsbetriebe hast, und erst mal rausfinden musst, bei welchem Betrieb du jetzt die Karte bekommst, die du brauchst. Man kann auch anderweitig kurze Fragen haben oder nur was abgeben wollen, das Anliegen muss ja nicht zwangsweise ein Fahrkartenkauf ein.

      Im Prinzip finde ich die Idee eines “Beratungsschalters” gar nicht so schlecht, das lässt sich aber dann nur in größeren Bahnhöfen umsetzen, da es ansonsten schwierig ist, die Abgrenzung eines solchen Schalters durchzusetzen. Da aber in solchen Bahnhöfen vermutlich schon solche Nummerziehautomaten stehen, hat sich das eigentlich schon erledigt.

    3. silenttiffy

      Ich würd mich doch nicht an den Schalter stellen, wenn ich das benötigte Ticket am Automaten kriegen würde! Zum Glück gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Ohne Junioricket und Studententicket bleche ich fröhlich den vollen Preis – und den Nerven geht’s auch besser.

  2. Jimmy

    Ein kurzer Nachtrag zu meiner Frage (Thema: Beziehung beenden)

    Ich war nachdem ich die Frage losgeschickt habe leider noch eine Weile zu “feige”. Der Leidensdruck ist dann immer größer geworden und im Juni war’s dann so weit und wir haben uns getrennt.
    Damit klar zu kommen war erstaunlich einfach, nachdem ich schon Monate lang drüber nachgedacht habe. Am Abend habe ich drei Gläser Wein getrunken und seit dem so normal wie möglich weitergelebt.

    Antworten
  3. Alfred

    Thema Veganismus Vegetarismus.
    also ich bin keines von beidem aber habe die letzten Monate mit 2 Veganern zusammengelebt. Ich bin auch nach längeren Unterhaltungen mit diesen zu der Erkenntnis gekommen dass gerade Vegetarismus überhaupt keinen Sinn macht. Was bitte ist denn daran besser Rinder z.b. zu halten sie dabei eventuell stress und Quelerei oder was auch immer auszusetzen, zumal das melken selber wohl auch eine besondere Quälerei ist und absolut unnatürlich(die milchproduktion setzt nur nach dem Kalben ein oder durch Hormonbehandlung und die Euter entzünden sich wohl häufig), die Kühe dann zu töten wenn sie ineffizient Milch geben aufgrund von mittlerem Alter und zu verbrennen da man ja kein Fleisch essen will???? hä???? Aus welchem Grund denn bitte? oder Die Hühner zu züchten und ihre Eier Essen aber die aus Altersgründen geschlachteten Legehennen zu verbrennen da man ja keine getöteten Tiere essen sollte aus Ethischen gründen??? die einzig Logische Erklärung für Vegetarismus ist demnach für mich der Ekel vor dem Verzehr von Leichen. Wer dieser Meinung ist hat mein volles Verständnis aber das gilt ja im grunde eher für die Minderheit der Vegetarier. Auch gesundheitsgründe sind hier (im gegensatz zu Veganismus wo ich das nicht ausschließen will) völlig unangebracht, ein Rindersteak ist gesünder als jeder Käse alleine schon vom Fettgehalt, magerer Käse ist immer noch viel Fetter als mageres Fleisch und schmeckt meistens scheiße. Tierisches Fett ist tendentiell eher unbrauchbar für den Körper(keine Essentiellen Fettsäuren und alle anderen Fettsäuren kann der Menschliche Körper aus jeden beliebigen anderem Nährstoff synthetisieren) also reiner hohler Energieträger (im gegensatz zu vielen Pflanzenölen) aber das gilt für Michfett Eifett und Fleischfett fast gleichermaßen. Aus gesundheitlichen gründen würde ich es also eher für wenigstens tendentiell sinnvoll halten auf mageres Fleisch umzusteigen und auf Eier und Milchprodukte zu verzichten. Das mache ich übrigens nicht aber ich bin auch kein Vegetarier und bilde mir ein ein fetter Käse wäre in irgendeiner Weise besser für die Gesundheit, Umwelt oder Tiere als ein Fetter Burger. Beides ist ungesund aber schmeckt gegebenenfalls wenn man das mag, während ein mageres Rindersteak gesund ist und schmeckt und für Umwelt und Tier ist das in keiner weise schlechter ausser man vergleicht es mit veganer Kost.
    Fazit entweder gleich Veganismus oder gar nichts von beidem es sei dem man ekelt sich vor dem Verzehr von Leichen was ich verstehen kann auch wenn ich es selbst ganz gut verdrängen kann 😉

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    1. holgi Beitragsautor

      Die Frage ist ja immer, warum jemand kein Fleisch essen mag. Man muss das nicht ethisch begründen. Wenn man das allerdings macht, wäre es unglaublwürdig, nicht direkt Veganer zu sein.

    2. ich ich ich

      Ich erlebe das übrigens meistens genau umgekehrt. Ich nerve niemanden mit meinem Vegetarismus an, und mir ist es völlig gleich, was andere essen. Aber umgekehrt ist es so, dass ich sofort zur Begründung meines abweichenden Verhaltens gezwungen werde, wenn man zB am Tisch sitzt. Und ich esse eben kein Fleisch, wie andere Leute keinen Brokkoli essen.

      Das ist etwas, was mir früher immer mit Apple-Produkten passiert ist (bevor es so populär war). Ich habe nie versucht da jemanden zu missionieren, aber viele Leute fühlen sich halt durch abweichendes Verhalten provoziert und verlangen dann eine Erklärung dafür. Und nach der darauf folgenden Diskussion gilt man dann eben als Fanboy, oder Ideologe, oder sonstwas.

    3. holgi Beitragsautor

      Sowas finde ich schlimm. Nix gegen rumfrotzeln unter Freunden, aber da gleich einen heiligen Krieg draus zu machen, finde ich auch sehr kindisch.

    4. hoererinnenin

      vegetarismus wie auch veganismus in voll- oder teilzeit helfen ganzheitlich gedacht den gesamtverbrauch und somit das gesamtvorkommen an leid zu verringern. es geht nicht darum, dogmatisch DIE perfekte lebensform zu finden und zu leben, sodern um mit blick aufs ganze auch als das makelwesen mensch einen teil der verantwotung zu übernehmen und seinen teil beizutragen.
      man muss nicht zum vegetarier oder veganer “konvertieren” um das zu tun – dadurch schleichen sich auch viele aus der verantwortung, nach dem motto “ja also vegetarisch/vegan könnte/will ich ja nicht leben!” – darum geht es auch nicht. es geht darum, teile seiner ernährung evtl. vegetarisch oder vegan auszutauschen oder zu ergänzen, meiner ansicht nach.
      (also statt der 4 milchjoghurts, kauft man bspw. je 2 milch- und 2 sojajoghurts; würstchengulasch mal mit sojawürstchen versuchen; backen mit hafermilch etc.)
      ein sojawürstchen oder sojajoghurt muss nicht als ein mit “verzicht” konnotierter ersatz betrachtet werden, sondern ist einfach ein zusätzliches angebot sich zu ernähren, das man einfach mal ausprobieren kann, mit dem schönen hintergedanken dabei tendenziell auch ein bisschen was gutes zu tun.

    5. Harrysonsan

      Moin!

      Holgi meinte ja in der Sendung, dass er sich Regeln aufstellt hat, unter welchen Umständen er Fleisch isst. Das hab ich auch und ich wollte mal meine Regel kundtun, weil sie bei mir gut funktioniert:

      Ich bezahle kein Geld für Fleisch. Das macht mich annähernd zm Vollzeitvegetarier, lässt mir aber das Hintertürchen offen, Fleisch essen zu können, wenn ich meine Oma besuche, mein Papa Frühstück mitbringt oder der geburtstagfeiernde Kollege ne Runde Bouletten schmeißt.
      Das Schöne dabei ist, dass sich die Regel sehr leicht einhalten lässt, weil Fleisch kaufen und Fleisch essen gut abgrenzbar sind.
      Das funktioniert auch besser, als die starre Regel sofort Vegetarier sein zu müssen. Falls man dann doch mal in die Verlegenheit eines Zwiebelmettbrötchens kommt, dann kann man danach nicht sagen: “Ach, nu hab ich das Mettbrötchen gegessen, nu kann ich das mit dem Vegetariersein auch bleiben lassen.”, frei nach dem Motto: “Nu hab ich besoffen ne Kippe geraucht, nu kann ich auch weiterrauchen…”. Der Schweinehund bleibt somit an der Kette, kriegt aber ab und zu sein Leckerli.

      Das is nur als Tipp für Vegetarierwerdenwollende gedacht und kein Beitrag zum “Glaubenskrieg”. Daran will ich mich nicht beteiligen, denn sie Argumente liegen hinreichend auf dem Tisch und entscheiden muss eh jeder selber.

    6. holgi Beitragsautor

      “Ich bezahle kein Geld für Fleisch” ist eine sehr geile Regel. Die würde für mich aber einen Verzicht bedeuten und verzichten mag ich ohne Not nicht. Ich denke eher an sowas, wie: “Auswärts nur am Stück” oder “Hack nur Bio” oder so.

    7. silenttiffy

      Meine Regeln zum Fleischverzehr folgen den Anweisungen des Benedikt von Nursia: Verzichte auf das Fleisch vierfüßiger Tiere und gut is. Döner gibt es überall auch mit Hühnchen oder Truthahn. Knusprige Ente kann so befriedigend sein wie ein Steak. Tolle Regel für alle, die aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichten wollen. Was mich früher zum Vollzeitvegetarismus getrieben hat, war unter anderem diese fantastisch-perverse Szene aus Fassbinders “In einem Jahr mit 13 Monden”: http://www.youtube.com/watch?v=_4xM-o6iyWY “Enjoy.”

    8. Eule

      @Harrysonsan:
      Ich habe für mich eine ähnliche Kauf-Regel aufgestellt: Ich bezahle nur für Fleisch von Tieren, die ich wenn nötig auch selber schlachten könnte (im Sinne von: es übers Herz bringen, den Kopf abzuhacken usw.). Das beschränkt meinen Fleischkonsum recht stark auf Geflügel und Fisch, und das reicht mir auch.

  4. Achim

    Zum nachts unter der Bettdecke lesen funktioniert für mich Android durchaus gut. Da gibts eine App namens Moon+ Reader (gratis oder auch als Bezahlversion), die u.a. einen Nachtmodus hat. Da ist der Hintergrund schwarz und die Schrift dunkel. Man hat also nicht den Eindruck in eine Lichtquelle zu schauen, kann aber komplett ohne Beleuchtung lesen und wenns einem nicht perfekt passt jede Kleinigkeit auch einstellen. Der einzige Nachteil ist, dass die Einstellungen durch die schiere Menge relativ unübersichtlich sind.

    Antworten
  5. Gerd

    Gemäß dieser Folge bemäße sich die Grenze zwischen der Überzeugung, Vegetarismus als die bessere Lebensweise zu vertreten (vulgo holgi: Ideologie) und der Überzeugung, Homöopathie als schwachsinniges Glaubenssystem zu erklären, nur an der von Dir gelobten Wissenschaftlichkeit.

    Nun ist doch aber anhand wissenschaftlicher Kriterien oft genug nachgewiesen worden, dass Vegetarismus die gesündere, nachhaltigere und insgesamt sinnvollere Lebensweise darstellt.

    Warum genau ist es nun in Ordnung, dass Du in jeder dritten Deiner Sendungen gegen Glaubenssysteme zu Felde ziehst, hier aber mit einer Vehemenz über eine sinnvolle Ansicht bügelst, die Du in anderer Weise doch ebenso vehement vertrittst? Als Spezialexperte für kognitive Dissonanz und dem eigenen zeitgeistangemessenem ironischen Umgang damit wünschte man sich als Hörer wirklich, dass Dir das beim Riesling kräftig auf den Zeiger ginge. Warum wird genau hier die Geschmacksfrage in das gleiche Feld geführt, wo sie doch eigentlich am wenigsten angebracht wäre?

    “Mein gemachtes Sendungs-Angebot annehmen” hin oder her, wenn ich durch die Welt liefe und Dich als nervtötenden Wissenschaftsfanatiker (mag das in Deiner Grundhaltung ja durchaus berechtigt sein) bezeichnete (und Du magst gerne sagen, dass das genug Menschen tun und Dir das noch so egal ist), fasstest Du dir als überzeugtem Wissenschaftler doch an den Kopf.

    Nächste erwartete Argumente: Homöopathie sorgt für viel mehr Beschiss auf der Welt, wer den einen Scheiß glaubt, glaubt auch den anderen Scheiß und Glaube (Religionsideologie) ist ja eh Kasperkram und sorgt(e) für viel unnötiges Leid.

    Eingedenk Deiner oftmals ebenso vehement vertretenen Mir-doch-egal-was-der-Afrikaner-zu-essen-hat-Haltung sehe ich hier eigentlich nur den Egoismus am Werk. Dass der über Deine erklärt rationale Weltsicht ständig hinüberspringt ist für mich leider einfach nicht nachvollziehbar :(.

    Aber wenn es hilft: Ich bin Vegetarier und fühlte mich beleidigt. Damit ist sicher wieder alles im Lot.

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    1. holgi Beitragsautor

      Verlange ich von dir, dass Du Fleisch isst? Nein. Verlangst Du von mir, dass ich keins esse? Ja. Habe ich dich ungefragt darauf angesprochen? Nein. Hast Du mich ungefragt darauf angesprochen? Ja. Das ist der wesentliche Unterschied. Wenn dir nicht passt, was ich zu sagen habe, brauchst Du mir einfach nur nicht zuzuhören, nimmst dir aber gleichzeitig raus, mich hier zwangsweise zu belehren. Würde ich deinem Beispiel folgen, stünde ich vor der Apotheke und würde Leute, die sich Pseudomedizin kaufen, anschnauzen, weil ich mich für im Recht halte. Das mache ich aber nicht, weil ich nämlich niemanden belästigen will und jedem seine Überzeugung lasse, solange er nicht versucht, sie mir aufzuzwingen – so, wie Du das hier gerade implizit versuchst.

    2. Yamo

      Dass Vegetarismus die gesündere Lebensweise darstellt, halte ich für ein Gerücht, und dass das anhand wissenschaftlicher Kriterien oft genug nachgewiesen sei erst recht.

      Fleisch und tierische Produkte zu essen, mag unmoralisch sein, aber es ist definitiv nicht ungesund. Und das ist nun auch oft genug anhand wissenschaftlicher Kriterien nachgewiesen worden. 😛

  6. Timo

    Als Feuerwehrangehöriger im Einsatz ist man “Person von öffentlichem Interesse” und damit dürfen ungefragt Bilder von einem veröffentlicht werden. Gerade bei sich vom Einsatz ausruhenden Kräften ist es aber einfach eine Sache der Höflichkeit, zu fragen, ob man sie fotografieren darf. Holgi hat Recht, dass Feuerwehrleute eine öffentliche Verbreitung ihrer Arbeit wollen, die Wenigsten von uns sind jedoch scharf darauf, sein Gesicht in der Zeitung zu sehen.

    Antworten
    1. Chrillo

      Stimmt.

      @holgi Feuerwehrleute dürfen fotografiert werden, um haben in der Regen auch nichts dagegen. Da an den FW Leuten und deren Einsätze in der Regel ein öffentl. Interesse Besteht, dürften die Fotos sogar ohne Zustimmung der Betroffenen veröffentlicht werden.
      Was trotz Pressefreiheit nicht gerne gesehen wird ist, wenn Unfallopfer oder ähnliche fotografiert werden.
      Aber auch hier gilt: lt. Pressefreiheit darf ALLES fotografiert werden. Selbst das Abschirmen eines Patienten mit einer Decke ist rechtlich schon Einschränkung der Pressefreiheit.
      Es liegt dann nur an der Moral der Redaktionen, welche Bilder dann wirklich veröffentlicht werden.

  7. Johannes

    zum Thema Fotografie, im Speziellen Kriegsfotografie kann ich den Film “War Photographer” von Christian Frei empfehlen, eine spannende Dokumentation über den Kriegsfotograf James Nachtwey. Leider kann man keine digitale Kopie kaufen, man findet ihn aber bei youtube.

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    1. Romconstruct

      Genau daran musste ich auch sofort denken als ich die Folge gehört habe.
      Sollte man definitiv mal gesehen haben.

      Oder um es mit Holgis Worten, die er gerne bei Empfehlungen gegenüber Tim verwendet, zu sagen “die Doku will man gesehen haben”.

  8. Tarunuun

    Einerseits kann ich es ja irgendwie nachvollziehen, dass man gerne alles in einfach haben möchte – andererseits sollte man aber vielleicht auch sehen, dass manche Dinge eben inhärent komplex sind; dadurch, dass man etwas einfach darstellt, bleibt es ja im Kern trotzdem noch immer komplex.

    Moderne Betriebssysteme versuchen, es dem Anwender so leicht wie möglich zu machen und die Einstiegshürde so gering wie möglich zu halten. Allerdings ist dazu enormer technischer Aufwand möglich; um Benutzerfreundlichkeit auf der Oberfläche zu erreichen werden Betriebsysteme nach meinem Eindruck unter der Haube immer komplexer – und irgendwann fliegt einem das um die Ohren.

    Vielleicht ist es irgendwie Ausdruck eines Zeitgeistes bzw. Teil eines Lebensgefühls, dass alles für alle leicht bedienbar sein muss? Nur, Computer sind halt nunmal inhärent hoch komplizierte Geräte vielleicht wäre es da sinnvoll, dem ein Stück weit entgegen zu treten. Daher finde ich auch diese Führerscheinanalogie nicht so schlecht: Für den Führerschein muss man ja auch nicht ein Auto komplett zerlegen können – aber zumindest die Grundfunktionsweisen sollten schon klar sein…Zum Wohl aller 🙂

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    1. holgi Beitragsautor

      “Instant-Zeitgeist” nenne ich das immer. Führt auch dazu, dass Menschen sich lieber für Konsum verschulden, als zu sparen und dann zu konsumieren. In derselben Schublade steckt bei mir auch die Existenz von Kaffeevollautomaten in Privatküchen. Alles, immer, sofort. Leider fehlt mir die Kraft, mich aus diesem Hamsterrad rauszunehmen.

  9. Nils

    Also mit dem Kindle unter der Bettdecke lesen geht auch ohne Taschenlampe 😉 Die von Holgi erwähnten Hüllen mit eingebautet LED funktionieren bestens. Der neue Paperwhite hat ja bereits eingebaute LEDs – das Display leuchtet dementsprechend nicht von selbst.

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  10. Oliver Engelhardt

    HI, also ich bin Feuerwehrangehöriger und “Fotograf” und kann sagen, dass die Pressearbeit für uns sehr wichtig ist. Es gibt hier im Landkreis eine eigene Pressegruppe, die die Einsätze dokumentiert. http://kfv-nom.de/Neues_Einsaetze.html Desweiteren gibt es eine Facebookgruppe mit sehr spektakulären aufnahmen von der berliner Feuerwehr. https://www.facebook.com/FD.Redaktion

    Zweites Thema: Die Kantenanhebung in deiner Kamera nennt sich im Englischen Peaking und gibt es im (Semi-)Professionellen Videobereich schon lange also z.B. bei Studiokameras. In der Fotografie ist das ebenso hilfreich, wie du ja schon bemerkt hast. Neben Sony haben dieses Feature von denen ich es weiß, die Pentax k-01 und vermutlich mit Firmware-Hack auch die Canon 500D. http://petapixel.com/2012/08/30/focus-peaking-making-its-way-onto-more-digital-cameras/

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    1. kumi

      Meine Pentax K-30 hats auch, wie ich neulich feststellen musste, nachdem ich nach Holgis Hinweis mal in die Anleitung geschaut habe (ich hab das Ding seit einem 3/4-Jahr).

      Ein wirklich nützliches Feature!

  11. Morrrk

    Zu Biene Maja: Ich finde, die Neuauflegung von Biene Maja an sich ist schon typisch für den Zeitgeist. Fehlt bloß noch der Hinweis “Neu! Verbesserte Rezeptur!”. Und es schmeckt dann ja wirklich immer schlechter als früher™… Biene Maja ist–im wahrsten Sinn–verdünnt worden.
    Viel schlimmer finde ich ja eh, daß (die x-te Neuversion von) Superman jetzt plötzlich keinen Slip mehr “drüber” trägt!

    Zum Thema USB-Symbol ist mir das aufgefallen: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Karlsruhe-Rheinhafen-from-ISS-1.jpg Irgendwas plant die NWO, das ist offensichtlich! Wacht auf, Leute!!1!!

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    1. Eule

      “Verbesserte Rezeptur” ist eh nur werbesprech für “kostet jetzt noch weniger in der Herstellung”. 😀

  12. Martin

    Beratung im Fachhandel, aber nicht kaufen?

    Nein, das geht nicht … aber dummerweise bezahlt man im Fachhandel den genau gleichen Preis auch ohne Beratung, was ich als Preispolitik für ungeschickt halte. Wenn der Fachhandel Beratung verkaufen will, soll er sie entsprechend anbieten.

    Im Reisebüro beispielsweise ist es mittlerweile gängig, dass man für die Beratung bezahlt. Wer keine Beratung benötigt, beispielsweise beim Kauf eines Flugtickets, bezahlt den Preis für das Flugticket und eine Bearbeitungsgebühr. Wer vorher noch Beratung braucht, bezahlt dafür zusätzlich, häufig eine Pauschale.

    Antworten
    1. Dr. Azrael Tod

      ja, man merkt ja auch bei der Bahn wie das ein gut funktionierendes und einfach verständliches Preisschema ergibt.
      Das ist wohl eher nicht “die Lösung”

  13. Hannes

    Wenn der Zeitgeist jetzt als die ultimative soziale Erklärung den Kopf hinhalten muss, wird es ganz schön esoterisch. Dann ist mir doch das Konkrete wie die dürre Barbie plausibler. Wenn auch nicht allein, sondern nur als Teil eines Netzes, als Knotenpunkt, dessen Größe man glaub ich nicht so einfach ad hoc bestimmen kann.

    Antworten
  14. JuergenL

    Also wenn ich Nordamerikaner Europa zeigen möchte, dann fahre ich mit ihnen in das Dreiländereck Belgien/Luxemburg/Deutschland und fahre innerhalb von 2 Stunden zigmal über eine alte Landesgrenze. Da beeindruckt sie immer, denn das sich auch die Ortschaften verändern merken sie selbst.

    Antworten
  15. Morris

    Was typisches Deutsches? Zum nächsten Altglascontainer hingehen und ihm zeigen das dieser “Öffnungs-/Einwurfzeiten” hat.

    Antworten
  16. Maddin

    Ich sag auch noch mal ungefragt was zum Thema Veganismus: Ich bin selbst Veganer, aber führe im Freundeskreis keine Diskussionen zum Thema, außer wenn man micht fragt oder manchmal auch wenn man doof rumstichelt. Das passiert mir bei meinen Freunden aber nicht.

    Stattdessen koche ich lieber immer mal wieder vegane Sachen, die die Freunde mit essen können – das bringt im Zweifel viel mehr als irgendwen zu belehren der gar keinen Bock hat sich damit auseinander zu setzen.

    Übrigens, euch nerven ja Biomarktkunden die ewig an der Kasse gemütlich rumquatschen. MICH AUCH!!!

    Antworten
    1. Joe

      Veganer und Vegetarier auf ständiger Missionstour sind meiner Erfahrung nach relativ selten. Sie fallen aber vielleicht stärker auf, weil sie besonders lautstark und nervig sind. Bei einigen Bekannten ist mir erst nach langer Zeit aufgefallen, dass sie Vegetarier, wie ich auch sind.
      In der Regel steht auch nicht die Mehrheit, sondern die Minderheit unter Rechtfertigungsdruck. Vor 10-15 Jahren fand ich das in Deutschland noch ziemlich anstrengend Vegetarier zu sein. Ständig bekam ich die Diskussion aufgedrückt, warum ich kein Fleisch esse. Ich finde das hat sich radikal gewandelt. Ich glaube heute sind die Veganer die Vegetarier von damals…

  17. Ali

    Wollen wir nicht mal der Alex nen Skandinavien Urlaub crowdfunden ? Ist am Ende sicher eine Investition in Kreativität,die dann in Literatur umgesetzt werden kann.

    Antworten
    1. silenttiffy

      AWWWWW. :*)
      Das tut ihr doch schon. Meine Flattr-Einnahmen kommen alle in die Urlaubskasse!

  18. grx

    Zum Bahnschalter:

    Die Schalter bei der Bahn sind doch unterteilt in Beratung und “nur Verkauf/Express”, ich schau da immer extra, dass ich nicht annem Beratungsschalter lande. Also wenigstens ist das hier im “Osten” so. Ist das ne Ausnahme?

    Antworten
  19. DocDblU

    Übrigens: Der Tunnel, der die Insel auf der das Nordkapp liegt, mit dem Festland verbindet, ist mittlerweile mautfrei befahrbar.
    Kurios ist es aber, dass das nicht nur mit Abstand der teuerste Parkplatz, den ich je gesehen habe ist, sondern es ist noch nicht einmal der nördlichste Punkt Europas, Norwegens oder dieser Insel:
    So ragt westlich vom Nordkapp in Sichtweite dessen eine Landzunge noch ca 1,5km weiter nach Norden.
    Dummerweise erreicht man diese nur nach einer Wanderung von ca 9km, was man natürlich nicht den Busladungen von Kreuzfahrttouristen zumuten kann 😉
    Der nördlichste Punkt Festlandeuropas dagegen liegt 60km weiter im Osten, das ist der Kinnarodden. Dies taugt noch weniger als Touriattraktion; der Weg dorthin geht über 24km völlig unwegsames Gelände.
    Aber es ist wirklich ein geiles Erlebnis, bei klarem Himmel um Mitternacht volle Pulle von der von Norden kommenden Sonne angebratzt zu werden!

    Antworten
  20. Nils

    Thema Vegetarismus: Ich bin selbst Vegeterier, und zwinge das wirklich niemandem auf. Eher im Gegenteil bin ich ziemlich genervt ständig darauf angesprochen zu werden. Darüberhinaus bin ich der Meinung mit Argumenten sowieso niemandem zum Vegetarier zu machen. Der Großteil der Leute weiß doch wie scheiße die Lebensbedingungen in der Massentierhaltung sind und kaufen trotzdem ihr Fleisch bei ALDI, anscheinend ist ihnen das also entweder egal, oder sie haben ein schlechtes Gewissen, nehmen das halt aber hin. Diskutieren bringt da eh nichts. ABER: Ich bin nicht der Meinung das man Vegetarismus und den “ideologischen Kampf” den manche Menschen dafür führen mit so etwas wie Religion, Homöopathie oder Nichtraucherkampagnen gleichsetzen kann. Denn alle diese Sachen betreffen nur einen selbst. Wenn ich gern rauchen will und dafür Lungenkrebs in kauf nehme ist das halt meine Sache. Wenn ich dann gern Globuli gegen den Krebs schlucke ist das ebenfalls meine Sache, und wenn ich das nicht tue auch. Damit beeinträchtige ich niemanden anderen, und deswegen sollte ich auch nicht versuchen dass allen als den perfekten Lebensstil zu verkaufen, denn den muss jeder selbst finden. Die Grundidee des Vegetarismus ist meiner Meinung nach aber eine andere. Ich esse ja nicht kein Fleisch weil ich es für gesünder halte, oder weil es mir nicht schmecken würde, sondern um der Tiere willen. Wie gesagt, die Haltungsbedingung sind teilweise wirklich abartig, und es geht darum dieses Leiden zu schmälern, und nicht anderen Leuten seine Lebensweise aufzudrängen. Wenn etwas ethisch nicht vertretbar ist (und das ist diese Art der Tierhaltung meiner Meinung nach nicht, aber da kann man ja drüber diskutieren) dann sollte man auch versuchen viele Leute davon zu überzeugen dass doch sein zu lassen. Siehe Sklavenhaltung, Frauenrechte, Gleichstellung von Homosexuellen. All das wäre nicht möglich gewesen, hätte es nicht viele Leute gegeben die dafür Stimmung gemacht hätten. Wären damals alle nach dem Motto rangegangen: “Aaach, ist doch jedem seine Sache ob er Sklaven hält oder nicht, versuch mir nicht immer zu erzählen wie ich leben soll!” wären wir heute noch im Mittelalter. Es ist natürlich ein feiner Grad zwischen dingen wie persönlichen Vorlieben wie Musikgeschmack, Freizeitgestaltung und Essgewohnheiten. Natürlich sollte jeder erstmal essen worauf er halt grade Bock hat, und das geht mich auch natürlich überhaupt nichts an, aber wenn er damit das Leiden von von anderen Lebewesen hervorruft, ohne dass es notwendig wäre, fällt das meiner Meinung nach nicht wirklich in die Kategorie des persönlichen Lebensstils. Aber wie gesagt, ich bin sowieso nicht der Meinung dass da individuelle Überzeugungsarbeit viel bringt, da muss die Politik ran, nicht ich.

    Antworten
  21. Tanna

    Ich bin selber Vegetarier und will dadrüber mit niemanden sprechen. Aber wenn ich sage, dass ich kein Fleisch esse fangen ständig Kein-Vegetarier an dadrüber zu reden, dass die nur Bio-Fleisch essen und fühlen sich sofort angegriffen, nur weil ich anders lebe.

    Antworten

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