WR046 Wrintheit XIII – Ohrfeigen

Die völlig neuartige, reaktionäre Unterhaltungsmatinee für mehr Wachstum und mit Moral kommt heute, aus verschiedenen Gründen, mit ohne Shownotes. Ich schäme mich dafür. Falls wer mitgeschrieben haben sollte: Immer her damit!

Torrent gefällig?


Ohne Nicolas ginge es nicht. Sein Hut steht hier.

25 Gedanken zu „WR046 Wrintheit XIII – Ohrfeigen

  1. Joerg

    Zum Thema Autobahn – Stau – Unfall – Gegenseite

    Es ist natürlich Quatsch, wenn Leute zu Gaffen abbremsen. Aber es ist auf der anderen Seite natürlich auch keine gute Idee an einer Gefahrenstelle mit 250 vorbei zu kacheln.

    Ich fahre definitiv langsamer, wenn da ein offensichtlich größerer Unfall auf der Gegenseite geschehen ist. Mir sind schon mal ein paar verwirrte Menschen entgegen gekommen, die sich dummerweise auf der anderen Fahrbahnseite in Sicherheit bringen wollten, was auf einer Autobahn extrem gefährlich ist.

    So gesehen ist eine gewisse Stauung auf der Gegenfahrbahn nicht zwangsweise nur ein Ergebnis von Gaffern.

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  2. piffpoff

    Als Gelegenheits-Veranstaltungskameramann stand ich im letztes Jahr 3 mal mit der Kamera direkt neben Kurt Beck, was darin kumulierte, dass er mich beim dritten mal irritiert ansah und mich dann nach kurzen zögern begrüßte. Irgendwie befremdlich.

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  3. Konfusius

    Du hast noch nie eine Kuh gesehen, die genau weiß dass sie was angestellt hat, weil sie gerade die Marmeladebrote ausm Rucksack gefressen hat und geduckt davonsaust.

    Ja, die Viecher sind intelligent.

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    1. Jens

      Bei so komplexen Gemütszuständen wäre ich dann aber doch vorsichtig mit der Anthropomorphisierung. Das ist zwar alles möglich, aber meistens auch mit viel einfacheren Vorgängen zu erklären.

      Ich denke, so weit muss man aber um schlechte Haltungsbedingungen zu verurteilen auch gar nicht gehen.

    2. Joerg

      Ich glaube der Hauptgrund, warum wie mit den Tieren nicht besser umgehen, ist der, dass die eben nicht reden können.

      Man stelle sich vor, dass Hilferufe von Kühen und deren Kälber aus den Transportern auf der Autobahn kämen, oder angsterfülltes “was macht ihr mit mir?” Rufe beim Schlachter.

      Da wäre es schnell vorbei mit Lustig, und das sage ich als Fleischesser.
      Ich habe prinzipiell kein Problem mit dem Schlachten, ist es doch quasi ein natürlicher Vorgang, der zwar Industrialisiert wurde, aber trotzdem einem natürlichen Verhalten entspringt.

      Als Sammler und Jäger tötet man ein Tier welches bis zu diesem Ereignis aber ein vernünftiges Leben führen durfte.
      Die Industrialisierung hat das leider wegoptimiert und nur langsam kommen wir wieder dahin zurück.

      Zu glauben, dass ein Tier Schmerz nicht empfindet ist in meinen Augen nur ein Folge der fehlenden Kommunikation (es kann halt nicht reden).

    3. tom

      “Als Sammler und Jäger tötet man ein Tier welches bis zu diesem Ereignis aber ein vernünftiges Leben führen durfte.
      Die Industrialisierung hat das leider wegoptimiert und nur langsam kommen wir wieder dahin zurück.”
      Da dürftest du dich um gute 10000 Jahre verschätzt haben. Tierhaltung gibt es definitiv nicht erst seit der Industrialisierung.
      Und die Gleichsetzung “natürlich = gut, industrialisiert = böse”, die implizit bei deinem Kommentar mitschwingt, halte ich für grob irreführend (falsche Dichotomie). Die heutigen “industrialisierten” Schlachtmethoden und -abläufe (inklusive vorheriger Betäubung des Tieres) sind garantiert humaner und mit weniger Schmerz verbunden als die zu vorindustrieller Zeit verwendeten.

  4. Timo

    Roberto Cappelluti macht die Sendung “strassen stars”, die er seit Jahren für den hr macht, seit 2010 auch für den rbb.

    http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=12830
    http://rbb-online.de/strassenstars/index.html

    Schade, dass Cappelluti keine Latenight mehr moderiert.

    Zur Lebenserwartung: Ein Modell, um zu sehen, wie lange man statistisch noch hat, ist die Sterbetafel:

    http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/GeburtenSterbefaelle/AktuellLebenserwartung,templateId=renderPrint.psml

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  5. panzi

    Zu Rechtschreibung:
    Mir ist es sowas von egal wie man was Schreibt, es geht um das Geschriebenen! Kann man es lesen/verstehen? Ja? Dann ist gut. Mich stört nur wenn jemand das falsche Wort verwendet, nur weil’s ähnlich klingt (think/thing, there/their/they’re, ‘ve/of, etc.). Das und dass kann ich mit der Hilfe meines österreichischen Dialekts unterscheiden. Im Dialekt ist “das” “däs” aber “dass” bleibt gleich. Zw. “dass” und “das” höre ich sowieso keinen Unterschied.

    Aber ansonsten gibt es kaum etwas unwichtigeres als korrekte Rechtschreibung. Wie man tausende Worte schreibt auswendig lernen finde ich Zeitverschwendung. Sowas kann ein Computer, das brauche ich nicht können. Ich muss wissen wie man den Computer programmiert. Mit sowas wie Rechtschreibung will ich mich nicht beschäftigen. Ich will interessantere Probleme lösen.

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    1. Jens

      Mmh, ja stimmt schon. Aber wenns mit der Rechtschreibung arg zu bunt wird, dann leidet einfach der Lesefluss – so wie durch umständliche Grammatik oder fehlerhafte Satzzeichen (auch wenn mir Letzteres auch manchmal schwer fällt).

      Und es kann schnell den Eindruck machen, man habe sich keine Mühe gegeben. Wie oft ich Fehler in Titeln von Abschlussarbeiten entdecke – sowas ist mir völlig unverständlich 🙂

  6. Jens

    Klar kann es sein, dass Tiere weder fühlen noch leiden. Ich finde es bloß nicht sonderlich plausibel. Je ähnlicher ein Nervensystem dem eigenen ist, desdo unwahrscheinlicher, dass was zwischen Wahrnehmung und Handlung passiert, völlig anders ist – oder? Wir gehen ja auch davon aus, dass andere Menschen Leid empfinden. Sicher sein können wir uns nur bei uns selbst.

    Zum Thema: Dinge, die plausibel sind, sind selten wahr. Das ist sicherlich nicht der Fall – wir würden uns wahrscheinlich kaum im Alltag zurecht finden, wenn das so wäre. Ich würde allerdings sagen, dass plausible aber unwahre Behauptungen größere negative Auswirkungen haben als unplausible und unwahre Behauptungen (sie breiten sich eher aus, sind ‘gefährlicher’).

    Mit ‘nicht plausibel’ mein ich jetzt, dass eine Behauptung mit vielen Dingen derer man sich sicher fühlt im Widerspruch steht (extraordinary claims require extraordinary evidence). Klar ist das nur eine Heuristik und man darf sich nicht darauf verlassen, dass Geschichten, die auf den ersten Blick total Sinn machen, auch wahr sind (s. Verschwörungstheorien).

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    1. Jens

      (Mit der Ästhetik hat Nicolas natürlich recht. Ich plädiere hier nicht für das Aufhängen von Wandmalereien.)

  7. panzi

    Was man in der gesprochenen Sprache mit der Stimme vermitteln kann, kann man im Geschriebenen z.B. mit emoticons vermitteln. Gilt ja auch vermindert für so Sachen wie *g*.

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  8. Rico

    Ich muss mal was zu Fahrradfahrern und Ohrfeigen loswerden, und zu den Kühen.
    Also radfahrer haben kein licht weil :

    – Es assoziale menschen gibt die Fahrradbeleuchtung klauen.
    – Es in einer normalen stadt immer so hell ist das man kein Licht braucht.

    Ich selbt fahre fahrrad und habe kein licht. Ich finde wenn man selbst vorsichtig fährt und autofahrer auch vorsichtig fahren und nicht wie die axt im wald dann kann nix passieren.

    Und zu den kühen : nur weil die kuh kein wort für schmerz hat zuckt sie wenn man ihr das bei abreißt. Zu behaupten “die kuh hat empfindet doch keinen schmerz weil sie nicht reden kann und darum auch das wort “schmerz” nicht kennt ist schwachsinn. Wenn man in der wildnis aufwächst und keine sprache gelernt hat empfindet man doch auch schmerz auch wenn man das wort dafür nicht kennt.

    auch wenn holgi das nie lesen wird musste ich mir das mal von der seele schreiben

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    1. holgi Beitragsautor

      Das ist Unsinn. Es ist in einer normalen Stadt in der Nacht nicht hell genug, um als unbeleuchteter Fahrradfahrer von Autofahrern stets erkannt zu werden. Egal, wie vorsichtig irgendjemand fährt. Würdest Du Auto fahren, wüsstest Du dies.

      Wenn “man” in der Wildnis aufgewachsen ist, ist “man” immer noch in der Lage, Kategoerien wie “Schmerz”, “Liebe”, “Kälte” oder “Lecker” zu entwickeln und daraus einen Willen formulieren. Ob eine Kuh das kann, kannst Du genausowenig beurteilen, wie ich. Darum frage ich nach einer Möglichkeit, das unabhängig von Glaubensätzen und Mutmaßungen zu prüfen.
      Du siehst nichtmal deine Ahnungslosigkeit ein. Hier genausowenig wie bei der Frage, ob es nachts in einer Stadt hell genug sei.

    2. Rico

      Zu den fahrradfahrern : es gibt doch fahrradwege, auf der straße so wie auf den gehwegen, was hällt die autofahrer denn davon ab sich auch nachts daran zu halten? Ich fahr auf meinen weg und er auf seinen wo ist das problem? Abgesehen davon sehe ich den autofahrer und achte auf den bzw nicht von ihm ueberfahren zu werden , ich seh da immernoch kein problem.

      Und zu der kuh, man könnte es doch genausomachen wie mit all den anderen tieren an denen rumgeforscht wird, mit elektroden im hirn oder cts. Du hast recht ich habe davon keine ahnung ich sage nur meine meinung um was zu lernen.

  9. DocDblU

    Ich würd mal sagen, dass 90% der Sprinterfahrer überhaupt keine Zeit haben, sich in ihrem Gefährt cool zu finden, denn es sind die gehetzten modernen Arbeitssklaven unseres Logistiksystems; sie versuchen als scheinselbständiger Subunternehmer irgendwelche Waren innerhalb eines viel zu knappen Zeitfensters von A nach B zu transportieren. Keine Entschuldigung, absolut nicht.

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    1. holgi Beitragsautor

      Was ist daran krass, dass ich bisher immer in der Lage war, Jobs zu machen, bei denen mehr als 300,- netto im Monat übrig geblieben ist? Ich bilde mir sogar ein, dass das immer noch der Normalfall ist.

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