WR1410 Die nicht gescheiterte Revolution von 1848

Anlässlich des 175. Geburtstags der Revolution von 1848 hat Matthias von Hellfeld ein Buch zum Thema geschrieben – und wie es Sitte ist, rede ich mit ihm darüber.

Bitte entschuldigt die gelegentlichen Tonstörungen

Darin: Deutscher BundNapoleonWestfälischer FriedeFranzösische RevolutionAmerikanischer UnabhängigkeitskriegSiebenjähriger KriegMagna CartaSchlacht von HastingsKontinentalsperreWiener KongressBiedermeierWartburgfestHambacher FestGöttinger SiebenVormärzGermania

Auch hörenswert: WR797 Die Mainzer RepublikWR718 Die erste Teilung Polens

4 Gedanken zu „WR1410 Die nicht gescheiterte Revolution von 1848

  1. Michael Beer

    Hallo, sehr schöne Folge mal wieder!
    Was meint Mathias mit “Die Nibelungensage spielte nicht am Rhein, sondern in Burgund” und sei von Wagner an den Rhein verlegt worden?
    Das wundert mich etwas – die Sage wird ja – zumindest auch – im mittelalterlichen Nibelungenlied beschrieben.
    Und wenn mich nicht alles täuscht, spielt die Sage laut diesem zwar in Burgund – im Nibelungenlied liegt das aber am Rhein (mit der Hauptstadt Worms) .

    Diese Merkwürdigkeit ist soweit ich weiß relativ einfach aufzulösen: Im Nibelungenlied werden viele Geschehnisse aus der Völkerwanderung verarbeitet (so uA. Königt Etzel = Atilla). Und das erste Reich, dass die Burgunder gründeten, lag wohl tatsächlich in etwa bei Worms (oder wies im Nibelungenlied heisst: Ze Wormes bi dem Rhine 😉

    Oder täusche ich mich da komplett?

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    1. Tarifkenner

      Stimmt alles, aber soweit ich weiß hat sich Wagner weniger am Nibelungenlied als an der Edda orientiert.

  2. Tarifkenner

    Danke für die schöne Sendung. Wieder einmal die großen Linien schön gezogen.
    Ein paar Hinweise.
    St. Helena liegt nicht im Pazifik, sondern im Südatlantik, Holgis Zweifel waren berechtigt.
    Am Wiener Kongress nahmen alle deutschen Staaten teil, sie gehörten nur eben – mit Ausnahme von Preußen und Österreich – nicht zu den Großmächten.
    Die griechische Revolution wurde etwas verkürzt dargestellt (Eigentlich wollten die Freiheitskämpfer eine Republik, bekamen aber plötzlich eine konstitutionelle Monarchie.) Es lief etwas komplizierter: 1827 verabschiedete die griechische Nationalversammlung eine republikanische Verfassung und wählte Ioannis Kapodistrias (der Mann auf den griechischen 20-Cent-Münzen) zum Präsidenten. Dieser regierte immerhin 4 Jahre, bis er 1831 ermordet wurde. Danach war noch sein Bruder ein halbes Jahr Präsident, konnte sich aber nicht etablieren, weshalb die drei anti-osmanischen Garantiemächte der griechischen Unabhängigkeit (Großbritannien, Frankreich und Russland) die Wahl Ottos von Wittelsbach zum griechischen König vorschlugen. Diese erfolgte 1832 (nicht 1830) und erst 12 Jahre später also 1844 wurde Otto eine Verfassung abgerungen, weshalb ab diesem Zeitpunkt in Griechenland eine konstitutionelle Monarchie bestand.

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