WR1374 Wrintheit in the Middle

Die internationale Unterhaltungsmatinee, in der Alexandra Tobor und Holger Klein bemerkenswerte Informationen verbreiten zu den Themen Exfrauen, Vorwürfe, Finderlohn, Zukunft, Namensfindung, Wechselgeld, Bodenbelag, Wiederaufbau, Sauereien, Rechtfertigungsdruck, Zwillinge, Fotos, BDSM, Toilettenlicht und zur obligatorischen Höflichkeitsfrage von esureL.

Alexandra hat ein Buch übersetzt: “Tal der Wunder – Der Esoteriker, die Genossin und der Arsch im Heiligenschein” (das es bescheuerterweise nicht als eBook gibt)

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37 Gedanken zu „WR1374 Wrintheit in the Middle

  1. Clemens

    Einst bezeichnete Jaron Lanier Podcasts als die letzte Nische im Internet, die der Datenkapitalismus noch nicht absorbieren konnte (Ten Arguments For Deleting Your Social Media Accounts Right Now, 2018). Mit dieser Feststellung dürfte er die Zeiten der Anarchie beendet und dem Medium über kurz oder lang den Todesstoß versetzt haben. Zum Glück gibt es noch Audioaufzeichnungen, die sich nicht allzu ernst nehmen, wie »Mikrodilettanten« oder »Wrintheit«. Mit »NSFW« und der »Teenagersexbeichte« sind sowieso schon essentielle Produktionen von der Tonfläche verschwunden.

    Im Übrigen könnte man sich endlich vom unsäglichen Begriff »Podcast« trennen, schließlich ist der iPod tot und eigentlich war es stets nur Marketing-Sprache für Audiodateien …

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  2. Rico

    Was würde es denn kosten, die Hörbuchrechte zu kaufen und Alexandra liest das ein mal Stundenlohn und es kommt als Podcast raus. Zusammenlegen?

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  3. Christian Schuhmann

    Thema Bodenbelag: Bei Fußbodenheizung sind Fliesen 1. Wahl. Außerdem leicht zu reinigen, keine eigenen Staubemittenten und was das Design angeht mittlerweile in allen möglichen Naturoptiken erhältlich.
    Wir haben ne Art Holzoptik auf dem Steinzeugs, die Oberfläche ist selbst feucht nicht rutschig und im Winter warm und im Sommer kühl. Würde nie mehr auf Teppich, Parkett oder Laminat wechseln wollen.

    Wir haben übrigens keinen Steingarten sondern das Gegenteil 😛

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  4. Christian Schuhmann

    Und natürlich: the Wrintheit never dies.

    Ganz ehrlich, ab und zu hab ich mich gefragt was los ist, aber nie dran gezweifelt das ihr wieder kommt.

    Um so schöner das ich recht behalten hab 🙂

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  5. Devid

    Man will ja nicht stressen und nachfragen, was los ist. Ihr werdet schon was machen. Nehmt es halt nicht als Desinteresse. Die Anzahl der Kommentare bei den Folgen sollte ja Beweis genug sein, daß die Folge auch gehört wird.

    “Früher gab es Kinder, die nach dem Fernsehkapitän benannt wurden”
    KaLeun?!? *prust*
    Wo bist du? 😀

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  6. Katharina

    So ich sag’s wie es ist: ich freue mir ein Loch in den Bauch über jede neue Folge, aber ich traue mich einfach nicht euch vollzujammern wenn länger nichts kommt.
    Ich werde daran arbeiten.
    Liebe Grüße
    Ka

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    1. Heike

      Ich kann nur unterstreichen was Katharina gesagt hat. Wrintheit versüßt mir den Tag und wird wie eine Kostbarkeit behandelt. Heißt, ich überlege mir genau in welcher Situation ich die neuen Folgen höre, denn schließlich möchte ich dabei nicht gestört werden und mich einfach eurem Gerede hingeben.
      Liebe Grüße
      Heike

  7. Jochen

    Oh wie schön! Und schon wieder gehört und das Warten beginnt von neuem… bitte unbedingt weitermachen!

    Zum Kleingeld: wenn ich denn mal mit Bargeld was bezahle, dann will ich – ganz egoistisch – meinen Geldbeutel optimieren mit dem Ziel möglichst wenig Münzen. Alternativ kommt das Kleingeld sonst zu Hause in die Kasse bzw. zu meiner Frau in den Geldbeutel

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  8. Nick

    Hach, ich hab euch vermisst.
    Von den circa 3500 Stunden Podcasts die ich im Jahr höre, sind mir eure drei die Wertvollsten. Weder Precht noch Rückert, keine österreichischen Historiker, kein Laberduo, weder Nukular noch Podcast-Ufo, kein Truecrime- oder Politikgerede, keine Sibylle und keine Eva, keine Comedy- oder Serienpodcasts, keine Lage und keine Beans können euch auch nur annähernd das in mir auslösen, was ich denke, wenn ich eine neue Wrintheit entdecke.

    In meiner ganz persönlichen Utopie sendet ihr wöchentlich – aber kein Stress 😉
    Danke auf jeden Fall!

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  9. Felix

    Endlich wieder eine Wrintheit…
    Sie darf nicht sterben…

    Ich Stelle erst wieder eine Frage, sobald ihr zeitlich aktuell seid 😉

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  10. Bohne

    Ich hätte nicht gedacht, dass es irgendjemanden in seinen Dreißigern gibt, der Melcom in the Middle nicht kennt. Für “uns” auf’n Brandenburger Dorf groß gewordene, war Melcom gucken immer als hätte jemand heimlich ne Kamera im Wohnzimmer aufgestellt. Voll der Nostalgie Trip!

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    1. Sandra

      Das kann ich nur bestätigen: Familie, Freunde, alle kennen Malcolm Mittendrin.

  11. Christian Hofmann

    Malcolm Mittendrin ist gar nicht so unbekannt. Es war zum Erscheinen uch relativ mutig, weil es im Gegensatz zu anderen Sitcoms keinen Lachtrack hat.
    Das ist etwas, dass mir so nicht aufgefallen ist, aber wenn man es weiß, gibt das dem ganzen noch mal etwas dazu.

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  12. Sascha Vogt

    Ich habe mich heute sehr gefreut Euch wieder einmal im Dütt hören zu dürfen. Danke für den Katapult-Tip.

    Servus!

    Sascha

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  13. Sven

    Thema Wechselgeld: Mir geht es bei dem geben von möglichs Passendem Kleingeld meißt darum, dass das Porte­mon­naie nicht so voll ist.

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    1. Lisa

      Ganz genau!

      Was ihr im Podcast “Wechselgeld-Spielchen” genannt habt, ist nichts weiter, als dass ich als Kundin das angesammelte Kleingeld auch wieder loswerden möchte.

      Natürlich wäre es der beste Weg, genau passend zu bezahlen. Aber wenn das nicht geht, dann bezahlt man mit so viel Kleingeld, dass das Wechselgeld eine möglichst runde Zahl ist. So bekommt man im besten Fall nur Euro-Stücke oder Scheine zurück, und keinen Cent-Kleinkram.

  14. Fabian

    Ich ersetze das “aber” gerne durch ein “gleichzeitig”.

    “Privat ist er ein Penner. Gleichzeitig kann er bei der Arbeit echt total sympathisch sein.”

    Das macht meiner Meinung deutlich, dass Menschen Verhaltensweisen haben, die tatsächlich nebeneinander existieren können.

    LG!

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  15. Jens

    So, Buch bestellt und erhalten. Fehlt bloß noch die Zeit, es zu lesen, die kann man im Katapult-Shop leider nicht kaufen.

    Apropos, lesen, Alexandra, wie erfahre ich denn, wann und wo du mal wieder in Berlin liest, damit ich das nicht wieder verpasse? Auf deiner Website unter “Aktuelle öffentliche Lesungen” herrscht leider Radikalminimalismus.

    Und danke für die neue Wrintheit!

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    1. Alexandra

      Wenn es wieder Lesungen gibt, erfährst du das tatsächlich auf der Seite! 😀
      In den letzten Monaten habe ich nur Schullesungen gemacht. Bis auf die Lesungen aus “Tal der Wunder” natürlich, die es leider nur um die Leipziger Buchmesse herum gab.
      Im November lese ich in Bielefeld.

  16. michaela

    Wrintheit in the middle! ha! und wer kennt denn bitte malcolm und seine brüder nicht?! dewie! legendär! und der papa-darsteller hinterher gleich zum crystal meth in breaking bad …

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  17. der Ralf

    Wir* sehen die Vergangenheit bzw. unsere Vorfahren durch die Fotos, Bilder, Texte und Tagebücher die überliefert sind. Gerade der Alltag kommt dabei leider viel zu kurz. Oder es wird halt nur der Alltag von irgendwelchen “Privilegierten” überliefert. Erinnert Ihr euch noch an die Erlebnisse die euch eure Großeltern erzählt haben? Oder eure Eltern? Wieviel von euren Erlebnissen und Erkenntnissen wird die Nachwelt noch erinnern (Ok, im übertragenen Sinn, Ihr Beide macht Podcasts und erzählt das ein oder andere aus eurem Leben, das bleibt ja durchaus erhalten.)

    Ich habe das Glück das mein Großvater schon recht früh als Hobby mit Fotografieren angefangen hat, so um die 1930er Jahre. Daher hab ich einige Bilder aus dem Dorf, von Menschen bei der Arbeit, “spontane” Gruppenfotos, Aufmärsche und Landschaft die es so heute nicht mehr gibt etc.

    Durch diese Fotoleidenschaft habe ich u.a. Bilder von meinen Ur- und Ururgroßeltern. Nicht geschniegelt im Sonntagsdress sondern aus dem normalem Leben.

    Von einem Großonkel sind auf diese Weise drei Bilder und zwei Briefe erhalten geblieben. Das ist mehr als von manchem Menschen der in den letzten hundert Jahren gelebt hat. Selbst über lokale “Prominenz” aus der Zeit findet man oft nicht mehr.

    Vom Haus in dem ich lebe gibt es im Prinzip seit den 1920 Jahren bis Heute mehr oder weniger detaillierte Fotos von jedem Umbau den es gab. Oft sind auch die Bewohner, Handwerker, Fahrzeuge usw. mit drauf. (Danke Opa!)
    Es gibt ältere (und bedeutendere) Häuser von denen es das nicht gibt.

    Daher: Dokumentiert das Leben und den Alltag. Egal ob Fotos, Tagebuch oder sonst wie. Auch gerade Banales. Auch gerade Alltägliches. Nicht (nur) digital, sondern analog. Schreibt Briefe, macht Fotoalben! (Bitte mit ordentlicher Beschriftung und schreibt zu jeder Person den Namen!)

    Die Zukunft kommt schleichend, und vieles das heute normal und selbstverständlich ist wird morgen unbekannt und vergessen sein. Rechenschieber? Tamagotchi? Magnetband? Wie sah es hier noch mal aus bevor vor drölf Jahren das alte Gebäude abgerissen wurde und der Platz neu gestaltet wurde? Und wie genau hieß noch mal mein allerbester Freund aus der Grundschule?

    * Historiker, Interessierte, Nachfahren, Menschen wie Ich

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  18. der Ralf

    Es gibt die Paruresis.
    Das ist für Betroffene nicht lustig. In schweren Fällen ist wohl auch eine “Einzelkabine” keine Lösung. Ob da die Hemmung wirklich bezüglich “kacken” ist oder doch eher das meist begleitende “pinkeln” oder allgemein die Geräusche allgemein sei mal dahin gestellt.

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  19. Christine

    Mir war bei der Benamsung unseres Kindes wichtig, dass man den Namen ohne zu Buchstabieren eindeutig schreiben kann. Bei Namen wie “Philipp” oder “Kathrin” weiß man nie, wie viele “l” oder “h” gerade richtig sind.
    ~
    Fußboden: Natürlich sind Fliesen fußkalt. Aber mit zwei Katzen und Kind am einfachsten sauber zu halten. Parkett ist nice, aber da hab ich immer Bammel, wenn es zu nass wird.
    ~
    BDSM: Je unbefangener Kinder mit Facetten von Sexualität aufwachsen, desto entspannter werden sie als Erwachsene. Mir ist wichtig, dass das Kind erfährt, dass alles gut ist, was man gerne tut, damit sie sich nie für ihre Gedanken schämen muss. Was jetzt nicht heißt, dass ich das Kind durch einen SM-Raum führe, aber zum CSD würde ich sie (10 Jahre) schon mitnehmen, wenn es dort nicht so unendlich laut wäre.

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  20. Sabine

    Vielen Dank für die wieder sehr kurzweilige Wrintheit. Habe sie im Urlaub angehört und hätte mir auch gern das Buch als E-Book sofort als Urlaubslektüre geholt. Schade, aber nun halte ich es nach dem Urlaub schon als Buch in den Händen und freue mich über jedes Umblättern!!
    Da es das Katapult-Magazin aber auch “nur” gedruckt gibt, liegt es sicher auch an der Philosophie des Verlages, keine E-Books herauszugeben. Nicht weiter schlimm.
    Danke an Alexandra Tobor für diese gelungene Übersetzung!

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  21. Lisa

    Hallo Ihr Lieben,
    wie alle habe ich gewartet und gewartet und gewartet….mein armes Kind musste sich schon bis ins Jahr 2018 zurückhören und hat auch gewartet. Da wir ja gelernt haben, dass man bei zu viel Jammern und nerven gleich GARNICHTS bekommt, waren wir ganz geduldig. Mit Erfolg!
    YUHU.
    Lasst uns nicht zu lange warten, bis zum nächsten Mal!

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  22. Wulf

    Juhu! Endlich wieder eine Wrintheit! Wie gerne höre ich euch beiden zu und heb mir die Sendungen für besondere Anlässe auf. Aber auch ich würde euch nicht drängeln wollen, das kommt von selber 😉

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  23. Sabine

    Also erstmal vielen Dank für diesen Buch-Tipp! Ich hab es verschlungen und mich köstlich amüsiert! Erst hab ich auch gedacht “menno, E-book wär super”, nun bin ich aber doch froh, dass dieses Buch nun auch bei mir im Bücherregal steht. Große Klasse!
    Und zweitens…. hm, wann gibt es wieder eine WRINTHEIT (will auch nicht drängeln…)
    Liebe Grüße

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  24. Annette

    Moin Alexandra, Moin Holgi,

    als langjährige Hörerin eurer Gespräche bedauere ich es sehr, dass eure Veröffentlichungsintervalle so groß geworden sind.
    Normalerweise bin ich nicht aufdringlich und freue mich einfach über jede neue Wrintheit, die erscheint.

    Aber jetzt ist der Entzug doch schon so groß, dass ich mich melden muss.
    Mittlerweile habe ich noch mal alle alten Folgen von euch nachgehört. Das war einerseits sehr interessant, wie sich eure Welt und die Welt da draussen verändert hat, andererseits wäre ich jetzt nach viereinhalb Monaten Pause auch mehr als bereit für Neues von euch. 😉
    Also BITTE, sprecht miteinander, beantwortet Fragen (gibt es noch welche oder hapert es da?) und veröffentlicht es hier!
    Die Wrintheit muss leben.

    “Malcom mittendrin” läuft seit vielen Jahren immer irgendwo im linearen Fernsehen und ich habe es zu damaligen Zeiten geschaut und fand die Serien klasse. Jetzt kann man es auch in den Streamingdiensten schauen und Folgen finden, die man noch nicht kannte.
    Auch nach vielen Jahren ist es immer noch gut anzuschauen.

    So, jetzt harre ich der Dinge und warte auf eine neue Podcastfolge von euch.

    Viele Grüße, bleibt hoffentlich gesund und munter.

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